Beiträge von tab

    Falls es wieder mal der berühmt-berüchtigte Hänger bei der Übernahme von Domains ist, kann der Support den Vorgang neu anstossen. Spätestens morgen Vormittag sind ja auch die bekannten 48 Stunden vorbei. Wenn es dann nicht funktioniert, ist es ein Problem bei netcup oder zwischen dem alten Anbieter und netcup und der netcup Support muss sich darum kümmern.

    Oh nein! Das tut mir jetzt aber leid für die MS-Kunden. Einbruchsversuch auf einem meiner Server, da werde ich das Subnetz 10.192.0.0/10 20.192.0.0/10jetzt wohl sicherheitshalber sperren müssen ;(;)

    So oder so ähnlich hatte ich mir das vorgestellt. Wobei die für alle Seiten einfachere und sicherere Lösung m.E. immer noch die wäre, Server ausgeschaltet auszuliefern.

    tab ganz so würde ich das nicht sehen;

    falls jetzt jemand einen Autovergleich herzaubert,

    aber ein Auto wird ja auch bereits im gereinigten Zustand,

    mit montierten Kennzeichen bzw. Reifen, TÜV Plakette, betankt, ... übergeben;

    wo ist dann das Problem, dass ein vServer auch aktiviert übergeben wird?

    Dann kann man ein Auto eigentlich auch mit gestartetem Motor übergeben. Der Kunde muss da auch gar nicht dabei sein, Benachrichtigung per Post reicht völlig aus ;) . Beim Auto geht der Motor wenigstens von selbst aus, wenn der Tank leer ist. Beim Server dauert es etwas länger, bis er wegen unbezahlter Rechnung deaktiviert wird ^^.

    Der Punkt ist doch, dass viele einen Server bestellen und sich dann erst einmal anderen Dingen widmen. Dass sie also nicht ungeduldig auf die Bereitstellungsmail warten und dann sofort mit dem Server zu arbeiten anfangen, also installieren, absichern usw. Andere Dinge mögen z.B. eine Geschäftsreise, ein Kurzurlaub auf dem Land, wo man auf den 2 km entfernten Hügel steigen muss um wenigstens per Mobilfunk ins Internet zu kommen :rolleyes: oder irgendetwas Anderes, was die zeitnahe Beschäftigung mit dem Server verhindert. Gerade bei Aktionsangeboten wird der eine oder andere auch bestellen, obwohl er im selben Moment bereits weiss, dass er sich mit dem Server erst wesentlich später wird beschäftigen können.

    aufpassen muss man hier schon, denn wie machen es dann andere Hosting-Provider?

    im abgeschalteten Zustand ist daher nicht unbedingt besser, da nicht konform mit der Konkurrenz;

    das wäre etwas, über das sich die Hosting-Provider untereinander abstimmen sollten;

    ich wär der Meinung jeder soll es gleich machen;

    Dann sollten bitte alle Hosting-Provider die selbe Virtualisierung sowie Soft- und Hardware nutzen. Und noch vieles andere mehr. Dann könnte man bei der Gelegenheit ja auch gleich den Preis standardisieren.

    Naja, ich kann mir schon vorstellen, dass es einige Spezialisten gibt, die sich noch nie ins SCP eingeloggt haben und einfach mit den Daten arbeiten, die per Mail kamen und dem Image, das standardmäßig installiert ist.

    Auch wenn netcup in die Mail mit den Zugangsdaten dick und fett reinschreiben würde, dass der Server ausgeschaltet ist und er erst über das SCP angeschaltet werden muss, werden das einige bestimmt nicht hinbekommen (Zugangsdaten schon wieder vergessen usw.) und schreiben dann wieder dem Support. Ist nur die Frage, was sich mehr lohnt - weniger Supportanfragen oder ausgeschaltete Server von Serversammlern. :/

    Vorstellen kann ich mir das auch. Allerdings, wer es nicht schafft seine Mails von netcup zur Server-Bereitstellung zu lesen, der sollte vielleicht sowieso besser keinen Root-Server administrieren. Man kann ja gleich im ersten Satz der Mail darauf hinweisen, dass der Server ausgeschaltet ist und wie er eingeschaltet werden kann. Das nur für die Spezialisten, die grundsätzlich nur die erste Zeile von Mails lesen und die so wichtig sind, dass sie keine Zeit haben mehr zu lesen. Frage für Juristen: In welchem Moment geht die Verantwortung für den Server von netcup auf den Kunden über? Vernünftig wäre m.E. beim ersten Login, aber gesetzliche Regelungen werden ja meist von Juristen gemacht und sind nicht unbedingt immer vernünftig. ;)

    Natürlich nicht.

    Die NC Passworte sind doch "sicher". :)

    Wie gesagt, bisher nicht angefasst.

    Ich habe ja schon mehrmals angeregt, dass neue Server im ausgeschalteten Zustand ausgeliefert werden sollten.

    Ja, Auslieferung im ausgeschalteten Zustand wäre schon aus Sicherheitsgründen sehr sinnvoll. Es geht mir da nicht nur um das root-Passwort in der Mail. Auch die "Angreifer" schiessen sich sonst schon mal auf die aktive IP ein, was das Risiko während der Einrichtung erhöht. Außerdem spart es netcup auch Ressourcen und damit bares Geld. Das sollte eigentlich auch für keinen Kunden ein Problem darstellen, der Start eines Servers dauert ja nur wenige Sekunden. Den Server runterzufahren ist normalerweise meine erste Aktion, nachdem die Mail von netcup ankommt bei einem neuen Server.

    @Niels21, die meisten E-Mail-Provider bieten ihren Kunden schon sehr lange auch an, eine sogenannte White- und Blacklist selber pflegen zu dürfen.

