Beiträge von m_ueberall

    Ich traue mir zumindest zu, den Server einigermassen absichern zu können. Für weitere Schritte würde ich im Vorfeld online viel recherchieren. Auch hab ich das Buch Hacking & Security von Kofler hier rumfliegen, welches ich bereits grundlegend überflogen habe.

    Diese Vorarbeiten dürften Viele als unzureichend erachten. Ich empfehle dringend das Durchlesen und Durcharbeiten einschlägiger Literatur und einer Online-Recherche unter Verwendung einer lokalen virtuellen Maschine (oder verfügbarer dedizierter Hardware wie einen NUC/Raspberry Pi o. ä.). Geübt wird immer dort, wo man nichts anderes kaputt machen kann. Wichtig ist u. a. der lokale Machbarkeitsbeweis, was die Abschottung/Abschaltung aller nichtgenutzter Ports/Dienste anbelangt und hier insbesondere das Verständnis, wodurch das erreicht wird – ein einfaches Abtippen von Rezepten reicht nicht. Und die Administration eines exponierten Servers und eines (durch eine Firewall/ein Kabelmodem rudimentär geschützen) Desktops unterscheidet sich doch deutlich.

    Auch die obengenannte Testumgebung kann man heutzutage zuhause längere Zeit betreiben (und teilweise damit auch exponieren) dank verfügbarer DynDNS-Dienste oder IP-Adressen, welche zumindest eine längere Zeit konstant zugeordnet werden können (der 24h-Stunden-IP-Wechsel ist heute selten geworden).

    Und ja, auch der Verwaltungsaufwand. Täglich Updates durchjagen ist ja noch o.k. Aber sämtliche Logs täglich per Hand durchgehen ? Machen das wirklich die meisten ? Wie soll das funktionieren, wenn man mal mehrere Server verwaltet, wie machen das die ganzen Webhostingunternehmen ? Wieviel Zeitaufwand sollte ich da täglich einrechnen, wenn ich es einigermassen richtig machen will ?

    Stichworte "Automation" und "Vereinheitlichung":

    • Wichtige Sicherheitsupdates lassen sich automatisch einspielen, und der Linux-Kernel erlaubt sogar das Einspielen von Hotfixes, ohne in jedem Fall einen Reboot durchführen zu müssen; einige Distributionen/Firmen bieten dies als Service an, so dass man im Falle von Sicherheitslücken ein paar Tage Luft gewinnt, bis man ggf. einen neuen Kernel installiert oder anderweitige Änderungen vornimmt
    • Wenn man eine möglichst einheitliche Infrastruktur pflegt, ist das parallele/serielle Ausrollen derselben Updates/Änderungen auf mehreren Rechnern deutlich weniger aufwendig; hier sollte man sich immer auch an Lösungen orientieren, welche nach Möglichkeit von vielen Anderen (auf ähnlicher Weise) genutzt werden, um im Falle eines Falles auf das Praxiswissen Dritter zurückgreifen zu können (via Mailinglisten, Diskussionsforen, Chatkanälen, Fachartikeln, ...)
    • Auch für Logs gibt es natürlich Filter, welche verhindern sollen, dass man mit Nachrichten überfrachtet wird (wichtige Meldungen sind Analysen von potentiellen Einbrüchen/Datenmanipulationen oder Ressourcenengpässen (Platte voll, usw.); unwichtige(re) Meldungen sind diejenigen, welche die einwandfreie Funktion von Sicherheitsmechanismen o. ä. dokumentieren)
    • Der einzuplanende Zeitaufwand ist abhängig von der Anzahl/Komplexität der verwendeten Dienste und der Vorarbeiten (notwendige Updates von Bibliotheken/"Stapeln" kann man im Voraus planen, beispielsweise das Ersetzen nicht mehr unterstützter PHP-Versionen o. ä.)

    Aber wie habt ihr angefangen ? Habt ihr alle wirklich brav am Heim PC alles bis in die Perfektion gelernt ? Wann hat es Klick gemacht, es jetzt auch online zu versuchen ?

    Perfektion ist ein Mythos, man lernt niemals aus und immer etwas dazu (und muss auch dazu bereit sein); reicht die Zeit dafür nicht aus, ist zu überlegen, sich zusammenzuschließen und/oder Aufgaben (gegen Geld) zu delegieren. Es gibt Hostingangebote mit vordefinierten Applikationen, wo man sich Arbeit abnehmen lassen kann. Ausschlaggebend ist immer der unbedingte Bedarf (siehe oben: Evaluation/Spielen geschieht in abgeschotteten Umgebungen).

