Beiträge von m_ueberall

    Ich würde an dieser Stelle allerdings gerne Probleme tauschen, die Python-Fehlermeldung ModuleNotFoundError: No module named '_ctypes' bei der In­stal­la­tion von mqttwarn lässt nämlich langsam die Barthaare grau werden, weil dieses Problem offensichtlich jedes Jahr mindestens einmal im Internet diskutiert wird und ich mit den beschriebenen/bislang gesichteten Lösungen nichts anfangen kann. […]

    Update: Ich will nicht mehr länger Probleme tauschen, weil die Ursache identifiziert wurde–bei der Installation von pyenv-Python-Versionen war die Build-Umgebung unvollständig. Eine Neuübersetzung nach Installation fehlender Entwicklungspakete ließ den Fehler verschwinden. IMHO ein Manko des Python-Quellcodearchivs, da der vorgenannte Fehler wohl wirklich sehr häufig bei Installation zusätzlicher Module auftritt, sodass die Nichtverfügbarkeit einiger Bibliotheken zumindest zu einer deutlichen Warnung führen sollten.

    Sie verletzt Bedingungen (ii) [5 Tasten, bspw. für vorwärts/rückwärts-Navigation im Browser] und (iv) [rote LED unter dem Logo] – nicht aber (iii) [1200dpi] –, aber ich schwöre auf die Microsoft IntelliMouse Optical 1.1a USB & PS/2 schwarz; dieses Modell (egal ob schwarz oder weiß) ist nach jahrzehntelanger(!) eigener Erfahrung extrem widerstandsfähig und zuverlässig – mittlerweile allerdings wohl auch langsam ein Sammlerstück zu entsprechenden Preisen…

    (Tastaturen – zumeist ergonomische Varianten – habe ich indessen schon einige kaputtgemacht tears.gif)

    Natürlich haben große Firmen da jemanden, aber kleine haben eben keinen und machen alles selbst und haben dann auch evlt. wenig Zeit dafür.

    Böse formuliert: Ab dem Moment, ab dem der Shop nicht mehr läuft, kommen doch darüber keine neuen Aufträge mehr 'rein… also sollte irgendwann genug Zeit zur Verfügung stehen, sich alleine darauf zu konzentrieren, wenn es ja sonst nichts mehr zu tun gibt. Vorausgesetzt, der Shop ist wichtig/unternehmenskritisch, kann man durchaus kurzfristig entsprechende Expertise am Markt einkaufen. Eine Make-or-Buy-Analyse sollte im Laufe eines Tages durchzuführen sein – sofern noch nicht bereits erstellt, da sie Bestandteil eines Notfallplans ist, der ebenfalls für Eventualitäten ausgearbeitet sein sollte, wenn es sich hier nicht um eine wenige Wochen bestehendes Start-up handelt. Natürlich wird ein Einkauf in diesem Fall – egal ob Werkvertrag oder Vertrag auf Zeit und Materialbasis – sicher nicht billig(er), wenn eine kurzfristige Dienstleistung nachgefragt wird und eine unrealistisch niedrige Kostenschätzung wird Verhandlungen nur in die Länge ziehen. Unter Zeitdruck wird es auch nicht leichter, Anforderungen zu analysieren und ihre Umsetzung zu bewerten (vgl. Google-Bildersuche: Planung Ausführung Projekt Schaukel).

    ich habe heute früh eine Antwort erhalten.

    […]

    Habe dann eine Antwort geschickt damit man mir sagt welche 8er Version aufgespielt wird.

    Das wusste er (natürlich) nicht und musste es erstmal an die Fachabteilung weiterleiten.

    "chaotisch" sollte bedeuten, dass der Sup[p]ort dass doch wissen muss.

    Nun, offensichtlich hatte der Supportmitarbeiter keinen Zugriff auf interne Dokumentation. Da heute Samstag ist, wird er auch nicht unbedingt in der Lage gewesen sein, mal kurz direkt bei einem Entwickler/Techniker nachzufragen. Ist IMHO legitim, da eben kein SLA mit festen Antwortzeiten vereinbart wurde.

