Beiträge von friend_of_root

    File Diagnosis without delete:

    Du kannst selber eine php datei machen, die einfach nur die liste betreffenden Dateien per exec löschen kann und per Cronjob aufrufst, dann hast du dieselben Rechte wie der Hacker.
    Sollte so gehen. Feuer mit Feuer.

    Auch kannst du http Ordner mal auf Rechte 0400 setzen, dann kann der Angreifer nichts dort schreiben oder aufrufen.
    Die htaccess mit Deny hilft auch.

    Der Hoster den Account resetten muss? Ich weiß nicht, ob dies gerne gemacht wird. Könnte auch andere Domains, die dem Hosting zugewiesen wurden betreffen. Customerpanel und Webhostingpanel sind ziemlich verwoben.
    Aber falls du dazu die Konditionen erfährst teile es hier mit.

    Wie verhält es sich eigentlich mit den Mail-Accounts und Mails an sich, wenn man eine Inklusivdomain umzieht? Wenn ich die Domain temporär zu einem anderen Anbieter umziehen und dann zum Aktionspreis wieder zu Netcup wechseln würde, bleiben dann die Mail-Accounts und Mails erhalten? Oder werde diese sofort gelöscht, wenn die Domain vom Webhosting entfernt wird (also wenn sie zu einem anderen Anbieter übertragen wird)?

    Ich stelle mir das so vor:
    Aktuell: Inklusivdomain des Webhosting
    Zwischenschritt: Domain ist bei einem anderen Anbieter registriert und wird bei Netcup als Externe Domain genutzt
    Final: Domain zieht wieder zu Netcup um (als "richtige" Domain, nicht mehr Inklusivdomain) und wird auch wieder für das Webhosting/Mails verwendet

    Ja, das ist interessant, Domains müssen jedenfalls nicht mehr die spezifischen Webhosting DNS Einträge haben.
    Schaut also gut aus.
    Aber ob sie auch weg sein können von Netcup kann ich nicht bestätigen. Glaube aber dass es geht. Ansonsten mit mailsync spiegeln.

    Dieser Thread zieht zu schnell die falschen Schlüsse:

    > In meinem Basisverzeichnis sind plötzlich Systemordner wie .ssh, /bin, /dev, /etc, /lib64, /usr, /var sichtbar.
    normal bei Linux Plesk installs, und kein Wunder wenn du diese nicht löschen kannst, sollst du auch nicht.

    >ssh-keygen wurde vom Angreifer im Verzeichnis abgelegt.
    normal bei mir auch vorhanden

    >Eine unbefugte id_rsa.pub wurde erstellt.
    normal wenn man einen Key für Login in Plesk UI hinterlegt hat, eventuell auch schon bevor man es gemacht hat.

    >Die .htaccess wurde mit FilesMatch Deny from all komplett verriegelt.
    normal nach einem Hack, damit nicht gleich zugegriffen wird auf eine gehackte Datei

    > Isolation-Breakout: Die rekursiven bin/bin/
    Dies ist nicht normal aber eher ein Symlink Loop.

    >Gefahr für das Netzwerk: Ein Account, der so tief infiziert ist, dass der User ausgesperrt wird, fungiert als perfektes Sprungbrett (Jump-Host) für Angriffe auf andere Kunden auf demselben Host-System.
    naja, eher nicht.

    Nun kann es sein, dass ein Wordpress über ein Plugin gehackt wurde und dies kann sich bei einem normalen Hosting unter gewissen Umständen auf andere Domains im selben Dokumentenordner auswirken. Die Domains sind nicht abgeschottet. Dazu bedarf es eines separaten Tarifs. Kunden sollten immer ihr Hosting Package besitzen mit der Domain.

    Weiters kann es auch ein geläufiger Plesk Hack sein, der schwer zu entfernen ist. Dabei trägt sich der Hacker in den Cronjob ein und repliziert sich selbst.

    Hierzu 3 Links:

    KB19
    21. März 2025 um 13:22

    KB19
    16. Dezember 2025 um 08:59

    KBDigital
    16. Januar 2026 um 22:15

    Ich denke auch, dass ein Wechsel sinnvoll sein kann.

