Beiträge von tab

    Bei Nextcloud entwickelt man als Benutzer irgendwann eine bipolare Störung. Immer mal wieder gibt es nützliche, neue Apps, wie jetzt das Whiteboard. Man freut sich, ist begeistert. Dann passieren immer wieder unerklärliche Probleme wie dieses oder man schaut mal wieder in das Protokoll/nextcloud.log und will danach das ganze Zeuch eigentlich nur noch sofort löschen. Probleme mit dem Bild-Upload über Smartphone Apps habe ich auch immer mal wieder, wenn ich unterwegs ein paar Bilder mache mit der Smartphone Kamera, was eher selten passiert. Und da handelt es sich dann um maximal 5-10 Bilder mt 12 MPixel. Meist komme ich dann nachhause und die Bilder sind nicht hochgeladen. "Irgendwann" trudeln sie dann meist ein, nachdem das Smartphone dann wieder im heimischen WLAN eingebucht ist. Dauert aber gelegentlich so lang, dass ich schon daran zweifle, dass sie irgendwann ankommen.

    Meine ganz persönliche Einschätzung: Die Nextcloud Software ist viel zu schnell gewachsen und es wird wohl bei diesem Tempo der Neuentwicklungen und Versionen keine Chance mehr geben, die Software irgendwann nochmal mehr als halbwegs zu konsolidieren.

    Leider ist Nextcloud nicht die einzige Software, auf die das m.E. zutrifft. Das ist mittlerweile leider eher schon die Regel als die Ausnahme. Die festen Termine für neue Versionen, die mittlerweile bei den meisten größeren Open Source Projekten eingeführt wurden, sind eben Fluch und Segen zugleich. Früher (tm) gab es bei so mancher Software die Devise: Keine neue Version und keine neuen Features, bevor nicht alle bekannten Bugs gefixt sind! Natürlich haben die Entwickler neuer Features geflucht ohne Ende. Die Anwender meist ebenso. Aber es erzeugte eben mehr Druck auf die Entwickler als Ganzes, die bekannten Bugs auch wirklich mal zu fixen, auch wenn es natürlich unendlich viel interessanter ist, neue Bugs Features zu entwickeln. Und auch die Anwender haben dann eher mal angefangen zu testen und Hinweise für die Entwickler zu geben. Also hat man sich hingesetzt und gemeinsam die Bugs gefixt, um endlich die neuen, tollen Features in die Software zu bekommen. Beides scheint mir jetzt leider oft komplett zu fehlen. Und ich muss zugeben, ich selbst bin da aus eben diesen Gründen auch nicht mehr so aktiv wie früher. Die Fehler in den Logs stören mich zwar immer noch bei meiner selbst installierten Cloud, aber bei der anderen, größeren beim roten H sehe ich die Logs zum Glück nicht mehr ;) .

    Hmm, wer macht den RSS-Feed von netcup? Ich vermute mal netcup (oder Anexia). Jedenfalls habe ich den Feed abonniert in Thunderbird. In letzter Zeit hatte ich häufig den Fall, dass bereits als gelesen markierte Angebote plötzlich wieder als ungelesen erschienen. Ich habe jetzt mal die ganzen (abgelaufenen und gelesenen) Angebote gelöscht in Thunderbird, mal sehen was passiert in den nächsten Tagen und Wochen. Hängt das auch irgendwie mit an Telegram dran?

    Ich habe keinen managed server. Wenn du den PTR nicht selbst ändern kannst, dann gib halt netcup den Auftrag dazu. Wenn er nicht geändert wird - und auch der Hostname entsprechend angepasst - dann wirst du eben an GMX und Web.de (ist in Bezug auf Mail völlig identisch) keine Mail von diesem Server zustellen können.

    Ich kenne weder die IP noch den PTR der IP deines Servers. Wenn der PTR der Defaultname des Servers ist, liegt es daran. Ansonsten bliebe höchstens noch die IP selbst, dass sie also als dynamisch zugewiesene IP betrachtet wid seitens GMX. Die Antwort des GMX-Servers deutet aber stark auf den PTR und Hostnamen des Servers als Ursache hin.

    Edit: Ah, die IP steht ja doch drin, damit ist klar, dass es am PTR liegt.

    Welcher UseCase & Schutz-Ziel soll denn mit kryptographischem DNSSec-Schutz eines Reverse-DNS-Eintrages erreicht werden?

    Ich hoffe ja doch, es gibt niemanden der basierend auf einem Reverse-DNS-Eintrag irgendwelche Zugriffe trustet etc...

    Selbst wenn die Reverse-Zone mit DNSSec abgesichert wäre könnte ja dennoch jeder hier beliebiges hinterlegen. Es gibt konzeptionell hier ja keinerlei Schutz, dass ich auf meiner Zone mich als whitehouse.gov ausgebe.

    Nur, dass whitehouse.gov vermutlich nicht auf deine IP auflösen wird, insofern eh witzlos. Aber einen Unterschied macht es in dem Fall auch nicht. Egal, ob du mir whitehouse.gov mit oder ohne DNSSEC hinterlegst, solange es nicht vorwärts wieder auf deine IP auflöst, sagt mein Mailserver "Und tschüs!" Ich kann aber nicht ausschliessen, dass es Fälle gibt, wo es etwas bringen könnte. Wenn ich mich recht erinnere hiess es bei dem Anbieter ja auch sinngemäß "Warum machen wir das? Weil wir es können!"

    Nein, ich meinte das sarkastisch. Ich nutz das ja privat, da ist mir das egal. In meiner Bude haben wir Systeme, die problemlos offline sein könnten, aber auch andere, wo bei einem kurzen Ausfall von einer Minute die halbe Welt untergeht, weshalb wir auch gespiegelte Systeme an zwei Standorten betreiben (onprem).

    Was ich sagen wollte ist, dass man zwar eine Mindestverfügbarkeit angeben kann, die Frage aber ist, was passiert wenn diese nicht eingehalten wird. Bei Azure oder so kriegst du halt Credits, nur bringen die halt auch nichts, wenn z.b die Gutschrift Hausnummer 100 Euro ausmacht, weil der Service eine Stunde stand, wenn deswegen aber z.B etwas nicht produziert werden konnte, was Hausnummer 1000 Euro wert ist in der Zeit.

    Naja, sowas versichert dann halt nur Lloyds. Da kostet dann der Server halt entsprechend paar Tausend Euro im Monat statt 11 oder 12. Letztlich sind wir hier im Consumerbereich, von netcup PRO vielleicht abgesehen. Ich nehme an, das mit der halben Welt ist auch nicht ganz so ernstzunehmen, sonst bekäme ich Angstzustände bei nur 2 Systemen auf dem selben Planeten. ^^

    Ich gehe bei DMARC meist anfangs auf "p=quarantine". Dann beobachte ich das eine Weile, ob dadurch false positives auftreten, als ob erwünschte Mails als Spam zugestellt werden. Passiert das, versuche ich das mit den entsprechenden Absendern gemeinsam abzustellen. Später gehe ich dann auf "p=reject".

    Bei SPF mit "-all" sind weitergeleitete Mails meist problematisch. Also mache ich das höchstens bei Domains, deren Mails normalerweise nicht weitergeleitet werden müssen oder sollen.