Plesk macht für mich ja alle Themen was Firewall, fail2ban, etc. angeht?
Nach der Installation mußt du bei Plesk eine Ersteinrichtung durchführen und teilst so Plesk über dessen Oberfläche mit, welche Dienste dauerhaft laufen sollen und wie.
Damit der Admin zu Anfang nicht gleich ausgesperrt wird, ist z.B. die Firewall, fail2ban und der Maildienst aus Sicherheitsgründen deaktiviert.
Nach der Ersteinrichtung kannst du dann aber auch bei Bedarf Diese zu jeder Zeit anpassen bzw. optimieren.
Updates klar muss ich selbst anstoßen, gehen aber soweit ich mich richtig gelesen habe auch über die Plesk Oberfläche?
Bei den Updates kannst du auch Plesk mitteilen, ob Plesk sich im Hintergrund automatisiert darum kümmern soll oder du es lieber wegen der höheren Kontrolle selbst über dessen Oberfläche anstoßen möchtest.
Weil ich bei mir in Plesk diesen Automatismus abgeschaltet habe, melde ich mich mindestens einmal pro Woche an Plesk als Admin an und schau, ob es wieder entsprechende Updates und Sicherheitspatches gibt, die ich dann durch Plesk in meinem Beisein kontrolliert dann einspielen lasse.
Plesk darf bei mir noch nicht mal Sicherheitspatches automatisiert einspielen, sondern darf mir nur per E-Mail mitteilen, dass es mal wieder welche gibt.
Zur Installation noch ein Wort:
Ich habe Plesk aufgrund der sehr hohen Stabilität unter AlmaLinux 8.x installiert, weil es zu den kostenlosen Enterprise-Betriebssystemen gehört und mindestens 10 Jahre mit sehr langer Testlaufzeit mit Updates und Sicherheitspatches versorgt wird.
Enterprise-Systeme erkennt man am schnellsten daran, dass z.B. der Kernel aus heutiger Sicht nicht schon bei der letzten Version 6.x ist, sondern einige Versionsnummern darunter.
Bei dem Enterprise-System AlmaLinux 8.x ist aus Stabilitätsgründen die Kernelversion noch bei der Version 4.x.