    Wenn man dann die Domains entfernt hat gibt es ja noch die ganzen Einstellungen im Webhosting und keine Möglichkeit die Domain zu löschen.
    Unter welchen Umständen/Konditionen könnte man eine Domain entfernen lassen bzw. ein Full Wipe (Nur Web, Kein Mail)? Sinnvoll für Weitergabe, oder nach Hack.

    du kannst die Domain auch einem anderen Hosting zuweisen wo noch freie Inklusivdomains sind.

    Aus dem CCP:

    Angebot: Sie können Inklusivdomains zwischen zwei Tarifen wechseln, wenn der Tarif in den gewechselt werden soll, noch freie Plätze für Inklusivdomains mit der gleichen Topleveldomain beinhaltet. Abhängig von dem Tarif in den gewechselt werden soll, entstehen für den Wechsel unter Umständen Kosten. Die Höhe der Kosten errechnet sich aus folgenden Faktoren: Art der Topleveldomain, Mehrkosten für Verlängerung, Art des Tarifs in den gewechselt wird.

    Hast du es schon mal gemacht? Kommt dann alles mit (Webseite, Email, Datenbank)?

    Danke für die Infos. Das bringt einiges an Klarheit.
    Hilft vielleicht auch jemandem der mal hier zu einem späteren Zeitpunkt vorbeikommt.

    Also ist ein Transfer zu einem 2ten Netcup Account oder einem anderen Provider eine gute und günstige Selfservice Lösung.

    DNS Einschränkungen eines Providers könnte man auch beheben mit externem DNS.

    Es gibt verschiedene Gründe eine Domain aus dem Inklusiv zu nehmen:
    - Domain weitergeben/verkaufen
    - Webhosting kündigen oder in Tauschbörse aber die Domain behalten
    - Webhosting Pakete konsolidieren, Domain mit Inhalten (Webseite, Datenbank, Mail) verschieben

    Für den 3ten Punkt wäre die Übersiedlungsgebühr sinnvoll, falls dort auch die Übersiedlung von Webseite, Email, etc. von einem Account in den anderen inkludiert sind. edit: scheint nicht möglich

    Hi,

    Wenn man ein Webhosting kündigen oder übertragen will, sind die Inklusivdomains daran gebunden.
    Also werden auch gekündigt, oder mit übersiedelt.

    Wie kann man eine bestehende Inklusivdomain (.de) wieder als normale Domain führen?
    - Neuregistrieren im selben Account mit Transfercode
    - Zu anderem Provider mit Transfercode
    - Oder Kontaktaufnahme Service von Netcup

    2 Mythen:
    Ich sehe manchmal hier 5 Euro als Servicepreis erwähnt, ich glaube dies ist aber für den Wechsel von einem in ein anderes Hosting. Wirklich transparent wurde es nicht erklärt.
    Weiters habe ich gehört, dass viele die Domains lieber selbst registrieren um flexibler zu sein, aber mittels DNS Einstellungen ist man eigentlich eh flexibel und kann sie auf VPS verwenden.

    Schöne Grüße

    Dem schliesse ich mich auch an.

    Another satisfied Customer. NEXT!

    Ist es Reseller geeignet. Sagen wir 2 Vereine und eine Firma. Alle haben 20 Mailboxen.

    Kann man damit Kunden anlegen, die nur ihre Gruppe an Mailboxen administrieren können?
    Kann man Aliasdomains machen? Also eine Mailbox die aber 10 Domains abdeckt?
    Gibt es eine Möglichkeit, dass die Rechnung nur für den Masteraccount sichtbar ist und freischaltet wieviele Mailboxen jeder Kunde anlegen darf?

    Ich habs ein dreiviertel Jahr beobachtet: die großen (westlichen) Player sind nicht das wirkliche Problem. Für einen kleinen Webserver können aber auch diese Bots zum Problem werden, wenn sich alle summieren und Crawl-Delay wird oftmals auch ignoriert oder nur pro IP umgesetzt.

    Die vielen üblen Bots (oft mit gefälschten UserAgents) kommen aus chinesischen, brasilanischen oder anderen südamerikanischen IP-Ranges und denen ist das tatsächlich alles ziemlich egal. Die letzten Monate war dann auch eine Ausweitung auf IPv6 Adressen zu sehen.

