Beiträge von m_ueberall

    Kann mir mal jemand erklären wieso Menschen im Source das Komma an den Anfang der Zeile stellen? Ich habe die gerade eine Code Datei mit > 100 Zeilen und bekomme die Krise beim lesen.

    Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und vermute, die betreffenden Menschen wollten wahrscheinlich verhindern, dass bei Verwendung von Kommata am Zeilenende nach Löschen einer Zeile ein Syntaxfehler (oder alternativ auch ein semantischer Fehler) entsteht, wenn man gleichzeitig vergisst, ein abschließendes Komma in der darüberliegenden Zeile mitzulöschen. Es mag Sprachen/Fälle[*] geben, bei welchen dies ein Problem darstellt (jedenfalls nicht grundsätzlich), und ein einheitliches Vorgehen könnte einfach/elegant erscheinen.

    Oder diese Menschen wollen einfach ihre Mitmenschen über alternative Formatierungen zum Nachdenken/Aufregen bringen… :P

    [*] bspw. Konstruktoren/Prozeduren mit demselben Namen, aber unterschiedlicher Anzahl von Parametern

    Ich überlege gerade auf der SSD meines Laptops eine Datenpartition für Windows 10 und Debian zu erstellen (Dual Boot System). Da die MS Software ja nur NTFS und Fat versteht, bin ich am überlegen, welches Dateisystemformat das bessere ist oder ob es für Windows Treiber gibt. Ich würde NTFS nehmen, da dort die Datensicherheit besser sei, als bei Fat. Was würdet ihr vorschlagen? Oder überhaupt keine Datenpartition?

    • Grundsätzlich immer NTFS anstatt FAT (allein schon wegen der Journaling-Funktion); lässt sich prinzipiell unter Linux ja auch lesen(/schreiben), sofern die Partition nicht derart verschlüsselt wird, dass ein Zugriff nicht möglich ist.
    • Eine zusätzliche Partition macht ggf. das Neuaufsetzen leichter (ersetzt aber natürlich kein externes Backup); den betriebssystemübergreifenden Datenzugriff beeinflusst das nur, wenn die obengenannte Verschlüsselung von der Systempartition abweicht.

    Wobei man bei der Installation bitte darauf achten möge, aufs oder overlayfs-Support zu installieren, um nicht mit einem mehrere Gigabyte großen Devicemapper-File zu enden.

    https://stackoverflow.com/questions/3767…nt-devicemapper

    https://docs.docker.com/storage/storagedriver/aufs-driver/

    Noch so eine Baustelle (GlusterFS/ZFS/AuFS/OverlayFS) – allerdings nicht im Kontext von Docker… https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source…ux/+bug/1718761 ||

    Du könntest lokal einen (http) Proxy laufen lassen und den über apt-sources.list einbinden oder mit ftp(s) als Transportprotokoll arbeiten.

    https://askubuntu.com/questions/2572…e-proxy-for-apt

    Ja, genau https://askubuntu.com/a/920242/525098 schwebte mir vor. Mal sehen, ob ich diesen Monat noch dazu komme, das auszuprobieren. Bis dahin muss curl 7.60 (libcurl3)/7.61 (libcurl4 – beißt sich derzeit mit apache2-Paketen aus Dritt-Repositories, welche noch strikt nach libcurl3 verlangen) auf den Maschinen verbleiben.

    Eine Idee: .curlrc für den root/debian-Nutzer anlegen und darin das Protokoll definieren, klappt nicht?

    https://ec.haxx.se/cmdline-configfile.html

    Das funktioniert leider nicht, weil apt nicht curl aufruft sondern direkt libcurl-Funktionen verwendet (siehe https://stackoverflow.com/a/3712594/6145758). Eine "Fallback"-Möglichkeit auf ein Kommandozeilen-Programm wie curl/wget (besser noch: direkt konfigurierbar) wäre in der Tat eine sinnvolle Erweiterung von apt.