    Interessant wäre, zu wissen, ob die MySQL-Umstellung von Netcup bereits einmal zu einem früheren Zeitpunkt gegenüber Kunden erwähnt wurde, welche nicht im Forum aktiv sind; war dies nicht der Fall, so wäre eine Ankündigung mit ca. einer Woche Vorlauf in der Tat wenig kundenfreundlich, wenngleich andererseits kommer­ziell be­trie­be­ne Shops grundsätzlich in der Lage sein sollten, basierend auf einem Backup eine Zweitinstanz innerhalb von dieser einen Woche in Betrieb zu nehmen, notfalls bei einem anderen Betreiber.

    Also bei MS-qttwarn wundert mich das nicht.

    Ja, wo kommt denn das "S" her…? :whistling: (EDIT: Das kommt davon, dass man morgens Nachrichten verfasst, ohne genügend weißen Tee konsumiert zu haben.)

    In welche Richtung soll er denn ein Notify geben?

    Erste Stoßrichtung ist definitiv Signal (wohl via Verknüpfung mit signal-cli), danach ggf. E-Mail und IRC. Die Sammlung existierender mqttwarn-Plugins gefällt mir als Grundlage eigentlich recht gut, die Nutzerbasis scheint nicht allzu klein zu sein.

    Geil, ein Script auf meinem PC fährt unregelmäßig alle paar Stunden mittels DNS einen DoS gegen meinen Router und füllt die Conntrack-Tabelle vollständig?! X(

    Klingt nach einem guten Grund, einen neuen Router zu kaufen? 8o

    Ich würde an dieser Stelle allerdings gerne Probleme tauschen, die Python-Fehlermeldung ModuleNotFoundError: No module named '_ctypes' bei der In­stal­la­tion von mqttwarn lässt nämlich langsam die Barthaare grau werden, weil dieses Problem offensichtlich jedes Jahr mindestens einmal im Internet diskutiert wird und ich mit den beschriebenen/bislang gesichteten Lösungen nichts anfangen kann.

    Meine Präferenz wäre eh' eine gescheite Alternative auf Perl-/Go-Basis (ehrlicherweise: meinetwegen inzwischen auch PowerShell oder ALGOL), aber da bin ich bislang auch nicht fündig geworden…

    Code
    httpd -M | grep "proxy_wstunnel"

    proxy_wstunnel_module (shared)

    Außerdem gibt

    Code
    a2enmod proxy_wstunnel

    ERROR: Module proxy_wstunnel does not exist!

    zurück.

    Die Existenz von "httpd" oben läßt auf die Verwendung einer Fedora-/RHEL-basierten Distribution schließen, korrekt? EDIT: Dort sollte mod_proxy* standardmäßig aktiviert sein, ggf. hat man aus diesem Grund auf eine Aktivierungs-/Deaktivierungsmöglichkeit verzichtet.

    mod_proxy_wstunnel gibt es ab Apache2 v2.4.5; bei einer Debian-/Ubuntu-basierten Distribution mit "Dritt-Repository" von O. Surý ist man hier ggf. auf neuerem Stand:

    Wir haben (leider) einen externen Dienstleister der so etwas auf die Sicherheit im Unternehmen achten soll. Dazu kam es nur, weil der Geschäftsführer von denen und mein Vorgesetzter gute Freunde sind. So kann man natürlich auch 5000-14000€ jeden Monat hin und her schieben, aber naja.

    Pro-Tip: Hart für eine Beförderung arbeiten, dann sollten wir gemeinsam via Konversation/E-Mail eine Lösung finden, wie das in Zukunft mit 1000–2000€ weniger pro Monat weitergeführt werden kann. Diese "Budgetoptimierung" hilft dann, die Position zu festigen… Win–Win. 8)

    [W]eiß jemand wie viele offene Sicherheitslücken der Chrome hat? :/

    Da gibt es diverse Listen, vergleiche bspw. Einträge für Google Chrome oder Mozilla Firefox. (Zero-Day-Exploits sind in der Regel zahlenden/finanzkräftigen Interessenten in einschlägigen Foren vorbehalten, also ist das hier natürlich nur eine niedrige untere Grenze, was die Anzahl anbelangt.)

