Beiträge von michi

    Hallo Konni,
    bezüglich InnoDB:
    Ich finde jetzt im Log keinen Hinweis darauf, daß die SysCP DB tatsächlich im InnoDB Format abgelegt wurde.

    Generell ist es bei einem Bronze Server vermutlich sinnvoll auf InnoDB zu verzichten, damit der Speicher nicht zu knapp wird. Hinweise zur deaktivierung von InnoDB finden sich hier im Forum.

    Prüfen kann man entweder in phpmyadmin. Dort steht für jede Tabelle der Typ gelistet, wenn man eine DB auswählt. Phpmyadmin ist auch gleich ein Ort an dem man komfortabel die Tabellen reparieren kann.

    Oder im Dateisystem typischerweise unter /var/lib/mysql
    Da findet sich je DB ein Unterverzeichnis in der je MyISAM Tabelle drei Dateien (*.MYD, *.MYI, *.frm) vorhanden sein sollten.


    Der syslog Fehler sagt lediglich aus, daß der Server nicht gefunden wurde, das heißt mysql wurde entweder nicht gestartet oder ist abgesemmelt. Steht dazu was in /var/log/mysql.log bzw. mysql.err ?

    Wieso wird der Server so häufig neu gestartet? Gibt es da eine Ursache?

    Was sagt "top" zur Speicherauslastung?

    Klingt ja so, als ob SysCP in einem CronJob irgendetwas bzgl. apache2 überbügelt.
    apache2.conf und httpd.conf wird SysCP nicht überschreiben.

    Bleibt m.E. eigentlich nur die
    /etc/apache2/sites-available/99_syscp_vhosts.conf
    übrig. (Der Dateiname kann in SysCP auch anders konfiguriert worden sein)

    Auf die Datei steht natürlich ein symlink in sites-enabled/

    Bei mir steht in der Datei über allen anderen VirtualHost definitionen:

    Code
    NameVirtualHost <meineip>:80
    <VirtualHost <meineip>:80>
     ServerName <meinhostname>
    </VirtualHost>

    Wobei <meinhostname> hier so aussieht (kann ggf. variieren):
    v<wildezahlenfolge>.yourvserver.net

    Wenn das da bereits steht, dann bitte mal prüfen, ob hostname und ip wirklich korrekt sind.

    Bedingung für diesen Eintrag ist natürlich, daß der Hostname in SysCP -> Einstellungen -> Systemeinstellungen auch angegeben wurde.

    Kein Patentrezept

    Ich würde auch empfehlen die Synchronisation zu aktivieren. Dabei werden die IPs mit Meldungen anderer denyhosts-Setups über einen Zentralserver abgeglichen. Das SYNC_INTERVAL kann man bei häufigeren Attacken auch von 1h runter auf bis zu 5min reduzieren. Dann werden die IPs häufiger und in der Summe zahlreicher aktualisiert.

    Kurz zum Thema SSL:
    Einfachste SSL-Zertifikate gibt es für ca. 15-20,-
    (1 Jahr, genau eine Domain)

    Wer möglichst geringe Kompatibilitätsprobleme will kann auch mehr ausgeben. So ab 30-40,- werden dann auch Java-Connects und ältere Browser (z.B. Netscape 4.7) unterstützt. Das geht auch mit 100,- und mehr weiter nach oben. Je nachdem wie der Anspruch ist...

    Man kann auch als Firma/Gewerbetreibender ein SSL-Zertifikat mit 1-Monat Gültigkeit kostenlos bekommen. Das ist mal ganz praktisch, um die Funktionalität zu testen.

    Den Anbieter werde ich jetzt nicht nennen. Ich kenne einen (Wiederverkäufer) mit diesem Preisgefüg, vermutlich gibt es noch ein paar mehr.

    Bei managed Servern ist natürlich darauf zu achten, daß man die entsprechenden Einstellungen auch vornehmen kann/darf. Also z.B. Port 443 in apache2 freigeben.

    Ohne Gewähr:

    default.conf


    000-default
    ist wohl ein symbolic-link auf obige datei.
    Den gibt es bei mir aber nicht, daher ist die nicht aktiv.

    Statt dessen habe ich einee von syscp automatisch erzeuge 99_syscp_virtual_hosts.conf in der oben steht. (Werte in <> variieren je nach Server)

    Code
    (...)
    NameVirtualHost <meine-ip-hier>:80
    <VirtualHost <meine-ip-hier>:80>
     ServerName v<meinhostnamehier>.yourvserver.net
    </VirtualHost>
    ...

    Wenn das bei Dir auch so steht, dann solltest Du Deine Seite mal probehalber unter dem dort angegebenen Hostnamen aufrufen. Dann brauchts die default.conf nicht.

    Das Programm ist abgesemmelt. Ursachen ist üblicherweise ein Kompatibilitätsproblem (mit bestehenden Bibliotheken) oder miserable Programmierung.

    Wenn es aus der Distribution stammt, dann wäre das schon bedenklich. Wenn es als binary "woanders" herstammt, dann an der Quelle des Programmes (Website etc.) prüfen, ob diese Version auch für den Prozessor/die Distribution geeignet ist.

