Beiträge von henk77

    Ich hatte mich mittlerweile wegen des hier genannten Verhaltens bezüglich des Loopbacks an Netcup gewandt. Daraufhin hat man mir mitgeteilt, dass man das Verhalten heute durch einen Wechsel des Kernels von Version 2.6.29.5 auf die aktuellste Version 2.6.31.6 beheben wird. Der vorherige hatte wohl einen Fehler im Netzwerkstack. Mit dem neuen Kernel funktioniert das Loopback nun wie es sich gehört.

    Hallo Thomas,

    bei PPTP muss man GRE-Pakete tunneln, das wird vermutlich weder von ssh noch von netcup unterstützt.

    Bei openvpn muss man meist udp tunneln können. Das dürfte mit bebbos Methode möglich sein. Eine etwas schönere Methode, sofern sie funktioniert, dürfte die Option -D vom ssh client ermöglichen. Dann kannst du beim openvpn client nämlich einfach den mittels ssh erstellten socks proxy angeben.

    Man kann den openvpn server aber auch so konfigurieren, dass er tcp als Transport-Layer benutzt, sprich dann muss tcp getunnelt werden. Das ist natürlich dann mit -L möglich. Das wäre sicherlich am einfachsten.

    Hallo Konni,

    falls dein postfix bzw. Teile davon tatsächlich chrooted laufen, dann solltest du dir mal die Doku zu proxymap anschauen. Die Anleitung mit dem Link ist meiner Meinung nach eher unschön, falls sie denn überhaupt funktionieren sollte.

    In jedem Fall sollten postfix und andere Dienste deinen mysql server nicht zum crashen bringen können. Falls du noch nicht sichergestellt hast, dass alle Dienste nicht mehr Arbeitsspeicher wollen können als dir zur Verfügung steht, d.h. im Wesentlichen jeweils die maximale Anzahl an Prozessen beschränkt hast, solltest du das mal tun und dann den mysql server komplett neu aufsetzen.

    Hallo sugersgroer,

    du magst zwar recht haben, aber woran soll es dann liegen? Es könnte natürlich auch ein Fehler am Node sein. Für mich sah es beim kurzen Überfliegen von Konnis letzten Posts so aus, als würde sich sein vServer gleich verhalten.

    Meine Konfiguration (Debian Lenny):

    Code
    #route -n
    188.40.53.XXX    0.0.0.0         255.255.255.192 U     0      0        0 eth0
    188.40.236.XXX   0.0.0.0         255.255.255.192 U     0      0        0 eth0
    10.60.82.0       0.0.0.0         255.255.255.0   U     0      0        0 *
    0.0.0.0          188.40.53.65    0.0.0.0         UG    0      0        0 eth0
    Code
    #route add -net 127.0.0.0 netmask 255.0.0.0 dev lo
    SIOCADDRT: Operation not permitted

    Die Route braucht man natürlich normal nicht, wollte sie aber mal hinzufügen, um sicherzugehen, dass über loopback geroutet wird.

    Code
    #cat /etc/network/interfaces 
    # Used by ifup(8) and ifdown(8). See the interfaces(5) manpage or
    # /usr/share/doc/ifupdown/examples for more information.
    Code
    #cat /etc/hosts
    EXTIP    EXTNAME.EXTDOMAIN    EXTNAME    
    127.0.0.1 localhost

    Auszug von ifconfig

    Code
    lo        Link encap:Local Loopback  
              inet addr:127.0.0.1  Mask:255.0.0.0

    Auszug aus /var/log/mail.log nach einem telnet 127.0.0.1 25

    Code
    Nov 14 14:35:15 EXTNAME postfix/smtpd[8574]: connect from EXTNAME.EXTDOMAIN[EXTIP]
    Nov 14 14:35:17 EXTNAME postfix/smtpd[8574]: disconnect from EXTNAME.EXTDOMAIN[EXTIP]
    Code
    #mysql -h 127.0.0.1
    ERROR 1045 (28000): Access denied for user 'root'@'EXTNAME.EXTDOMAIN' (using password: NO)
    Code
    #hostname -f
    EXTNAME.EXTDOMAIN

    Hallo Konni,

    leider ist der Thread zu lange, als dass ich den komplett durchlesen möchte.

    Aber du bist offensichtlich momentan der Meinung, dass dein Problem mit localhost zusammenhängt. Daher ein paar Anmerkungen:

    - Ein connect zu localhost (nehme an, dass =127.0.0.1 gilt) stammt aus Sicht des annehmenden Prozesses (bspw postfix oder mysql) von der externen IP. Das liegt vermutlich an der Virtualisierungslösung bzw. ist wenigstens bei meinem vServer Bronze so.

    - Mögliche Folgerung ist, dass die sonst übliche Konfiguration von postfix mynetworks = 127.0.0.1/24 und smtpd_sender_restrictions = permit_mynetworks, ... lokale E-Mails trotzdem abweist. Eine akzeptable Lösung wäre es vermutlich, die externe mit /32 bei mynetzworks mitaufzunehmen.

