Beiträge von tab

    Das einfachste, wahrscheinlich das einzige, wird wohl sein, die Domain nicht als Weiterleitung zu schalten, sondern als ganz normale Domain. Dann packst du in den Dokumentenstamm eine .htaccess, in der du eine Weiterleitung der Domain auf eine andere Domain oder auf was auch immer einstellst. So kannst du die Domain dann auch einfach per Plesk/WCP mit einem LE-Zertifikat ausstatten.

    Sicher, dass das smtp.mx2f41.netcup.net heissen muss? Ich lasse das "smtp." jedenfalls weg, weil der Mailserver auch im CCP/WCP so angegeben ist. Das Zertifikat wird jedenfalls für mx2f41.netcup.net ausgestellt sein.

    Ok, prima. Aber Änderungen werden an dieser Stelle vom Server nur einmal pro Stunde eingelesen und umgesetzt, verstehe ich das richtig?

    Also im schlimmsten Fall 59 Minuten warten, bis die neuen Einstellungen greifen?

    Ja, ich würde das trotzdem auf die PHP-Version einstellen, die ich am meisten brauche. Bis es greift, kann man ja immer noch direkt über den entsprechenden Pfad die gewünschte Version aufrufen, s.o.

    Dann musst du entweder direkt den Pfad zum PHP8.1-CLI benutzen anstatt nur "php" (typischerweise /usr/local/php81/bin/php) oder du benutzt den vorgesehenen Mechanismus zur Umstellung der in der Shell benutzten PHP-Version. Um das dauerhaft umzustellen musst du in der Datei /conf/phpversion die Zahl 73, die da vermutlich bei dir steht, durch 81 ersetzen. Das kannst du auch in der Datei /conf-options/phpversion.readme nachlesen.

    Plesk habe ich leider (oder zum Glück ;) ) nur im Webhosting. Welchen Webserver verwendest du auf deinem vServer? Bei nginx wird eine .htaccess wahrscheinlich nicht viel bringen. Ebenso wenig falls es ein Apache ist und AllowOverride None gesetzt ist. Ich denke, auch Plesk wird den Passwortschutz über basic auth realisieren. Dazu müsste man halt mal die Plesk-Dokumentation konsultieren. Bei Keyhelp ist es jedenfalls kein Problem, einen Verzeichnisschutz einzurichten.

    Ja, so würde ich es in dem Fall auch machen. Wenn dann erst einmal alles umgezogen ist, kann man die Mails ja leicht vom temporären Postfach ins endgültige transferieren. Andernfalls würde ich zumindest vor dem Umzug der Domain noch ein Backup der alten Postfächer machen, falls der Hoster das ermöglicht. Einmal habe ich tatsächlich meine ganzen Postfächer lokal zwischengespeichert, was dann hinterher dank meiner damals sehr geringen Upload-Geschwindigkeit dazu geführt hat, dass der Upload in die neuen Postfächer gefühlt ewig gedauert hat.

    Da trägst du einfach die SMTP/IMAP Zugangsdaten ein, dein alter Hoster muss da nichts "unterstützen".


    Ja das klingt danach das die alle nur Lokal sind. In dem Fall müsstest du nichts spezielles tun.

    Vorsicht ist allerdings trotzdem geboten beim Domainumzug. Der alte Hoster muss halt zumindest soweit diesen Ablauf unterstützen, dass nach dem Domainumzug nicht automatisch die Postfächer der Domain gelöscht werden oder nicht mehr zugänglich sind. Ansonsten gibts halt nichts mehr zu syncen.

    Ich habe vor einigen auch eine meiner uralten E-Mail-Adressen eingestampft, die viel Spam hatte, weil ich sie teils in Spieleforen angegeben hatte. Die Spam-Bots haben es wohl noch nicht alle gemerkt, es schlagen immer noch täglich mehrere Mails an diese Adresse beim Mailserver auf. Aber das sehe ich jetzt nur noch in meinen täglichen Berichten von logwatch :P . Wenn die Spammer einen erst mal am Wickel haben, dann nutzen andere Maßnahmen nicht mehr wirklich. Blockst du eine IP oder Adresse, dann kommt der selbe Spam halt eine Woche später von woanders her.

    Wie du deine Ordner strukturierst, ist komplett dir überlassen. Du musst den Dokumentenstamm deiner (Sub-)Domains also nicht so lassen, wie es Plesk momentan vorschlägt.

