Beiträge von DatAres

    Benutzt du fstrim (LUKS mit --allow-discards)? Dann ist freier Speicher nach außen sichtbar, und kein Unterschied ob du verschlüsselst oder nicht.

    Ich benutze tatsächlich noch einen Server mit SAS statt SSD :^) Der belegte Speicherplatz im SCP entspricht auch ungefähr 3x dem real belegten, während es beim SSD-Server korrekt angezeigt wird.

    Also lese ich daraus, dass die Optimierung keine Probleme bereiten sollte, aber mir auch nur bedingt/kaum helfen wird.

    Hi,

    mein vServer wurde von Netcup auf ein neues Wirtssystem umgezogen, seitdem erhalte ich im SCP die Meldung "Es ist eine Speicher-Optimierung notwendig.". Grundsätzlich hätte ich nichts dagegen, da ich momentan wegen der Speicherbelegung auch keine Snapshots mehr erstellen kann. Stellt sich mir die Frage: Funktioniert das mit einem LUKS verschlüsselten System überhaupt? Kann man etwas Unlesbares viel optimieren? Kann das im blödesten Fall sogar Schaden anrichten, indem irgendwelche Daten verschoben/defragmentiert werden, die gar nicht "verstanden" werden können?

    Danke im Voraus

    Mailcow erfordert in diesem Umfeld aber enorme Anpassungen: Ich muss das mailcow-eigene acme raus nehmen und ihm die Zertifikate von meinem eigenen reverse proxy umbennen und "unterjubeln". Sowohl bei Github bei jwilder als auch bei mailcow gibt es unzählige Threads zu Usern mit Problemen in dem Setup.

    Wer eine brauchbare docker-compose.yml hat die mailcow mit jwilder-nginx komplett lauffähig hat: immer gerne her dami

    Bin ein bisschen late zu der Party, aber sorry, das stimmt nicht. Wer sich die Doku von jwilder + mailcow anschaut, bekommt das denke ich relativ gut hin. Mir ist es zumindest (damals) ohne große Docker-Erfahrung gelungen :)

    An alle Googler:

    Anpassung am mailcow nginx-Container:

    Anpassungen an networks:

    Code
    nginx-proxy:
    external: true

    Und in der mailcow.conf:

    Code
    HTTP_PORT=8080
    HTTP_BIND=127.0.0.1
    
    HTTPS_PORT=8443
    HTTPS_BIND=127.0.0.1
    
    SKIP_LETS_ENCRYPT=y

    Die Zertifikate, die vom Letsencrypt Companion erstellt wurden, werden dann in die benötigten Container gemounted (dovecot, postfix, nginx):

    Code
    volumes:
    - /etc/nginx/certs/mail.example.org/fullchain.pem:/etc/ssl/mail/cert.pem:ro
    - /etc/nginx/certs/mail.example.org/key.pem:/etc/ssl/mail/key.pem:ro

    Ist vielleicht ein bisschen Denkarbeit, aber kein Hexenwerk.

    Um welches Image handelt es sich? Auf Docker Hub findet man einige unbound. Wie wurde der Container gestartet? Gibt der Container UDP und TCP nach außen? Hast Du/der Container das auch entsprechend konfiguriert?

    Rein aus Interesse: warum nimmst Du nicht das Ubuntu Paket?

    Oh, jetzt wirds noch interessanter ^^ ...

    Ich benutze den Unbound Container von mailcow. Ich habe den Nameserver in Netplan jetzt auf auf die 172.22er IP aus dem Mailcow Netzwerk gesetzt und jetzt funktioniert der Spaß auch ohne v6 Adresse. Allerdings wird mir bei einem nslookup immer noch die 127.0.0.20#53 als antwortender Server angezeigt. Bevor ich die IPs mit dem Tutorial oben statisch gesetzt habe, habe ich eben geschaut, welche DNS Server momentan verwendet werden und da ist überall die 0.20 aufgetaucht, weshalb ich die auch in Netplan wieder gesetzt habe.

    Ich kenne zwar nicht die Antwort, hätte aber eine Frage:

    addresses: [127.0.0.20, "::1"]


    respektive

    addresses: [127.0.0.1, "::1"]

    tut was?

    Endet beides in einem Timeout bzw.

    Temporary failure in name resolution mit Ping und

    connection timed out; no servers could be reached mit nslookup

    Und dann würde ich gerne noch wissen, woher netplan weiß, welche der IPv6-Adressen es für Anfragen überhaupt nehmen soll?

    Gibt ip -6 a s für irgendeine der Adressen ein preferred_lft 0 aus?

    Ich versteh die Frage nicht ganz. Die v6 Adressen aus meinem Subnetz? Die ist ja statisch in der netplan Config hinterlegt. Ansonsten steht preferred_lft bei eigentlich allen IPs in ip a dabei.

    nslookup ist kein Tool mit dem man sinnvoll DNS Probleme debuggen kann.

    Hast Du unbound wirklich von Hand an 127.0.0.20 gebunden? Default Setups dürften 127.0.0.1 verwenden.

    Installiere mal dnsutils, damit das dig Kommando zur Verfügung steht.

    dig @127.0.0.20 netcup.de

    sollte eine Antwort liefern.

    Unbound läuft in einem Docker-Container, also wurde nicht von mir konfiguriert.

    Der Output von dig ist:


    Der Inhalt von /etc/resolv.conf ist ebenfalls nameserver 127.0.0.20

    Ich meine an sich ist es mir ja egal ob der v6 Server da jetzt in netplan stehen bleibt oder nicht, solange es funktioniert. Ich fand es nur komisch bzw. wollte sicherstellen, dass der DNS für den Mailserver auch wirklich lokal aufgelöst wird, damit es keine Probleme gibt bzgl. Spam.

    Moin,

    ich bin gerade dabei meinem vServer eine IPv6 zuzuordnen wie hier beschrieben.

    Soweit, so gut. Da ich allerdings einen lokalen DNS Server (unbound) nutze, habe ich die Spalte in in der netplan-Config

    Code
    nameservers:
            addresses: [46.38.225.230, 46.38.252.230, "2a03:4000:0:1::e1e6", "2a03:4000:8000::fce6"]

    durch

    Code
    nameservers:
            addresses: [127.0.0.20]

    ersetzt. Danach netplan apply und ab diesem Zeitpunkt kamen nur noch DNS Timeouts, d.h. Abfragen waren nicht mehr möglich (was vorher ging mit diesem DNS Server). Weder mit v4 noch v6.

    Wenn ich jetzt allerdings

    Code
    nameservers:
            addresses: [127.0.0.20, "2a03:4000:0:1::e1e6"]

    eintrage, sind DNS Abfragen ohne Probleme möglich. Bei einem nslookup wird mir aber trotzdem 127.0.0.20 als abgefragter Server angezeigt.

    Aus welchem Grund ist dann der Eintrag mit dem externen IPv6 DNS nötig?