Beiträge von tab

    Ich wäre an deinen interessiert...

    Es sieht bisher jedenfalls gut aus, das ist dann wohl völlig unterbrechungsfrei abgelaufen. Das Zonenfile in den netcup Nameservern ist zwar beim Umzug prinzipiell erstellt worden und die Nameserver wären auch wieder auf netcup gesetzt worden, aber bevor das passiert ist, wurde es durch das schnelle, manuelle Setzen der deSEC Nameserver wohl verhindert. Soweit so gut. Muss ich also auch auf das Timing achten, also ab wann der netcup Nameserver das neue Zonenfile benutzt. Zur richtigen Zeit starten und schnell sein ist die Devise. Heute war das wohl eher Zufall.

    Als nächstes muss ich testen, was beim Zuweisen einer zusätzlichen Domain mit deSEC Nameservern zu einem Webhosting passiert, wenn man sobald möglich die Nameserver wieder auf deSEC setzt. Ich fürchte, das wird nicht so gut ausgehen, weil man das DNS da nach meiner Erfahrung erst bearbeiten kann, wenn die Zuweisung komplett erfolgt ist. Das heißt, die ungewollten Einnstellungen könnten bei Queries bereits ausgegeben und anderswo gecacht werden.

    Naja, ich habe noch genügend unwichtige Domains um alles in Ruhe auszuprobieren. Und für diese Tests brauche ich keine Domain-Aktion. Bei der Serverdomain werde ich wohl auf Nummer "sicher" gehen und wie heute per AUTH-Code umziehen. Das kann vielleicht auch schiefgehen, aber es kann erwiesenermaßen auch gutgehen. Lieber einmal 2 Euro mehr gezahlt als totales Chaos für Stunden oder Tage, weil die Servernamen nicht mehr aufgelöst werden. Auch das werde ich vorher nochmal testen mit einer zusätzlichen Domain, heute war es ja eine Inklusivdomain.

    Bei der Mehrzahl der Domains werde ich aber in jedem Fall den Weg mit Zuweisung an ein Webhosting gehen. Bei denen ist es im Prinzip egal, wenn sie mal eine Woche (oder ein halbes Jahr ^^ ) nicht funktionieren. Auch 2,-€ pro Domain summieren sich halt irgendwann.

    Bei VPS wird von netcup normalerweise keine CPU angegeben. Im Endeffekt steht da auf der Website nur "4 vCore (x86)", "8GB ECC RAM" - und das ist auch alles, worauf du dich verlassen kannst und solltest. Weder auf einen bestimmten AMD EPYC Prozessor noch auf DDR4 oder DDR5 RAM. Vor nicht allzu langer Zeit wurde der Prozessortyp gar nicht durchgereicht, eine ganze Zeit lang nicht mal ob AMD oder Intel. Bei einem RS sieht das anders aus, auch in den Infos auf der Website.

    Das muss man nicht zwingend gut finden, vielleicht ändert sich das auch bei VPS mal. Dass der Prozessortyp mittlerweile überhaupt ersichtlich ist geht jedenfalls in Richtung mehr Information über die Hardware. Aber garantiert ist es derzeit nicht, dass der angegebene Prozessortyp bei einem VPS in 5 Minuten noch der selbe ist wie jetzt.

    Hmm, das wird doch nicht etwa geklappt haben? Die Änderungen (Mail-Adresse des neuen netcup Accounts) sind bei der DENIC eingetragen und abrufbar. Die NS stimmen auch noch, haben sich ja auch nicht geändert. Auch mit dig sind die NS seit der Umstellung ununterbrochen abrufbar (Ja, DNS-Cache jedesmal nach der Abfrage wieder gelöscht). Ich beobachte das mal ein paar Tage ...

    Geht gut los, ich kann beim "internen Transfer" mit AUTH-Code die NS nicht setzen. Habe versucht, mit eigene DNS-Einträge die NS zu setzen, leider erfolglos. Habe dann mal den Domainparker ausgewählt :( um weiter zu kommen.

    Allerdings konnte ich danach zeitnah und ohne Mail-Benachrichtigung an einen der beiden beteiligten Accounts die NS bereits im CCP des Zielaccounts setzen.

    Bisher funktioniert danach noch alles, ich warte mal ab, bis netcup die Änderungen weiterpropagiert hat, dann wird der Optimismus schon verfliegen :rolleyes: .

