Beiträge von tab

    Wenn es um das "Verkehrsaufkommen" im Internet allgemein geht, da wird an anderer Stelle wesentlich mehr verschwendet als für DNSSEC, wo man es ja noch nicht mal als Verschwendung ansehen sollte, weil es zumindest einen Sinn hat. Millionen von Katzenbildern und anderen "Ressourcen" (Javascript-Bibliotheken, CSS etc) werden tausendfach vom selben Aufrufer runtergeladen, weil die (Browser-) Cachezeit für Bilder und andere Ressourcen nicht oder nicht vernünftig eingestellt ist. Fast noch besser, Browser fangen mittlerweile an, Ressourcen, die sie im Browsercache haben, parallel zum Zugriff auf den Cache nochmal vom Server zu laden, um ein paar ms bei der Darstellung einer Website einzusparen, falls das Runterladen tatsächlich mal einige ms schneller gehen sollte als das Lesen von Platte. Firefox macht das schon länger. Da sind die paar zusätzlich abgefragten DNS-Records vergleichsweise vernachlässigbar.

    Trotzdem muss man natürlich sagen: Ja, auch Nameserver kosten Geld!

    Meine Rechnung von netcup hat sich bisher nicht erhöht wegen DNSSEC, auch mein Registrar aus Berlin will für DNSSEC nichts extra. Und meine Serverdomain auf dem kostenlosen DNS-Server eines e.V. aus Berlin ist auch nicht teurer wegen DNSSEC. Insofern tangiert mich das nur peripher ;) . Klar gibt es mehr Zugriffe auf Records, schliesslich kommen für DNSSEC weitere Records hinzu. Und wenn auf die niemand zugreifen würde, dann könnte man DNSSEC auch gleich wieder deaktivieren.

    Ich hab noch kleine VPS in meiner Horde zum tauschen :P

    Spargelschäler sind leider aus :(

    Entsprechende Ostereier habe ich bisher für beides noch nicht gefunden. Ich überlege gerade, was man aus einem Cloud VLAN Giga, plus ein paar Webhostings und Domains basteln könnte :/ . Bisher ist mir leider noch nichts eingefallen. Wieviele Cores hat eigentlich der RS Smoothie Maker oder der VPS Twin Book? :D;(

    Für den allerersten Anfang würde es wohl genügen, beim A-Record die IPv4 Adresse deines Servers einzugeben. Kommt auch darauf an, was auf deinem Server laufen soll. Die Nameserver von netcup kannst du für deine externe Domain nicht benutzen, die sind nur für bei netcup registrierte Domains.

    Wie erwartet, habe ich den Kampf auch diesmal verloren. ;(

    Bisher habe ich noch nicht kämpfen müssen. Allerdings habe ich die Befürchtung, dass ich vielleicht doch irgendwann ein Ei mit RS OSTERN22 S finde, denn das scheint es ja zu geben. Und auch da muss ich sagen, der Rentier-Server von 2019 schlägt sich tapfer in seiner Hauptfunktion als Mailserver. Mit dem neuen hätte ich zwar wesentlich mehr CPU-Power, aber halt auch nicht mehr RAM und sogar weniger SSD-Speicher zum gleichen Preis. Wenn es wenigstens Zusatz-IPs gäbe, die man mit dem netcup-Server nutzen könnte ohne dass sie zu netcup gehören :rolleyes:;) . Ansonsten sehe ich bisher nichts, was mir gegen die vorhandenen Server irgendeinen für meine Verwendung relevanten Vorteil bringen würde. Schon gar nicht, wenn man den Preis mit berücksichtigt.

    Danke erstmal.

    Habe zunächst die einfache SSL-Variante probiert (also ohne Wildcard), bekomme dann aber diese Meldung:

    www-Domain nicht geschützt

    Ich habe auch die Wildcard-Variante probiert, aber nach dem ich den DNS-Eintrag bei namecheap hinzugefügt, hat es auch nicht geklappt. :-/

    Dann schütze die www-Subdomain halt notfalls mit einem eigenen Zertifikat ;) . Das ging aber mal ganz ohne DNS Schnickschnack, zwar kein Wildcrad-Zertifikat, aber die www-Subdomain konnte mit abgedeckt werden. Da hat sich wohl was geändert in letzter Zeit. und anders ist leider nicht immer automatisch auch besser.