    Mit Wordpress schlage ich mich zwar zur Zeit auch rum, installiere aber auch manuell. Ist halt etwas mehr Aufwand, aber dafür funktioniert es auch immer (naja, meist) so wie vorgesehen. Ich habe mit dem Toolkit vor längerer Zeit mal rumgespielt, da hat es funktioniert, zumindest die Installation von Wordpress ging problemlos. In letzter Zeit schlagen aber hier öfter mal User auf, die damit Probleme haben. Ob das jetzt Bugs im Toolkit sind oder Fehlbedienung kann ich dir aber nicht sagen. Letztlich ist beides schlecht. Bugs sowieso und häufige Fehlbedienung deutet auf ein schwer zu verstehendes UI hin, das dann halt häufig falsch benutzt wird. Prinzipiell erleichtert das Toolkit natürlich so einiges, wenn es denn so läuft wie es soll. Wenn ich die Diskussionen im Forum so verfolge, dann scheint es hier zwar relativ viele erfahrene Wordpress-Benutzer zu geben, aber die wenigsten davon benutzen das Toolkit. So stellt es sich zumindest für mich dar, die schweigende Mehrheit mag anders aussehen.

    Also wenn ich jetzt täglich zwei bis drei Wordpress-Instanzen anlegen müsste, würde ich mich sicher nochmals näher mit dem Toolkit befassen. Da es aber eher zwei bis drei pro Jahr sind, schenke ich mir diese zusätzliche, potenzielle Fehlerquelle. Aber es ist natürlich auch mit nur ein bis zwei produktiven Installationen schon schön, mal eben mit einem Mausklick eine produktive Installation zu klonen um am Klon völlig risikolos geplante Änderungen vorab ausprobieren zu können.

    Hmm, dann hat sich netcup aber ein schönes Loch ins Knie gebohrt. Zumindest wenn der Hauptgrund tatsächlich die Vermeidung von Problemen ist, die durch Versand von Massenmails verursacht werden können. Diese Gefahr ist ja bei 100-fachem Versand der selben Mail um ein Vielfaches größer als beim Versand von 100 Einzelmails. Schon gar, wenn die 100 Einzelmails das netcup-Netzwerk gar nicht verlassen.

    100 MB Mailgröße, hmm. Das verschicken die vielleicht, aber die wenigsten Empfänger werden die Mail zu sehen bekommen. Die "lösen" die Probleme auch nicht auf diese Weise, sie verursachen sie eher. Du kannst die netcup Server auch mit 50 Mails pro Stunde in die interne Microsoft Blacklist bringen. Eventuell haben sie ein Abkommen mit den großen Mailanbietern (und Hauptspamschleudern des Internets), entweder sie gehören selbst dazu oder sie zahlen möglicherweise dafür, dass ihr (potenzieller) Spam angenommen wird. Das ist dann einfach auch eine Frage der Größe (und damit Relevanz für Microsoft & Co), weil sich natürlich auch Microsoft natürlich nicht freut, wenn im Gegenzug die Mails ihrer Kunden bei einem signifikanten Prozentsatz von Mailempfängern auch nicht mehr ankommen. Da läuft es dann halt nach dem Motto, wir nehmen euren Spam und ihr nehmt unseren. Bei kleineren (alles ist relativ) Anbietern wie netcup lächeln sie halt nur müde. Insofern, wenn du größere Mengen an Mails halbwegs zuverlässig zugestellt haben willst, nimm für Mail entweder einen ausgewiesenen Mailhoster, der für seine Produkte genug Geld nimmt um die Zeit zu haben, sich um auftretende Probleme umgehend kompetent und gut vernetzt zu kümmern, oder halt einen der großen Webhosting-/Mailanbieter.

    Ad E1) Eine E-Mail an 20 Adressen sind 20 E-Mails, wie es eben technisch auch ist. Der Mailserver muss sie ja einzeln an die entsprechenden Empfänger verschicken

    Ad E2) Meines Wissens gelten die Limits für das gesamte Paket

    So gern ich die netcup Webhostings fürs Hosten von Websites habe, die Mailfunktion ist in mehrerlei Hinsicht für ernsthaften Gebrauch "suboptimal", ich formuliere es mal sehr vorsichtig :D;) .

    Zum einen: Webhosting 8000 hat bis zu 2000 Postfächer. Bei einem Limit von 500 (ausgehenden) E-Mail pro Tag kann man sich also ausrechnen, dass jedes Postfach im Mittel alle 4 Tage eine E-Mail versenden darf. Hmm. Ok, 2000 ist halt so eine Mondzahl, die man in der Praxis nicht braucht. Aber trotzdem ...

    Zum anderen: Es passiert relativ oft, dass Mails an besonders "kritische" Empfänger (Microsoft, T-Online, Google) nicht zugestellt werden. Das machen die z.B. weil z.B. ein oder mehrere freundliche Mitkunden in letzter Zeit mal eben ein Massenmail oder spamverdächtige E-Mails rausgehauen haben, oder auch weil gerade Donnerstag ist. Ein "Massenmail" kann hier durchaus schon deutlich vor 20 Empfängern anfangen. Dann steht dein netcup Mailserver in deren internen "Deny Liste". Da hierbei dann gelegentlich auch die Empfängerserver, vor allem bei Microsoft, die E-Mails von entsprechend gelisteten IP-Bereichen(!) einfach in die Tonne hauen, ohne den Sender entsprechend zu informieren, dass die Mail nicht zugestellt wurde, ist das natürlich für wichtige und dringende E-Mails nicht besonders günstig. Der Absender merkt ja gar nicht, dass seine E-Mail nicht angekommen ist. Manchmal kommt auch eine Benachrichtigung (mittwochs?), das ist dann immerhin noch etwas besser, aber auch nicht besonders befriedigend.