    Bei meiner Installation gibt es folgende Datei:
    /etc/apache2/httpd.conf

    Diese wird per include in der /etc/apache2/apache2.conf eingebunden:
    (Ausschnitt!)

    Zitat


    ...
    # Include all the user configurations:
    Include /etc/apache2/httpd.conf

    # Include ports listing
    ...


    Bei mir geistert zwar auch eine "default" in der sites-available herum, die ist aber nicht aktiv, da dazu der symlink in sites-enabled fehlt.

    In sites-enabled steht aber ein symlink auf die Datei 99_syscp_vhosts.conf in sites-available, welcher die "Kunden-"Websites definiert. Diese Datei wird aber von SysCP automatisch erstellt (vermutlich im Cron-Job), daher dort nichts ändern. Höchstens prüfen, ob der Symlink in sites-enabled existiert und ggf. nachpflegen.

    Vorab:
    Es gibt hier bei netcup ja auch ein Confixx Forum, vielleicht solltest Du mal einen Verweis auf diesen Beitrag hier einstellen. Vielleicht findet sich ja noch ein Confixx-Spezi.
    ---

    Also die Protokolldatei sieht tatsächlich m.E. recht normal aus.

    Hier stoßen nur ein bisschen die Welten zusammen. Weil Deine Konfiguration auf Confixx basiert und meine auf SysCP. Der Punkt ist hier, daß SysCP für fast alle Konfigurationsaufgaben MySQL verwendet. Das gilt sowohl für Postfix als auch für courierpop. Daher weichen unsere Config-Files schon stark ab.

    Postfix bekommt in seiner Konfiguration ja auch gesagt, wo es die mails in die Postfächer ablegen soll.
    Bei mir gibts dafür die Statements in /etc/postfix/main.cf
    virtual_mailbox_base = .... (mail -basis verzeichnis)
    virtual_mailbox_maps = ...
    virtual_mailbox_domains = ...
    virtual_alias_maps = ...
    u.s.w.

    In Deiner Datei sehe ich an der Stelle einen Verweis auf "virtual_maps" und die Confixx-Konfigurationsdatei. In der Datei sollte unter anderem ein Verzeichnis je Mailkonto (so denke ich) angegeben sein. Und das sollte sicher nicht /var/mail alleine sein.

    Die Mails aus den Postfächern serviert per POP3 dann z.B. courier. Also gilt es zu prüfen, ob in /etc/courier entsprechende Angaben stehen, wo die mails zu finden sind. Außerdem sollte natürlich 'courier-pop' und wohl auch 'courier-authdaemon' gestartet sein (was eigentlich automatisch geschehen sein sollte). Notfalls z.B.: /etc/init.d/courier-pop start

    Der courier erstellt sicher auch diese courpop3dsizelist für seine eigenen Zwecke. Sofern er denn Mails vorfindet.

    Der 'fix' für saslauthd war mir so nicht bekannt und hier nicht nötig. Soetwas könnte man wohl in der /etc/init.d/postfix verewigen, aber das wäre wohl schlechter stil und beim nächsten postfix-update evtl. wieder überschrieben.

    Wie gesagt, es wäre sicher einfacher einen Confixx-Benutzer aufzutreiben, ehe ich Dich mit meinen SysCP Beispielen evtl. auf den falschen Pfad bringe.

    FTP-Accounts legt SysCp standardmäßig in der MySQL Tabelle ftp_users an. (Datenbank SysCP). Dort zunächst mal nachschauen, ob die Accounts bestehen. Die Kennwörter sind übrigens per Crypt verschlüsselt.

    Die FTP-Software (ProFtpd ?) sollte in Ihrer Config-Datei die entsprechenden MySQL Zugangsdaten, außerdem DB+Tabellen+Spaltennamen aufweisen. Assistenz dafür gibt SysCP ja in der Konfigurations-Sektion.

    Was in der Konfigurations-Sektion steht, muß alles (sofern man kein vorinstalliertes vServer-Imageinstalliert hatte) entweder ausgeführt bzw. editiert werden. Und gemäß den Hinweisen muß auch das MySQL Kennwort in den Texten ersetzt werden. Ich verwende als alter DOSer dazu übrigens gerne mal den Midnight-Commander, ein Norton-Commander Clone mit schönem integrierten Editor (mcedit). Dazu noch die Copy & Paste funktion in Putty (Shift-Rechtsclick in z.B. mcedit macht einen Paste) macht das Ganze bequemer.

    Zu den URLs. Irgendwo in den Einstellungen ist auch ein Hostname in SysCP definierbar. Praktikabele standardvorgabe sollte hier der Standard Hostname in der Art v<wildeszahlengewusel>.yourvserver.net sein.

    Hallo MadDogg,
    ich setze Postfix und Courier in Verbindung mit SysCP ein, daher paßt das hier nicht 100%ig. SysCP zum Beispiel spielt postfix die Accounts per MySQL zu.

    Hinzu kommt noch amavisd-new in Verbindung mit ClamAV.


