Beiträge von andreas.

    Das steht schon seit langem ganz oben auf meiner Wunschliste. Ich hatte schon öfters den Fall, dass ich gerne einer zweiten oder gar einer dritten Person Rechte auf gewisse Funktionen im Control Panel eines Server gegeben hätte. Beispiele bei mir waren insbesondere Neustarts und IPv6-Adressvergaben. Neuinstallation an Dritte zu vergeben, das hatte ich noch nie, aber ich kann mir durchaus Fälle vorstellen, wo auch das Sinn machen könnte.

    Wie machen das andere mit Stellvertretungen und dergleichen?

    Nur als Anregung: Da Proxmox ein sehr mächtiger Hypervisor ist, unter dem man auch weitere Unterkonten mit speziellen Rechten bzw. Gruppenrechten anlegen kann, könnte man, um die Vertreterregelung sicherzustellen zu können, auch einen großen virtuellen Server vom Typ RS anmieten und darauf über Proxmox LXC´s installieren, die wiederum über Failover IP-Adressen IPv4 und IPv6 erreichbar gemacht werden können. Diese könnte man dann über untergeordnete Gruppenrechte an verschiedenen Personen weiterreichen, die dann auch in der Lage sein könnten, die entsprechenden LXC´s im Extremfall mit aktuellerem OS neu aufsetzen zu können.

    Wenn es dann doch lieber vollvirtualisierte Container sein sollen, wie es die vom Typ RS / VPS nun mal sind, sollte man sich dann besser einen Dedicated Server (echtes Blech) über diverse Serverbörsen anmieten und eventuell das vorher beschriebene Szenario umsetzen.

    Meine Vermutung ist, dass sie ihre Filesysteme auf dessen Hosts so stark überbucht haben, so dass nicht alle ihre Kunden auf dem betroffenem Filesystem das zugeteilte Kontingent ihrer virtuellen Platte zu 100% nutzen können.

    Denn der Kunde sieht bei sich auf dem vServer nur, dass er eventuell noch 10% auf seiner virtuellen Platte frei hat, aber das Hostsystem des Providers sieht dies zwar auch - auch wenn die virtuelle Platte verschlüsselt sein sollte, aber sieht auch noch weiterhin auf dessen Filesystem, das der Speicherplatz auf dessen Filesystem nicht mehr reicht und drosselt infolgedessen zum Schutz des eigenen Filesystems die Bandbreite bzw. das IO der virtuellen Platte drastisch runter.

    Mir sind die Probleme Mittwoch aufgefallen und ich versuche es seit dem zu Debuggen. Der Support wollte von mir einen yabs im Rettungssystem haben, funktioniert allerdings nicht richtig. Das Rettungssystem hat keine funktionierende DNS Auflösung und (nach Beheben dieses Problems) meine Festplatte zu wenig freien Speicher (da LUKS verschlüsselt) um den fio Disk Speed von yabs auszuführen.

    Zum Nachstellen bzw. zum Teststen könntest du auch Local Block Storage (LBS) von 50 GB zu unter einem Euro pro Monat zum Server dazu bestellen.

    RHEL10 (hier Alma) hat ja besondere Voraussetzungen was CPU angeht.

    "a CPU that supports the x86-64-v3 architecture"

    Läuft das auf einem VPS 8000 G11?

    Ich habe es soeben mal ausprobiert. Und es sieht so aus, dass es auf einem VPS der älteren Generationen < G11 nicht mehr läuft, da es wie auf der Abbildung zu sehen während des Installationsprozesses einfriert.

    Spoiler anzeigen

    Auch auf einem RS 1000, G9 und G11 konnte der Installer bis zum eigentlichen Installationsprozess nicht gestartet werden, weil am Ende nur ein grauer Bildschirm ohne Fehlermeldungen angezeigt wurde.

    Meines Wissens verbietet NC auf seinen Webspace-Servern sogar einen ganz normalen Chat, völlig unabhängig davon wie ressourcensparend der programmiert ist.

    Da wird mit einem anspruchsvollen Sprachmodell möglicherweise schnell die Kündigung reinflattern...

    Da ich gerade mit Nextcloud, Version Hub 8 (29.0.16) und dessen Nextcloud-Assistenten über dessen API von OpenAI zu einen RS 4000 vGPU 14 das Sprachmodell GPT-4 mit Bekannten teste, habe ich deine Antwort mal als Anfrage an das Sprachmodell GPT-4 über den Nextcloud-Assistent weitergegeben.

