PHP hat in einer HTML-Datei halt eigentlich nichts verloren. HTML in einer PHP-Datei dagegen schon. Wenn du PHP und HTML mischen willst, dann solltest du als Dateiendung eben auch ".php" nehmen. Es lässt sich sicher auch irgendwie einstellen, dass ".html" Dateien auch durch PHP interpretiert werden sollen, aber normalerweise ist das nicht so eingestellt, wäre auch wenig effizient, weil jede rein statische HTML-Seite ja einfach nur ausgeliefert werden muss wie sie ist. Das geht natürlich zig-Mal schneller und mit viel weniger Ressourcen als wenn jede HTML-Datei erst nochmal durch den PHP-Interpreter gejagt würde. Ich gehe mal davon aus, dass man das im Shared Webhosting hier auch nicht selbst einstellen kann.
Also benenne sie einfach um in "deinedatei.php", dann wird sie beim Aufruf vom Server interpretiert und dann das Ergebnis aber auch als HTML ausgeliefert, wie es sich gehört. Heißt sie dagegen "deinedatei.html", dann wird sie einfach ausgeliefert wie sie ist. Das auskommentieren übernimmt dann der Browser. Wobei im Seitenquelltext bei mir das PHP unverändert drinsteht, also nicht auskommentiert. Dafür ist es rot markiert -> fehlerhafte HTML Syntax und wird halt ignoriert. Schaust du die Datei dagegen in den Entwicklerwerkzeugen an, dann ist da der HTML Code korrigiert, was eben heißt, dass im Falle von eingebettetem PHP dies einfach auskommentiert ist. Das passiert genauso, wenn du im HTML ein </div> stehen hast, für das es kein zugehöriges <div> gibt. Auch das wird im Seitenquelltext dann rot markiert, in der Regel aber in den Entwicklerwerkzeugen nicht auskommentiert, sondern einfach gelöscht. In den Entwicklerwerkzeugen kann eine Seite aussehen, als wäre sie völlig korrekt - und in Wirklichkeit passt gar nichts, wenn man sie zum Beispiel validieren lässt oder halt den Seitenquelltext anschaut.