Beiträge von tab

    Halte es auch für unwahrscheinlich dass Netcup aktiv Prozesse killt und höre das zum ersten mal.. da wäre es im Ernstfall viel leichter die ganze VM zu stoppen als nach irgendwelchen Prozessen auf Usersystemen zu suchen. Auch fragwürdig ob sie überhaupt derart eingreifen dürften?!

    Da stellt sich mir sowieso die Frage, warum sie das tun sollten. Und falls doch, aus welchem Grund. Ist doch eine ganz normale und zulässige Nutzung des RS. Zudem würde es das Ergebnis mehrerer Tage Nutzung des gemieteten RS vernichten, m.E. ein Grund für Schadensersatz für die ergebnislos verbratene Nutzungszeit und/oder eine außerordentliche Kündigung.

    Plausibler wäre für mich jedenfalls, dass hier der OOM Killer zugeschlagen hat, weil das RAM knapp wurde.

    Besten Dank für die Antworten.

    Der Server ist jetzt wieder erreichbar. Ausfallzeit war 2:10 Stunden.

    Tatsächlich hat uns dies nochmal vor Augen geführt, was eine 99,9% Verfügbarkeit bedeutet. Wie saremox bereits vorgeschlagen hat, werden wir uns nun mit dem Thema Failover & Co. beschäftigen.

    Wir wünschen allen einen störungsfreien Sonntag!

    Die 99,9% gelten natürlich auch nicht bei Fällen von "höherer Gewalt". Auch das sollte man im Auge behalten, wenn man meint, dass die 99,9% reichen.

    tab ich denke das mit Massen E-Mails der Mißbrauch des Servers für Fragwürdige Zwecke gemeint ist zur rechtlichen Absicherung. Da liegt ja nützlich und nicht nützlich im Sinne des Betrachters, aber nicht der Junk Einstufung wenn 100.000 Empfänger Junk markieren.

    Ich würde das auch so sehen, aber es steht in den AGB halt ganz konkret so drin. Da steht nichts von Spam, da steht nur "massenhafter Versand von Emails". Jetzt könnte man streiten, was massenhaft ist, aber da kann ich mich an eine alte Aussage erinnern, wonach Massenmails prinzipiell bei 2 beginnen. Also nach den Buchstaben der AGB dürfte man das so nicht machen, deswegen könnte eine Konkretisierung nicht schaden, damit man weiss, woran man ist. Ich sehe in deiner Verwendung und auch in der von fisi erst einmal überhaupt keinen Grund zur Beanstandung, trotzdem trifft "massenhafter Versand von Emails" auf beide - und wahrscheinlich viele andere - Fälle zu, solange nicht klar ist, was damit gemeint ist. Das steht in den AGB genauso konkret drin wie das Mining. Kann das dann auch trotzdem betrieben werden, solange sich keiner beschwert? ;)

    Also nicht Netcup? Alert the burn unit...

    In meinem Fall explizit nicht netcup, dafür habe ich zu viele Fälle von nicht zugestellten Mails erlebt, die ich über das netcup Webhostng oder netcup vServer verschickt habe. Damit will ich auch nicht sagen, dass sich netcup damit nicht wirklich auskennt, sondern dass die Zustellbarkeit von Mails an alle gängigen Anbieter eben eher nicht die allerhöchste Priorität geniesst. Was ich auch durchaus verständlich finde angesichts endlicher Ressourcen.

    Bei der grünen Mailbox aus Berlin gibt es auch immer wieder Baustellen an verschiedenen Stellen des Angebots, manche der im Paket enthaltenen Dienste würde ich da gelegentlich auch als eher experimentelle Pre-Beta-Version einstufen. Aber die E-Mail hat dort eben eine zentrale Stellung - das sagt ja schon der Firmenname - und somit höhere Priorität als bei netcup. Und es ist eben auch einfacher, die IPs einiger zentralen Postausgangsserver halbwegs "sauber" zu halten als die ganzen Subnetze, deren IPs von Kunden mit Rootservern genutzt werden, denen das offenbar teilweise am A**** vorbeigeht. Sei es wegen mangelndem Wissen oder wider besseres Wissen.