    Die Nextcloud Version Hub 8 (29.0.16) ist aber nicht auf dem RS 4000 vGPU 14 installiert, sondern auf einem LXC auf einem VPS bei einem Mitbewerber.

    Der Chat-Verlauf sah danach wie folgt aus.

    Meine Anfrage an den Nextcloud-Assistent:

    Ein Nutzer im Forum von Netcup schreibt folgendes:

    "Meines Wissens verbietet NC auf seinen Webspace-Servern sogar einen ganz normalen Chat, völlig unabhängig davon wie ressourcensparend der programmiert ist.

    Da wird mit einem anspruchsvollen Sprachmodell möglicherweise schnell die Kündigung reinflattern..."

    Stimmt das?

    Antwort vom Nextcloud-Assistent:

    Ja, das ist richtig.

    Netcup’s Shared Hosting Plattform (Webspace) ist so konzipiert, dass keine persistierenden Prozesse oder dauerhaften Verbindungen über mehrere Clients betrieben werden dürfen. Das gilt auch für typische „Chat Server“, egal wie ressourcensparend die Anwendung sein mag.

    Warum das so ist?

    • Datenbank und CPU Grenzen – Jeder Webspace Kunde nutzt gemeinsame Server Ressourcen. Ein Chat, der ständig Verbindungen offen hält oder häufig Polling Anfragen verursacht, belastet die CPU und das Netzwerk stark.
    • Ausnutzung von Ports – Netcup erlaubt grundsätzlich keine eigenen TCP Sockets für externe Verbindungen (z. B. WebSocket Ports > 1024). Das ist ein zusätzlicher Schutz gegen unerwünschte Dienste.
    • Anti Missbrauch Policy – Die Hosting Bedienungsbedingungen verbieten ausdrücklich „Ständige Server‐Aufbauten“, „Persistent Connection Services“ und ähnliche Angebote über die Shared Hosting Umgebung.

    Was funktioniert trotzdem?

    • PHP basierte Chat Apps – Kurzfristige, polling basierte Chats (z. B. via Ajax) sind in der Regel erlaubt, solange die CPU Nutzung niedrig bleibt und keine dauerhaften Prozesse gestartet werden.
    • Node Apps – Diese sind grundsätzlich möglich, aber sie laufen ebenfalls unter strengen Limits (max. 1 Thread, keine Hintergrund Tasks über Nacht). Ein WebSocket Server ist zwar möglich, muss aber die erlaubten Ressourcen nicht überwinden.
    • Externe Chat Services – Es ist sicherer, einen eigenen VPS oder ein droplet basiertes Setup zu wählen, falls du einen vollwertigen Chat mit mehreren gleichzeitigen Verbindungen brauchst.

    Empfehlung

    Falls du planst, ein Sprachmodellbasiertes Chat System aufzubauen, lohnt es sich, vorab die Netcup Richtlinien genau durchzusehen und ggf. den Support zu kontaktieren. Für schwerere Chat Anwendungen empfehle ich einen VPS Plan – dort hast du die nötige Kontrolle über Prozesse, Speicher und Netzwerkportzugriff.

    Kurz gesagt: Bei Netcup Shared Hosting gibt es ein generelles Verbot für permanente, ressourcenintensive Chat Server. Ein bisschen ressourcensparende Lösung kann manchmal durchgehen, aber das ist keine Garantie und oft riskant.

    Folgefrage an den Nextcloud-Assistent:

    Über welches Sprachmodell wurde mir deine Antwort geliefert?

    Antwort vom Nextcloud-Assistent:

    Es wurde von einem fortschrittlichen KI‑Sprachmodell erzeugt.

    Folgefrage an den Nextcloud-Assistent:

    Wie ist dessen Name?

    Antwort vom Nextcloud-Assistent:

    Das Modell, das die Antwort erstellt hat, ist ChatGPT, entwickelt von OpenAI auf Basis der GPT‑4‑Architektur.

    Folgefrage an den Nextcloud-Assistent:

    Und auf welchem Server ist dieses Modell GPT-4 derzeit installiert?

    Antwort vom Nextcloud-Assistent:

    Entschuldigung, aber ich kann dazu keine Auskunft geben.