    Wenn du also spezielle E-Mails von bestimmten Domains empfangen möchtest, so kannst du die gewünschte Domain mit in die sogenannte Whitelist mit aufnehmen.

    Ja, sofern der Mailserver die Mail überhaupt annimmt. Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber ich glaube irgendwann hier im Forum gelesen zu haben, dass durchaus auch eine Filterung passiert, auf die du keinen Einfluss hast. Warum sollte nur Microsoft das dürfen?

    Dann hast du genau eine Möglichkeit zwei Möglichkeiten, wie du dem auskommst.

    1.) Du hostest deine Mail bei einem Mailhoster, der dir die Zustellung überall hin garantiert und auch dafür sorgt, dass die Garantie eingehalten wird. Punkt.

    Damit fallen Shared Webhostings mit Mailpaket und eigene Mailserver schon mal von vornherein raus. Denn tagelange Verzögerungen durch langwierige Korrespondenz (des Hosters) mit Microsoft & Co sind da absolut nicht akzeptabel. Das wird dann schon ein paar Euro mehr kosten, da musst du dann halt durch.

    2.) Alternativ informierst du deine Kunden von Anfang an, dass sie ihren Briefträger instruieren sollen, an sie gerichtete Post bitte nicht im Müll zu entsorgen. Wie sie das machen ist deren Problem, mehr als deine perfekt eingestellten Mails abschicken kannst du nicht. Wenn einzelne Kunden sich dann dafür entscheiden, lieber mal ein paar Wochen auf deine Mails zu warten, bis ihr Briefträger sie wieder zustellt, dann können sie das natürlich gerne tun.

    Wie die Aufgaben bei der Kommunikation per E-Mail verteilt sind, sollte eigentlich jedem klar sein. Der Sender hat die Aufgabe, seine Mails RFC-konform abzuschicken und der Empfänger hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass er solche Mails auch erhält. Macht der Sender einen Fehler (z.B. SPF so gesetzt, dass sein Mailserver keine Berechtigung hat, Mails von seiner Domain zu senden) , dann ist es seine Aufgabe, das zu korrigieren und verloren gegangene Mails gehen auf seine Kappe. Macht der Empfänger einen Fehler, z.B. indem er einen Mailserver verwendet, der Mails nach eigenem Gutdünken ablehnt und auch nicht mal in den Spam-Ordner liefert, dann ist es seine Aufgabe, das zu korrigieren.

    Sieht sich einer von beiden nicht in der Lage, seine Aufgabe zu erfüllen, dann muss man notgedrungen den Kommunikationskanal wechseln (Funktionierende E-Mail Adresse, diverse Messenger, Videokonferenz, Telefon, Fax, Briefpost, Brieftauben, Trommeln, Rauchzeichen, ...).

    Hallo zusammen, da meine Antwort im Längsten Thema für Verwirrung gesorgt hat, hier nochmal eine ausführliche Erklärung: SCSI ist ein Standard, welcher von fast allen Betriebssystemen unterstützt wird, da es mit SCSI selten zu Problemen kommt. Virtio benötigt durchaus Treiber, die nicht zwangsläufig in jedem Betriebssystem standardmäßig inkludiert sind. Wenn wir also ein Image mit Virtio ausliefern, dann tun wir das, weil dort sichergestellt ist, dass die Treiber zur Verfügung stehen. Als allgemeine Empfehlung geben wir aber SCSI an, aufgrund der nativen Unterstützung durch fast alle Ebenen. Wenn das Betriebsystem keine Virtio Treiber hat und die Anbindung dann auf Virtio umgestellt wird, kann es sein, dass das System nicht mehr bootet.

    Das klingt doch schon mal besser. Trotzdem sollte man diese Info in irgendeiner Form in den Hilfetext im SCP (Fragezeichen neben Treiber) aufnehmen. Da steht momentan:

    Zitat

    Änderungen am Festplatten Treiber sind gefährlich!

    Im schlimmsten Fall bootet der Server nach einem Reboot nicht mehr. Bitte nutzen sie nur den empfohlenen Treiber, alle anderen speziell SATA und IDE sorgen dafür, dass die Snapshots nicht mehr sauber funktionieren.

    Es ist also ok, die Einstellung so zu belassen, wie das Image ausgeliefert wird, ohne dass man deswegen in Probleme reinläuft, z.B. mit Snapshots? Bei Debian 11 Minimal also Virtio? Ich habe es momentan (wieder) so eingestellt und bisher keine negativen Auswirkungen gesehen, habe allerdings auch noch keinen Snapshot gemacht. Virtio wird im Hilfetext zwar nicht explizit erwähnt, fällt aber unter "alle anderen" Treiber.

    Ich sehe allerdings gerade, dass bei allen meinen anderen Servern SCSI eingestellt ist. Ich kann es nicht beschwören, aber ich bin mir relativ sicher, da zumindest bei meinem zweitneuesten Server (vermutlich bei allen) nie was umgestellt zu haben. Der wurde ebenfalls basierend auf dem Debian 11 Minimal Image aufgebaut, ist aber schon einige Monate her (BF 21), hat sich da seitens netcup seitdem was geändert an der Voreinstellung oder am Image?

    Da es sich doch mehr auf die Performance auszuwirken scheint als ich dachte, würde ich ansonsten dazu tendieren, alle auf Virtio umzustellen. Vorher natürlich ein Backup machen und mal abchecken, ob die Treiber da installiert sind oder sie andernfalls installieren. Verfügbar sollten sie ja sein, da die Server mittlerweile alle auf Debian 11 sind.