jetzt nicht mehr, die Kryptominer kaufen HDDs/SSDs wie wild auf und haben den Markt quasi in eine Börse verwandelt;
meine Platte, welche vor 2 Wochen gekauft habe, kostet jetzt mehr als des 1,5 fache; und komischerweise, die Platte mit 2 TBytes mehr kostet weniger ...
wobei steht das ganze nicht irgendwie im Widerspruch, ich denke mal gelesen zu haben,
dass wenn SSDs nicht hin- und wieder am Strom hängen, der Inhalt auch dahin sein kann ...
von welcher Platte - welche Speicherkapazität hat diese - sprichst Du hier?
Also, ich habe jetzt die Crucial BX500 in 1TB-Ausführung vor Augen (nutze selbst mehrere Crucial MX500 für meine derzeit zwei ODROID N2+, welche auf eine etwas höhere Belastung getrimmt sind). Der vorgenannte Preis von ca. 80 EUR (in Deutschland, inkl. 19% USt., aber lieferbar nach Österreich) findet sich in jeder besseren/umfangreicheren Preisvergleichsseite – gestern/heute getestet – und probeweise ließen sich in mehreren Onlineshops jeweils acht Stück in den Warenkorb legen, es gibt also hier meines Wissens noch keinen Engpass. Wie aktuell/belastbar die gemeldeten Bestände in den Shops sind, erfährt man letztlich allerdings nur bei Durchführung der Bestellung, versteht sich.
Es ist korrekt, dass SSD Daten schneller verlieren könn(t)en als HDD (siehe beispielsweise "SSD ist kein Datengrab: JEDEC spricht über Datenverlust nach stromloser Lagerung"); wenn wir aber von regelmäßigem zwischenzeitlichen Betrieb ausgehen (Auffrischung/Neubeschreibung der Archiv-Laufwerke inklusive einiger Lese-/Schreibtests, was ganz klar im Rahmen der Schreibleistung dieser Geräte liegt), sollte das bei Consumer-Produkten wie einer BX500-SSD überhaupt kein Problem darstellen und derartige Geräte sollten insbesondere weniger rostanfällig/empfindlich als HDD-Gegenstücke sein.
Für professionelle Langzeitarchivierung (mit verbundenen deutlich höheren Kosten) empfiehlt sich ein entsprechender "Cloudspeicher" (womit man gleichzeitig eine regelmäßige, erforderliche Auffrischung der Speichermedien kauft) und/oder wirklich LTO-Bänder, welche Jahrzehnte halten sollten – vor allem aber: Redundanz, Redundanz und Redundanz (und zwar dezentralisiert!)