    - Weitere Folgerung dürfte sein, dass mysql bei einem connect per tcp einen Benutzer sucht, der als host den externen Host bzw. die externe IP eingetragen hat und eben nicht localhost.

    CPU-Leistung: 1000MHz <- (sofern hier nur die garantierte Leistung gemeint ist, sonst 2000MHz)
    RAM (garantiert): 1024MB
    RAM (flexibel): 1536MB <- (meine damit 512MB zusätzlich zum garantierten)
    Festplatte: 30GB
    Domains: 0
    Backups: 2

    Eine immer wieder verlängernde Vertragslaufzeit von 12 Monaten wäre mir unabhängig von der Einrichtungsgebühr ebenfalls zuviel. Ok fände ich es hingegen, falls die Vertragslaufzeit nur am Anfang 12 Monate beträgt und danach auf 1-3 Monate verkürzt würde.

    Hallo Tron,

    offensichtlich wurde die zusätzliche IP zu der Standardip für ausgehende Verbindungen. Das sollte Netcup ändern können. Das beim Zugriff über 127.0.0.1 die vom mysql server erkannte Quellip gleich einer deiner zwei externen IPs statt 127.0.0.1 ist, liegt übrigens an der Virtualisierungstechnik.

    Bei den Webseiten solltest du eigentlich immer so etwas wie $host="localhost" definieren, dadurch wird der unix socket genommen. Dann kannst du tcp beim mysql server komplett deaktivieren.

    Gruß

    Henk

    LGS93: In der E-Mail steht lediglich, dass der Bug gefixt wurde. Bei den meisten Systemen konnte der Bug vermutlich durch das Setzen der sysctl Option gefixt werden. Sprich bei denen ist kein Kernelupdate notwendig.

    @sim4000: Soweit ich das verstehe, erlaubt es der Bug, dass ein Nicht-Root User beliebigen Code mit den Rechten des Kernelspace ausführen kann. D.h. dadurch erhält derjenige Zugriff auf alle vServer des Hostnodes, nicht nur auf den einen.

    Hallo Thundernet,

    du solltest zuerst die Datei charset in conf.d löschen und den Apache neustarten. Die Browser, die ich bisher getestet habe, ignorieren nämlich sonst den Charset, der bei den Metadaten im HTML-Quelltext gesetzt wurde.

    Gruß

    Henk

    Abgesehen von der MVLZ finde ich die neuen Angebote bezüglich der Preis-/Leistungsgestaltung schon noch in Ordnung. Allerdings ist die Zielgruppe bei diesen im Vergleich zu denen davor hochpreisigen Angeboten offensichtlich auf einmal eine ganz andere, und ich frage mich, ob die Kunden tatsächlich so dynamisch ihre Wahl treffen, als das ein Anbieter einfach sein Preissegment soweit nach oben verschieben kann und trotzdem noch den gleichen Zulauf hat.

    Aus dem Grund würde ich vorschlagen, wie einige andere in diesem Thread offenbar auch, die neuen vServer nur als höherwertige Serie ins Produktportofolio aufzunehmen.

    Übrigens sehe ich nirgends eine Erklärung zum "Auto Backup System". Bei so einem Preissegment würde ich mir wünschen, dass das heißt, dass täglich (ggf. inkrementell) konsistente Sicherungen des vServers im laufenden Betrieb anlegt werden.

    Hallo Syntheticsw,

    folgende Werte konnte ich mehrmals reproduzieren:

    dd if=/dev/zero of=/test1 bs=65536 count=15000
    15000+0 records in
    15000+0 records out
    983040000 bytes (983 MB) copied, 3.02764 s, 325 MB/s

    dd if=/dev/zero of=/test2 bs=65536 count=15000 oflag=direct
    15000+0 records in
    15000+0 records out
    983040000 bytes (983 MB) copied, 14.273 s, 68.9 MB/s

    Lesend bekam ich meist ca. 100MB/s. D.h. bei sequenziellen Zugriffen bekommt man eine sehr gute Leistung und bisher gab es bei einem Test nie eine Beeinträchtigung durch einen anderen vServer. Die eigentlich wichtigeren zufälligen Zugriffe habe ich noch nicht untersucht, da mich die bisherige Leistung bei den praktischen Anwendungen vollends überzeugt hat und es daher keinen Anlass gab. Sehr angenehm ist auch, dass die Daten scheinbar lange im Cache bleiben, d.h. das Wirtssystem meines vServers hat dafür vermutlich genügend Arbeitsspeicher übrig. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es Wirtssysteme gibt, die wesentlich mehr ausgelastet sind als das meines vServers.

    Gruß

    Henk

    Zitat von Kamphausen;4822

    Das Problem ist ja auch nicht die CPU-Auslastung....daher könnte er das 20-fache an Mails vertragen...

    Das Ding ist der fehlende Arbeitsspeicher respektive der verschwenderische Umgang mit selbigem....