    Ich habe gerade nochmal die AGB quergelesen und kann dort zur Frage von yuruoye in "5. Pflichten des Kunden" leider nichts Konkretes finden. Außer eben den Satz

    Zitat

    Betreiben von Serverdiensten , die eine besonders starke Rechnerlast verursachen; dies gilt nicht bei dedizierten und virtuellen Servern

    Der lässt nach meinem Leseverständnis zu, auf dedizierten und virtuellen Servern Serverdienste zu betreiben, die eine besonders starke Rechnerlast verursachen. Dedizierte Server sind "echtes Blech", virtuelle Server sind alle anderen Server, also inbesondere in der Nomenklatur von netcup auch alle RS und VPS. Somit erlaubt der obige Satz eigentlich auch das Betreiben von rechenintensiven Serverdiensten für alle Server. Aufgrund der konkreten Formulierung ändert es daran auch nichts, wenn man die RS zu den dedizierten Servern zählt, weil ja explizit dedizierte und virtuelle Server ausgenommen werden. Ich wüsste jedenfalls nicht, wie man das anders interpretieren könnte oder welche Server davon nicht umfasst sein könnten. Abgesehen eventuell(!) von den Webhostingservern, wobei auch die strenggenommen entweder echtes Blech snd oder eben virtuelle Server. Wenn das anders gemeint sein sollte, dann sollte man es auch anders formulieren.

    (Edit: Darauf hat oben auch schon andreas. hingewiesen.)

    Explizit nicht erlaubt sind laut den aktuellen AGB die Mining-Dienste, wobei man sich da dann schon fragen müsste, warum eigentlich nicht? Was unterscheidet diese Dienste von anderen, die ebenfalls die zur Verfügung stehenden vCores komplett auslasten?

    Außerdem nicht erlaubt ist interessanterweise der "massenhafte Versand von E-Mails". Auch da könnten die AGB etwas mehr Klarheit vertragen, was damit konkret gemeint ist. Allgemein der Versand von sehr vielen (individuellen) Mails, oder nur die klassischen Massenmails wie Newsletter etc. Man könnte ansonsten diese Einschränkung problemlos auch so verstehen, dass Verwendungen wie z.B. die von fisi oder Schupp nicht erlaubt wären. Oder sind auch hier dedizierte und virtuelle Server ausgeschlossen? ;):/ Hier würde ich ja vermuten, es geht dabei weniger um die Rechnerlast als um die Gefahr, die Reputation einzelner IPs oder Subnetze zu verschlechtern, so dass sie sich dann recht schnell in diversen Blocklisten wiederfinden.

    Naja, wenn ich das ernsthaft als SMTP-Server für wichtige Mails benutzen wollte, dann würde ich mir zuallerest eine oder besser mehrere Failover-IPs zulegen. Schliesslich ist die IP (oder die IPs) das wichtigste bei einem solchen Projekt. Weil ansonsten, wie es jetzt eben auch bei mir wieder einmal passiert ist, sind nach einem Serverwechsel die Anstrengungen der letzten Jahre für die Katz, weil die Reputation des Mailservers eben an seine IP gekoppelt ist und nicht an den Hostnamen.

    Ich bezeichne das als Projekt, weil es eben - unter anderem - einfach auch Zeit braucht, die Reputation eines Mailservers aufzubauen. Zeit und viele ausgehende Mails mit niedrigem Spamanteil. Die ganzen technischen Details sind natürlich auch Voraussetzung dafür, reichen aber bei weitem nicht aus um allein damit Erfolg zu haben. Bei meinem Mailaufkommen denkt zum Beispiel Microsoft noch nicht mal drüber nach, mich mit meiner dort unbekannten IP nicht in den Spam-Ordner zuzustellen. Bei den paar lächerlichen Mails, die mein Server an Microsoft-Adressen versendet, legen die noch nicht mal eine Spam-Statistik für die IPs des Mailservers an. ;)

    Wenn ich also wichtige Mails versenden muss, die auch zwingend ankommen müssen, dann lege ich das in die Hände von Leuten, die sich wirklich damit auskennen, weil sie seit vielen Jahren ihre Brötchen damit verdienen. Alles andere wäre auch finanziell schon absolut sinnlos. Für das bisschen Geld, was mich z.B. die Benutzung der SMTP-Server der grünen Mailbox aus Berlin pro Monat kostet, kann ich den Aufbau eines Mailservers mit ähnlicher Reputation selbst gar nicht leisten. Es geht ja bei mir wohlgemerkt nicht darum, Mails auch anderer Leute (also zahlender Kunden) zu verschicken um damit Geld zu verdienen. Von den eingesparten 2,50€ pro Monat könnte ich leider nicht leben. Zumal schon der Server allein mich mehr kostet, von der Arbeitszeit ganz zu schweigen. Dass mein Server mailtechnisch, also von Dingen her wie SSL/TLS, SPF, DKIM, DMARC , DNSSEC, MTA-STS und Konsorten gesehen trotzdem nicht unbedingt weniger bietet als die Postausgangs und -eingangsserver von GMX, steht auf einem ganz anderen Blatt. Obwohl sie jetzt wohl notgedrungen nachrüsten und man mittlerweile wohl keine Mails mehr mit beliebigem Absender verschicken kann, wenn man sich mit einem x-beliebigen Account authentifiziert, der mit der Absenderadresse nicht notwendigerweise etwas am Hut hat.

