Beiträge von tab

    Ich kenne mich jetzt nicht mit den beiden Diensten aus, aber ist das überhaupt sinnvoll die dem Internet auszusetzen? Was ja bei einem Webhosting dann der Fall wäre tab

    Wenn die nämlich nicht dafür gedacht sind exposed zu sein und keine Mechanismen gegen eventuelle Eindringlinge haben sollte man die vielleicht nur in einem VPN laufen lassen.


    Also Go ist eine Programmiersprache unter anderem für Webentwicklung wie auch PHP. Und PostgreSQL ist eine Datenbanksoftware wie MySQL auch, sie wird auch von zahlreichen Webanwendungen aber auch Serveranwendungen benutzt. Insofern gehe ich mal davon aus, dass es da schon Möglichkeiten gibt, das alles vor dem Zugriff von extern abzusichern sofern notwendig. Benutzt habe ich beides noch nicht. Ob der TE Go als Programmiersprache tatsächlich braucht, ob er also selbst was programmieren will oder nur eine in Go geschriebene Anwendung nutzen will, weiss ich nicht. Im letzteren Fall wird die Anwendung vermutlich sowieso (auch) als downloadbares Binary angeboten, welches dann auch gleich alle notwendigen Abhängigkeiten enthält.

    Also während ich was in putty mache nicht. Kann es sein, dass du irgendwas auf dem Server gestartet hast was lange dauert und lange keine Ausgaben macht? So dass also für längere Zeit keine Daten zwischen Pc und Server übertragen werden?

    In dem Fall solltest du im putty für die Verbindung unter "Connection" keepalive Pakete aktivieren, also den Defaultwert 0 (für keine Keepalive Pakete) auf einen anderen Wert setzen. Ich schreibe bei mir 120 rein, da steht die Verbindung auch noch nach Stunden, auch wenn ich nichts gemacht habe. Mag sein, dass ein größerer Wert für seltenere Keepalive Pakete auch reichen würde. Habe ich nie probiert, ein Nullpaket alle 120 Sekunden wird die Bandbreite schon verkraften. :)

    Grundsätzlich können Webhostings genauso davon betroffen sein. Allerdings fällt es da den Spammern schwerer, ihre üblichen Mengen an Massenmails abzusetzen, weil es da ja eine Beschränkung gibt und die Spammer deswegen lieber einen Server benutzen, wo es diese Beschränkung nicht gibt. Oder jedenfalls höchstens auf dem Papier, weil es nicht so einfach kontrollierbar ist wieviele Mails sie verschicken und was für welche.

    Klar, man könnte z.B. Microsoft & Co einfach aufkaufen. Natürlich gibt es Lösungen, z.B. kann man Mails über ein zuverlässiges Relay versenden. Oder den Server woanders mieten, wo sich im Zweifelsfall jemand drum kümmert, zumindest Subnetze von den Blocklisten zu holen. Und natürlich kann man sich auch persönlich darum bemühen, die eigene IP bei MS entsperren zu lassen, mit der Zeit und dem Aufwand, die da eben dranhängt. Und ohne Garantie, wie lang das hält. Dem Einen sein Newsletter ist dem Anderen sein Spam. (Rettet dem Dativ).

    Bevor wir jetzt bei echtem gemanagtem Blech mit den entsprechenden Kosten landen ... ;)

    So etwas ist prinzipiell auch in einem Shared Webhosting machbar, kommt halt nur darauf an wo und welche Last man damit dem Webserver abverlangt. Eins davon kenne ich aus persönlicher Erfahrung. Da man hier grundsätzlich keine Namen von Mitbewerbern nennen darf, Infos gern per PN. Ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, das ziemlich komplett basierend auf der Kommandozeile (per SSH-Zugang), aber alles sehr gut dokumentiert. Auch wie man da PostGreSQL und Go/Golang nutzen kann.

    So, die Änderung des Nameservers für die Serverdomain meiner Server ist bereits Geschichte. So wie es aussieht, ist es problemlos verlaufen und die Fehler bei DNSSEC bin ich auch los, da stimmt jetzt alles. Da sollte netcup gelegentlich nochmal dran arbeiten ;). Jetzt kann Weihnachten jedenfalls kommen :).

    Ergibt Sinn ich meinte aber eher wenn die IP nicht geblockt ist wieso geht es dann nicht. DAs ergibt doch kein Sinn. :) Das meinte ich!