    Was bei mir final geholfen hat, sind Proof-Of-Work Lösungen, in denen der Client stateless ein Cookie setzen muss, dass ihn 1-4 Sekunden Rechenzeit im Javascript kostet. Mit diesem Cookie darf er auf die Seite, ansonsten kriegt er besagte Webseite mit der Javascript-Logik und wenn er das Cookie errechnet hat den reload auf die URL. Macht der Bot das nicht, kriegt er auch nichts. Aber die Seite ist quasi statisch ausgeliefert und kostet fast keine Ressourcen.

    Habe ich auch so gemacht. Aber mir gefällt auch die bad bot Lösung oben.

    Meine Vermutung ist, dass der Provider Netcup zu deutlich höheren Konditionen als sonst neue Server bzw. Hardware schon beschafft haben wird und jetzt eventuell die Differenz, was diese Server bzw. Hardware mehr gekostet haben könnte, über eine Mischkalkulation über die Alt- und Neuverträge hinweg versucht abzufangen bzw. wieder reinzubekommen.

    Dabei wird auch in kaufgenommen, dass die mal zugesagte Preisgarantie mit der Bezeichnung "Dauerhafter Preis" in dessen Anzeige gegenüber den Kunden nicht mehr eingehalten wird und stattdessen dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt wird.

    Hosting ist immer starke Mischkalkulation. Housing wäre hier direkter, aber irgendwie kriegt man dort auch keine günstigeren Preise hin.

    Ich komme ja von eigener Hardware im eigenen Rack, 25 Jahre lang. Mehrere 100 Euro pro Monat nur für das Rack, Strom und ein bisschen Traffic. Hardware kommt da noch hinzu, wurde zunächst komplett selbst zusammengestellt und die letzten 15 Jahre auf Basis Asus Server Barebone assembliert. Reisekosten zum RZ kommen auch noch hinzu. Am Anfang war das mit dem RZ noch geradezu familiär, es gab sogar sowas wie Usertreffen mit Grillen, dann wurde einmal weiterverkauft, dann nochmal und nun hat man einen neuen Finanzinvestor.
    Zugegeben, das waren auch schonmal 3 Racks, aber da wurde noch auf Baremetal und nicht auf Virtualisierung gesetzt.

    Nun wäre mal wieder - nachdem die letzte Erneuerung schon eine Weil her ist - dieses Jahr eine Hardwareerneuerung fällig gewesen. Ziel: 3 - 5 neue Server im Proxmox-Cluster. Und bei der Betrachtung der Leistungsstärke heutiger Systeme im Verhältnis zu dem, was darauf läuft (zuletzt waren das Dual-Prozessor 10-core-Xeons) erschien mir das bereits wie Overkill und ich wäre gerne im Bereich 4545P Epyc-Single CPU gelandet. Dann kamen die Preise dazu. Nun bin ich mit erstmal 2 RS 2000 G12 und 1 x RS 1000 G12 sehr glücklich, 1GBit-VLAN, 1 x Virtual IP und die Support-Option für 1,99 Euro/Monat habe ich auch gezogen - wobei mein Support-Bedarf eher sporadisch ist, allerdings sind mir 80 Euro netto für 30 min hands-on-time alle paar Jahre - nur zur Fehlerfeststellung bzw. Resetversuch - nicht fremd.

    Die Preiserhöhung wird mich keine 10 Euro netto kosten…

    Hätte ich jetzt meine 3 Server mit Mehrkosten von etwa 6000 Euro _pro System_ gegenüber Budget gekauft, kann ich mit dem gesparten Geld 1800 Monate Mehrkosten finanzieren, das sind 150 Jahre bezogen auf die 3 Systeme.

    Und so lächele ich nur…

    Ja, mir geht es ähnlich. Ich bin auch mit den neuen Preisen weiter voll dabei.

    Mir ist wichtig, dass die Systeme brav laufen und im Problemfall schnell gehandelt wird und auch hinsichtlich Backup noch Innovationen kommen.

    Habe die Überlegung, dass es durchaus auch andere Ansätze gäbe in so einer Phase zu wirtschaften. Aber die Vertragsanpassungen halte ich für rechtlich solide und habe dies Form von Preisanpassungen auch immer wieder bei Strom, Gas und Handy Verträgen gesehen.