    Bei mir fing alles mit einem eigenen IRC-Bouncer und einem Mailserver an, nachdem ich selbige zuvor auf teil-/mitadministrierten Rechnern aufgesetzt und betreut hatte...

    Wäre das [header-image.php] die richtige Datei um auch das zu ändern damit der START im Reiter weg ist?

    Der Original-Fragesteller hat das Problem zwar offensichtlich gelöst, wenn man sich seine Homepage ansieht, aber (a) besagt der Kommentar unter der Antwort, dass es nicht funktionierte[*] und (b) verwendet der Fragesteller eine sehr alte Version von WordPress. Schließlich: (c) die genannte Datei header-image.php finde ich bei mir nur für das Theme "twentyseventeen", der Artikel referenziert eine header.php.

    Ohne eine genaue Analyse des verwendeten Themes (sofern die CSS-Änderungen im Beitrag nicht greifen) wird das alles nichts bringen. Wichtig ist vor allem, dass eine Änderung über die WordPress-Administrationsschnittstelle derart "eingekippt" wird, dass die Änderung mit dem Theme "verschmolzen" wird, ansonsten ist bei jedem (zwingend regelmäßig notwendigen) Update von WordPress – und/oder dem verwendeten Theme – eine erneute manuelle Anpassung fällig.

    [*] Wenn man den Code liest, sieht man, dass es ggf. deshalb nicht wie gewünscht funktioniert, weil die besagte Funktion _wp_render_title_tag() existiert/eingebunden wird (in der aktuellen WordPress-Version 5.2.2 "lebt" diese Funktion in Datei .../wp-includes/general-template.php, Zeile 1151ff); sie prüft, ob ein Theme "title-tag"-Unterstützung hat oder kümmert sich selbst um die Generierung der Titelzeile via wp_get_document_title().

    erst mal vielen Dank für die Hilfe und Sorry weil ich meine Problem noch nicht so richtig darstellen kann. Die Seite ist gemeint...

    Mit der der Antwort bin ich aber etwas überfordert...was ist ein Add-ons, ist das ein Plugin. Mit dem könnte ich das vll machen. Was da in den Link steht eher nicht?

    Müsste ich da was in einer Datei verändern?

    "Add-on" ist ein Synonym für "Plugin" (die Einen nennen es so, die Anderen so; bei WordPress spricht man tatsächlich von Plugins).

    Ein Plugin, welches mit der aktuellen WordPress-Version läuft und sich mit bereits installierten Plugins auf der Seite nicht "beißt", ist mir aus dem Stehgreif allerdings nicht bekannt. Die genannte "manuelle" Lösung im Link läuft in der Tat darauf hinaus, dass man etwas in einer Datei verändert, allerdings kann man das auch über den "Theme Editor" machen; bei älteren WordPress-Versionen hat man hier eine Datei "functions.php" editiert, bei neueren WordPress-Versionen kann man die sogenannten CSS-Definitionen auch anderweitig ändern – wenn man sich damit auskennt. Es gibt auf YouTube ein paar Videos, allerdings muss man da einiges an Zeit, Geduld und Englischkenntnisse mitbringen (oder einfach länger suchen).

    Ich würde dazu raten, das auf einer nicht-öffentlichen Testinstanz auf Basis eines guten Grundlagenbuchs, das man sich entweder aus einer (Online-)Bibliothek oder einem gut sortierten Buchladen schnappt, auszuprobieren; das ist dann ein gutes Rüstzeug, wenn später ähnliche Probleme auftreten, auch wenn der typische WordPress-Nutzer eigentlich primär Zeit in Inhalte und nicht in das Design/den "Unterbau" investieren will.

