Posts by h0st4

    Wenn immaterielle Gegenstände z.B. Domains, Lizenzrechte, Patente u.Ä. sind, wie passen da vServer rein?


    Für mich sind vServer materiell, schliesslich bucht man eine Leistung, die durch Hardware ausgeführt wird, physikalisch, materiell.

    Es ist ja nicht nur das Recht auf CPU Leistung, sondern auch die tatsächliche, in Materie durch Elektrizität, entstehende CPU-Leistung Teil des Gegenstandes "vServer".

    Virtuell heisst ja nicht, dass er nicht existiert, nur dass er nicht dediziert ist.

    Und beweglich ist ein vServer auch, oder nicht? Schieb ich einfach auf einen anderen Server rüber.


    Am liebsten wäre es mir, die Bürokratie würde schrumpfen, dann könnte man produktiver sein.

    Gebe hier mal reichlich verspätet meinen Senf hinzu:


    vServer buche ich regelmäßig in

    6835 Mieten für Einrichtungen und bewegliche Wirtschaftsgüter

    Denn:

    Es ist eine Einrichtung.

    Ich miete sie.

    Sie ist beweglich (Container sind jederzeit migrierbar).

    Ich kann manche, nicht alle, vServer tageweise kündigen, also handelt es sich definitiv um Miete.


    6495 Wartungskosten Hard- und Software

    Es wird am vServer nichts gewartet und nichts repaiert oder ausgetauscht. Dahin würde ich eher eine Wartungsgebühr oder einen Managed Server einbuchen, oder wenn netcup Hardware-Komponenten in Rechnung stellt.


    4965 (Mietleasing für bewegliche Wirtschaftsgüter)

    vServer werden nicht geleast


    0135 EDV-Software

    Die Software auf dem vServer wird nicht in Rechnung gestellt. vServer sind hardware-basierte Leistungen, auch wenn die Virtualisierung durch Software emuliert wird ist es doch die Hardware, die hier im Vordergrund steht und auf der Rechnung von netcup ausgewiesen wird.


    6810 Telefax und Internetkosten

    vServer haben zwar einen Internetanschluss, dieser wird aber nicht berechnet, sondern ist inklusive. Hier würde ich den Server nur reinbuchen, wenn es ein dedizierter VPN Server ist, der z.B. als NAT genutzt wird oder sowas. Das aber dann auch nur, wenn netcup es so auf die Rechnung schreibt.

    Du kannst auch all-exkl verlassen, das würde ich sehr empfehlen, dann spart man sich auch die Weiterleitung und all den anderen unzumutbaren Stress der bei all-exkl all inclusive ist.

    1565901468.png

    51,97 + 10,03 + 30,24 = 92,24 != 92,25


    Das CCP zeigt eine falsche Summe (Rundungsfehler?) bei mehreren Rechnungen an.

    Ist gerade beim "schnellen" vergleichen zwischen CCP und Online Banking etwas doof.


    Netcup berechnet seine Netto Preise aus den Brutto Preisen - wie kein anderer. :rolleyes:

    Deswegen hast du immer wieder mal Rundungsfehler. Führt bei mir zu Split-Buchungen in der sonst automatisierten Buchhaltung.

    Ich habe bereits vergeblich versucht da die Buchhaltung von netcup zu überzeugen, aber die werden das, scheint es, nicht ändern.

    Die einzige Lösung, die ich hier kenne, ist manuell in die Buchhaltung einzugreifen und die Rundungsfehler auf den Steuerbetrag umzulegen. Dazu sucht man sich die Brutto Preise von der netcup Seite raus (oder legt ne eigene DB dafür an), berechnet den Nettopreis mit drei Nachkommastellen und dann geht das schon irgendwie. Ist halt extrem krass nervig. :cursing:

    Warum Catchall? Ich gebe bei jedem neuen Firmenkontakt eine E-Mailadresse in Form von Firmenname@DomainA.de an. So weiß ich bei welcher Firma Daten abhanden gekommen sind oder sogar Daten verkauft wurden.

    Für die einzelnen Firmen lege ich mir Aliase an. Catch-All ist mir da zu unspezifisch, das lässt ja gleich alles rein.

    Wenn man selbst Mail-Infrastruktur betreibt kann man sich das auch schick rausscripten, dann ist das immer nur ein kurzer command mit dem entsprechenden alias.

    Wenn man dann mal keine Mails mehr von einer Klitsche will, kann man das Alias löschen, das ist die zeitsparendste Lösung. Sollen sich die Firmen dann mit den Mailer-Daemon Reports rumschlagen :evil: ...

