Beiträge von Lars-Daniel

    Ich würde es begrüßen, wenn die Aktion ausgesetzt werden würde, um die Bestandspreise länger stabil zu halten. Aber klar, Neukundenzahlen sind ja das, was sich gut verkauft und der "Black Friday" ist nichts mehr als eine Werbeaktion, wie der Valentinstag...

    So wie du es hier beschreibst, riecht es für mich eher so, als hätte man dir das Flag nested Virtualisierung zwar optisch und kostenpflichtig durchgereicht, da man auf dem Host ja dieses Flag nur per Schalter bei einem nicht selber kompiliertem Kernel nur setzen muß, aber vergessen auf dem Host den Kernel mit dieser Eigenschaft nested virtualisierung erneut zu kompilieren, da Netcup bekanntlich seine Kernel aufgrund der besseren Performance selber kompiliert.

    Denn versucht man auf einem regulären RS eine VM ohne dieses Flag nested Virtualisierung zu starten, verhält es sich genauso, wie du es hier beschrieben hast.

    Es funktioniert ja mit einem 5.4er Kernel, daher wird es ebendort aktiviert sein (auch im Netcup-Kernel, der AFAIK auch 5.4 ist).

    Ich habe mit dem Kernel-Entwickler ausführlich darüber diskutiert. Er schrieb: bis Version 5.8 war die Virtualisierung für AMD-Prozessoren total kaputt und es war reiner Zufall, wenn es funktionierte. Ab 5.8 ist es repariert, der Host-Kernel muss es jedoch auch unterstützen. Das geht natürlich nicht, da 5.4 älter und ein praktisch Backport unmöglich ist.

    Es ist für mich natürlich vollkommen klar, dass man von einem Massenhoster, wie Netcup, nicht erwarten kann. dass sie ihre Server auf moderne LTS-Kernels updaten. Und vertragsrechtlich würden wir vermutlich auch nicht gegen Netcup angehen können, weil die VM ja unter Kernel 5.4 funktioniert. Vorallem, da es sich bei Kernel 5.4 ja um LTS mit Unterstützung für die nächste sechs Jahre handelt.

    Nachteilig ist auch, dass sämtliche Errorlogs zu dem Problem NICHT bei mir im Gastsystem landen, sondern nur in den Kernel-Logs vom Host (also von Netcup). Somit kann ich meinen Worten kaum Gewicht verleihen. "Das Haus gewinnt".

    [netcup] Lars S.

    Auf unserem RS 8000 G9 a1 besteht weiterhin das Problem, dass mit einem Kernel neuer >= 5.8 alle Proxmox-VMs 100% Last haben. Version 5.4-5.7 (also vor dem Kernel-Patch für AMD-V) läuft alles wunderbar. Ich bin daher gezwungen, den 5.4er Kernel mit der alten Proxmox-Version weiterzuführen.

    Wir haben haben das Problem nahezu jedes Quartal an Netcup gemeldet, aber es wurde nie wirklich an einer Lösung des Problems gearbeitet. Netcup verwendet höchstwahrscheinlich einen angepassten 54.er Kernel. Nach Rücksprache mit dem Entwickler des Kernel-Patches ist die einzige Möglichkeit, den Host auf Kernel >= 5.8 zu upgraden. Ich denke, dies ist aus Stabilitäts- und Geheimhaltungsgründen seitens Netcup aber wohl nicht möglich.

    Da wir uns nun schon seit zwei Jahren mit dem Problem auseinandersetzen, denke ich leider, dass wir den Vertrag nicht noch einmal verlängern werden. LXC und Podman/Docker laufen jedoch einwandfrei.

    Hallo!

    Ich habe nichts Böses vor, bin nur interessiert, was die Rate-Limits (etc.) beim Netcup-Mailserver aus dem Webhosting-Paket sind. Also z.B.:

    • Wie viele Mails darf ein Nutzer pro Minute / Stunde / tag versenden?
    • Wie viele Mails dürfen alle Nutzer pro Minute / Stunde / tag versenden?
    • Wie oft / in welchem Abstand dürfen die Mails per IMAP abgerufen werden?
    • Gibt es einen Unterschied zwischen Netcup-internen und externen IPs? Darf z.B. häufiger auf neue Mails geprüft werden, wenn man dies über ein Script tut.

    Hintergrund zum letzten Punkt ist, dass Webmailer ja keine Webhooks haben. Ich würde gerne eine Aktion ausführen, sobald eine Mail eintrifft. Ich würde also einmal pro MInute prüfen, ob eine neue Mail vorhanden ist und dann eine Aktion ausführen.