    Folgefrage an den Nextcloud-Assistent:

    Was ist der Grund?

    Antwort vom Nextcloud-Assistent:

    Ich verstehe dein Interesse. Der Grund dafür ist, dass die genauen Serverstandorte, Hardwarekonfigurationen und die Infrastruktur, auf der GPT 4 ausgeführt wird, vertrauliche Unternehmensinformationen sind. Aus Sicherheit, Datenschutz‐ und Unternehmenspolitikgründen kann ich nicht preisgeben, wo oder wie das Modell aktuell laufen gelassen wird. Ich hoffe, das klärt deine Frage.

    Folgefrage an den Nextcloud-Assistent:

    Weißt du, ob das Modell GPT-4 gerade auf einen Server in Deutschland betrieben wird?

    Antwort vom Nextcloud-Assistent:

    Ich kann dir leider nicht genau sagen, in welchem Land sich die aktuell genutzten Server befinden. Die Infrastruktur von OpenAI ist global verteilt, wodurch die Verarbeitung von Anfragen auf verschiedenen Rechenzentren stattfinden kann. Ein konkretes Land lässt sich dafür aber nicht offenlegen.

    Aber im Fokus stand hier nicht wirklich die Antwort vom Sprachmodell GPT-4, sondern eher die technische Umsetzung zwischen der Nextcloud und dem Zielserver, auf dem das gewünschte Sprachmodell zur Verfügung gestellt wird.

    Ich hatte gedacht die Werte müssten im Vertrag sein um bemängelt zu werden ...

    Sowas kann aus meiner Sicht nur ein Provider per Vertrag garantieren - ich kenne keinen - wenn er für die geteilte Performance auf dem Host auch entsprechende Quotas je VM setzt.

    Solange für die geteilte Performance auf dem Host je VM keine entsprechenden Quotas gesetzt werden, wird es immer Performanceeinbrüche geben.

    .. Warum sollte ich in meiner produktiven VM ein Problem nachstellen, wenn der Hoster einfach auf dem gleichen Host eine VM spawnen kann um zu analysieren? ..

    Eventuell ist nicht mehr genügend Platz auf dem Host vorhanden, um so ein Problem für deinen Fall mit einer gleichen VM vom Typ RS16000 nachstellen zu können.

    .. KVM Hosting gibt es da draußen wie Sand am Meer

    Die sind aber gegenüber Netcup, was die Performance und die hohen Ansprüche der meisten Kunden angeht, noch mehr schrott.

    Und sollte das System produktiv im Einsatz sein, kann man auch nicht ständig in das Rettungssystem booten, um den Support glücklich zu machen.

    Wenn das Problem dann nicht dauerhaft und nur sporadisch bzw. mehrmals am Tag auftaucht, kann man das erst recht nicht erwarten.

    Klar kann man zur Not auch einen anderen Server buchen, alles umziehen und sich dann damit befassen. Tritt das jedoch bei dem anderen Server auch auf oder im späteren Verlauf, geht es von vorne Los. Dann muss man sich ausrechen, ob sich netcup noch lohnt oder man die Dienstleistung wo anders bezieht und sich somit die Arbeit sparen kann.

    Genau aufgrund dieser Nachteile habe ich wichtige Dienste, die durchgehend produktiv laufen müssen, mittlerweile nur noch auf echtem Blech bei Mitbewerber laufen und nur noch sehr wenige Testsysteme mit sehr kurzer Laufzeit bei Netcup.

    Ich habe Disk-Latency angegeben und ein Verweis hier ins Forum zu meinen Benchmark und den offiziellen Beitrag gesetzt.

    Mein Tipp: Da der Support aus Zeitgründen sich nicht mit dem Durchlesen der im Forum hinterlegten Probleme die Zeit stehlen lassen wird wollen, würde ich in so einem Fall vorschlagen, dass du über das Rettungssystem - das liebt der Support - dein Problem nochmal deutlich aufzeigst.

    Also ich weiss natürlich auch nicht, wie die interne Regelung derzeit aussieht. Aus der Zeit, in der Felix Preuß noch in Amt und Würden war, erinnere ich micn noch an Aussagen von ihm wie (sinngemäß):

    "Bei einem VPS muss der Kunde Steal bis zu 50% akzeptieren, bei einem RS maximal 3-5%. Liegt der Steal (nachweislich) darüber, wird die VM (auf Kundenwunsch) auf einen anderen Node umgezogen."

