Beiträge von andreas.

    Kannst du mal beschreiben, was du genau mit dem Reset meinst?

    Falls du auch ein eigenes System Zuhause haben solltest, welches virtuelle Maschinen unter KVM ausführt, so würde ich an deiner Stelle diese problematische virtuelle Maschine auf das eigene System mal spiegeln, um dessen Verhalten zu beobachten.

    Du hast wirklich netcup überzeugt bekommen für dich auf deren Webmailserver ein https-Zertifikat für deine Domain zu installieren? Wundert mich gerade sehr stark.

    Da ich mein E-Mailkonto auf dem gemieteten Webspace nicht wirklich nutze, habe auch diesbezüglich keine Anfrage an den Support gestellt.

    Weil man aber, bevor man eine externe Domain dem Paket hinzufügt, eine detaillierte Anleitung bekommt, wie man die einzelnen DNS-Rekords zur Domain setzt, könnte ich mir auch gut vorstellen, dass Netcup demzufolge auch ein Zertifikat zur hinterlegten Domain "webmail.meine-domain.de" auf dem Server installieren würde.

    Benutzt besser einen CNAME-Record. Sollte netcup die IP mal ändern, müsst ihr bei euch nichts anpassen.

    Ich gehe mal davon aus, dass Netcup hierfür eine Failover IPv4-Adresse verwenden wird oder falls sich Diese mal tatsächlich ändern sollte, allen Kunden eine entsprechende E-Mail zusenden würde.

    andreas. was meinst du mit wieder rausnehmen?

    ich hab ja sonst keinen Eintrag im DNS der mich dementsprechend weiterleitet?

    Soeben habe ich es mal bei mir genauer angeschaut und habe festgestellt, dass ich für die Domain "webmail.meine-domain.de" die IP-Adresse 46.38.249.153 als A-Rekord auf dem DNS-Server eingetragen habe. So müßtest du es auch machen. Dann sollte es wie in meinem vorherigen Betrag #7 beschrieben auch bei dir funktionieren.

    Was mach ich hier falsch?

    Oder wie schaff ich es, dass ich über webmail.meine-domain.de auf das webmail portal komme?

    Sodass ich nicht auf diese webmail01.netcup.net URL angewiesen bin?

    Du mußt die DNS-Einträge wieder rausnehmen und ca. 48h warten. Danach solltest du, sofern du zur eigenen Domain schon eine E-Mailadresse angelegt hast, dann auch das Webinterface für Webmail unter der URL webmail.meine-domain.de ohne weiteres Zutun erreichen können.

    Um dann die URL "webmail.meine-domain.de" auch ohne Zertifikatsfehler über die URL "https://webmail.meine-domain.de" aufrufen zu können, mußt du den Support bitten, dir ein Zertifikat (Let's Encrypt-Zertifikat) auf dem Server einzuspielen, da unter der PLESK-Version von Netcup dies für uns Kunden nicht selber möglich ist.

    Wie sieht denn das Routing in beiden Fällen aus?

    Traceroute über einen RS 8000 G9:

    Code
    traceroute -I mirror.de.leaseweb.net
    traceroute to mirror.de.leaseweb.net (37.58.58.140), 30 hops max, 60 byte packets
    1  * * *
    2  ae3-4019.bbr02.anx84.nue.de.anexia-it.net (144.208.211.10)  0.548 ms  0.554 ms  0.552 ms
    3  ae0-0.bbr01.anx84.nue.de.anexia-it.net (144.208.208.139)  4.075 ms  4.147 ms  4.149 ms
    4  ae2-0.bbr02.anx25.fra.de.anexia-it.net (144.208.208.141)  4.276 ms  4.285 ms  4.279 ms
    5  de-cix.bb01.fra-10.leaseweb.net (80.81.193.246)  4.990 ms  5.121 ms  6.445 ms
    6  be-110.br02.fra-10.de.leaseweb.net (31.31.38.151)  4.360 ms  4.251 ms  4.303 ms
    7  po-2.ce03.fra-10.de.leaseweb.net (217.20.127.15)  3.787 ms  3.804 ms  3.811 ms
    8  mirror.fra10.de.leaseweb.net (37.58.58.140)  3.875 ms  3.942 ms  3.890 ms

    Traceroute über echtes Blech beim Mitbewerber:

    Stimme. Das wird die Engstelle.
    Bei zwei AMD EPYC™ 7702 pro Server mit jeweils 64 Core = min. 12 Kunden, ehr 25-30 bleiben gerade mal 80-120 garantierte Bandbreite pro Kunde.
    Natürlich nur falls alle Kunden die volle Bandbreite nutzen, was nicht der Fall wäre ^^

    Oder wenn die Außenanbindung nicht stimmt, wie im folgenden Beispiel zu sehen.

    Messung über einen RS 8000 G9:

    Damit man sieht, dass nicht der Server der Gegenstelle der Flaschenhals ist, habe ich es bei einem anderen Provider auch mal gemessen.

    Messung über echtes Blech beim Mitbewerber:

    Wobei der RS 8000 G9 alleine schon von der Anbindung punktet, ...