    Ich empfehle SpamAssassin zunächst zu entfernen. Das verkompliziert die Sache zunächst unnötig. Das kann man immer noch nachinstallieren, wenn alles so läuft, wie es soll. Du kannst die entsprechenden Konfigurationsdateien ja mal sichern.

    Außerdem erwähnst Du mit keinem Wort die log-Dateien. Das wäre doch der erste Schritt. Schicke eine Mail von einem externen Mail-Account an Deinen Server und verfolge das ganze im log (/var/log/mail.log)

    Außerdem schicke mal eine Mail direkt über Deinen Server und prüfe dabei auch mal eine SMTP-Verbindung ohne Name+Kennwort. Letzteres sollte nicht klappen (mit Name+Kennwort aber schon), sonst wäre Dein Server ein Open Relay.

    Die main.cf sieht bei mir anders aus. Z.B. ist bei mir mailbox_comand (und virtual_transport) kommentiert. Das muß aber nicht zwingend was heißen.

    @killerbees,
    denke ich auch. Auf einem anderen Server mit aus verschiedenen Gründen noch unverändertem Port 22 setze ich aktuell denyhosts (mit Online-Sync) ein, um die Anzahl der Pestbeulen zu begrenzen. Bei 80 Versuchen innerhalb von 10min kann man da aber noch nicht von einem extrem ausgelasteten Netzwerk sprechen.
    [Blockierte Grafik: http://content.screencast.com/users/Landstreichler/folders/Jing/media/10a6acfc-bba8-43a3-9a9b-0bee30771553/2009-11-05_0836.png]

    Zum Thema,
    bezüglich der Prüfung, ob es einen Server erwischt hat können die RootKit Prüfer evtl. hilfreich sein. Siehe hier.
    Allerdings gibt es bei den genannten Tools bei vServern auch "false Positives" bezüglich des einen oder anderen Details.

    Soweit ich das gelesen habe, erscheint gar kein Login-Dialog.

    Das SysCP-Interface erwartet "admin" oder einen Kundennamen. Da ein Kunde mehrere Domains aufweisen kann, macht der Angabe einer Domain im Login nicht viel Sinn, meine ich.

    ssh geht ja oder?

    Schau doch mal in /etc/apache2 nach.
    Bei mir steht (neben vielem anderen) in der apache2.conf:

    Zitat

    Include /etc/apache2/httpd.conf

    Und dann in der http.conf:

    Zitat

    DocumentRoot /var/www/
    <Directory />
    ...undsoweiter...

    in /var/www sollte sich auch das syscp verzeichnis finden.

    Ansonsten mal in der /var/log/apache2/error.log nachschauen...

    Ich hatte bei apt-get update einen GPG Error:
    W: GPG error: http://debian.syscp.de etch/ Release: The following signatures couldn't be verified because the public key is not available: NO_PUBKEY EB8BDC4195A7D80C

    Die Abhilfe gab es dank Tante Google an verschiedener, Stelle, aber nur zum Teil:
    Quelle z.B.: http://faq.webmasterhilfe.de/content/15/59/…4195a7d80c.html

    Zitat

    wget http://debian.syscp.org/pubkey
    apt-key add pubkey
    gpg --import pubkey && gpg --fingerprint
    rm pubkey


    Dazu noch folgendes hinzufügen:

    Zitat

    gpg --export --armour 95A7D80C | apt-key add -


    dann klappts auch mit dem Nachbarn ...äh... dem apt-get update ohne Warnungen..

    Nicht unbedingt,
    bei unbekanntem Kennwort kommt diese Meldung nämlich auch....

    Momentan kann ich nur vermuten, daß:
    Entweder ein Konfigurationsproblem von Proftp vorliegt (also wenn in etc/proftpd/proftpd.conf die SQL* Angaben fehlen oder falsch sind (also SQLConnectInfo, SqlUserInfo ...)

    Oder SysCP nicht richtig in die MySQL Datenbank schreibt.

    Du kannst noch mal die Einträge in der MySQL Datenbank z.B. per PhpMyAdmin prüfen.

    In SysCP in der tabelle ftp_users sollte zunächst einmal ein Eintrag für Deinen Ftp-Benutzer existieren.

    Das Kennwort kannst Du da auch prüfen. Wenn Du SQL verwendest:

    SELECT username,password,encrypt('<kennwort>',password) FROM `ftp_users` WHERE 1

    (du kannst die Listung natürlich auch auf den Nutzer gleich mit "WHERE username='<nutzer>'" einschränken)

    <kennwort> ersetzt Du dabei mit dem Klartext-Kennwort des Users. Dann sollte im Ergebnis für den User (eine der Zeilen) unter Passwort der selbe Text stehen wie unter encrypt(...

    Wenn das Kennwort für den User abweicht, dann ist wohl was bei der Eingabe schiefgelaufen. Evtl. ist das Kennwort übrigens hier auf 8 Zeichen begrenzt. Das sollte aber kein Problem bei der Identifikation darstellen, da crypt die überstehenden Zeichen in dem Fall einfach ignoriert.


    Beachte bitte auch, daß SysCP teilweise 5 Minuten braucht, bis es die Daten aktualisiert hat. (Mag bei MySQL-Aktionen aber auch sofort gehen)