    Hallo, ich bin noch Anfänger und ich habe seit heute das Problem wenn ich meine Seite (http://www.peter-dmitrow.blog.de) aufrufe oder im Browser suche erscheint immer davor der Titel der Startseite??? [gemeint war hier das Präfix "START" im Titel]

    URLs sollte man immer besser direkt kopieren – gemeint war sicherlich https://www.peter-dmitrow-blog.de/ ;)

    Zu der Frage: Das liegt an einer Standardeinstellung/-konfiguration der verwendeten WordPress-Anwendung. Abhilfe schafft entweder eine Änderung der CSS-Definition oder der Einsatz eines Add-ons, welches das menügeführt leistet. Als Anhaltspunkt siehe https://stackoverflow.com/a/48563489/6145758

    Wie argumentiert/droht man eigentlich am sinnvollsten, wenn sich der ISP dagegen sträubt aus IPv4 mal DualStack (beim VDSL Anschluss) zu machen? :/

    Man stellt zuerst sicher, dass es ein Alternativangebot eines Mitbewerbers gibt, welches im schlimmsten Fall nicht viel teurer/schlechter ist als das aktuelle. Danach kündigt man den Vertrag mit Verweis auf die Enttäuschung über ein fehlendes DualStack-Angebot und hofft, dass ein "Kundenrückgewinnungsteam" in der Lage ist, ein DualStack beinhaltendes Angebot zu unterbreiten (auch darüber sollte man sich zuvor in einschlägigen Foren stillschweigend erkundigen). Akzeptiert der ISP die Kündigung, muss man wohl oder übel auf vorgenanntes Alternativangebot zurückgreifen…

    Einfachste Lösung laut Problembeschreibung scheint die Wahl von Debian 9[.9] oder einer anderen Distribution als Gast und eine Warteperiode von 3–6 Monaten, wenn die produktive Nutzung der Anwendungen im Container im Vordergrund steht. Jegliche Modifikation, welche zu einer lauffähigen Konfiguration führt, die nicht upstream aufgegriffen wird, bedeutet, dass man eine weltweit mehr oder weniger einzigartige Konfiguration hat… und Namespace-Probleme sind besonders im Kontext der Virtualisierung "nicht trivial"; aus eigener Erfahrung empfiehlt sich gerade hier die Wahl eines Weges des geringsten Widerstands.

    Allgemeiner betrachtet hängt es immer davon ab, wie wichtig verschiedene Eigenschaften von Proxmox sind. Wenn im Vordergrund "nur" die Arbeit mit (mehreren/vielen) Containern steht, würde ich mich (jederzeit wieder) gegen Proxmox und für Ubuntu/LXD entscheiden. Dank geschachtelter Virtualisierung sollte hilfsweise als Vergleich/Proof of Concept die Einrichtung einer privilegierten Ubuntu-VM mit LXD unter Proxmox möglich sein, wenn letzteres nicht direkt ersetzt/umgangen werden kann.

    Was kann ich denn tun, um den storagespace dauerhaft eingebunden zu lassen?

    Wenn systemctl start rpc.statd jedes Mal erforderlich ist, um den Dienst manuell zu starten, bedeutet dies, dass er nicht automatisch nach einem Reboot gestartet wird; ein einmaliger zusätzlicher Aufruf von systemctl enable rpc.statd sorgt dafür.

    Der Rest ist in zahlreichen Howtos (beispielsweise hier ab Schritt 5) erläutert.

    In einem anderen Thread wurde genau dieses Verhalten bemängelt: https://forum.netcup.de/administration…019/#post122049

    Der TE nutzt laut eigener Aussage aber noch Debian 9.9; o.g. Thread diskutiert ja Änderungen, die mit Debian 10 kommen:

    Es handelt sich um ein Debian 9.9

    Kernel 4.9.0-9-amd64

    Kann natürlich gut sein, dass mit Freigabe von Debian 10 auch ein paar Backports in 9.9er-Repositories landeten… habe ich selbst bislang nicht nachverfolgt, da ich bis auf wenige Ausnahmen (in Containern) derzeit nur Ubuntu einsetze.

    (Eigennotiz: Immer zur Kontrolle die genannten Befehle zur Datenermittlung lokal gegenprüfen.)

    Das Problem hier ist die unvollständige Ausgabe von "ps aux | awk '{print $6/1024 " MB\t\t" $2 "\t" $11}' | sort -n" – in der sechsten Spalte steht nämlich nur der von einem Prozess verwendete physische Speicher ("RES"), insbesondere die Spalte davor mit dem virtuellen Speicher ("VIR") ist jedoch ebenfalls zu berücksichtigen (genauso wie die Spalte 7 danach ("SHR")). Eine Erläuterung der Werte findet sich hier.