    Laut ripe.net scheinen diese IP-Adressen aus diesem Subnetz ganz neu übernommen zu sein.

    Code
    Lookup results
    route:         152.53.0.0/22
    remarks:       powered by ANX
    origin:        AS197540
    mnt-by:        ANEXIA-MNT
    mnt-by:        NETCUP-MNT
    created:       2024-02-22T13:58:08Z
    last-modified: 2024-02-22T14:20:54Z
    source:        RIPE

    Ja, mein Subnet ist zwar eigentlich 152.53.12.0/22, das scheint einige Monate älter zu sein, aber halt immer noch relativ neu. Hmm, irgendwo hatte ich mal eine Seite gefunden, wo man die Vorbesitzer einer IP oder eines Subnetzes feststellen konnte, finde es aber gerade nicht mehr. Da hatte ich schon mal eine IP, die davor irgendein australischer(?) ISP für seine Kunden verwendet hatte, also für Internetanschlüsse, nicht für Server. Solche IPs sind natürlich erst einmal nicht so gern gesehen bei anderen Mailservern.

    Puh. Also einen eigenen Mailserver zu betreiben ist äußerst mutig von dir. Tut mir leid dir das mitteilen zu müssen - auch wenn es hart klingen mag - aber den Kampf wirst du nicht gewinnen. Einen Mailserver kann man nicht mal eben so aufsetzen. Zumindest nicht mit der Erwartung das es bei allen Mailanbietern/Mailservern auch ordnungsgemäß ankommt. IPs von bekannten Datencentern wie vom roten H, dem dreistelligen Franzosen und höchstwahrscheinlich auch Netcup landen häufig auf solche Blacklists. In erster Linie weil sie eben so günstig Server anbieten und das macht es besonders lukrativ für Kriminelle oder Spammer. Und wenn das Subnetz nicht völlig in deinen Händen liegt kannst du es erst recht vergessen. Du teilst das Subnetz mit anderen und hast somit keine Kontrolle darüber was sie mit derem Server und IP alles anstellen.

    Viele Emailanbieter setzen auf die bekannten Spam Blacklists haben aber auch interne Blacklists(z.B. Outlook oder Gmail) worauf sie zurückgreifen. Einen Mailserver muss man dann meist über mehrere Wochen wenn nicht sogar Monate hinweg aufwärmen. D.h. saubere Emails verschicken, DMARC/SPF etc. müssen richtig gesetzt sein, kein Spam verschicken, bei Gmail z.B. muss der Empfänger explizit die Email als "Nicht Spam" markieren(noch empfehlenswerter wäre es die Adresse direkt in die Kontaktliste einzuspeichern), sich mit dem SPAM Blacklists in Kontakt setzen damit die einen wieder raustuen uvm.

    Einen Mailserver aufzusetzen ist wie ein Kind zur Welt zu bringen. Du musst dafür sorgen und pflegen und das DURCHGEHEND.

    Kannst du es dir leisten das wichtige Emails im Spam landen oder gar nicht erst ankommen beim Empfänger?

    Wie bereits geschrieben. Der darf nur unwichtige Mails verschicken, wichtige höchstens dann, wenn die grüne Mailbox mal nicht funktioniert. Ich nutze den dortigen Account um für die wichtigen Mails den dortigen SMTP-Server nutzen zu können, die Postfächer liegen aber teils auf meinem Mailserver. Da habe ich eben reichlich Speicher und kann auch größere Mengen Mails archivieren.

    Hat mich aber trotzdem geärgert, dass die IP gelistet war und nicht mal die Spamschleuder GMX die erste(!) Mail von der IP annehmen wollte. Ich gehe mal davon aus, dass es entweder mit der früheren Verwendung des Subnetzes oder eben mit vermeintlichen oder tatsächlichen Spammern hier bei netcup im selben Subnetz zusammenhängt. Außer UCEPROTECT waren meine netcup IPs eigentlich sehr selten gelistet. Microsoft ist natürlich eine Sache für sich, aber anderswo gab es eigentlich auch mit netcup IPs nie Probleme. Und bisher von Strota aus auch da nicht.