    Microsoft blockt theoretisch eben auch Einzel-IPs. In einem Fall wie hier ist dann das Problem, dass MS dir eben antwortet, dass deine IP nicht auf einer Blockliste (für Einzel-IPs!) ist. Das Subnetz ist dann trotzdem in einer anderen Blockliste. Das kannst du hier im Forum rauf und runter lesen, dass man da MS einfach so lang nerven muss, bis nach längerem hin und her eine höhere Charge dort dann in die richtige Blockliste schaut, das Problem erkennt und eventuell nach weiterem hin und her dann auch behebt. Das ist freilich eine ungute Geschichte, weil das Aufwand und vor allem viel Zeit kostet. Zeit für die Korrespondenz mit MS (am Anfang kommen sowieso nur Textbausteine von MS zurück) und damit eben Zeit, in der du "normale" MS-Kundenadressen nicht erreichen kannst von der betroffenen IP aus.

    Deswegen kann ich nur dringend raten:

    1. Wer sicher gehen will (muss), dass seine Mails auch immer und überall ankommen, sollte ein Postfach bei einem Anbieter buchen, der mit MS, Apple, Google & Co quasi per "du" ist oder von vornherein Geld dafür bezahlt, dass seine IPs niemals nicht auf irgendeine Blocklist kommen.

    2. Wer darauf angewiesen ist, wichtige Mails in jedem Fall zugestellt zu bekommen, der sollte Microsoft, Apple, Google für sein Postfach meiden wie die Beulenpest!

    Ist leider so, ich will da die o.g. Anbieter auch nicht übermäßig hart kritisieren, der Spam-Anteil bei E-Mails ist nun mal sehr erheblich, da helfen für solche sehr großen Anbieter halt am besten - oder jedenalls am einfachsten - derart radikale Massnahmen.

    Ich muss ganz ehrlich gestehen. Ich kann an Microsoft, MSN, Hotmail und weiß der Geier was es noch so gibt! Habe nicht eine einzige Fehlermeldung. Die E-Mails werden zuverlässig in Sekunden zugestellt und auch erhalten. Ich denke Tatsächlich das hier bei manchen Usern ein Config Problem herrscht!

    Es kann ja nicht angehen das "IMMER" der Provider schuld ist! Netcup hat seit nun mehr als 15 Jahren über 100K Kunden. Da kann ich mir einfach nicht vorstellen das XXX Anbieter Netcup E-Mails nicht akzeptiert.

    Oder sehe ich etwas falsch?!

    Microsoft sperrt meist ganze Subnetze und nicht nur die "schuldigen" IPs. Wenn du also zu so einem Subnetz gehörst, das irgendein absichtlicher oder unabsichtlicher Spammer auf die MS Blockliste geschossen hat, dann kannst du einstellen was du willst. Selbst mit den optimalen Einstellungen wird deine Mail dann halt mitsamt aller anderen aus dem selben Subnetz abgewiesen.

    Ich habe das derzeit bei einem anderen Hoster eines Kunden. Da habe ich auch mal gecheckt ob seine IP auf einer Blacklist ist - ist sie nicht. Die Antwort des MS-Mailservers

    Code
    host eur.olc.protection.outlook.com[104.47.17.97]    said: 550 5.7.1 Unfortunately, messages from [xxx.xxx.xxx.xxx] weren't sent.    Please contact your Internet service provider since part of their network    is on our block list (S3140). You can also refer your provider to    http://mail.live.com/mail/troubleshooting.aspx#errors.    [DB8EUR05FT063.eop-eur05.prod.protection.outlook.com] (in reply to MAIL    FROM command)

    Warum nicht einfach externe DNS-Server spezialisierter Anbieter verwenden und die Domäne über Netcup abrechnen? Funktioniert aus eigener Erfahrung einwandfrei.

    externe-dns-server.png

    Ich hab das jetzt mal mit einer momentan nicht mehr genutzten, bei netcup registrierten Domain getestet. Alle DNS records der Domain beim reinen Nameserver Anbieter mal so gesetzt wie bei meiner Serverdomain, dann Nameserver bei netcup ersetzt und den DNSSEC key, Algorithmus usw bei netcup eingetragen. Ich bin mir jetzt leider nimmer sicher, was ich bei der Domain als TTL eingetragen hatte, ob die kürzer war als der Defaultwert 1 Tag. Hat jedenfalls schon eine Weile gedauert, bis alles funktioniert hat. Das muss ich bei der Serverdomain dann schon besser vorbereiten. Aber jedenfalls zeigen mir die DNSSEC Check Tools jetzt alle an, dass alles ok ist. Und ich denke, wenn ich die TTL im netcup DNS morgen mal runtersetze und dann übermorgen nachts den Umzug auf den neuen Nameserver mache mit identischen Records, dann sollte da nicht allzu viel daneben gehen bei Mails und Websites.

