Beiträge von tab

    das ist Kardinalfehler Nummer 1, man prüfe generell jeden Programmcode, egal woher dieser stammt;

    es reicht der Copy&Paste Journalismus; der Copy&Paste Programmierer quittiere besser seinen Job; ||

    ???

    Wo schreibe ich irgend etwas davon, dass man Programmcode aus anderen Quellen NICHT prüfen soll? Wenn das, was ich geschrieben habe, der Kardinalfehler Nummer 1 ist, dann soll ich also den von so einem Bot generierten Programmcode NICHT überprüfen? =O

    Mir wäre neu das ein LLM etwas herunterlädt um dir zu erzählen. Das Modell wurde einfach mit Code der verfügbar ist / war trainiert. CodePilot und JetBrains AI machen nur um welten einen besseren Job als ChatGPT, nichts destotrotz brauchst man Programmier wissen, da der Code zum Teil absoluter Müll ist, aber an manchen Tagen sind die Snippets auch Timesaver.

    Ja, das war falsch ausgedrückt. Das Ding wurde mit Daten trainiert, die aus dem Internet stammen. Man hat wohl gelernt, dass es nicht so clever ist einfach alles Verfügbare an Texten für das Training zu verwenden, da - um es einmal vorsichtig zu formlieren - nicht alles was im Internet zu finden ist, es auch wert ist gelernt zu werden. Man könnte es auch so formulieren, dass es zu mehr als der Hälfte aus gefährlichem Halb- bzw Unwissen und gequirlter Sch****e besteht. Offenbar war die Auswahl aber weniger als perfekt, da man ihm immer noch Aussagen entlocken kann, die entweder nicht stimmen (Stichwort Elefanteneier :D;( ) oder politisch nicht so ganz korrekt sind, wie halt so vieles im Internet. Man kann das auch positiv sehen, er hat auch gelernt, nicht perfekt zu sein und Fehler zu machen. Damit befindet er sich durchaus in bester Gesellschaft, da kann ich mich selbst auch nicht von ausnehmen. Ok, ich hätte wohl nicht geantwortet, dass von allen Säugetieren Elefanten die größten Eier legen. Dafür könnte ich einiges von dem, was er sehr schnell richtig raushaut, wahrscheinlich erst nach stunden- oder tagelanger Recherche liefern. Und ziemlich sicher auch sprachlich schlechter.

    Wenn man sich von einem solchen Bot Programmcode schreiben lässt, wird man jedenfalls nicht drum herumkommen, das Ergebnis zumindest noch einmal genau zu prüfen.

    Aus der Zeit, als ich noch täglich in C/C++ programmiert habe, kann ich mich noch an einige Kollegen erinnern. Die haben eher selten programmiert und hatten wenig Kenntnisse und sehr begrenzte eigene Erfahrungen mit C. Da geisterte auch in einigen Lehrbüchern herum, ein Pointer sei im Prinzip einem Array sehr ähnlich. Eben insofern, dass man auf die Elemente mit der selben Syntax zugreifen kann (jedenfalls, solange es sich um eindimensonale Arrays handelt, bis zu mehrdimensionalen Arrays ist er in seinem Buch wohl nicht vorgedrungen). Das hatte sich ein Kollege gemerkt und regelmäßig keine Arrays angelegt, sondern nur Pointer. Die hat er denn auch nicht irgendwie passend initialisiert, so dass sie auf den gewünschten Speicherbereich zeigen, sondern einfach wie ein Array behandelt. Ich durfte mir dann regelmäßig seine Programme durchschauen und versuchen ihm zu erklären, dass und warum das so nicht funktionieren kann.

    Das war freilich in einer Zeit, in der man nicht mal eben ChatGPT befragen oder wenigstens selbst im Web nachschauen konnte. Im Internet gab es damals halt schlicht noch kein WWW.

    Wieso? Hast du ChatGPT nach bestimmtem Code gefragt und der funktioniert nicht? ;)^^

    Naja, der lädt seinen Code halt auch irgendwo im Internet runter. Ich muss ihn mal bei Microsoft fragen, was 2+3*4 gibt. Hoffentlich benutzt er nicht den Microsoft Rechner im Standard-Modus. Die haben ja die Operatorpräzedenz bis heute nicht in den Standard-Modus eingepflegt, so komplizierte Berechnungen sind halt im Standard nicht vorgesehen. Im Modus "Wissenschaftlich" funktioniert es dann aber immerhin richtig.

    Das würde ja in letzter Konsequenz bedeuten : Programmieren sollte verboten werden.

    Gewissen Programierern schon. Ich kenne viele Leute, die jahrelang in C programmiert haben, aber auch nach Jahren das Konzept von Pointern nicht verstanden haben. Nicht umsonst gibt es zahlreiche Programmiersprachen, in denen es keine Pointer gibt, mit denen man zwar oft sehr effizient programmieren, aber auch sehr viel Blödsinn anrichten kann, insbesondere wenn man das Konzept nicht wirklich verstanden hat. Insbesondere auch die Unterschiede zwischen einem Array und einem Pointer.

    Also ich finde, die Programmiersprachen C und C++ sollten verboten werden. Nicht, weil sie so schlecht wären, sondern weil viele Programmierer offensichtlich zu blöd dafür sind. Man sollte diese Sprachen KIs wie ChatGPT überlassen, die dann diese Art Fehler zuhauf aus dem Internet in ihre erzeugten Programmcode kopieren können.

