Kenne das von der Konkurrenz auch.
Bevor hier eine mehrstellige Anzahl von Bestandskunden allerdings zu Supportanfragen bzgl. erneuter Freischaltung gedrängt wird, sollte man das aber besser ausschließlich als Buchungsoption (gegen entsprechenden Aufpreis) anbieten. Oder potenzielle Neukunden müssen eben zu besagter Konkurrenz wechseln (die das sicherlich auch entsprechend ein-/bepreist).
Da die überwiegende Mehrheit der VPS-/RS-Nutzer sicherlich absichtlich Dienste auf verschiedenen Ports anbietet und eine regelmäßige (Selbst-)Kontrolle der laufenden Dienste implementiert haben sollte (entsprechende Standardhilfswerkzeuge/-dienste sind seit Jahren Bestandteil jeder Linux-Distribution), sehe ich persönlich keinen Nutzen einer externen Firewall und würde entsprechende Angebote explizit meiden. Wer sich einen zusätzlichen Schutz dadurch verspricht, der sollte zudem bedenken, dass viele/genügend Attacken (ein- und von infizierten Systemen insbesondere ausgehend) über Standardports abgewickelt werden.
Die Funktion würde z.B. verhindern, dass Docker mal wieder ungefragt Ports öffnet.
Und um genau solche Szenarien wie zb Docker gehts. Außerdem könnte man trotz aller Absicherung dann in der Provider Firewall seinen SSH Port sperren. Wenn man dann auf den Server will lockt man sich vorher im Provider Menü ein und macht die Regel auf.
Wenn Docker mal wieder(!!!) ungefragt(!) Ports öffnen kann, die von außen ansprechbar sind, dann ist das ein grundlegendes Konfigurationsproblem, welches ich mit dem Betrieb eines offenen E-Mail-Relays gleichsetzen würde (deutlich formuliert: grobe Fahrlässigkeit des Betreibers). Solange ich Anwendungen nicht hinreichend vertrauen kann, gehören sie gar nicht installiert oder hilfsweise in einen unprivilegierten Container, dessen Ein- und Ausgaben überwacht werden. Und spätestens(!) sobald die Alternative Podman (weniger "Docker rootless") scheinbar(!) keine Option ist, gehört eine Docker-basierte Installation ihrerseits in einen wirklich unprivilegierten Container.
Gerade einen SSH-Port würde man in der Praxis entweder nur via VPN (inklusive Zugriffsadressen-/Schlüsselkontrolle, -rotation, usw.) oder über knock o.ä. öffentlich verfügbar machen oder überhaupt erst "on demand" über die existierende virtuelle Konsole starten.