Beiträge von tab

    Habe vorhin mal ein wenig rumgespielt mit einer Netcup-Adresse, die ich auf dem Smartphone von FairEmail anzeigen lasse. Ich habe von GMX eine Mail an die Adresse gesendet. Gleichzeitig habe ich Thunderbird auf dem PC geöffnet, wo diese Netcup-Adresse auch konfiguriert ist. Vom Versand bis zur Anzeige in Thunderbird vergingen keine 5 Sekunden, etwa 1 Sekunde danach kam auch die Benachrichtigung in FairEmail. Dann habe ich die Nachricht in Thunderbird geöffnet, 1-2 Sekunden später war die Anzeige, dass neue Nachricht(en) eingegangen sind ("1" im Icon) weg, weil es ja jetzt keine neue Nachricht mehr war. Geht also alles sehr flott.

    Bei mir steht jetzt "Automatisch Optimieren" auf AUS und darunter auf IMMER.

    Schalte ich Automatisch Optimieren auf AN, dann springt IMMER automatisch um auf 15 Minuten. Deswegen wundert mich das Verhalten bei dir tab

    Ja, da hast du Recht, ich habe nur gelesen "Automatisch optimieren" und nicht gesehen, dass das gar nicht angeschaltet ist. Es ist bei mir also ausgeschaltet und "IMMER" ausgewählt. Wobei ich ehrlich gesagt momentan nicht mehr weiss, warum ich das so gemacht habe. Ist schon eine Weile her, wahrscheinlich habe ich das damals erst einmal so eingestellt und mir dabei gedacht, dass ich das immer noch umstellen kann falls es Probleme macht mit den Mailservern oder der Akkulaufzeit. Bisher gab es jedenfalls keine Probleme damit und deshalb steht es immer noch so.

    Du musst eben auch einen A-Record setzen für die Domain ;) Bisher setzt du nur einen A-Record für alle Subdomains, für die nicht explizit ein Record irgendwelcher Art gesetzt ist. Der A-Record für die Domain selbst muss genauso aussehen wie dein bisher einziger gesetzter A-Record. Nur muss in der ersten Spalte (Host) ein '@' stehen anstatt eines '*'. Bei der noch umzuziehenden Domain kannst du vor dem Umzug auf dem aktuellen DNS-Server schon mal die TTL deutlich runtersetzen, dann wird es etwas schneller gehen nach dem Umzug. Innerhalb 48 Stunden sollte allerdings auch sonst kein Problem sein, innerhalb Deutschlands klappt es meist innerhalb einiger Stunden.

    Port 993ist für IMAP(S), Port 995 für POP3(S). Wenn du POP3 verwendest, dann musst du natürlich zwingend Port 995 benutzen. Ich glaube POP3 unterstützt grundsätzlich keine Push-Mail. Anonsten wählst du IMAP anstatt POP3 bei der Einrichtung des Kontos, dann klappt das auch mit dem Port 993 und der Push-Email.

    Kann Roundcube eigentlich auch mehrere Mailkonten eines Roundcube-Users verwalten, jeweils mit eigenem IMAP und SMTP Server und Login-Daten? Und zwar so, dass ich mich bei Roundcube als Roundcube-User anmelde und dann ohne weitere Passworteingabe auf alle meine angelegten Mailkonten zugreifen kann? Also praktisch sowas wie Thunderbird, nur als Webmail?

    bietest dann Dienste wie Spamcop an?;)

    Eine Geschäftsidee hätte ich da schon, die beruht darauf, das selbe für Blacklists zu tun, was die Blacklists für Mail etc tun. Mancher Kunde wäre vielleicht froh, wenn ihm jemand die Entscheidung abnimmt, welche Blacklists er in seinem Mailserver benutzen kann und welche besser nicht.

    Erstmal Danke für die Antwort.