    Und für die Spammer-Firmen gibt es sharklasers und co. Lässt sich auch scripten und automatisiert in ner kleinen csv db anlegen mit URL und der temp mail adresse.

    Aus gegebenem Anlass habe ich unsere Logs geprüft und mal wieder sind hotmail die einzigen, die sich aufführen.

    Hier eine schöne Textvorlage für die postmaster Korrespondenz, wem's hilft:

    Code
    1. This is the postmaster at XYZ. Our users can not communicate. Your systems are failing. Please review the error report with your postmaster, clarify the issue on your side and unblock our infrastructure. Your blacklist is not peer-reviewed. There is no other postmaster in the internet blacklisting our infrastructure. The error report also does not contain the codes you are publishing on you troubleshooting pages: https://sendersupport.olc.protection.outlook.com/pm/troubleshooting.aspx#errors. Please fix your systems so our users can communicate again."
    2. <*@hotmail.com>: host
    3. hotmail-com.olc.protection.outlook.com[104.47.37.33] said: 550 5.7.1
    4. Unfortunately, messages from [x.x.x.x] weren't sent. Please contact
    5. your Internet service provider since part of their network is on our block
    6. list (S3150). You can also refer your provider to
    7. http://mail.live.com/mail/troubleshooting.aspx#errors.
    8. [CY1NAM02FT040.eop-nam02.prod.protection.outlook.com] (in reply to MAIL
    9. FROM command)

    Ich glaube es wird allgemein viel zu stark unterschätzt was der Betrieb einer Mail-Infrastruktur bedeutet, vor allem im Falle von Mailinglisten.

    Wir hatten beim Deutschen Forschungsnetz und anderen großen "peer-groups" schon richtig heftige Probleme damit. Wenn man möchte, dass die Mails nicht an allen Ecken und Enden geblockt werden und alle happy sind, dann ist das sehr zeitintensiv.

    Mailinglisten-Server muss man entweder selbst machen oder ein managed server buchen. netcup bietet das ja auch an.

    Hi False,


    Ich lasse das mal hier:

    "Können Sie nur eine einzige gute Sache über die Telekom sagen?"

    Auf dieser Frage habe ich seit über einem Jahrzehnt keine (!) Antwort - von niemanden.

    Selbst die eigenen Teledumm Support Mitarbeiter müssen bei dem Spruch lachen.


    Die betreiben doch ihre komplett eigenen Filter-Bubbles. Kein peer-review. Keine Transparenz.

    Sie versuchen sich als große Player aufzuspielen, stattdessen vermiesen Sie die offene E-Mail Infrastruktur und zensieren.

    Die zerschiessen sich selbst damit.

    Schau, dass deine Infrastuktur weitestgehend compliant ist und dass Google dich lieb hat - wenn die deine Infrastruktur nicht blocken kannst du auch darauf verweisen. Telekom wäre nämlich gern Google, ist nur eben weit weg davon. Das liegt ja auch in erster Linie daran, dass niemand mit Hirn bei der Telekom arbeiten will...


    Ich empfehle solche Texte:

    "This is the postmaster at XYZ. Our users can not communicate. Your systems are failing. Please review the error report with your postmaster, clarify the issue on your side and unblock our infrastructure."

    Danke Hecke, den verlinkten Beitrag hatte ich schon verdaut.

    Steuer- oder Buchhaltungstechnisch ist das schon klar.

    Das Problem ist eher programmatischer Natur:

    Die Buchhaltung ist weitestgehend automatisiert (zumindest bei uns) und aus den Rechnungen ergibt sich nicht automatisch, was der Bruttopreis ist.

    Die Nettopreise sollten nach dem Komma dreistellig sein, das wäre z.B. besser durch Maschine prozessierbar.

    Das Programm macht also stattdessen automatisch einen Split.

    Jetzt muss jemand manuell eingreifen, erstmal die Bruttopreise rausfinden, was bei großen Rechnungen ne Weile dauert, dann alles so händisch manipulieren, dass Netto- und Bruttbeträge stimmen und der Steuerbetrag um 1 Cent verfälscht ist.

    Schon klar, dass das am Ende des Jahres kein Problem darstellt.

    Aber bis dahin habe ich im ganzen Jahr einige Rechnungen, die ganz besonderer Pflege bedürfen und das kostet Zeit, Energie und vor allem Geld.

    Dabei könnte es so viel einfacher sein. Deshalb automatisiert man doch die Buchhaltung... Und deshalb rechnet doch fast ein jeder mit Nettobeträgen...

