Das finde ich spitze.. aber was genau meinst du.. wie kann das mit 2 redundanten VPS-KVM-Instanzen klappen?
Ich hatte schon so ein Setup bei dem der 1. RS die IP für das A Record der verweisenden Domains stellte, sowie die Let's Encrypt SSL Zertifikate ermöglichte. Darauf lief ein Nginx als Reverse Proxy, der alle Anfragen auf einen 2. RS dahinter weiterleitet... umgesetzt war das mit Nginx Proxy Manager.
Das hat mir sehr gut gefallen, allerdings dachte ich dann, dass man mit der Abhängigkeit von noch einem Server weit mehr als die doppelte Ausfallwahrscheinlichkeit hat.
Und diesem vorgenannten "1. RS" kann man einfach einen Zwilling an die Seite stellen, wobei alle Domänen im einfachsten Fall eben zwei öffentliche IP-Adressen erhalten (genau die der Gateways). Fällt einer aus, werden Clients heutzutage in der Regel einfach die andere IP-Adresse probieren (gerade beim https-Protokoll). Eine Sitzungsverwaltung sollte sicherstellen, dass einmal aufgebaute Sessions bei einem Gateway bleiben ("sticky sessions"), alternativ können sich diese auch gegenseitig über die gültigen Sitzungen austauschen. "Round Robin DNS" sorgt hier schon einmal für eine initiale Lastverteilung zwischen den Gateways. Einschlägige mächtigere/komplexere Softwarelösungen wie HAProxy sind eigentlich auch gut dokumentiert.
Sofern man Dienste im "Multi-Master-Betrieb" in einem Cluster installiert, kann man auf zusätzliche Gateways mbMn ggf. aber auch einfach verzichten – denn wenn die Clients immer mehrere IP-Adressen zur Auswahl haben, ist es nicht sonderlich schlimm, wenn sich einmal ab und zu eine ändert.
(Der Vorteil aller vorgenannter Ansätze gegenüber Failover-IPs liegt bzgl. Dienstleister-Unabhängigkeit auf der Hand.)