    Andererseits wäre obige Integration der Auswertung einer Konfigurationsdatei natürlich auch praktisch für libcurl, aber bagder (Daniel Stenberg) war gestern (noch???) nicht sonderlich begeistert von der Idee.

    Bleiben zwei Workarounds: Ein lokaler Fork von apt, abgestimmt auf curl ("haarig"), oder der Einsatz eines http1.1-Proxies (etwa via Docker-Container) nur für apt (das wäre einen Versuch wert).

    Habe gerade festgestellt, dass ein Backport einer neueren Version von curl (aktuell: 7.64.0) auf Ubuntu 16.04[.5] LTS nicht ohne weiteres möglich ist, da libcurl4 hier automatisch HTTP/2 versucht und Repository-Server, welche letzteres "gemeinerweise" auch verstehen und sprechen, apt aus dem Tritt bringen ("The HTTP server sent an invalid reply header"). Eine einfache und insbesondere saubere Möglichkeit (ohne Modifikation von curl/apt), das Problem zu umgehen, sehe ich nicht. (Das ist genau so lustig wie mit GnuPG, welches man unter Ubuntu 16.04 auch nicht ohne Weiteres "auffrischen" kann.) :pinch:

    Ich meine, mich dunkel zu erinnern, dass man apt irgendwie mit wget zusammenarbeiten lassen konnte, aber einen Online-/man-page-Hinweis habe ich nicht gefunden. Durch den Code mag ich mich jetzt nicht durchlesen...

    @m_ueberall ja hat mich aber auch gewundert warum MS sowas nicht hat, aber denke das Einsatzgebiet von Hyper-V ist grundsätzlich anders als zu anderen wie VMWare und co.

    Hyper-V ist in der Tat ein Typ-1-Hypervisor (auch als "Bare-Metal-Hypervisor" bezeichnet; Mitbewerber sind hier VMWare ESXi oder Xen), während OSX Parallels, VMware Workstation und Oracle VM VirtualBox Typ-2-Hypervisoren sind. Was allerdings nicht heißt, dass dies zwingend die Zuordnung von Peripherie verhindern muss, wie DDA/die Mitbewerber beweisen.

    Andererseits sind für den Betrieb von Windows Server 2016/2019 eh' nicht die ältesten Maschinen geeignet, so dass in der Regel die zusätzliche Anforderung bzgl. USB3-Controllern hier keine Rolle spielt, ebensowenig wie die Zusatzkosten für qualitativ hochwertige Adapter (die es sicherlich gibt, wenn man das Pech hat, sie zu benötigen).

    da wird nur über Datenspeicher, sowie das Weitergeben über RemoteDesktop gesprochen, daher würde ich dabei bleiben, dass es dort nicht geht ^^

    My bad, der Artikel enthielt tatsächlich keinen Verweis auf DDA (Discrete Device Assignment), da habe ich mich "ver-pasted" (und auch nur auf die pauschale Aussage abgestellt). :P

    Erforderlich ist hierfür laut obengenannter Microsoft-Dokumentation (immer noch) ein USB3-Controller und (natürlich) ein aktuelles Windows-Server-System; nicht selbst ausgetestet, aber im Netz finden sich ein paar Posts/Artikel dazu.

    Der OP dürfte damit ggf. immer noch nicht glücklich werden – als Workaround würde ich dann aber einfach die Neuaufsetzung eines älteren Intel-/Lenovo-Laptops oder NUCs vorschlagen, für den es serielle/parallele Schnittstellen entweder on-board oder als (PCMCIA-)Steckkarte gibt, dürfte allein vom anzusetzenden Zeitaufwand ggü. der vorgenannten Lösung (die erst einmal aufgesetzt werden will) billiger kommen. VMs sind bei alter Hardware aufgrund von obskuren Timing-/Treiberproblemen – gerade bei geringer Anzahl von Arbeitsplätzen – nicht unbedingt eine Option. Deswegen trenne ich mich ungerne von alter (funktionierendeR) Hardware, solange diese noch läuft und im Schrank noch Platz ist.