    Na, dann wollen wir mal ein wenig Chaos stiften bei einer meiner Domains :D

    Nu mal als Testfall für wichtigere Domains, die dieses Jahr noch umziehen sollen. Ich will nur mal sehen, was ich später zu erwarten habe oder ob ich mir dafür dann eine bessere Umzugsstrategie überlegen muss. Wobei ich derzeit noch keinen Plan habe, was da besser zu machen wäre.

    Die wichtige Domain ist eine zusätzliche Domain und muss in einen anderen Account. Die "billige" Alternative würde wohl ein Desaster. Also die Domain einem Webhosting zuweisen und dieses dann in den anderen Account transferieren. Spart zwar wohl die Einrichtungsgebühr, aber es werden bei der Zuweisung zu einem Webhosting auch erst mal die Nameserver der Domain zurückgesetzt und in den netcup Nameservern wichtige Einträge anders gesetzt. Oder wie ist das bin dem Fall wenn eigene Nameserver verwendet werden? Hat da schon jemand Erfahrungen gesammelt?

    Beim aktuellen Testobjekt :) handelt sich um eine Inklusivdomain, die ich jetzt in einen anderen netcup-Account als zusätzliche Domain übernehmen will.

    Nameserver sind auch hier bei deSEC und ich will einfach mal testen, wie lange das dauert, bis alles wieder funktioniert, wenn ich die Nameserver gleich beim Umzug mit angebe ^^.

    Vielleicht hat jemand versucht, vom Webserver direkt Email zu versenden, ohne den Mailserver als Smarthost?

    Das wäre denkbar, denn ich habe gerade festgestellt, das zwar die IPv4 des Webservers einen PTR gesetzt hat, aber die IPv6 nicht. Es hat ja auch jedes Webhosting eine eigene IPv6. Sollte möglich sein, dafür auch jeweils einen PTR zu setzen. Vielleicht zu viele / zuviel Aufwand? Keine Ahnung.

    Webhosting ... Habe gerade mal meine Webhostings durchgeschaut. Da hat der entsprechende Mailserver sowohl eine IP4 als auch eine IPv6 und auch jeweils einen PTR, den im CCP angegeben Namen des Mailservers (mx<irgendwas>.netcup.net).

    Allerdings ist beim Testen einmal ein Problem aufgetreten. Mehrere (2) Timeouts bei der Abfrage des PTR der IPv6, bis dann letztendlich bei der dritten Abfrage doch die korrekte Antwort kam. Da scheint irgendwas gehakt zu haben. Wenn das dem Google Mailserver auch passiert ist wäre es eine mögliche Erklärung. Oder dein Mailserver hat tatsächlich keinen eingetragenen PTR, also nachprüfen wie fvbor geschrieben hat.

    Ja aber mindestens ... am besten so gross wie ein DC vom roten H* sonst laufen die Seiten nicht rund und hast mindestens 80% Steal :D

    Wah, 80% der Seiten gestohlen!

    Also mein bis vor kurzem noch File IO mäßig kreuzlahmer VPS 1000 G11 käme schon mit ein paar PHP/MySQL klar. Letztens lief darauf noch ein Test für die Datenbankauslastung durch eine Website. Da habe ich einfach mal per Skript und wget auf einem anderen Server alle > 100 Seiten ohne Cache innerhalb von 3 Sekunden aufgerufen. Musste er also alle neu aufbauen. Hat er gut weggesteckt, auch die Datenbank. Ok, die Assets habe ich nicht geladen. Viel größer muss die Halle also wohl nicht sein.

    Was steht denn drin in der /etc/resolv.conf ? Sind da die netcup Nameserver drin? Falls ja, ändern. Möglicherweise hat die Datei auch das immutable Bit gesetzt. Wenn du den Unbound nutzen willst, würde ich dann einfach mit

    chattr -i /etc/resolv.conf

    die Datei wieder veränderbar machen und 127.0.0.1 als einzigen Nameserver reinschreiben. Speichern, wieder immutable machen mit

    chattr +i /etc/resolv.conf

    Sonst hast du nach dem nächsten Neustart wieder die netcup Nameserver drin.

    Und dann Netzwerk und postfix oder einfach den ganzen Server neu starten.

    Da müssen wir auch 2 Dinge unterscheiden. Wenn tab schrieb, dass 50% mal ok waren und das jetzt auf 60% erweitert wurde, meinte er nicht, dass es generell ok wäre, so einen hohen Steal zu haben, sondern dass es für Netcup ok ist, wenn eine Kunden VM aus der (ARM) VPS Serie einen solchen Stil hat und sie bei einer Meldung/einem Ticket diesbezüglich nichts unternehmen werden.

