Naja, jede externe Domain frisst die selben Ressourcen auf den Servern wie eine Inklusivdomain. Der Apache muss sie verwalten, der Mailserver auch und das macht der auch nicht zum Nulltarif. Natürlich ist die Begrenzung auf drei eine mehr oder weniger willkürliche. Das wäre aber jede Zahl außer 0 und unendlich. 0 ist der Wert bei einem der größten Mitbewerber, dessen Angebote vergleichsweise viel teurer sind als bei netcup.
Und unendlich gibts nicht, das habe ich beim Kaufmanns-Und schnell und schmerzlich lernen dürfen. Mittlerweile bieten die das auch nicht mehr in der Form an wie damals. Fand ich auch grenzwertig, unendlichen Speicherplatz anzupreisen und gleichzeitig die Zahl der maximal möglichen Dateien zu begrenzen. Und das war eine ziemlich endliche Zahl, wenn man mal heutige CMS und sonstige Software anschaut 
Shared Hosting lief schon immer nach dem Motto: Werfen wir mal ein Menge x an Domains ins Paket, y FTP-Zugänge, SSH oder auch nicht. Dann noch z Cronjobs, RAM usw. Und am Ende schauen wir einfach, wieviel davon im Schnitt genutzt wird und wie sich das dann rechnet. Es ging nie darum, nahezu kostenlose Dinge umsonst anzubieten. Es war auch schon immer so, dass diejenigen Kunden, die alle Ressourcen irgendwie nutzten und möglichst noch mehr, von den "normalen" Kunden querfianziert wurden. Da könnte man sagen, selbst schuld, wer nicht das letzte Byte auf der Festplatte nutzt, die letzte Domain, das letzte RAM und alle Cronjobs die geboten wurden. Aber das System funktioniert eben so am besten, weil die Kunden verschieden sind, der eine braucht die Cronjobs, der andere den Mailspace und die Accounts, der dritte die Domains. Also bietet man von allem etwas mehr als die Server (profitabel) stemmen könnten, wenn jeder alles komplett nutzen würde. Mischkalkulation heißt das Zauberwort, man braucht nicht Hunderte Tarife, nur ein Dutzend. Das gilt für RS, VPS und eben auch Webhostingpakete, nicht nur hier bei netcup. Wenn das Monitoring ordentlich durchgefürt wird und bei fehlenden Ressourcen Kunden auf einen anderen Server umgezogen werden, kann das sehr gut funktionieren.
Die neuere Alternative ist die Cloud, da kannst du alles haarklein bestellen, was du brauchst. Das steht dir auch ohne wenn und aber zur Verfügung, du zahlst das aber auch alles. Und mehr gibts dann halt auch nicht, wenn du mal ne kleine Weile mehr RAM oder CPU-Zeit brauchst, dann musst du deine Ressourcen deines Abonnements ändern und entsprechend mehr bezahlen, auch wenn es sekundengenau abgerechnet wird. Darfst halt nur nicht vergessen, nach der letzten Sekunde deine Ressourcen wieder zu verkleinern
. Sorry, ich sehe bessere Möglichkeiten, meine endliche Zeit einzusetzen.
Und natürlich kostet ein Abonnement in der Cloud mit allem was ein Webhosting 2000 bietet, mit jederzeit garantierten Ressourcen selbstverständlich immer mehr als ein Webhosting 2000, weil man davon ausgehen muss, dass der Kunde alles was er bestellt und bezahlt hat auch verbraucht. Es sind eben verschiedene Konzepte, dem einen liegt die Cloud besser,weil er exakt über seine wiklich benötigten Ressourcen Bescheid weiß, der andere will sich keinen Kopf drum machen, was er morgen genau brauchen wird. Und der Dritte versucht sich auf Kosten der anderen Kunden ein größeres Stück vom Kuchen abzuschneiden als er eigentlich bezahlt. Alles durchaus legitim. 
