Der Rest liegt jetzt an der IP bzw dem Netz, zu dem sie gehört. Und an ihrer Reputation, die du dir erarbeiten musst. Hier liegt auch ein Haken, denn einen großen Einfluss auf den Rest deines Netzes hast du nicht. Wenn die fröhlich vor ich hin spammen und es noch nicht mal merken bzw als Spam ansehen, dann hast auch du potenziell ein Problem. Andererseits, wenn die Reputation der IP gut ist, dann sind die 10/10 nicht notwendig.
Ein Bekannter ist bei einem anderen Hoster im Shared Webhosting und war jahrelang mailtechnisch nur mit SPF unterwegs, kein DKIM, kein DMARC, kein DNSSEC, kein MTA-STS, kein DANE. Google und Microsoft haben die Mails immer klaglos angenommen. Mittlerweile sind die Vorgaben etwas stärker und der Hoster hat (möglicherweise erst auf meinen Hinweis und den anderer Kunden bzgl. G*X und W3b.de hin) zumindest DKIM jetzt im Shared Webhosting flächendeckend eingeführt. Das und DMARC zusätzlich würde jetzt immer nochlocker reichen,.um praktisch überall angenommen zu werden. Einfach weil wenig Spam von dem Hosting- und Mailserver rausgeht. Der Rest ist Kür. Mache ich aber trotzdem, weil es kein großer Aufwand ist.
Da kommt dann außer Dir selbst auch noch der Hoster ins Spiel, der bei Spam/Abuse aus seinen Netzen eben zügig reagieren muss. Das scheint netcup mittlerweile auch etwas mehr zu tun als früher, auch wenn die Relayserver für das Webhosting meist eine eher grottige Reputation haben bei Senderscore. Ok, UCEPROTECT L3 fällt untere "höhere Gewalt", da müsste der Hoster schon extrem hart durchgreifen. Das Geschrei will ich dann nicht hören. Nicht umsonst sperren manche Hoster den Port 25 ausgehend und schalten ihn auch bei einem Rootserver selbst auf Anfrage nicht frei.