    Generell ist nämlich ein Steal von 50% eigentlich gar nicht ok. Auch schon 30% Steal sind im Grunde zuviel, wenn man die CPU Leistung eigentlich bräuchte. Es geht hier eher darum, ab wann man sich deswegen beim Support melden sollte. Und da sagt Netcup, dass sie erst ab einer gewissen Grenze etwas machen. Im Grunde ist das dann eigentlich auch ok, weil die ARM Server sehr billig sind und man sowas eigentlich erwarten müsste. Für den Preis muss es quasi überbucht sein. Da muss man auch als Kunde Abstriche in Kauf nehmen. Ich habe mir das selbst auch schönreden wollen und dachte, ich kann mit dem ARM Server 30% sparen und trotzdem die gleiche Leistung erwarten. Sogar mehrmals. Aber irgendwann erkennt man dann doch, dass man etwas mehr bezahlen sollte, wenn man schon penibel auf die Leistung schaut.

    Klar, aus Sicht des Kunden ist das in der Regel nicht ok. Bei manchen, weil sie wirklich mehr Leistung bräuchten, so wie du offensichtlich. Bei anderen aus Prinzip. "Es könnte sein, dass ich übernächste Weihnachten die Leistung brauche, aber ich bekomme sie dann womöglich nicht."

    Aus Kundensicht wäre es grundsätzlich wünschenswert vor dem Kauf möglichst umfassend informiert zu werden, was man von dem jeweiligen Produkt erwarten kann und was nicht. Einigermassen klar ist das bezüglich der vCores nur bei den RS, aber auch da nicht völlig. Beim Speicher (SSD) gibt es auch keine beim Kauf garantierten Werte, auf die man sich später berufen könnte. NVME in den Specs ist ja gut und schön, aber ich denke wir sind uns einig, das was beim Kundenserver ankommt ist nicht eins zu eins die volle Performance einer NVME SSD. Kann es auch bei einem Speicherverbund, der von mehreren Kunden gemeinsam benutzt wird nicht sein. Wenn auch für meine Zwecke sicher mehr als ausreichend. Andere werden das für ihre Anwendungen aber eventuell anders sehen (müssen).

    Und aus Sicht des Vertriebs/Marketings sieht es naturgemäß auf einem hart umkämpften Markt nochmal ganz anders aus. Dazu kann man stehen wie man will, aber so ist es nun halt mal. Man wirbt ungern mit Dingen, die dem potenziellen Kunden eventuell nicht gefallen könnten. Die meisten Mitbewerber halten es auch nicht anders. Da habe ich auch schon mal ca 260000 inodes als unlimitierten Webspace verkauft bekommen. Gemerkt habe ich es damals erst, als ich nach einigen Monaten an das angeblich nicht vorhandene Limit gestossen bin, obwohl ich gerade mal etwa 30 GB genutzt hatte...

    Ich bin mir gerade unsicher, ob du die X86-VPS meinst. Ich habe den Geekbench6 gerade mit meinem VPS 1000 G11 (X86) getestet und der "steal" bei Multi-Core liegt bei gerade mal bei 1.85% (Maximal)

    Ähnlich sieht es bei mir auch aus. Das sind Werte, die wohl auch für einen RS als zulässig betrachtet werden. War zumindest mal so. Der Host selbst braucht ja schliesslich auch Prozessorzeit und ich glaube nicht, dass das (nur) auf separaten Cores läuft.

    Ein Snapshot über das SCP an sich ist KEIN Backup! Wenn die Daten des Servers z.B. durch Defekt des Datenträgers verloren gehen, dann ist auch der Snapshot weg. Man müsste den Snapshot zumindest exportieren, runterladen und dann irgendwie sichern. Da gibt es dann aber bessere Methoden für Backups.

    Traditionell war 50% Steal der maximal akzeptable Wert. Eventuell wurde das mittlerweile auf bis zu 60% erhöht. Mein VPS 1000 ARM G11 hat beim GB6 Test (nur mittels top geschaut) einen Steal-Wert von bis zu 40% bei Auslastung aller 6 vCores. Das halte ich also für relativ normal. Zum Rest, den "normalen" VPS, sage ich höchstens, dass das gern so bleiben darf.

    Naja, es war wohl diesmal so heftig, dass sie ganze Infrastruktur abgeschaltet haben und kein Arzt deutschlandweit mehr e-rezepte austellen oder Apotheken sie einlösen konnten.

    Also jetzt müsste wenigstens auch hier die Verschwörungstheorie aufpoppen, dass das System einfach deswegen abgeschaltet wurde, weil die Arzte und Apotheker keine Lust hatten.