    Jetzt ist das Delisting für meine IP erst mal durch, für den Rest des Subnetzes gilt das Delisting natürlich nicht ;) . Mein Nachbar mit der nächsthöheren IP ist jedenfalls noch gelistet. Schauen wir mal, wie lang das hält.

    tab Bei dieser Ursache wird das Listing doch sowieso innerhalb von wenigen Minuten automatisch entfernt? Vollkommen egal, was man angibt...

    Ist das ein neuer Server? Oder passierte das plötzlich bei einer IP-Adresse, die Dir schon länger zugewiesen ist?

    Das ist ein ARM-Server aus der Osteraktion. Eigentlich will ich dem nur die relativ unwichtigen Mailadressen anvertrauen. Ich habe die Delisting-Prozedur jetzt mal durchgeführt, angeblich mit Erfolg. Wahrscheinlich muss ich noch ne Weile warten, momentan zeigt mxtoolbox die IP immer noch als gelistet an. Wenn es heute früh immer noch so ist, muss ich wohl einen der anderen Strota Server zum Mailserver machen, die sind nur bei UCEProtect L2 und L3 gelistet :D;( .

    Edit: Ahh, scheint jetzt mittlerweile doch geklappt zu haben, das Listing ist weg. Die erst geblockten Mails sind jetzt auch bei GMX angekommen.

    Hmm, das liest sich dort für mich so, als würde ich eine IP verwenden, die mir als Kunden eines ISPs für meinen Internetzugang zur Verfügung gestellt wurde. Ist das mal wieder ein IPv4 Subnetz, das zuvor für solche Zwecke verwendet wurde und von netcup aufgekauft wurde?

    Jesus H. Christ! Jetzt ist die IP meines ARM-Servers in der Spamhaus ZEN Blacklist (PBL) gelistet und prompt kann ich keine Mails an meine GMX-Adresse senden. Microsoft (outlook.de) funktioniert immerhin noch soweit, dass die Mail im Spamordner landet. Das bin ich ja dort schon gewohnt. webg0 absolut problemlos in die Inbox, netcup Webhosting ebenso. Ich probiere jetzt noch ein Delisting bei Spamhaus ZEN (PBL). Geht gleich gut los. Name. E-Mail Adresse und Begründung, warum das Delisting notwendig ist. Ja warum wohl? Das müsste eher ich fragen. Bild vom Personalausweis verlangen sie noch nicht, das kommt dann wohl im nächsten Schritt. Eventuell auch noch eine Schufa-Auskunft genehm oder ein polizeiliches Führungszeugnis? Macht echt so langsam keinen Spass mehr.

    Ich lese jetzt erstmal die Seite der Blacklist, vielleicht habe ich danach einen Plan, warum angeblich "mein ISP" der Meinung ist, dass aus dem Subnetz 152.53.0.0/20 keine Mails "direkt ins Internet" verschickt werden sollen. =O :rolleyes:. Habe ja auch nichts Besseres zu tun X(:evil:. Ansonsten muss ich meine Kündigung bei Strota wohl nochmal überdenken, mit dem bisherigen Mailserver dort gab es keinerlei Probleme.

    Ja, meine Strategie wäre in so einem Fall auch, die Mails über den SMTP-Servers des Mailhosters (hier Strota) zu versenden. Dazu sollten die verwendeten Absenderadressen von Strota verwaltet werden und dann Wordpress dazu gebracht werden, Mails über diesen SMTP-Server zu versenden.

    Ich bin kein Wordpress-Mensch, aber dazu sollte es zumindest entsprechende Plugins geben, falls es das nicht schon von Haus aus kann (was bedauerlich wäre). Im Normalfall nutzt ein Formular ja auch nur eine Absenderadresse, das sollte z.B. schon mit der kostenlosen Version von WP Mail problemlos lösbar sein.

    Kannst ja mal versuchen, die fragliche Domain in Keyhelp so einzustellen, dass sie nur um Versand von Mails benutzt werden kann. Also bei den Einstellungen der Domain auf dem Server im Reiter "E-Mail" zusätzlich auswählen "Domain kann ausschließlich nur für den Versand von E-Mails verwendet werden". Dann könnte es eventuell klappen über das Formular auch das Postfach bei Strota zu erreichen. Sicher bin ich mir da aber nicht, habe das so noch nie ausprobiert.

    Ansonsten ist es momentan wohl einfach so, dass sich der netcup Server für die Mails der Domain zuständig hält und versucht sie dann lokal zuzustellen, wo aber vermutlich(?) kein Postfach dafür eingerichtet ist. Deswegen dann "User doesn't exist". Falls das wie oben auch nicht klappt, sollten die Mails des Fomulars per SMTP-Server (Strota ...) verschickt werden.