Beiträge von tab

    Hmm, von GMX zu netcup geht es, ob mit oder ohne Umlaut im Subject. Dass eine solche Registrierungs- Mail nicht ankommt, habe ich allerdings auch schon bei anderen Shared Hostern erlebt. Hatte möglicherweise mit Greylisting zu tun, sicher bin ich da aber nicht. Wenn die Mail nicht über einen SMTP-Server rausgeht, dann wird das wohl nicht oder nicht überall unterstützt, weil die erste ankommende Mail abgewiesen wird und es der sendende Server wahrscheinlich nicht ein weiteres Mal versucht, was ein SMTP-Server in der Regel machen würde.

    Wenn man die Standards bei den Headern nicht kontrolliert, öffnet man Spammern/Betrügern zusätzliche Türen. Gleichzeitig gab es schon Klagen von Nutzern, dass zuviel Spam durchgelassen wird. Wenn sich o2 da wissentlich(!) über Jahre nicht an Standards hält, dann tut es mir leid, o2 als Spammer einstufen zu müssen.

    Um welchen Header konkret handelt es sich denn überhaupt?

    Ja das mit dem Cache ist schon manchmal obskur - je mehr Aufrufe die Seite hat, desto schneller lädt sie manchmal. Auf den ersten Blick etwas paradox

    Das ist eigentlich völlig normal, solange die Zugriffe nicht so viele sind, dass der Webserver nicht mehr hinterherkommt. Es bleibt halt einfach alles oder sehr viel in den verschiedenen Caches. Allein PHP hat ja schon mehrere Caches. OPCache, realpath-cache, APCu, ... MySQL ebenso. Dann kommt (hoffentlich!) noch ein HTTP-Cache dazu. Letztlich fliegen gecachte Inhalte irgendwann aus einem Cache wieder raus, sei es weil von vornherein die Cachezeit begrenzt wird oder weil neue Inhalte gecacht werden, irgendwann der Cache voll ist und somit ältere, selten genutzte Inhalte gelöscht werden um Platz zu schaffen. Letztlich sind alle wichtig um eine schnelle Seite zu haben. APCu und realpath cache fallen meines Wissens im netcup Webhosting komplett aus. Der realpath cache eben deshalb, weil open_basedir aktiv ist. Damit wird der realpath cache automatisch deaktiviert.

    Wenn also für ein Seitenaufbau benötigte PHP-Skripte z.B. aus dem OPCache geflogen sind, weil sie eben lange nicht benutzt wurden, muss das Skript erst neu in Bytecode umgewandelt werden. Schon schlimm genug, aber dazu braucht es womöglich noch eine ganze Latte an anderen Skripten, die z.B. mit require oder include eingebunden werden. Von denen muss dann erst mal (u.a.) der Pfad ermittelt werden, wobei der realpath cache ziemlich viel Zeit sparen würde. Aber er ist ja leider nicht aktiv. Das kostet nochmal zusätzlich jede Menge Zeit. Und bei umfangreichen Anwendungen, wozu eben auch Wordpress zählt, summiert sich das halt schnell. Wenn nichts mehr - oder nur noch weniges - gecacht ist merkt man halt erst, wie lahm PHP wirklich ist wenn alles von Null auf neu aufgebaut werden muss.

    SEO-Tricks bei Google sind mittlerweile so wirksam, dass "Profis" die Seite zwar noch optimieren - aber hauptsächlich für die anderen Suchmaschinen, bei denen das noch was bringt. Bei Google verlassen sich heutzutage viele eher auf Anzeigen per Google Adwords. Ich habe für einen Bekannten eine Seite erstellt schon vor vielen Jahren (mittlerweile echt veraltet, da steht jetzt endlich mal ein Relaunch an im nächsten Jahr). Jetzt hat ihm ein Dienstleister eine zusätzliche Seite erstellt, eine Art erweiterte Landingpage, die pro Telefonanruf (per Link auf eine Servicenummer) abgerechnet wird. Da hat man einfach eine branchenspezifische Vorlage hergenommen und dann Name, Stadt, Telefonnummer und Suchwörter ersetzt, zudem sind die Suchwörter noch in der URL. Die wirkliche Telefonnummer oder eine E-Mail Adresse findet man natürlich nicht, dadurch würde der Dienstleister potenziell Geld verlieren. Bei Bing, DuckDuckGo und anderen funktioniert das sehr gut, die Seite rankt dort bei den natürlichen Suchergebnisse - ohne Bezahlung - sehr gut. Bei Google gar nicht, ich gehe davon aus Google durchschaut den Schwindel (Duplicate Content, auch wenn einzelne Wörter ausgetauscht werden) Deswegen hat der Dienstleister da Adwords verwendet, was sich für den Dienstleister natürlich immer noch lohnt angesichts der Einnahmen pro Anruf. Ohne Adwords findest du die Seite unter den natürlichen Suchergebnissen nicht auf den ersten 10 Seiten, während die von mir erstellte Seite immerhin auf Platz 1-2 der natürlichen Suchergebnisse angezeigt wird (was nicht heisst, dass ich da besonders viel SEO-Arbeit reingesteckt hätte, sondern dass die Konkurrenz eher mau ist).