    Der Durchsatz hängt nicht nur von der CPU-Auslastung ab, sondern teilweise auch von der Anzahl der Serverprozesse. Falls dir also der niedrigere Durchsatz mit einem Amavis Prozess weniger ausreicht, kannst du immerhin fast 77MB einsparen.

    Zitat von Kamphausen;4822

    ich vermute den Grund hierfür eher in der Verbindung aus etch/syscp-Image + Dist-Upgrade auf Lenny...

    Vermutlich hab ich irgendwo beim austauschen/übernehmen der Einstellungsdateien nen Fehler gemacht...

    Das glaube ich nicht. Ich bin Nachbars Meinung, dass eine Neuinstallation nichts bringen wird.

    Zitat von Kamphausen;4817

    Was ist wenig?!?!

    Ich bekomm jedenfalls mit viele Spam-Mails (>500/Tag, die ich nicht alle runterladen will )

    Kommt darauf an, wie lange Amavis im Schnitt bei dir braucht. Bei mir braucht er öfters mal 5-10 Sekunden. Daher wäre wenig in meinem Fall unter 6 E-Mails pro Minute, die Amavis scannen muss. Bei meinen 60 Postfächern, für die Amavis zuständig ist, komme ich übrigens selten auf über 3 E-Mails pro Minute, die tatsächlich gescannt werden müssen.

    Falls du mit wenig E-Mails rechnest, kannst du auch noch versuchen, einen amavisd-new Prozess einzusparen. Wichtig ist dann halt, dass du eine Blacklist verwendest, die den meisten Spam schon vor dem amavisd-new Prozess blockt. Greylisting sollte den gleichen Effekt haben.

    Des Weiteren kannst du dir überlegen, amavis clamscan statt den clamd verwenden zu lassen.

    Übrigens sieht der mysql server so aus, als ob der bei Last viele Ressourcen verlangt und die gibt er in der Regel nicht wieder komplett frei. Vielleicht solltest du die Puffergröße, Stack Size und maximale Anzahl der Connections verringern.

    Hallo blurofcolor,

    falls du keinen Spamfilter und keinen Virenscanner auf dem Server installieren möchtest, dann benötigen die von dir genannten Programme nach dem Start sicherlich unter 100MB. Allerdings steigt der Speicherbedarf mit der Anzahl der gleichzeitig zu beantwortenden Anfragen an und wird teilweise nicht wieder sofort freigegeben. Es ist dann deine Aufgabe die Server so einzustellen, dass sie von sich aus nie zuviele Anfragen zu beantworten versuchen, da ihnen sonst der Speicher ausgeht und seltsame Fehler auftreten können.

    Auf der folgenden Seite wurden einige Messungen gepostet, aus denen man einen Eindruck über die machbare Anzahl gleichzeitiger Anfragen an den Apache2 gewinnen kann.
    http://forum.webhostlist.de/forum/erfahrun…ze-vserver.html

    Der Vollständigkeit halber möchte ich anderen mit ähnlichen Problemen noch das Ergebnis meines Tickets bezüglich der Limits mitteilen.

    Meine Frage bezüglich der Limits wurde zwar ignoriert, dafür wurde mir aber empfohlen, einen Neustart durchzuführen. Vermutlich wurden Einstellungen geändert und die werden erst nach einem Neustart aktiv. Auf jeden Fall gibt es seit dem Neustart keine Probleme mehr beim Forken der Prozesse und bei Anfragen über das Soft Limit hinaus werden die Speicheranfragen nicht mehr so früh zurückgewiesen.

    Zitat von killerbees19;4515

    Ich glaube das siehst du bei den vServern leider falsch, denn mehr als den gesamt zur Verfügung stehenden "virtuellen" Swap wird das Hostsystem vermutlich nicht hergeben.

    Interessant, du mutmaßt einerseits und behauptest andererseits, dass ich das "falsch sehe", obwohl ich die von dir genannte Möglichkeit schon in meiner Frage in Betracht gezogen hatte. Vielleicht solltest du deine Formulierungen etwas feinfühliger wählen und Anschuldigungen und solche Behauptungen weglassen. Nichtsdestotrotz stimme ich mit deiner Meinung insofern überein, dass ich es ebenfalls für wahrscheinlicher halte, dass netcup es so eingestellt hat, dass nicht beliebig oder eben gar nicht in den Swapbereich des Hostsystems ausgelagert wird.

    Zitat

    Zeig doch einmal deine Apache Config (Worker oder Prefork Teil, je nachdem was du verwendest), der Apache erstellt nicht unendlich viele Prozesse, wenn sie zur Zeit eh nicht gebraucht werden ;)

    Danke für die Anmerkung, aber die Einstellungen waren richtig und es kamen auch entsprechende Fehlermeldungen, das keine Prozesse mehr gestartet werden können.


    Also bitte zurück zu meiner neuen Frage: Sind jemandem weitere Limits bekannt? Ansonsten werde ich am Montag mal bei Netcup direkt anfragen.