    Was mir gerade noch einfällt und was ich noch nicht getestet habe: Für einen Verein könnte das möglicherweise umgangen werden, indem für Funktionäre eigene Postfächer angelegt werden. Mails von einem Funktionär zu einem oder mehreren anderen Funktionären verlassen dann den Mailserver gar nicht, sind also vom Limit eventuell gar nicht betroffen und kommen jedenfalls an. Das wäre aber noch zu testen, sofern es hier nicht schon jemand probiert hat.

    Bei E-Mails an alle Mitglieder wird das freilich auch nicht helfen, da man wohl nicht jedem Mitglied eine eigene Vereinsmailbox wird anlegen können.

    Die Frage scheint als einzige noch nicht beantwortet: Wenn du Domains von woanders umziehst, kannst du die nicht als kostenlose Inklusivdomain eintragen. Möglicherweise könnte man das über den Support regeln, aber dann muss man auch wieder etwas Geld abdrücken, wodurch sich das vermutlich nicht mehr lohnt.

    Ich würde aber sowieso dazu raten die Domains eigenständig zu lassen, da man dadurch eine höhere Flexibilität hat. Einem Webhosting kann man sie trotzdem zuweisen :)

    Man kann passende Domains, hier also de-Domains, schon von woanders her umziehen, mit AUTH Code vom bisherigen Anbieter - und diese dann hier als Inklusivdomains nutzen. Jedenfalls, solnge du noch freie Inklusivdomain-Plätze hast. Du musst ja überhaupt keine Inklusivdomain beim Bestellen angeben. Habe ich noch nie anders gemacht. Und ich habe dann später auch anderswo registierte Domains umgezogen und als Inklusivdomains hinzugefügt. Teilweise Jahre nach der Bestellung des Webhostingpakets. So kannst du auch mehr oder minder unverbindlich und kostenlos (Zufriedenheitsgarantie) das Webhosting 8000 erst einmal testen. Notfalls zum Test der Mailfunktion eine externe Domain aufschalten und diese dann für die E-Mail benutzen.

    Ja, dann musst du das wohl doch mit occ in der Konsole machen.

    Erste Hürde, occ läuft nicht, weil der Pfad zum data-Verzeichnis in der Konsole nicht stimmt.

    Abhilfe in diesem Thread

    Zweite (mögliche) Hürde: Der occ-Aufruf mag deine eingestellte php-Version nicht.

    Dann musst du schauen, mit welcher php-Version deine Nextcloud läuft bzw welche Version der occ-Befehl verlangt. Welche Version in der Konsole per Aufruf von "php" gestartet wird kann du so einstellen, wie in der Datei /conf-options/phpversion.readme (in der Konsole) beschrieben. Danach sollte "php occ <irgendein Kommando>" in der Konsole funktionieren. Ich hatte aber jetzt schon länger keine Nextcloud mehr hier im Webhosting...

    Alles halb so wild. Jetzt auf die ältere Version zu gehen, weil es für die neue keine 1-Klick Installation gibt, ist nicht nötig. Das mag anfangs alles etwas verwirrend sein mit dem Umzug, den Datenbankzugangsdaten, der manuellen Installation usw., aber es gibt hier genug Leute, die sich damit auskennen und notfalls helfen können. Wobei die ältere Version, die per 1-Klick installierbar ist, durchaus die aktuelle Version von Joomla 3 ist. Also nicht völlig veraltet und unsicher. Aber wenn man ein Website-Projekt neu anfängt, nimmt man halt besser gleich die neueste Version.

    Bei der 4.x würde ich mir vermutlich das Update in der näheren Zukunft sicherlich ersparen.

    Also das halte ich für sehr bedenklich. Zumindest Sicherheitsupdates sollten immer umgehend eingespielt werden. Joomla hat sich ja zumindest in der Vergangenheit den Ruf eines unsicheren Systems eingehandelt, weil Sicherheitslücken oft erst recht spät behoben wurden. Mittlerweile soll es ja wieder besser sein, dann sollte man das als Joomla-User doch auch nutzen. Eine gehackte Website nützt nur dem Hacker, sonst niemandem.

    Du schreibst "Ich habe die Datei ausgepackt, via MySQL als neue Datenbank bei meinem Hoster eingeführt".

    Wer ist denn der Hoster? netcup oder ein anderer?

    Handelt es sich um ein Webhosting von netcup und spielst du das Backup auch da wieder ein oder auf einem anderen Webspace?

    Soweit ich weiss, kann man bei einem netcup Webhosting keine SQL-Dateien per MYSQL in der Konsole in eine Datenbank einspielen. Das geht nur per Import in phpMyAdmin (im WCP).