    Ob sich SEO über die Basics hinaus lohnt und notwendig ist kommt auf die Seite an. Für einen Shop oder Dienstleistungen mit starker Konkurrenz wahrscheinlich schon. Für eher lokale und/oder originelle Themen/Produkte mit wenig Konkurrenz wohl eher nicht.

    Wie dem auch sei, ja, ich habe Wordpress bei anderen Hostern schon schneller laufen sehen als bei netcup. Ich selbst verwende Wordpress eher selten, aber bei "meinem" CMS gibt es diese Probleme auch, TTFB bis zu 30 Sekunden(!) wenn die Seite mal einen Tag oder länger nicht aufgerufen wurde. Die Entwickler haben das damals analysiert und kamen zu dem Schluss, dass langsame IO und das allmähliche rausfallen der PHP-Skripte aus dem OPCache die Hauptursache seien. Ich löse das bei wenig besuchten Seiten mit einem stündlichen Abruf per Cronjob (und indem ich cache was gecacht werden kann). Bei Seiten mit vielen Zugriffen braucht man das mit dem Cronjob aber natürlich nicht. Deswegen fällt das oft nur in der Entwicklungsphase auf, ist die Seite dann produktiv genügen in der Regel die normalen Zugriffe damit das Problem verschwindet.

    tab Unterstützen beide Resolver DNSSEC oder gibt es da Unterschiede?

    Würde mich nicht wundern, wenn es nur deshalb über den anderen Resolver klappt. ;)

    Weiss ich jetzt ehrlich gesagt nicht, müsste ich nachprüfen. Es ist aber jedenfalls so, dass die öffentlichen Google Resolver das bis gestern Nachmittag noch problemlos aufgelöst haben und der andere auch. Weder die Domain noch die Resolver sind unter meiner Kontrolle, hat aber seither immer funktioniert, bis eben auf den mehr oder minder regelmäßigen Ausfall der DNS-Servers des Internet-Providers. Sieht für mich auf den ersten Blick so aus, als ob weder wavecdn.net noch die Subdomain DNSSEC nutzen.

    Oh Mann ... Jetzt habe ich gerade eine halbe Stunde damit verbracht herauszufinden, warum mein PC eine bestimmte Seite nicht mehr richtig laden kann. Erst dachte ich, die entsprechende Subdomain von wavecdn.net ist offline, explodiert oder was auch immer. Ein ping oder traceroute ging auch nicht, kann nicht auflösen.

    Dann hatte ich Microsoft im Verdacht, weil ich eine halbe Stunde vorher noch ein Windows-Update gemacht hatte. Habe also das Notebook probiert, welches das Windows-Update noch nicht gezogen hat. Und siehe da, alles bestens, Seite wird komplett geladen. Windows Update deinstalliert und neu gestartet, ging trotzdem nicht. Alle Einstellungen des Browsers mit dem Notebook verglichen, identisch. Andere Seiten, wie z.B. das Forum hier gingen auch auf dem PC problemlos.

    Dann kam mir die rettende Idee. Vor einigen Wochen hat der DNS-Resolver von Unitymedia/Vodafone mal wieder gesponnen und ich habe den PC auf Google DNS-Server umgestellt, wonach alles bestens lief. Jetzt allerdings nicht mehr, da ist wohl bei den Google DNS-Servern gerade irgendwas im Argen. Zurückgestellt auf DNS-Server automatisch beziehen und läuft, die Seite wird wieder komplett geladen! Muss mir wohl doch noch irgendwann einen eigenen Resolver zulegen, wenn auf Google auch kein Verlass mehr ist.:rolleyes:

    Aus meiner Sicht sollte man nicht verwendete Ports komplett in der Firewall blocken und sich mit fail2ban auf die tatsächlich verwendeten Ports zu beschränken, wo es Sinn macht. Dass eine IP versucht, über einen x-beliebigen Port eine Verbindung zu deinem Server zu bekommen wirst du wohl nie verhindern können, selbst wenn dieser Versuch dann direkt von der Firewall geblockt wird. Außer die Firewall ist extern (Hoster, zusätzlicher eigener (v)Server als Proxy). Dann kann diese Firewall die unerwünschten Pakete gleich in die Ablage rund werfen und dein Server bekommt es dann gar nicht mit, hat somit auch keinen Aufwand damit und erzeugt folglich auch keine Logeinträge dafür.

    Wenn ich das Lesen will, muss ich entweder zahlen oder mir mehr als 22 Sicherheitslücken einhandeln :rolleyes:. Schade, habe heise.de früher ganz gern gelesen.

    Edit: Da stehts dann wohl 1:1 bei Intel vs AMD. Das scheint mir aber auch nicht ganz neu zu sein, habe damals anlässlich Meltdown schon irgendwo gelesen, dass AMD sehr wahrscheinlich auch betroffen ist.