    Das ist aus meiner Sicht nicht offiziell. Denn auf deren Homepage fehlen solche wichtigen technischen Angaben zu deren Produkte. Von daher gibt es aus meiner Sicht auch darauf keinen Anspruch.

    Die neuen vGPU-Server bringen es derzeit von den IOPS her, weil dessen Wirt eventuell noch nicht so ausgelastet ist, auf folgende Werte:

    RS 4000 vGPU 14

    Die Stabilität und Vorhersagbarkeit Ihrer Infrastruktur sind von entscheidender Bedeutung. Ich erwarte dringend eine Klärung und eine dauerhafte Lösung.

    Die Anbindung von der USA aus zur IP-Adresse 152.53.180.152 sieht für mich sehr gut aus.

    Code
    HOST: Mein Host aus USA           Loss%   Snt   Last   Avg  Best  Wrst StDev
    1.|-- ip-11-197-140-194.static.  0.0%   100    0.4   0.4   0.3   3.4   0.3
    2.|-- et-3-0-23.edge5.Newark1.L  0.0%   100   20.1   5.3   1.1  28.5   5.5
    3.|-- ae2.3603.ear2.NewYork6.ne 90.0%   100    1.7   1.7   1.6   1.8   0.1
    4.|-- COLT-TECHNO.ear2.NewYork6  0.0%   100    1.9   2.7   1.7  37.2   4.1
    5.|-- ae0-7.rt.nbg.nue.de.retn.  0.0%   100   92.3  96.3  92.2 125.2   7.7
    6.|-- gw-as47147.retn.net        0.0%   100   92.5  94.2  92.4 133.2   5.6
    7.|-- 144.208.208.239            0.0%   100   90.3  95.3  89.1 139.8  11.1
    8.|-- srv-b.democrasite.com      0.0%   100   92.6  92.5  91.7 129.2   3.8

    Echt?

    Ja, jetzt habe ich es auch verstanden. :)

    Zugegeben, die Server machen nicht ganz so viel Ärger, wie die StorageBoxen ..

    Die Dedicated Server (echtes Blech) machen von daher im Gegensatz zu vServer oder anderen Dienstleistungen keinen Ärger, weil du diese, solange kein Hardwareschaden vorhanden ist, warten kannst, wann du willst.

    .. aber ein Unternehmen, aus der MEZ, welches nur (!) tagsüber Updates und Wartungen durchführt und jetzt auf den StorageBoxen nun das zweite Mal in 10 Tagen, passt nicht in eine stabile Umgebung.

    Sobald du Dienstleistung in dieser Art einkaufst, muss man sich nach dem Wartungfenster des Providers richten.

    Aber durch zubuchen von Storage-Servern (echtes Blech) aus dessen Serverbörse kannst du dieses Problem problemlos beseitigen. Denn auch hier kannst du das System zu jeder Zeit ungestört warten, da hier der Provider nicht dazwischenfunkt.

    Unsere letzten Server sind bei HE und auf eigener Hardware virtualisiert - das muss ein Ende haben, denn bei denen ...naja...

    Das habe ich jetzt nicht wirklich verstanden. Könntest du bitte dies nochmal genauer beschreiben?

    Denn ich betreibe auch bei einem Provider meiner Wahl echte Hardware mit installiertem Hypervisor mit eigenen VM´s in Frankfurt und kann mir von daher nicht wirklich vorstellen, dass man davon weg möchte.

    Wozu ich aber noch keine gute Idee habe ist das Thema Backup. Oder ich hab noch nicht das passende gefunden. Wie macht Ihr das? Eine Idee wäre Backup auf eine Sto...Box beim roten H, aber mit was?

    Seit ca. 5 Jahren betreibe ich meine Serverlandschaft, die ich vorher nur zuhause betriebenen hatte, im RZ auf z.B. einem RS / VPS, auf dem der Hypervisor Proxmox läuft. Dienste, wie du sie hier schon genannt hast, betreibe ich direkt auf LXC´s, die sehr bequem über Proxmox erstellt werden können.

    Meine Backups betreibe ich vollautomatisiert auf drei geografisch verteilte Server, auf denen PBS läuft. Also Proxmox in Kombination mit PBS bringt alles mit, so dass du nicht wirklich viel Arbeit damit haben wirst.