Beiträge von m_ueberall

    Alle 14 Tage neustarten gibt's bei mir eigentlich nur unter Windows :D

    Ich sehe das eigentlich als einen der Vorteile eines Linux-Clusters an, dass man wechselseitig (mit 1–3 Tagen Abstand) einen Knoten für weniger als zwei Minuten mit einem Reboot herausnehmen kann. Ist gleichzeitig ein Funktionstest aller ausfallsicherheitsrelevanten Mechanismen zu definierten Zeitpunkten.

    Ausschlaggebend ist derzeit die Verfügbarkeit eines neuen Ubuntu-OEM-Kernels 5.14.x, das sind allerdings wohl eher 28 als 14 Tage.

    […] host netcup.net liefert das da stranges ...

    netcup.net has address 10.20.70.95

    netcup.net has address 10.20.70.121

    netcup.net has address 46.38.224.30 

    netcup.net has address 10.20.70.154

    Argh, die haben sich in einigen meiner LXD-Container eingenistet? =O

    Ok, bei dem begabten Administrator verständlich (hust'), aber… 8o

    EDIT: Kann sich um einen Konfigurationsfehler handeln (DNS Split Horizon, interne CDN-Adressen, …). Interessanterweise bekommt man die lokalen IP-Adressen via 1.1.1.1, 8.8.8.8, 9.9.9.9 – via dnscrypt-proxy bekomme ich die standardmäßig nicht zu Gesicht.

    Der Grund dafür, warum es jetzt nicht mehr geht, liegt in der Tatsache begründet, dass ZFS (wie auch Btrfs) ein COW-Dateisystem (copy-on-write) ist. Das bedeutet, dass die als frei ausgewiesenen Bereiche des Datenträgers irgendwann nicht mehr wirklich leer sind, sondern lediglich ungenutzt, aber mit zuvor verwendeten Daten gefüllt sind. Damit kann das KVM-Speicherabbild auch nicht ohne Weiteres mehr verkleinert werden, egal ob der Pool/einzelne Datasets verschlüsselt sind oder nicht. (Literaturreferenz: How to: Wipe free space in ZFS)

    Wenn wirklich Snapshots gewünscht sind, welche außerhalb des Dateisystems/Pools liegen, hilft in diesem Fall nur eine Neuerstellung des Pools der KVM-Instanz – ggf. unter Verwendung eines zweiten/externen Pools, auf welchen die ZVOL/Datasets temporär ausgelagert und nach Pool-Neuerstellung von dort zurückgespielt werden.

    val=$(/usr/bin/hexdump -n 2 -e '1/2 "%04X"' /dev/urandom)

    liefert doch zufällige 4stellige Hexadezimalwerte, wie krieg da am einfachsten so einen String xx:xx:xx:xx,

    bei dem das jeweilige xx den ASCII-Code in Hexadezimal jedes einzelnen Zeichens der 4stelligen Hexadezimalzahl representiert?

    Etwa damit: val="$(/usr/bin/hexdump -n 4 -e '"%02X"' /dev/urandom | sed -e 's|\(..\)|\1:|g' -e 's|:$||')

    Bei vorgegebenem Wert: val=1; hexval="$(printf "%08x" $val | sed -e 's|\(..\)|\1:|g' -e 's|:$||')"

    EDIT: Ah, $val enthält bereits eine Hexadezimalzahl; dann ist die oben eingefügte Lösung mit Referenz der Einzelzeichen die einfachste.

    Hmm, emacs muss ich mir mal wieder anschauen auf einem Server, habe ich früher zum Programmieren auf dem Desktop verwendet. Da dürfte sich aber mittlerweile ordentlich was getan haben. War gar nicht so schlecht der emacs, wenn auch ein wenig "ressourcenhungrig". Böse Menschen haben behauptet, emacs sei eine Abkürzung für "Eight megabytes and constantly swapping". Und wer hat schon mehr als 8MB RAM. ;(:D. Ich fürchte, mittlerweile wird er den PC sogar bei 16 MB RAM zum swappen bringen ;) .

    Ach, verglichen mit Google Chrome bei 925 offenen Tabs sind die Speicheranforderungen von Emacs gar nicht so hoch.

    Äh…

    Fürs Protokoll: Im obigen Fall ggf. nicht zutreffend, aber mit neuerem 5.1x-Kernel, Root-ZFS und LXD mit Btrfs-Storage-Pools (für Docker) kann man beispielsweise seit Kurzem mit I/O-Waits zu kämpfen haben. Da dies bislang wohl leider (noch?) kein weitverbreitetes Szenario ist, finden sich hierzu keinerlei leicht zuzuordnende Fehlerberichte. Es gibt also durchaus Fehlerquellen, welche man nicht durch [h]top (allein) identifizieren kann. Hier hilft letztlich nur das sukzessive/wechselseitige Abschalten oder Austauschen von Applikations-/Betriebssystemkomponenten oder der Neuaufbau einer Vergleichskonfiguration.

    hab mir direkt das neue 22.04 installiert. läuft gut! wird in 2-3 wochen auf allen produktionsservern zum einsatz kommen

    Aber: Nächtliches Update nicht vergessen…

    Code
    Welcome to the support channel for pre-release versions of Ubuntu. Beware these are unstable and will probably break your computer | Current dev version: Jammy Jellyfish (22.04) | Schedule: https://ubottu.com/y/jj | Testing: http://iso.qa.ubuntu.com/qatracker (Downloading often? See https://ubottu.com/y/zsync) | For support of released versions, see #ubuntu
    
    [21.04.22 18:00:04] <ueberall> !isitout
    [21.04.22 18:00:04] <ubottu> Nooope! Ubuntu 22.04 LTS is not released yet, but you are welcome to anticipate it in #ubuntu-release-party

    Nach vierzehn(!) vorangehenden Postings sollte aber wieder einmal das Stichwort "Serverabsicherung" fallen, oder? :evil:

    EDIT: Ah, Posting Nummer neun hat diesbezüglich ja bereits etwas zum Diskussionsfaden beigetragen. Mea culpa. :P

    Hi I configure like this can be called safe yet?

    Nobody can tell you, since the rules are in special chains, and nobody knows, when they are called and what happens in the default chains. And I have no idea, what this firewall daemon does. Typically, such frameworks create a set of complex rules and chains that no one can understand.

    185596 : The only way to know whether your setup is correct is to read about the framework you're relying on and to test your host from the outside (e.g. your computer at home) using a tool like Nmap.

    Also please note that it's not enough to only open those ports you need to run services (like a web server). Rather, the services in question mustn't come with vulnerabilities that can be exploited (either by upgrading them automatically/manually or by securing them by other means, e.g., the use of containers). In order to check/monitor this, vulnerability scanners are required.

    Last but not least, with respect to the use of CentOS (if this is what you prefer(red)), you should have a look at CentOS Stream ahead of CentOS 7 EOL.

    Wie ist das eigentlich mit ipv6, wenn ich nur eine ipv4-Failover-IP habe?

    […] Oder braucht man bei ipv6-fähigen Servern (sind bei mir alle) dann auch eine ipv6-Failover?

    Letzteres, wenn sich der Client nicht um ein IPv6→IPv4-"Fallback" kümmert. (Denn das an den ausgefallenen Host gebundene IPv6-Subnetz ist ja nicht erreichbar.)