    Selbst wenn die vorgenannten Listen üblicherweise nur dann Details enthalten, wenn eine Frist/Chance auf Fehlerbehebung gegeben wurde, heißt dies insbesondere in Firmennetzen leider nicht, dass nicht doch irgendwo ältere, angreifbare Versionen im Einsatz sind.

    die Verbreiterung des Angriffsvektors durch Plugins bzw. Add-ons ist grundsätzlich unvernünftig :P

    Ausbruch aus einem Container ist… dann doch nicht so einfach. :D (Wobei ich wirklich einmal Zeit finden muss, QubesOS zu evaluieren, wenn die Windows-10-/-11- und ZFS-Unterstützung besser wurde.)

    Aber das Obige hat mit dem Originalthema immer weniger zu tun und sollte deswegen an dieser Stelle nicht weiter vertieft werden.

    die Website von ClamAV - powered by Cloudflare ist abschreckendes Beispiel ..., wie man es definitiv nicht machen sollte;

    ich weiß nicht was der Quark da herumpfuscht, aber eine Seite die da irgendwo was runterzählt

    und von Überprüfung ob man eh kein ALF ist, ist ein absolutes NoGo;

    Capture-Eingabe-Zwang bevor man noch irgendwas von einer Site gesehen hat, sowieso;

    Reden wir hier von der unten gezeigten Webpräsenz? Da sehe ich keinerlei Problem mit vernünftig konfigurierter Browser-/Add-on-Kombination; kein Pop-up ohne Java­script, Downloads sind dennoch direkt möglich (selbst bei Blockierung von cloudflareinsights.com in der dritten Zeile – eben nochmals getestet). Allerdings habe ich auch eine IP-Adresse aus Deutschland und nicht aus Österreich, vermutlich wird in diesem Fall die ALF-Gefahr als vernachlässigbar angesehen… 8o

    clamav_net.png

    bei mir war wieder mal eine erneuerung der SSL-Zertifikate an der Reihe;

    dachte dass mittlerweile EC-Zertifikate mit einem EC-Zert. bei Let's Encrypt signiert werden?

    (Ich lese "mit einem EC-Zert." als "mit dem neuen Wurzelzertifikat ISRG Root X2".)

    Nicht ohne explizites opt-in, wenn ich kein zwischenzeitliches Update übersehen habe; vgl. Production Chain Changes: For certificates with ECDSA keys (da gibt es ein Antragsformular, wenn man "Early Adopter" werden möchte; ein zugehöriges LE-Unterforum findet sich hier: ECDSA availability in production environment).

    Eine grafische Übersicht der Zertifikatsketten findet sich hier: The New Certificates.

    Hat dazu jemand Infos? Ist das ein komplett anderer Anbieter? Ist der ähnlich Vertrauenswürdig wie LE selbst? Die Website ist irgendwie fishy...

    Naja, es gibt da diese "Terms&Conditions"-Dokumente… :)

    ZeroSSLdotcom ist wie SSLdotcom ein kommerzieller Anbieter für Nutzer, welche etwa "Extended Validation (EV)" oder "Organization Validated (OV)" TLS-Zertifikate be­nö­ti­gen[*]. Und natürlich ist die Bereitstellung kostenloser ACME-Zertifikate auch eine gute Werbemöglichkeit. Nutzer der letztgenannten haben hierdurch bei­spiels­weise die Möglichkeit, die Gültigkeit von CAA-Einträgen zu überprüfen oder – IMHO interessanter – zeitlich überlappende Zertifikate desselben Typs auszustellen.