    Ich "verlasse" mich eigentlich eher gern auf 3rd party services. Gerade bei auftretenden Problemen hat man dann meist noch eher die Chance, einen funktionierenden Workaround zu finden. So trenne ich wenn möglich Domains und Webhosting und Domains auch noch von den Nameservern. Natürlich nur bei wichtigen Domains. Bei den unwichtigen warte ich halt bis das Problem gelöst ist und habe keinen Aufwand damit. Dass eine solche Trennung echte Vorteile bringt und woran man da alles denken muss, wurde mir erst vor einigen Wochen mal wieder auf schmerzliche Weise bewusst.

    Der Hoster eines Bekannten hatte einen Stromausfall im Rechenzentrum. Der Betreiber hatte Wartungsarbeiten bei der Stromversorgung angemeldet, aber der Notstrom sei nicht betroffen. Der Hoster hatte sich auf diese Aussage verlassen (mutig!) und zack, auch der Notstrom war dann doch weg und das Rechenzentrum komplett stromlos. Somit waren natürlich auch Webseiten und E-Mail-Postfächer meines Bekannten tot. Auch ich habe dort ein paar Sachen laufen, aber nichts vergleichbar Wichtiges. Trotzdem bin ich da so aufgestellt, dass ich für mein Zeug einen Workaround hinbekommen hätte, das war es mir aber nicht wert wegen voraussichtlich einigen Stunden Ausfall übers Wochenende.

    Die wichtigen Domains meines Bekannten hatte ich schon von Beginn an bei einem separaten Registrar untergebracht. Aber leider nicht die Nameserver nochmal woanders. Und die Kontaktadresse meines Bekannten beim Registrar hatte ich geschickter Weise bei seinem Hoster gelassen, was sich nun durch einen weiteren unglücklichen Umstand fatal auswirkte. Da er geschäftlich auf seine Mailaccounts angewiesen ist, wollte ich "mal eben" ein behelfsmäßiges Postfach auf einem meiner Server zur Verfügung stellen. Aber dazu hätte ich die MX-Einträge im DNS seiner Domains ändern müssen. Bin ich auch gleich drangegangen, musste aber nach wenigen Minuten aufgeben, da der Registrar netterweise kurz davor auf 2FA umgestellt hatte und übergangsweise Einmal-Passwörter an die Kontaktadresse der Kunden versandte. (Nein, der Registrar ist nicht netcup, auch wenn es seltsam vertraut klingt. Kann es aber noch werden, wenn die ganzen DNS-Probleme endlich mal gelöst sind ;) ) Das Einmal-Passwort ist dann nach dem Wochenende auch erfolgreich zugestellt worden.

    Vielleicht hast du Glück und netcup fixt das Problem, bevor es wieder auftaucht. Es ist durchaus nicht so, dass es jeden Tag wieder auftreten muss. Ich habe Domains, an deren DNS habe ich seit über einem Jahr nichts mehr geändert und sie funktionieren mit DNSSEC immer noch so, dass alles aufgelöst wird. Andere dagegen sind ab und zu plötzlich so "kaputt", dass die Auflösung fehlschlägt. Da das keine für mich wichtigen Domains sind, habe ich DNSSEC da einfach deaktiviert. Wären es wichtige Domains, dann würden sie jetzt mit desec Nameservern laufen. Ginge wohl auch mit Cloudflare, aber ein deutscher, eingetragener Verein ist mir datenschutztechnisch lieber als eine Firma mit Sitz in den USA. Außerdem sind die Nameserver sehr flott bei der Propagation von Änderungen.

    Aber, wie bereits geschrieben, mit etwas Glück liefert netcup eine Lösung, bevor es wieder auftritt. Das kann man freilich nur hoffen, verlassen kann man sich darauf nicht, weil es ja morgen bereits wieder auftreten könnte.

    Das sind zwei getrennte Einstellungen. Der Dokumentenstamm (AKA document root) ist das Verzeichnis, die Index.datei ist eine Liste der Dateinamen, also hier index.php, der bei Aufruf per Default ausgeliefert / ausgeführt wird. Eine Einstellung für beides in einem Eingabefeld gibt es nicht. Die Indexdatei ist normalerweise so eingestellt wie im Screenshot angezeigt und kann normalerweise auch so bleiben, wenn im Dokumentenstamm (document root) nicht auch noch eine index.html, index.cgi, index.pl oder sonstige Indexdatei enthalten ist, die in der Liste vor der index.php steht. In der Regel ist das nicht der Fall. Falls Plesk eine index.html angelegt hat (was es tut, wenn bei der Einstellung des Dokumentenstamms das angegebene Verzeichnis noch nicht existiert), sollte man die allerdings rauslöschen, wenn man später die index.php ausgeführt haben will.

    Der Dokumentenstamm muss für die Domain selbst in der Übersicht des Webhostings angegeben werden, für Subdomains dagegen im WCP in den Hostingeinstellungen der Subdomain.

    Edit: In deinem Fall wäre also als Dokumentenstamm einzugeben:

    /httpdocs/public

    und als Indexdatei

    index.php (oder du belässt den Defaultwert, da du die anderen Dateien in der Regel nicht im Dokumentenstamm haben wirst)

    Ja, das sind die offiziellen Resolver von netcup. Verwendet werden dürfen sie in jedem Fall, jedenfalls aus den netcup-Netzwerk. Ob sie derzeit empfehlenswert sind weiss ich nicht. Vielleicht wird es mal wieder Zeit es zu probieren. Jedenfalls waren sie vor ein oder zwei Jahren nicht besonders empfehlenswert. Aber laut netcup wurde/wird daran gearbeitet. Ich würde also empfehlen, zumindest noch einen weiteren Resolver dazuzunehmen, für alle Fälle.

    Also nachdem der senkrecht dargestellte Text offenbar von Hofer stammt, würde ich erst mal schauen, ob nicht zumindest Teile davon als Werbung geblockt werden, wie und wo auch immer.