    Edit: Sehe gerade, dass ich die TTL eh schon runtergesetzt hatte auf 3600, das spart mir jetzt einen Tag.

    Hmm, was für ein Webhosting ist das und was muss ich ggf einstellen um eine Ansicht wie deine zu sehen? Ich habe bei mir keine Reiter/Dashboard. Die meisten oder alle deiner Links in deinem Dashboard habe ich bei mir unter Websites und Domains, vielleicht noch ein paar zusätzliche. mit Ausnahme von SSH. Das sieht aber schon optisch anders aus.

    Edit: Ok, die Optik habe ich halbwegs hinbekommen beim Umschalten der Ansicht auf "Dynamische Liste", aber kein SSH-Terminal zu sehen.

    Hm, ja, leider geht es im netcup Webhosting nicht komplett ohne Plesk. Auf einen Server kommt mir das aber nicht, zumal ich dann dafür auch noch Lizenzgebühren zahlen müsste anstatt Schmerzensgeld zu bekommen. Da bin ich mit Keyhelp im Großen und Ganzen recht zufrieden. Vielleicht wird irgendwann nochmal nginx da integriert, das ist das Einzige was mir im Vergleich zu Plesk wirklich noch fehlt. Ein Fan von 1-Klick Installationen war ich noch nie und werde ich wohl auch nicht mehr werden

    Da war ich jetzt zum ersten Mal seit ich hier bei netcup auch mal im Plesk unter "Composer" unterwegs. Da scheint noch Composer 1 installiert zu sein und ich finde im Plesk die Möglichkeit zum self-update nicht. Habe das dann mal in der SSH-Konsole (putty) gemacht, im Plesk scheint aber danach immer noch Composer 1 verwendet zu werden, obwohl in der SSH-Konsole der Composer behauptet Version 2.2.1 zu sein. Da müsste man wohl mal bei Plesk im Manual nachlesen wie das alles gedacht ist. Wie man vom Plesk aus auf die SSH-Konsole kommt ist mir unklar, ich finde da nichts dergleichen und kann also auch den Fehler nicht nachvollziehen. Ich verbinde mich immer von Windows aus mit putty mit der SSH-Konsole. Da könnte man dann auch composer-Befehle ausführen.

    Normalerweise steht das beim Webhosting 1000 SE auf 128 MB. php_value in der .htaccess könnte eventuell auch einen Fehler 500 geben, weil sich das so bei FastCGI nicht einstellen lässt. Die php.ini kannst du auch nicht ändern. Wo die 40MB herkommen weiss ich nicht, das muss entweder Wordpress oder du so gesetzt haben. Eventuell über eine Datei ".user.ini". In Wordpress die im Webhosting 1000 verfügbaren 128MB einzutragen kann aber nicht schaden.

    Warum nicht einfach externe DNS-Server spezialisierter Anbieter verwenden und die Domäne über Netcup abrechnen? Funktioniert aus eigener Erfahrung einwandfrei.

    externe-dns-server.png

    Ich werde das vielleicht erst mal mit einer unwichtigen reinen Maildomain vor Weihnachten ausprobieren, die Serverdomain dann ggf über Weihnachten. Muss mir das alles erst mal anschauen. Gute Idee jedenfalls. Viel schlimmer kann es ja nicht werden. Vorher gibt es aber noch zwei Tickets, eins für die Resolver und eins für die DNS-Server.

    DNSSEC hier lasse ich ganz bleiben inzwischen.

    Ansonsten habe ich eigentlich bisher keine Probleme mit den netcup-Nameservern. (toitoitoiHolz)

    Ja, ich überlege, die Domain für meine Server umzuziehen. Da kostet sie dann zwar das dreifache wie hier, aber wenigstens kann ich mich dann auf DNSSEC verlassen.