    Meine Vermutung: Von der Performance könnte der virtuelle Server RS 8000 G9 trotz seiner 10 virtuellen Threads es packen, aber von der Anbindung bis zu 2,5 Gbit/s eher nicht, da meines Wissens die Bandbreite nicht über Quality of Services pro virtuellen Server garantiert wird.

    Da ich mehrere Entwicklungsumgebungen benötigt habe mit der selben Seite habe ich das ganze mit Docker gelöst da ich so in wenigen Sekunden jeweils genau die selbe Umgebung wieder neu aufgebaut habe um alles zurück zu setzen.

    Schau dir auch mal Virtuozzo an. Denn bei diesem System hast du diese vom Nutzer H6G beschriebenen folgenden Probleme nicht.

    Das kann man in einem Container machen, allerdings musst du bei Configänderungen und dem Hinzufügen neuer Seiten den Container immer wieder neu aufbauen - je Nachdem, mit welchen Methoden du ihn konfigurierst.

    Bei Datenbanken ist die Frage: willst du dich mit persistent Storage abmühen, willst du den Datenbank Server immer wieder abreißen und neu aufziehen können - oder brauchst du einen Fels in der Brandung.

    Besondere Zusatzoptionen, die der Provider für Nested Virtualisierung noch durchreichen müßte, benötigt man für Virtuozzo - sofern man nur Container verwendet - nicht. Zudem ist dieses System für die private Nutzung kostenlos.

    Ich selber setzte dieses System seit ca. mehr als 10 Jahren ausschließlich für Container auf virtuelle Server, wie sie z.B. vom Provider Netcup angeboten werden, ein und bin damit sehr zufrieden.

    Für Softwareentwickler aus meiner Sicht einer der besten Systeme, welches ich kenne.

    Falls mal der Boot-Manager grub2 im UEFI-Modus nach einem fehlgeschlagenem Update nicht mehr auf dem Bildschirm erscheint bzw. das System nicht mehr bootet, kann man unter CentOS 7/8 das Problem wie folgt lösen:

    1. Von einer Boot-CD / -DVD / -USB-Stick in den Rettungsmodus starten.

    2. Dann über den Befehl chroot auf das automatisch eingehängte Laufwerk /mnt/sysimage ausführen.

    chroot /mnt/sysimage

    3. Dann das Rettungssystem mit dem Netzwerk wie folgt verbinden:

    a) Den Befehl ip a eingeben (Mit diesem Befehl wird geprüft, welche Schnittstelle derzeit aktiv ist.)

    Gehen wir mal davon aus, es wird uns derzeit die Schnittstelle eno0 als aktiv angezeigt und wir befinden uns im Netz 192.168.1.0/24, so geben wir folgenden Befehl ein:

    ip addr add 192.168.1.100/24 dev eno0

    c) Wenn wir davon ausgehen, dass unser Gateway die IP-Adresse 192.168.1.254 hat, so sieht der nachfolgende Befehl wie folgt aus:

    ip route add default via 192.168.1.254

    d) Da eventuell noch kein DNS-Server aktiv ist, aber unser Gateway auch als DNS-Server genutzt wird, muß in der Konfigurationsdatei resolv.conf unter dem Verzeichnis /etc dieser als DNS-Server wie folgt eingetragen werden:

    echo "nameserver 192.168.1.254" >> /etc/resolv.conf

    e) Um sicher zu stellen, dass nun das Rettungssystem über das Internet eine Verbindung zu anderen Servern wie z.B. google.de aufbauen kann, setzt man auf den Server google.de nur einen Ping ab.

    f) Sofern dieser Server google.de erreicht werden kann, setzt man folgenden Befehl ab:

    yum downgrade shim-x64 mokutil grub2\*

    Danach sollte dann das Betriebssystem nach einem Neustart wieder wie gewohnt hochfahren.

    Anbei mal ein traceroute und ping vom VPS zu einem Webhosting:

    Code
    TRACEROUTE:
    traceroute to xxx.eu (188.68.47.xxx), 30 hops max, 60 byte packets
     1  gw02.netcup.net (37.120.168.3)  64.584 ms  64.576 ms  64.555 ms
     2  a2xxx.netcup.net (188.68.47.xxx)  11.020 ms  15.659 ms  20.321 ms
    ...

    Die Wege sind also wie erwartet kurz. :)

    Aufgrund der sehr langen Antwortzeit im internen Netz des Providers Netcup würde ich mal davon ausgehen, dass die beiden Server gw02.netcup.net und a2xxx.netcup.net nicht wirklich direkt im internen Netz des Providers Netcup stehen. Kann das sein?

    ich habe dazu einmal ein paar Screenshots beigefügt, vlt. hat ja jemand eine Idee wie ich zu der Startleistung zurück kehren kann.

    Wenn ich die Abbildungen richtig interpretiere, so zeigen die einzelnen Abbildungen nicht die Soll-Leistung an, sondern immer die derzeitig abgerufene Ist-Leistung. Und da dein Server eventuell nicht permanent mit der vollen Leistung fährt, wird dementsprechend auch auf den einzelnen Abbildungen weniger an Ist-Leistung angezeigt.