    Okay, wenn das so ist. Ich hatte nur (in meiner Naivität) gedacht, dass (wie ich das von andern Servern kenne) so läuft wie im "normalen" Explorer, also eine Datei öffnet, darin irgendwas mach und eben speichert. Das geht aber nicht?

    Noch einen schönen Abend,

    Lukinger

    Das hat dann aber mit FTP nichts zu tun. Eher mit einem Netzwerklaufwerk oder WebDAV.

    netcup: Gibt es schon eine Aussage, ob und wenn ja wann MySQL 8 für ein bestehendes Hostingpaket verfügbar sein wird? Gibt es vielleicht sogar eine Anleitung, wie man seine Datenbank "umzieht"?

    Gute Frage, der schliesse ich mich mal an. Vielleicht könnte man ja alternativ zusätzlich MariaDB anbieten oder die bisherige MySQL Version noch eine Weile parallel zu MySQL 8 anbieten. Mit nur einer aktiven Version wird man halt immer so einige Kunden haben, die entweder die neue Version 8 brauchen oder auf die ältere noch eine Weile angewiesen sind. Sieht man ja hier am Beispiel Nextcloud. Oder unterstützt Plesk sowas nicht?

    Klar kann ich mir den LTS-Support "kaufen". Aber da ist ja sogar ein managed Server für die Nextcloud billiger. "Starting at 100 users for €36/user/year". Minimum 3600 Euro pro Jahr, das müsste ich mir schon sehr gut überlegen. ;) Da würde ich mich ehrlich gesagt eher nach einer etwas günstigeren Alternative umschauen. Da müsste ich auch gar nicht lange suchen.

    dass das die Ursache allen Übels ist ..., sollte einem auch klar sein;:rolleyes:

    Das hieße dann, eine Registrierung für den Newsletter nur auf dem Postweg anzubieten. Online ist Double Opt-In Pflicht, deswegen ja die Mail an die angegebene E-Mail-Adresse. Damit kannst du nicht verhindern, dass dich jemand in die Spam-Trap schickt, außer du überprüfst die eingegebenen E-Mail-Adressen vorher auf sämtliche bekannten und unbekannten Spam-Traps.

    das kann so nicht stimmen; weil sobald ein Online-Shop den Versand nach Dtl. nicht explizit ausschließt, ..., müsste f. ihn demnach Dt. Recht gelten, obwohl vlt. sogar außerhalb der EU ansässig ...

    Im Zweifelsfall ist das sowieso immer ein Fall für anwaltliche Beratung. Spannend wird es aber gerade wenn außerhalb der EU ansässig. Innerhalb der EU gilt das Herkunftslandsprinzip, ein Anbieter muss nur die entsprechenden Gesetze seines Landes beachten. Hier gelten allerdeings auch entsprechende Vorgaben der EU, die alle Mitgliedsländer umzusetzen haben. Außerhalb der EU gilt dieses Prinzip nicht. Hier dürfte das Marktortsprinzip greifen, sofern der ausländische Anbieter in Deutschland um Kunden für seine Waren oder Dienstleistungen wirbt. Das ist natürlich wieder ein weites Feld für Juristen und man muss den Einzelfall betrachten. Bietet der (z.B.) US-amerikanische Anbieter Teile seiner Website-Inhalte auch in Deutsch an oder nutzt eine de-Domain, ist das sicher ein starkes Indiz dafür, dass er auf den deutschen Markt abzielt. Ebenso wenn es um in Deutschland zu erbringende Leistungen geht. Im konkreten Fall sicher spannend, insbesondere auch die Frage, in welchem Land denn hier die Leistung erbracht wird, wobei ja abgesehen davon auch in der Schweiz eine Impressumspflicht besteht. Wie es da aber mit Abmahnungen aussieht weiss ich nicht, vermutlich bei weitem nicht so einfach wie in Deutschland. Andere Länder haben offenbar keine so große Anwaltsschwemme wie wir :D;(, da haben die Anwält_innen wohl genug mit anderen Fällen zu tun.