    Summiere ich auf dem eigenen System den physischen Speicherbedarf, lande ich bei 11GB, [h]top – htop ist hier übrigens komfortabler, weil man die Ausgabe sortieren/filtern kann und an zusätzliche Parameter kommt – nennt mir aber inklusive der anderen Speicherartbedarfe eine Auslastung von >25GB der 32GB RAM.

    Wenn die Ausgabe von free/top vor dem Patchen des Hostsystems wirklich deutlich niedriger lag, würde ich vermuten, dass mit einem Systemupdate einfach ein größerer Hunger nach virtuellem Speicher durch eine/mehrere Komponenten "entstand". Dies läßt sich nur rückverfolgen, indem man die größten "Bedarfsanmelder" identifiziert und in der apt/dpkg history (/var/log/apt/history.log bzw. /var/log/dpkg.log) eine ggf. kürzlich eingespielte neue Version unter die Lupe genommen wird.

    (Bevor jetzt jeder die erste Spalte mit dem Speicherverbrauch addiert: Die Summe ist kleiner als 3GB.)

    • Welches Betriebssystem, ggf. welcher Kernel ist im Einsatz?
    • Gab es ein Update einer/mehrerer Komponenten direkt vor/nach dem Neustart (viele Administratoren nutzen die Gelegenheit), d.h. ist eine direkte Vergleichbarkeit eines neu gebooteten Systems einmal vor, einmal nach der Wartung gegeben? (Ich habe just dieser Tage u.a. ein Docker-Update gesehen)
    • Falls es ein Linux-System ist: Liefert die erzwungene Freigabe aller Puffer usw. (hier erläutert!) kurzzeitig ein deutlich verbessertes Bild?
    Code
    free && sync && echo 3 > /proc/sys/vm/drop_caches && free
    • Wenn man selektiv alle Docker-Prozesse, danach alle Mail-Subsysteme stoppt, wird es dann schlagartig besser (ggf. mit obengenannter Sequenz verifizieren)?

    Anmerkung: Die Swap-Größe erscheint mir mit <15% des Hauptspeichers zu unterdimensioniert, um sie sinnvoll nutzen zu können – wenn der Server wirklich zeitweilig einen großen Speicherbedarf hat, bringen 1,5GB nicht viel bei 12GB Hauptspeicher. Würde ich – nach Klärung o.g. Problems – (deutlich) vergrößern oder grundsätzlich abschalten...

    […] Ich habe eine Domain und möchte, dass eine subdomain per CNAME auf mein MyFritz-Konto verweist[.]

    […]Muss ich für die bestehende Domain alle anderen DNS-Einträge löschen, und nur den CNAME-Eintrag stehen lassen? […]

    Siehe CNAME Resource Record, welcher auf die maßgebliche Beschreibung in RFC 2181, Abschnitt 10.1 verweist. In eigenen Worten: Wenn folgender Eintrag existiert, darf "myfritz" für die besagte (Quell-)Domäne im CCP für keinen anderen RR-Typ (im entsprechenden CCP-Formular/"benachbarte Zeilen") verwendet werden, existierende A-/AAAA-Einträge o.ä. wären in der Tat zwingend zu löschen.

    myfritz01.png

    An alias name (label of a CNAME record) may, if DNSSEC is in use, have SIG, NXT, and KEY RRs, but may have no other data. That is, for any label in the DNS (any domain name) exactly one of the following is true:

    + one CNAME record exists, optionally accompanied by SIG, NXT, and KEY RRs,

    + one or more records exist, none being CNAME records,

    + the name exists, but has no associated RRs of any type,

    + the name does not exist at all.

    Einträge der (Ziel-)Domäne sind frei wählbar (Zirkelverweise sollten natürlich vermieden werden).

    […] wobei ich das mit den eckigen Klammern überhaupt nicht verstanden habe […]

    Gemeint ist hier: Der Inhalt in den eckigen Klammern ist optional. Man kann also beispielsweise von subdomain1.domain1.tld1 auf subdomain2.domain2.tld2 umleiten oder auch nur auf domain2.tld2, wenn man im rechten Feld für den CCP-Eintrag eine "Ziel-Subdomäne" weglässt.