    Grüße

    Lars-Daniel

    Wenn Du wirklich unabhängig sein willst auch bezüglich WHOIS, würde ich die Domain eventuell bei einem reinen Domainanbieter registrieren. Dann kannst Du jederzeit beliebig hin und her ändern was und wie Du willst.

    Da müsste ich mal schauen, was es da gibt. Aber eigentlich wollte ich alles "zentral" bei einem Anbieter haben.

    Danke für eure Antworten!

    Was meinst du mit "ausgliefern"? Ausgliedern oder Ausliefern? Soll also die Domain weiterhin dir "gehören" oder willst du die alles an einen Kunden weitergeben, also das Projekt ausliefern? Das Verschieben zwischen Webhostings wie oben beschrieben geht wohl nur zwischen 2 Webhostings des selben Kunden.

    Haha, vertippt - ich meinte "ausgliedern". Ich habe noch keine konkreten Pläne, wollte vor dem Kauf nur mal nachfragen. Vielleicht wird das Projekt größer und muss "in die Cloud" umziehen oder so.

    Aber stimmt da gibt's ja auch noch mehrere Möglichkeiten:

    1. Ich behalte die Inklusiv-Domain und ändere die DNS-Einträge auf den neuen Hoster (Whois bleibt dann bei mir) oder
    2. ich gliedere sie wirklich aus und kann dann den Whois neu wähöen.

    Soweit ich weiß können nur Reseller den Whois in normalen Domains ändern. oder?

    Hallo!

    Ich überlege ein Webhosting-Paket mit mehreren Domains anzuschaffen. Hierzu habe ich folgende Fragen:

    1. Kann ich eine Domain herauslösen (via KK), wenn ich einen Teil des Projekts ausgliefern will/möchte? Falls ja, welche Kosten entstehen?
    2. Wenn man eine Domain herauslösen kann, wird dann wieder eine Domain im Paket frei oder ist die Inklusivdomain dann "gesperrt"?

    Danke

    Lars-Daniel

    Okay, ich habe mich heute mal hingesetzt und habe ein paar Kombinationen probiert. Jeweils mit qemu 5.1 und qemu 6, was KEIN Unterschied gemacht hat.

    Debian Kernel v5.4 Kernel v5.10 Kernel v5.13
    Buster funktioniert funktioniert nicht funktioniert nicht
    Bullseye funktioniert funktioniert nicht funktioniert nicht
    • "Funktioniert" bedeutet, dass die CPU durchgereicht wird und das System sich wie "bare metal" verhält.
    • "Funktioniert nicht" bedeutet, dass die CPU(s) auf dem VPS auf 100% springen und das System nach wenigen Sekunden einfriert.

    Verwendete Kommandozeile:

    Code
    qemu-system-x86_64 -enable-kvm -cpu host,hv_relaxed,hv_spinlocks=0x1fff,hv_vapic,hv_time -smp cores=10 -drive file=./windows.img -m 8192 -usbdevice tablet

    Auch das weglassen der HyperV-Optimierungen ändert nichts.

    ich vermute stark, dass der neuer Buster-Kernel nicht mit dem (vermutlich älteren) Kernel des Netcup-Servers zusammenarbeiten kann? Leider gibt es auf meinem VPS dazu keine Kernel-Fehlermeldungen.

    Ein Nachtrag: Nicht nur Windows, auch Linux Guests sind betroffen! Ich kann nicht mal Debian in einem Guest installieren. Da muss also echt ein Kommunikationsproblem vorliegen. Ich schreibe mal den Support an.

    Ich habe lange einen Proxmox mit LXC hier laufen gehabt. Das klappt wunderbar, wenn man nichts mit dem Kernel macht. Da brauchts dann auch keine nested virtualization.

    Klar, ich gebe Proxmox ja nicht die Schuld. LXC, Docker, Podman & Co. laufen hervorragend. Nur ich dachte, ich kann auch einige Windows-Sachen auslagern... Schade, muss ich wohl doch einen "echten" Real-Server dafür anschaffen oder mir einen Windows-Server basierten VPS suchen.

    Funktioniert nie 100%ig, gerade wenn man etwas anderes als einen Linux Gast virtualisieren will.

    Das habe ich mir schon gedacht. Offenbar gibt's dafür keine Testsuite, die man mal durchlaufen lassen kann... KVM sagt "alles tutti".

    Ist die Frist für die Nutzung der 30-Tage-Zufriedenheitsgarantie schon abgelaufen?

    Ja, lange. Ich muss gestehen, dass ich aus Zeitgründen mehrere Monate keine Zeit für das Projekt hatte. Seit Corona hat sich die Arbeit verdreifacht.

    Ich weiß gar nicht, wie teuer das ist und ob man das überhaupt separat kündigen kann. Aber immerhin klappt's es offenbar mit Linux-Gästen... hoffe ich jedenfalls.