    In der apache2.conf: ServerName host.domain1.de

    AH01909: null:443:0 server certificate does NOT include an ID which matches the server name

    SSL-Zertifikat (Wildcard, Letsencrypt) geht über: *.domain1.de, domain1.de, *.domain2.de, domain2.de

    Warum meckert Apache?

    Schritt 1: Ist sichergestellt, dass es nirgendwo Standard-Definitionen für Apache gibt, welche ggf. selbstsignierte Zertifikate referenzieren (default VirtualHost, ...)?

    Schritt 2: Logging nutzen, so dass die o.g. Fehlermeldung, gerade wenn sie nur manchmal kommt, mit konkreten Aufrufen verknüpft werden kann.

    Im CCP2 Beta Thread kam gerade die Frage auf, ob und wenn ja, warum "Password forgotten" nicht korrekt ist.

    Faustregel im Zeitalter der Suchmaschinen: Im Zweifelsfall einfach mal danach suchen und sehen, wie es auf der (überwiegenden) Mehrheit der Seiten verwendet wird. Alternativ kann man Anleihen bei sehr prominenten Diensten machen, etwa Twitter/Facebook/GMail. Oder man sucht sich gut lokalisierte Programme, welche bestimmte Phrasen/Menüs verwenden, die dem eigenen Anwendungsfall entsprechen/ähnlich sind. Eine auszugsweise Übernahme hier ist ebenfalls unproblematisch, da kurze Sätze/Sprache nicht schützenswert sind.

    Im vorliegenden Fall ist es nicht falsch, aber wenn das so auf einer Schaltfläche stehen sollte, ist "Forgot(ten) Password / Reset Password" einfach üblicher.

    Beide obengenannten Regeln erklären den 500er-Fehler nicht (vgl. auch htaccess tester).

    Korrektur: Doch! Was der Online-Test nämlich nicht abdeckt, ist die interne Vor-/Weiterverarbeitung. Solange die Modifikation der/des resultierenden URL nämlich dabei noch denselben unveränderten HTTP_HOST mit der Subdomäne enthält, geht es wieder von vorne los, dieselbe .htaccess wird abgearbeitet und die URL wird länger und länger (denn das "[L]" unterbindet nicht die Auswertung der Regeln für den darauffolgenden internen Aufruf). :P

    (Mangels wissen wie man die erste Bedingung einfach entsprechend anpasst) habe ich eine zweite erstellt.

    Diese soll nun das gleiche machen, jedoch den part hinter ".com" mit übertragen.

    Wenn das ".com" im obigen Satz gemäß dem Beispiel als ".de" zu lesen war, dann sollte die letzte RewriteRule ggf. so aussehen?

    Apache Configuration
    RewriteRule ^(.*) http://domain.de/%1%2/$1 [L]
    Apache Configuration
    #Redirect to subdomainfolder if no special page is called
    RewriteCond %{HTTP_HOST} ^(.*)\.domain\.de$ [NC]
    RewriteRule ^$ %1/index.html [L]
                        
    #Redirec to subdomainfolder if a special page is called
    RewriteCond %{HTTP_HOST} ^(.*)\.domain\.de(.*)$  [NC]
    RewriteRule ^(.*) %1/$1 [L]

    Normalerweise würde eine Direktive/Vorgabe für das Zielverzeichnis bereits regeln, dass standardmäßig index.html ausgeliefert wird. Die erste Regel kann man sich somit (besser) schenken – sie wird von der zweiten vollständig ersetzt, abgesehen von der expliziten Vorgabe von "index.html".

    Bei der zweiten Regel ist der zweite reguläre Ausdruck in der RewriteCond-Zeile überflüssig, da HTTP_HOST wirklich nur den Domainnamen enthält. (Wenn "domain.de.com.au" o. ä. auch abgedeckt werden soll, ist zu beachten, dass sich der Server in der VHost-Definition auch dafür zuständig fühlen muss.)

    Beide obengenannten Regeln erklären den 500er-Fehler nicht (vgl. auch htaccess tester).