    Und jetzt ne DB anlegen mit den Bruttopreisen von netcup, die immer automatisch auffrischen lassen und so weiter, dass steht auch wieder nicht im Verhältnis.

    Ich glaube ich werde mich mit dem teuren Problem-Cent anfreunden müssen... :love:

    Liebe Leute,


    leider habe ich gerade den gesamten mühe- und liebevoll geschriebenen Beitrag verloren, weil die Forum session mich rausschmeisst - obwohl ich noch im CCP angemeldet bin. WTF? auto-save?! drafts? Schreibt eure Beiträge bloß nicht hier im Forum, sondern lokal am Rechner.


    Zurück zum Thema, diesmal aber sehr kurz, sry:


    Ich erhalte von netcup häufiger Rechnungen, bei denen die Beträge um 1 Cent nicht stimmen.

    Siehe Beispiel im Anhang.


    Netcup berechnet seine Netto-Preise aus den Brutto-Preisen.

    Ich kenne keine Firma oder Person, die das so macht.


    Nun lautet die endgültige Antwort der Buchhaltung von Netcup:


    Quote

    Wir werben für die Endverbraucher auf der Hompage mit unseren Bruttopreisen.

    Somit rechnen wir auch von Bruttopreisen die Nettopreise aus.

    Bitte haben Sie Verständnis, dass wir unsere Rechnungsstellung nicht ändern können. Wie schon beschrieben wird unsere Rechnungsstellung so vom Finanzamt akzeptiert.


    Wie macht ihr das?

    Letztlich wäre meine einzige logische Schlussfolgerung die Rechnung in unserer internen Buchhaltung so zu manipulieren, dass Netto und Brutto stimmen, aber der Steuerbetrag falsch ist.

    Ich krieg's leider nicht hin. Buchhaltung blockiert wegen einem $#3!$§ Cent. :cursing:


    Wie geht ihr damit um?

    Was schlagt ihr als Lösung vor?

    Schaut euch mal das Beispiel im Anhang an.

    Files

    • wtf.jpg

      (57.43 kB, downloaded 81 times, last: )

    h0st4 Ich denke, das Posten in einem Thread ist ausreichend. Doppelposts sind hier nicht notwendig. Außerdem: Woher weißt du, dass es an der Defragmentierung gelegen hat? Wurde der Server zuvor schon ohne Probleme neugestartet, oder lief der für 200 Tage durchgehend?

    ja, Doppel-Posts sind in der Regel unnötig. Vielleicht hilft es dennoch vorbeugend. Doppelt gemoppelt hält besser ;)

    https://forum.netcup.de/admini…ge-optimierung-gestartet/


    Der Server hatte den letzten reboot etwa 5 Monate vor dem Vorfall.

    Allerdings wurde er quasi kaum verwendet, da es sich um einen reinen Demo-Server handelt.


    Das bis auf den hostname quasi identische Setup läuft auf ner anderen Kiste auch, in production, bei der die Defragmentierung ohne Probleme von Statten gegangen ist, so wie auch auf allen anderen vServern...


    Insgesamt sehr merkwürdig. Eine Rettung scheint nicht machbar, da alle Partitionen korrupt sind / bad superblocks / etc...

    X ist die Partition, und nicht die Platte.

    X = n
    n < 4


    Ist die Partitionstabelle gesund?


    Hast du statt eines Mounts auch mal ein e2fsck bzw. den korrespondiernden Befehl für dein Dateisystem geprüft?


    Scheint nicht so.


    Hier die Ausgabe der file system checks:


    Für sda1 (bios_grub) erhalte ich unter Anderem:

    Erros reading block 49153 (Invalid argument)

    (...)

    the journal superblock is corrupt while checking journal for /dev/sda1

    cannot proceed with file system check

    gparted gibt in etwas das selbe aus.



    Für sda2 (boot_legacy) und sda3 (Systempartition / Linux LVM):

    Bad magic number in super-block while trying to open


    Mit keine der LVM commands (z.B. vgscan, pvscan, lvscan, ...) wird was gefunden.


    Mounten mit fs flag oder manuell mounten als RAW mit offset geht auch nicht.


    Any ideas, außer formatieren und neu aufsetzen?

    Bei mir hat es einen vServer zerbröselt. Der bootloader ist korrupt. Die Platte (sdaX) lässt sich auch aus der rescue (grml) nicht mehr mounten. Damit ist der Server definitiv hinüber. Bei den anderen vServern gab es keine Probleme. Kundenservice ist ratlos.


    Macht nen Klon oder spiegelt euch den vServer bzw. macht Backups von wichtigen Daten VOR dem Defragmentieren.