Beiträge von m_ueberall

    [ich erlaube auf meinem Mailserver von diesem Dienstleister ausschließlich Verbindungen per IPv4 und habe damit

    erreicht dass gar keine SPAMs davon mehr kommen ...]

    2a01:111::/32 REJECT 5.7.1 Use IPv4, your MX doesn't support IPv6 either

    Würdest du einmal den dafür notwendigen Konfigurationsschnipsel mit uns teilen? Mir gefällt diese Idee.

    Mit Postfix kann man das wie folgt realisieren: Blacklisting Single Hosts, IP Addresses, and even Networks in Postfix [mailmum.io]

    Ich werde das morgen nochmal mit meinem Kunden prüfen. Ich habe Kunden im Bereich Wirtschaftsprüfung, welche sensible Mandantendaten verarbeiten. Die Aussage vor ein paar Jahren war, dass die Server berufsrechtlich in DE stehen müssen.

    Ich würde vermuten, dass es hierbei im Kontext insbesondere um die Eingriffsrechte geht (u. a. Überwachungsmaßnahmen und Anordnungen auf die Herausgabe von Daten an Polizei/sonstige Behörden); es kann nicht schaden, diese Stichpunkte proaktiv im Gespräch fallen zu lassen … ;)

    Dieser Server steht in Österreich; wenn die anderen Server und das VLAN in Deutschland sind, ist eine Verbindung nicht möglich(vergleiche beispielsweise hier bzw. in den Produktankündigungen/Nachfragen für den Standort Österreich).

    Wie andere Forenteilnehmer feststellten, gab es wohl lediglich Produkte aus AT gestern. Die „automatische Standortauswahl“ hat nicht berücksichtigt, ob Nutzer existierende Produkte in DE haben.

    Klar gibts dann die Zufriedenheitsgarantie oder das Widerrufsrecht, aber das nutzt man als langjähriger Kunde ja eigentlich eher ungern.

    Ich lehne mich einmal aus dem Fenster und stelle die Hypothese auf, dass genau das einkalkuliert wurde seitens Netcup.

    Zurückgegebene Server gehen einfach in den Adventskalender, Fall erledigt.

    Okay, vielleicht muss ich meine Frage umformulieren... Ich kenne mich mit DNS Einstellungen etc leider nicht aus, habe aber Domains bei netcup, die ich z.B. einfach auf http://google.de umleiten möchte. Geht das ohne Webhosting?

    Suche einmal nach „CNAME“ hier im Forum. In der Regel wird das alle paar Wochen nachgefragt, weil Domäneninhaber damit gerne einen heimischen Rechner unter Verwendung des Domänennamens ansprechen wollen. Mit CNAME wird quasi ein Aliasname angegeben, sodass der Client sich die IP-Adresse des Zielnamens (hier: Fremddomäne) besorgt, diesen aber unter Verwendung des Quellnamens (Deiner Domäne) anspricht. Auf oberster Ebene („@“ im CCP) geht das bei Netcup nicht, bei anderen Anbietern bisweilen schon.

    Wenn jetzt aber einfach ein Dritter (wie Google) „für alles“ (also wirklich für alle Aufrufe der Domäne via „CNAME-Äquivalent“) angesteuert werden soll, dann bekommt derjenige eben auch E-Mails, die an Deine Domäne adressiert sind. Da wäre ich sehr vorsichtig. [Natürlich kann man auf Unterdomänenebene wie "mail" abweichende Angaben machen, muss man aber explizit vorsehen.]

    Daneben gibt es kostenlose/-pflichtige Dienste, welche lediglich HTTP-Aufrufe bedienen (wwwizer.com, redirect.center); dazu trägt man deren A-/AAAA-Einträge für die eigenen Domänen ein. Auch diese Beispiele finden sich irgendwo im Forum.

    Na das mit dem Skript und dass es keine Menüauswahl gibt hatte ich auch nicht als Hürde angesehen :), sondern dass ich ja erstmal irgendwie ein "knock" auch auf Windows ausführen kann.

    Im WSL sollte eigentlich auch das funktionieren (wenn man kein Windows-Pendant verwendet), da iptables die Windows-Firewall ansteuern kann.

    Vielleicht testet das ja mal jemand und gibt hier Rückmeldung? Das von Ganzjahresgriller empfohlene Windows-Programm ist aber wohl der einfachere Weg.

    Was auf meinem Windowsrechner, von dem aus ich mich per Bitvise-ssh-Client immer mit meinen Servern verbinde aber wohl von Haus aus nicht so einfach gehen wird. ;)

    Laut Anleitung können BvSsh alle erforderlichen Parameter übergeben werden, um (direkt) einen bestimmten Host zu kontaktieren. Erstellt man eine Ver­knü­pfung zu ei­nem host-spezifischen Batch-Script, kann in die Zeile davor einfach der erforderliche knock-Aufruf. Eine Host-Auswahl per Menü ist auf diese Weise al­ler­dings eher schwie­rig. (Aber es gilt ja „no pain, no gain“ :P )

    Und wie nutze ich das dann per ssh-Client?

    Zeitnah vor der Ausführung von ssh […] [remoteuser:]remotehost […] ist einfach jeweils knock remotehost […] aufzurufen ([…]-Vorgaben lassen sich in den jeweiligen Konfigurationsdateien hinterlegen, also /etc/ssh/ssh_config bzw. ~/.ssh/config und /etc/knockd.conf).

    Leider ist es meines Wissens bislang nicht direkt möglich, einen hook für ssh zu definieren, welcher automatisch für den Aufruf sorgt, wenn bestimmte Hosts kon­tak­tiert wer­den. Man kann sich aber ein ssh-Wrapper-Skript erstellen, welches mittels PATH-Initialisierung oder /etc/alternatives/ssh aufgerufen wird und dies leistet.

    Tipp: Insbesondere, wenn man UDP-(Teil-)Sequenzen zur Portöffnung für die anklopfende IP-Adresse verwendet und/oder das Timeout etwas knapp ge­wählt ist, kann na­tür­lich auch einmal ein Paket verloren gehen, wodurch die Sequenz nicht erkannt wird; hier schadet wiederholtes Anklopfen nicht.

    Ich nutze knock schon eine ganze Weile (für Verbindungen außerhalb des eigenen VPN) und bin sehr zufrieden damit, man kann sich fail2ban und/oder will­kür­li­che Nicht­stan­dard­port­aus­wah­len für die ent­spre­chen­den Dien­ste sparen. Wie bei allen Schlüsselsequenzen sollte man ggf. eine regelmäßige Änderung vorsehen.