    Am einfachsten gleich im CCP beim entsprechenden Webhosting auf "Autologin Mail" klicken. Dort dann bei E-Mail den Reiter Postausgangskontrolle wählen und dort dann den Link zur Postausgangskontrolle anklicken.

    Vielleicht ein kleiner Tipp - DMARC Reporting. Microsoft macht das, man mag es kaum glauben.

    Dadurch bekommt man regelmäßig einen JSON Dump für seine Domain(s), mit Informationen über den Status bzgl. SPF/DMARC und DKIM. Aktuell steht meine Mailbüchse beim roten H und ich kann einwandfrei bei MS zustellen, aber ich denke, dass das ein guter Weg sein könnte, um herauszufinden, wo es evtl. hakt oder was MS auszusetzen hat.

    Ja, in der Hinsicht verhält sich Microsoft vorbildlich. Auch für MTA-STS schicken sie regelmäßig TLS-Reports, ebenso wie Google. MS wird auch an meinen Mails nichts auszusetzen haben können, außer dass die IP in einem von MS geblockten Subnetz liegt. Und selbst wenn sie ein Härchen in der Suppe finden würden, z.B. dass ich mir DANE bisher verkneife und stattdessen auf DNSSEC und MTA-STS setze, dann dürften sie meine Mails von meiner GMX-Adresse niemals annehmen, da ist so gut wie nichts vorhanden.

    Ja, dass die Mails im Spam landen, kann man nur verhindern, indem man sie aus dem Spam-Ordner in den Posteingang verschiebt. Dann sollten künftige Mails vom selben Absender auch in den Posteingang zugestellt werden. Das andere ist ein wesentlich schlimmeres Problem, bei dem Mails einfach verschwinden, im berüchtigten schwarzen Loch von Microsoft. Da kann der Empfänger nichts anderes machen als sich bei Microsoft zu beschweren, falls er es denn je bemerkt. Gelegentlich bekommt auch der Absender keine Nachricht, dass die Mail nicht angenommen wurde. Dann denkt der Absender, die Mail ist angekommen und der Empfänger weiss nicht, dass eine geschickt wurde und erhält sie natürlich auch nicht. So ein Postfach ist dann natürlich zu geschäftlicher Nutzung absolut unbrauchbar, das kann keiner haben wollen.

    Na dann machen wir ihn doch vollends kaputt. Zig Wordpress-Installationen sind zwar technisch möglich, aber es geht ja auch darum, wie das dann von der Performance her aussieht. Da dürfte die Zahl dann schon etwas niedriger ausfallen. Kommt natürlich darauf an, wie sie gecacht werden, welche Ladezeiten erträglich sind und wieviele Zugriffe die Seiten haben. Der PHP-OPCache ist auch durchaus endlich.

    Wir sind zu viert, davon 3 IT-ler. Die Erfahrung den Mailversand so einzurichten das Mails an Microsoft nicht im Spam landen, haben wir aber offensichtlich trotzdem nicht, da gebe ich dir vollkommen Recht. Das stört mich aber gewaltig :D

    Nach meiner persönlichen Erfahrung landet bei Microsoft jede Mail, egal woher, beim ersten Mal im Spam. Ich habe es mit Absender-Mailadressen von ca 5-6 verschiedenen Hostern aus versucht, plus von meinem eigenen Mailserver. Dazu habe ich mir eine kostenlose @outlook.de Adresse gegönnt und da einfach mal Mails hingeschickt von meinen anderen Accounts. Alle, ausnahmslos landeten im Spamordner. Die Namen der Hoster darf man ja hier nicht nennen, es waren sowohl kostenlose Angebote großer Anbieter als Adressen bei Shared Webhostern dabei. Keiner hat es geschafft, die Mails beim ersten Versuch direkt in die Inbox zu bringen.

    Das klappt erst, wenn der Empfänger die Mail explizit als "kein Spam" einordnet, also entweder im Webmail direkt den entsprechenden Button anklickt oder indem er im lokalen Mailclient, die Mail aus dem Spam-Ordner in die Inbox verschiebt. Nachfolgende Mails vom entsprechenden Absender kamen dann direkt in die Inbox. Das größere Problem hat man aber dann, wenn das Subnetz, in dem die IP des eigenen Mailservers liegt, bei Microsoft in deren interner Blacklist für Subnetze reingerät. Dann hilft nur fleissig Mails an Microsoft zu schicken, bis sich mal ein Mensch dort drum kümmert, das kann aber einige Mails erfordern. ;) .Und es hält dann auch nicht ewig.