    Falls das netcup übliche Mail-Limit auch beim Reseller je Paket gilt und nicht pro Kunde, muss man ja auch darauf noch achten und kann schon deshalb nicht die theoretische Maximalzahl (hier 15) an Kunden in ein Reseller-Webhosting reinpacken. Außer man hat Kunden, die an der enthaltenen E-Mail Funktionalität nicht oder nur marginal interessiert sind. Und natürlich wird auch die Webserver-Performance bei 15 Kunden mit womöglich teils mehreren Websites leiden ab einer gewissen Besucherzahl. Bei Kosten von 0,50€ pro Kunde und Monat darf man halt auch keine Wunder erwarten.

    Das Reseller-Webhosting ist schon performanter als das normale Webhosting mit derselben Zahl (1000, 2000, ...) aber sicher nicht um einen Faktor 15. 15 Kunden mit größtenteils statischen Websites und keinen Ansprüchen auf eine normale Mailnutzung mögen aber schon funktionieren. Wer als Kunde mehr braucht, sollte sich ein normales Webhostingpaket gönnen. Kostet ja auch nicht die Welt. Und wer als Reseller mehr zur Verfügung stellen will als ein absolutes Minimum, muss sich eben überlegen, wieviele Kunden er da pro Reseller-Webhosting tatsächlich reinpacken will. Oder eben einen (oder mehrere) vServer oder dedizierten Server dafür nutzen mit entsprechend Leistung und Plattenkapazität.

    Ich empfehle Vertriebler als Software-Tester. Die machen Sachen, da kommst du als Entwickler nie drauf. Da lernt man, sehr genau und unzweideutig zu formulieren, was man vom Benutzer an Eingabe erwartet. Und ebenso, sämtliche Benutzereingaben akribisch zu prüfen, bevor man sie verwendet.

    Passiert mir auch öfter. Kunde ruft an, das seine Software nicht funktioniert und ich soll dringend kommen. Ich fahr hin, starte die Software: Geht doch! Dann trink ich noch einen Kaffee und gehe wieder. Ich glaube, ich gehe morgen mal zum Mediamarkt.:D;( , oder nehme ein Taxi und sage dem Fahrer: "Fahren Sie mich irgendwo hin, ich werde überall gebraucht!" :rolleyes:

    https://www.deskmodder.de/blog/2021/11/0…irus-betroffen/

    (das Problem ist nicht der Kunde sondern der Verkäufer hinterm Bildschirm?:D)

    Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich totlachen oder mal wieder Windows Server bashen. Es zeigt mal wieder die Verletzlichkeit, die eben die andere Seite der Digitalisierung ist. Datensicherheit und Datenschutz sind bestenfalls eine Illusion. Windows, Linux, MacOS, ich verwette meinen Ar*** darauf, dass selbst in den aktuellsten Versionen all dieser (und anderer) Betriebssysteme Sicherheitslücken existieren, die bisher nur in Hacker- oder Geheimdienstkreisen bekannt sind und bei Bedarf ein Eindringen in das System ermöglichen. Beide Kreise, die auch nicht unbedingt klar gegeneinander abgrenzbar sind, haben naturgemäß keinerlei Interesse daran, ihr Wissen um solche Lücken mit den Entwicklern zu teilen, damit diese die Lücken schliessen können. Schliesslich möchte man sie ja möglichst lange nutzen.

    Das heißt, du musst zwar am Anfang für 12 Monate bezahlen, aber du bekommst das Geld komplett zurück, wenn du nicht zufrieden bist und das Webhosting innerhalb der 30 Tage zurückgibst. Ist also nicht so wie bei manchen Mitbewerbern, dass man während dieser 30 Tage erst mal nichts zahlt. Man muss aber auch das Positive dran sehen: Für dieses Geld musst du 30 Tage lang keinerlei Negativzinsen zahlen.:D

    KB19 Klar, die data.config.php hab ich ja auch genau so im Einsatz (gehabt). Aber da meine Nextclouds nicht mehr bei netcup sind, brauch ich es nicht mehr. Muss mich auch nicht mehr mit open_basedir rumschlagen, was der Performance deutlich gut tut. Aber ich bin jedenfalls bei dir, das wird dem TE nicht weiterhelfen.

    Wenn

    Hatte KB19 nicht mal einen Workaround (für nextcloud) für dieses Problem gepostet? Sollte doch hier ebenfalls funktionieren.

    Das hatte ich auch im Hinterkopf als ich das mit realpath() geschrieben habe. Die Frage ist halt, ob sich das ähnlich flexibel konfigurieren lässt wie bei Nextcloud, nämlich so, dass es updatesicher ist und der Pfad für Webprozess und CLI passt. Da war nur das data-Verzeichnis betroffen. Eventuell müsste man hier mehrere Pfade manuell anpassen. Da kenne ich mich leider mit Laravel und Artisan nicht aus.