Beiträge von m_ueberall

    Für eigene (Unter-)Domänen ("[x.y.]example.org") funktioniert das; "x.y.example.org. CNAME a.b.example.org." erfordert streng genommen nur die Aufnahme von "x.y.example.org" ins TLS-Zertifikat/SAN, denn Anfragen an "a.b.example.org" werden hierbei ja "im Namen"/unter Verwendung von x.y.example.org gesendet.

    genau das ist eben nicht so;

    (1) ein DNS CNAME heisst nur, dass die DNS-Auflsg. bis zur IP-Adresse eben üiber einen anderen Host laufen kann, und wie in Deinem Bsp. (ich setze jetzt eine maximale Indirektion von 1 voraus) die IP-Adresse von a.b.example.org

    (2) in Deinem Beispiel ist beides gültig: sowohl https://a.b.example.org/ als auch https://x.y.example.org/  und darum brauchst Du auch beides im SSL-Zert. (wenn nicht im Subject selbst dann zumindest in den SANs)

    (3) und wenn an Stelle von a.b.example.org jetzt x.y.myfritz.net steht gilt das selbe;

    (3) übernehme ich im Folgenden mal genau so, um es einfacher nachvollziehbar zu gestalten (und "Wildcard-kompatibel" zu halten).

    (1) ist soweit korrekt; wenn man einen Eintrag "server.vpn.example.org. CNAME 0123456789abcdef.myfritz.net." hat, werden bei Anfragen an einen autoritativen Nameserver alle CNAME-Verweise aufgelöst und bei Verwendung von "curl -4|-6 http[s]://server.vpn.example.org:port" letztlich die IPv4-/IPv6-Adresse(n) kontaktiert, welche ermittelt werden konnte(n), sofern es welche gibt.

    (2) Stimmt so nicht. Ich habe bspw. ein Wildcard-Zertifikat für *.vpn.example.org (+ vpn.example.org + example.org im Zertifikat und nichts anderes, s.u.), und wenn ich obigen curl-Befehl mit der richtigen Portnummer aufrufe, wobei der zugehörige Port an ein Endgerät weitergeleitet wird, welches mithilfe eines Webservers das entsprechende http[s]-Protokoll bedient, funktioniert alles wie erwartet. "0123456789.myfritz.net" wird ausschließlich beim DNS-Lookup ausgewertet (diese Auswertung ist insbesondere unabhängig von späteren Client-Anfragen); Client-Anfragen werden hier aber nach wie vor server.vpn.example.org verwenden (genau so ist CNAME ja definiert), was sich auch im Webserver-Log widerspiegelt. Nur genau dann, wenn direkt auf http[s]://0123456789.myfritz.net[:port] zugegriffen werden soll, brauche ich entweder ein separates oder kombiniertes (SAN-)TLS-Zertifikat.

    Code
    % openssl x509 -text -noout -in int-vpn-local_rsa_cert.pem | grep \.vpn | sed -e 's|ZENSIERT.de|example.org|g'
            Subject: CN = *.vpn.example.org
                    DNS:*.vpn.example.org, DNS:vpn.example.org, DNS:example.org
    %

    Warum soll das nicht gehen? Wenn man z.B. die HTTP-Challenge von Let's Encrypt verwendet, sollte es keine Probleme geben. Oder übersehe ich da etwas?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich hier SANs erstellen lassen, welche sowohl die von AVM vergebene Unterdomäne als auch eigene Domänen enthalten.

    Ok, mittlerweile bin ich überzeugt, dass es via HTTP-01 genau dann gehen könnte, wenn man die Fritz!Box dazu bewegen könnte, Port 80 an ein Endgerät weiterzuleiten oder aber im Rahmen einer SAN-Zertifikat-Anforderung erzeugte Token auszuliefern. Meines Wissens ist das aber "nicht ohne Weiteres" (=Firmware-Modifikation, vgl. Freetz bzw. Freetz-ng o. ä. Projekte; Links dazu finden sich bspw. auch hier) möglich, denn die FB beansprucht standardmäßig genau diesen Port (und Port 443) für sich selbst und erlaubt keinen (Schreib-)Zugriff auf das erforderliche Verzeichnis von außen.

    Warum soll das nicht gehen? Wenn man z.B. die HTTP-Challenge von Let's Encrypt verwendet, sollte es keine Probleme geben. Oder übersehe ich da etwas?