    Sofern die verwen­de­ten Clients dies unterstützen (derzeit tun sich nach eigener Erfahrung Browser leider sehr schwer damit, bei abgelaufenem LE-RSA-Zertifikat ein ebenfalls vom Server geliefertes gültiges LE-ECDSA-Zertifikat zu akzeptieren und umgekehrt), kann man hierdurch ggf. die Gültigkeit der Kombination eingesetzter 90-Tages-Zerti­fi­ka­te für ein paar Tage/Wochen ver­längern. Allerdings kommt es auf einen Versuch an, ob die bisher eingesetzten Zertifikate (mit Wildcards, mehreren Do­mä­nen, sehr vie­len Sub­do­mä­nen) auch in die­ser Form "dupliziert" werden können. Mir ist schon ein Anbieter untergekommen, welcher das ACME-Protokoll nutzt, die zu erstellenden Zertifikate allerdings stark einschränkt.

    [*] Über Zertifikatsdatenbanken o. ä. sollte es möglich sein, die Verbreitung der kommerziell eingesetzten Zertifikate dieser Anbieter zu überprüfen, was als ein Indikator für die subjektive Vertrauenswürdigkeit herangezogen werden kann (siehe beispielsweise hier).

    FYI, acme.sh 3.0.0 ist gestern erschienen. Nennenswerte Änderung: Unterstützung mehrerer CAs. Für neue Zertifikate (betrifft keine "Verlängerungen"!) ist zu beach­ten, dass nunmehr ZeroSSL als Standard verwendet wird; wer (etwa wg. entsprechenden CAA-DNS-Einträgen) weiterhin LetsEncrypt verwenden möchte, muss fol­gen­de Einstellung ändern (oder den Kommandozeilenparameter --server letsencrypt verwenden): acme.sh --set-default-ca --server letsencrypt.

    #Lesenswert: "#Luca in Numbers" [#LucaApp] =O

    Luca gibt an[,] bis 30.[ ]Juli den Api Server mit 2Gbs angebunden zu haben, und dies in Folge auf 4 G[b]s aufgestockt zu haben […]

    Wir nehmen an, daß alle 20 Millionen Nutzerinnen entsprechend dem Source Code alle 12 Stunden einmal die Traces herunterladen. Die Traces umfassen im Moment 2.4 M[B]yte. […]

    [U]nter der Annahme [daß] diese sich sehr gut über den Tag verteilen, würden 20 Mio aktive Nutzende eine dauerhafte Last von 8.88 Gbit/s verursachen und [t]äglich knapp 100 TByte Daten abfragen. […]

    Da Luca angibt[,] nur eine 2 Gb/s Leitung benutzt zu haben, müsste man davon ausgehen[, daß] nur 1/4 oder 1/5 der Nutzerinnen überhaupt aktiv sein können. Bei Berücksichtigung eines Korrekturfaktors, bei selbst moderat [k]onservativer Betrachtung, halbiert sich die Anzahl [noch einmal].

    Wer das Thema weiterverfolgen möchte, findet hier am Satzende eine Zeitleiste.

    Kann mir jemand Sinnvoll erläutern warum diese PFSense überhaupt existiert? Es macht doch eigentlich mit sämtlicher Vernunft so überhaupt keinen Sinn solch eine Lösung bei Netcup zu betreiben.

    Klar macht das Sinn. Zum einen weil du manche Systeme einfach nicht direkt am Netz haben möchtest, z.B. Datenbanken. Außerdem ist es deutlich einfacherer und übersichtlicher, wenn du zentral die Firewall Regeln verwalten kannst, statt auf jeden einzelnen Server. Auch kannst du zusätzliche Filterungen durchführen z.B. durch Einsatz einer WAF.

    Ohne die Diskussion breittreten zu wollen, gebe ich zu bedenken, dass eine einzelne PFSense-Instanz eben einen SPOF darstellt; würde jeder Server mit einer eigenen PFSense bestückt, welche die Regeln über ein gemeinsames Backend oder interrne Synchronisationsmechanismen teilen, wäre dies (zumindest partiell) ausgeschlossen.