    Ich habe vorhin eine Mail bekommen von Airbnb, dass iich meine EMail Adresse (gmail) bestätigen sollte. Da ich mich dort nicht angemeldet habe, habe ich nichts gemacht. Eine Stunde später kommt die nächste Mail: "Congrats, your listing is published!". […]

    Ich bekomme auch immer wieder von Autohäusern oder so Terminbestätigungen oder so einen Kram aus den USA. […]

    In diesem Zusammenhang als Anregung, auch zur Sensibilisierung der betroffenen Unternehmen: Im Zweifelsfall keine Zeit in eine "ganz" formlose/freundliche Anfrage investieren, sondern direkt und konsequent die neue Rechtslage ausnutzen (Stichwort Marktortprinzip) – vgl. Ihre Daten, Ihre Rechte: die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Auskunfts- und Löschungsbegehren kann man (ggf. im Wiederholungsfall) auch in zwei Schritten übermitteln.

    Hier mal eine persönliche Meinung von mir am Rande: Auch wenn es hier mit Sicherheit viele Neulinge und unwissende Menschen im Forum gibt, so finde ich doch, dass in letzter Zeit ziemlich häufig (und manchmal vielleicht auch vorschnell?) "empfohlen" wird, die Server einfach zu kündigen und sich wieder zu Hause im Keller zu verstecken (überspitzt ausgedrückt). […]

    janxb: […] Ich habe ein meiner Meinung nach ausreichendes Wissen, um meine Server betreuen zu können. Bei einigen Themen kenne ich mich aber auch nicht oder nicht gut aus und muss mir dann das Wissen aneignen. Ich traue mich hier aber oft garnicht zu fragen. […]

    Es kommt immer darauf an, wie und nach was man fragt. Aussagen wie "Nach Installation von Windows XP Home ist auf einmal meine Platte voll mit Torrents, die ich gar nicht selbst angefordert habe – dabei habe ich doch ein sechs Zeichen langes Passwort und bin mir sicher, dass ich mir nichts über meinen TOR-Ausgangsknoten eingefangen habe" zeigen "offensichtliche Diskrepanzen", was die eigene Auffassung von Serverbetreuung und Erfahrung anbelangt.

    Da sich hier mehrere Nutzer Rechner teilen, ist man immer auch in der Pflicht, andere nicht zu gefährden. In dem obengenannten Fall tut mir weniger der Mitnutzer leid als ich mir selbst, wenn der Netcup-Hostrechner beschlagnahmt wird, auf dem sich auch einer meiner Mailserver o.ä. befindet – den muss nämlich ich umgehend ersetzen, und sofern sicherheitsrelevante Daten darauf waren (unabhängig, ob verschlüsselt) kann dies bedeuten, dass man aufgrund laufender Verträge/Gesetze eine Informationspflicht gegenüber Dritten hat, was den eigenen Ruf… nicht verbessert[*]. Man muss also immer den worst case vor Augen haben; insofern finde ich nicht, dass allzuhäufig vorschnell empfohlen wird, sich über Alternativen (managed server, managed services, ...) zu informieren, denn dies ist in der Regel "win-win", auch wenn die Kritik bisweilen harsch vorgetragen wird.

    Als Daumenregel empfehle ich, bei Fragen zunächst aufzuzeigen, dass man sich vorab(!) über ein Thema informieren möchte und im Kontext auf Vorarbeiten bzgl. Sicherheitsaspekten verweisen kann (https://infosec-handbook.eu/ durchgelesen/befolgt, ...) – das ist schlicht standard practice.

    [*] Dies kann insbesondere im gewerblichen/professionellen Umfeld richtig teuer/unangenehm werden für den Betroffenen/das betroffene Unternehmen (Risikominimierung in diesem Fall würde letztendlich dediziertes Serverhousing bedeuten, was aber auch aus finanziellen Gründen keine Option sein kann/muss)

    Wie kann ich eine subdomain hinzufügen die auf eine andere domain weiterleitet?

    Mittels DNS-Eintrag? Grundsätzlich so ([.]domain1.tld1 ist implizit im CCP die Ausgangsdomäne, unter welcher der Eintrag angelegt wird):

    cname-beispiel.png

    Hier erfährt der Client, dass er nach Lesen des Eintrags von subdomain1.domain1.tld1 zunächst den Eintrag von [subdomain2.]domain2.tld2 lesen muss, an welchen die Erstanfrage geht – allerdings mit dem Originalnamen im HTTP-Header (subdomain1.domain1.tld1). Wenn die Domänen unterschiedlichen Servern zugeordnet sind, sieht der erste Server in diesem Fall also keine Kontaktanfrage.