    Für eigene (Unter-)Domänen ("[x.y.]example.org") funktioniert das; "x.y.example.org. CNAME a.b.example.org." erfordert streng genommen nur die Aufnahme von "x.y.example.org" ins TLS-Zertifikat/SAN, denn Anfragen an "a.b.example.org" werden hierbei ja "im Namen"/unter Verwendung von x.y.example.org gesendet.

    Wenn man aber einen DNS-Eintrag der Form "x.y.example.org. CNAME [x.y.]myfritz.net." verwendet und in diesem Fall die nicht im eigenen Besitz befindliche Zieldomäne ("[x.y.]myfritz.net") ins SAN aufnehmen will (was nicht erforderlich, mir aber schon einmal untergekommen ist — diesen Fall hatte ich vor Augen), schlägt das fehl.

    mainziman mag sich implizit nur auf die linke Seite bezogen haben, aber da CNAME-Einträge eben links und rechts Domänennamen verwenden, bin ich da immer für eine ausdrückliche Formulierung, ob Ausgangs- oder Ziel(unter)domäne gemeint ist.

    EDIT: AVM bietet als Besitzer der Domäne myfritz.net tatsächlich auch die Ausstellung von Lets-Encrypt-Zertifikaten an (vor einigen Monaten gelesen und ob der damit verbundenen Seiteneffekte gleich wieder verdrängt); die Zertifikats-Anforderungen (zur Ausstellung) laufen aber über die Server von AVM. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich hier SANs erstellen lassen, welche sowohl die von AVM vergebene Unterdomäne als auch eigene Domänen enthalten.

    hier evt. daran denken, dass es durchaus sinnvoll ist bei einem SSL-Zertifikat nicht nur die Domain selbst sondern auch den CNAME in den SANs zu haben;

    Ich bezweifle jetzt einmal, dass man sich ein Subject Alternative Name (SAN)-Zertifikat ausstellen lassen kann, welches Domänen auflistet, die Dritten gehören (wie etwa "x.y.myfritz.net"). Und CNAME-Einträge verweisen ja eben auf Domänennamen. (Die linke, eigene "Ausgangsunterdomäne" kann und sollte da allerdings in der Tat enthalten sein für entsprechend eingesetzte Zertifikate.)

    Code
    systemd-analyze verify ts3server.service
    /etc/systemd/system/ts3server.service:5: Missing '='.
    Unit ts3server.service failed to load properly: Invalid argument.

    Das missing verwirrt mich

    Ich würde wetten, dass die 5. Zeile nicht leer ist. "Normaler" Leerraum (Tabulator, einfaches Leerzeichen) stört nicht, aber wenn da beispielsweise ein breitenloses Leerzeichen steht, kann systemd damit nichts anfangen.
    Einfach diese Zeile löschen, ggf. eine neue (wirklich leere) Zeile einfügen, sudo systemctl daemon-reload ausführen und Syntax-Überprüfung erneut anwerfen…

    akonopka: Sofern die Dimensionierung des neuen virtuellen Servers es zulässt, würde ich nach der Datenrettung anregen, je nach Nutzungsart des Plattenplatzes zumindest mittelfristig zu prüfen, inwieweit ein Umstieg auf ZFS möglich ist, um einen derartigen Vorfall in der Zukunft zu vermeiden. (Im Falle eines "managed servers" müssen entsprechende Kenntnisse auch auf Dienstleisterseite vorhanden sein; andererseits können sich Mehrkosten für eine entsprechendes Angebot in diesem Fall wirklich rentieren!)

    Die Zugriffszeiten (aufgrund hierarchischer Prüfsummengeneration bei allen Schreibzugriffen) und der benötigte Plattenplatz werden steigen (mindestens 15%, besser 20% des Speicherplatzes müssen aus Leistungsgründen leer/reserviert bleiben), gegebenenfalls sogar deutlich – aber im schlimmsten Fall ist die Behebung von Fehlern drastisch besser/schneller möglich als bei allen anderen Dateisystemen, welche nicht über entsprechende Prüfsummen verfügen[*]. Von besonders wichtigen Dateien lassen sich sogar mehrere Kopien speichern, so dass auch "umkippende Bits" auf den Speichermedien deutlich an Schrecken verlieren (diese ZFS-Fähigkeit verwende ich selbst beispielsweise seit mehreren Jahren für mehrere 100.000 E-Mails). Und mit Momentaufnahmen (snapshots) lassen sich augenblicklich aktuelle Kopien von Datensätzen (datasets) anfertigen.

    [*] (sofern der physikalische Zustand des Speichermediums und die Ursache des Problems dies zulassen – gegen Schadprogramme, welche mit Administratorrechten im Direktzugriff nennenswerte Teile der Platte überschreiben, hilft nur ein externes Backup mit aktuellen Daten)

    Eine Erläuterung findet sich hier: "Seeing 'Waiting for this message. This may take a while.'"

    WENN Fail2Ban richtig funktioniert und du den "Angreifer" nach 2 fehlerhaften Versuchen für 24h vom Server wirfst […]

    Gretchenfrage: Ist der Server via IPv6 erreichbar? Wenn ja, ist Fail2Ban derart aufgesetzt, dass irgendwann ganze Subnetze blockiert werden?

    Man kann Fail2Ban diesbezüglich aber auch arbeitslos machen – siehe knock.

    Einen PubKey sollte man ja auchh mit einem Passwort schützen […]

    Eigentlich "Passphrase" (impliziert o.B.d.A. eine gewisse Länge) – und wenn man sich die nicht merken kann/will, hilft bspw. Keepass2.

    Interessant. Ich habe eine MariaDB 10.4.13 unter Alpine Linux 3.12 (normale KVM Büchse, kein Docker Container o.Ä.) laufen und wollte eben mal das datadir auf ZFS umziehen. Aber Pustekuchen, dann startet MariaDB nicht mehr […]

    Scheinbar möchte die MariaDB da sowas wie ein fallocate unter ZFS machen - das klappt natürlich nicht, weil ZFS das so (scheinbar) nicht unterstützt...

    Mögliche Lösungen in Puncto Konfiguration konnte ich nicht finden. Weiß da jemand von euch mehr dazu bzw. kennt eine Lösung für das Problem?

    Hintergrundinformationen zur Unterstützung von fallocate unter ZFS finden sich hier: Support fallocate(2) #326 (inkl. eines Workaround-Vorschlags, wenn alles andere fehlschlägt – Stichwort extN auf ZVOL). Vorher empfiehlt sich aber ein Blick auf "MariaDB on ZFS".

    Naja es laufen da einige Dienste drauf die zu unterschiedlichsten Zeiten benötigt werden. Daher ist jede Minute sehr ärgerlich oder problematisch.

    Da sollte man vielleicht mal drüber nachdenken, wie man das sinnvoll gestalten kann. Fallback-Server oder was auch immer. Ein Server, bei dem jede Minute Ausfall sehr ärgerlich oder gar problematisch ist, ist ansonsten eine tickende Zeitbombe.

    Königslösung hierfür: Redundanz. Funktioniert aus eigener Erfahrung fantastisch. Wer an Redundanz spart, spart immer an der falschen Stelle.

    Wenn bei der Wahl des "Webhosters des Jahres" irgendwann als Kriterium mal die Konsistenz/Qualitätskontrolle von Angebots- und Aktionsbeschreibungen als Kriterium mitaufgenommen wird, sieht Netcup ggf. keine Erstplatzierung mehr... --> Leitseite / Angebotsdetails

    20200909__nc_gutschein_verpasst.png    20200909__das_waere_ihr_gutschein_gewesen.png

    Unabhängig davon, ob "ein Link ja doch funktioniert" oder "man das Gemeinte ja herauslesen kann" ist das wirklich kein Einzelfall und wird irgendwann von (potentiellen) Kunden pauschal (als ein Punkt) unter "Mangel an Qualitätskontrolle" verbucht...

    Linktip/Hardwaretip: Vor gut einem Monat fiel mein Blick auf den ODROID N2+ zwecks erster Experimente mit der ARM64-Architektur in Hardwareform (und das SoC von Hardkernel gefällt mir immer besser), heute bin ich über folgende Produktankündigung des HoneyComb LX2K von SolidRun gestolpert: :love:

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    Mit einer RAID-Karte im IT-Modus kann man da sicherlich (unter anderem) ein "ganz passables" NAS hinstellen, welches auch für kleine Arbeitsgruppen geeignet ist.