Beiträge von tab

    Filtern diese Angreifer ihre Datensätze anhand der IP-Adressen eigentlich explizit nach Webhostings? Oder hat das auch schon mal jemand bekommen, der nur VPS/RS bei netcup hat? Ich habe in den letzten Jahren nämlich (leider! :D) noch nie so eine E-Mail bekommen.

    Es gibt im Internet (gegen Geld) Listen von Domainnamen, oder man baut sich selbst einen Bot zum Durchsuchen des Webs, ähnlich einer Suchmaschine. Domainnamen sind ja auch nicht wirklich privat und z.B. auch durch Certificate Transparency Logs schnell bekannt.

    Impressum, Datenschutzerklärungen, Kontaktseiten, … – irgendwo steht sicher eine.

    Oder stumpfes ausprobieren von info@, support@, contact@, usw. :?:

    Ich hatte in den letzten Jahren auch nie solche Mails. Heute zwei Stück. Eine betrifft die Inklusivdomain eines netcup Webhostingpakets, die andere ist meine Hauptdomain und nicht bei netcup registriert. Ich hatte sie allerdings lange Zeit als externe Domain in einem netcup Webhosting und nutze sie derzeit auf einem netcup RS.

    Offensichtlich haben sie also keine Ahnung, wo (netcup oder anderswo) und wie (Inklusiv, zusätzlich, ...) die Domains registriert wurden. Beide heute bei mir angeschriebenen E-Mail Adressen waren "info@...". Das könnte für das stumpfe ausprobieren sprechen. Die A und AAAA Records beider Domains verweisen auf netcup IPs.

    Bliebe noch die Frage, wie sie auf die Domainnamen kommen. Ich tippe da auch auf Certificate Tranparency Logs. Censys und Cloudflare mischen da mit, Censys scannt häufig meine Server und weiss wahrscheinlich mehr über sie als ich. ;) Auch LE ist mit von der Partie, beide Domains haben ein LE-Zertifikat.

    Hab ich eben auch bekommen, war aber schon sehr gezielt und zeigte auch ganz gute einsicht, da die URL customercontrolpanel-netcup.eu ist, also schon sehr spezialisiert

    Die URL ist eben nicht customercontrolpanel-netcup.eu, nur der Linktext. Der Link führt zu irgendwelchen unserer asiatischen Freunde. Bei mir betrifft es eine Inklusivdomain eines Webhostings, insofern mache ich mir keine allzu großen Hoffnungen, dass die in einigen Minuten ausläuft :D .

    Ja, die Mail habe ich auch vor kurzer Zeit auf eine E-Mail Adresse einer meiner Inklusivdomains erhalten. Diesmal scheint sie nicht vom roten H abgeschickt worden zu sein. Der SMTP-Server ist wohl bei O-V-H gehostet :rolleyes: . Die verlinkte URL zur "Reaktivierung" des Domain-Namens hat auch mit dem Linktext nichts zu tun, sondern verweist auf eine Subdomain einer "orson-consulting.eu". Die IP der Subdomain gehört zu einem Anbieter aus Singapur, soweit ich das ersehen kann, während die Domain selbst wohl zu einer möglicherweise seriösen Firma aus Stuttgart gehört. Wie auch immer, ein weiterer Abzockversuch.

    Oder weil es der Jurist, der es formuliert hat, von einem anderen abgekupfert hat :D . Mit Änderungen natürlich, genau soviele, dass es kein Problem mehr ist. Also die zwei gezeigten Versionen vom roten H und netcup unterscheiden sich m.E. relativ stark, das sollte völlig unproblematisch sein.

    Falls, rein hypothetisch, Google Chrome die UCEPROTECT Listen für IRGENDWAS nutzen würde, dann würde das auf der UCEPROTECT Website auf der Startseite sicher in großer (64px), roter Schrift stehen. Google hat sicher andere Methoden um Schadsoftware-Sites zu finden als die in die Schweiz geflüchtete Firma, die diese Listen betreibt, danach zu fragen.

    Auf der Liste steht jedes Netcup Netzwerk zu mindestens 30% der Zeit. Bis auf die Mailzustellung an ein paar bayrischen Behörden und Banken gibt es damit keine Probleme. Eine halbwegs seriöse Firma setzt so eine Liste ganz sicher nicht ein. Außer sie wissen es halt nicht besser, wodurch sie automatisch unseriös sind. Oder sie sind besonders schlau und setzen die Liste zur Arbeitsvermeidung ein. Keine Post = weniger Arbeit :D:D:D.

    Die Domain und DNS Problematik ist ja nun nicht neu. Wieso zieht man dann nicht einfach Konsequenzen und alle Domains von Netcup ab bzw. stellt den DNS Server um? Und evtl auch noch Mailserver ab?

    Weil sich durch solches Verhalten noch nie irgendwas gebessert hat? Zumindest dann, wenn man einfach stillschweigend die Probleme umgeht und sie nicht mehr anspricht.

    Ok, bei den DNS Servern wirst du wohl Recht haben, da habe ich auch keine eigenen laufen und somit keinerlei Erfahrung damit.

    Ja, versenden könnten sie die Mail vielleicht, aber jeder vernünfig konfigurierte Mailserver würde die Mail abweisen wegen des SPF-Eintrags der Domain netcup.de, um das zu vermeiden, müssten sie auch von einer der dafür authorisierten IPs senden. Und da ist hoffentlich keine IP dabei, auf die Webhostings-Kunden Zugriff haben.

    So schnell wie der Support halt ist... Ein paar Tage. Dann bekam ich eine Antwort das die Domain nun erfolgreich eingerichtet ist und das Thema hatte sich erledigt.

    Edit: Also nicht falsch verstehen, das soll jetzt nicht mal wirklich eine Beschwerde sein. Mich interessiert wirklich der "technische Defekt" dahinter. Wieso funktioniert das 100 mal und dann mal wieder nicht?

    Ja, die tatsächliche Ursache zu erkennen, könnte für netcup sehr lohnend sein, weil sich damit vielleicht viele andere Probleme gleichzeitig in Luft auflösen würden. Ich komme da gleich mal zu meinem Lieblingsthema: netcup DNS-Server und Resolver. Ich würde jedenfalls nicht ausschliessen, dass sich das Problem mit den Hängern im Einrichtungsprozess der Domains letztlich darauf zurückführen lässt. Das ist natürlich ohne detaillierte Kenntnis der Abläufe beim Einrichtungsprozess nur ein Schuss ins Blaue, also reine Spekulation.

    Und wenn ich da noch einen Schritt weitergehe, liegt das Problem mit den DNS-Servern und Resolvern höchstwahrscheinlich nicht daran, dass netcup nicht dazu in der Lage wäre, einen DNS-Server oder Resolver richtig aufzusetzen. Denn, sorry, das ist kein Hexenwerk. Meine selbst aufgesetzten Resolver funktionieren wesentlich zuverlässiger als die von netcup. Und ich bin weit davon entfernt, ein Experte dafür zu sein. Das darf man zwar nicht 1:1 vergleichen, weil die Anzahl der Anfragen bei den netcup Resolvern um einige Grössenordnungen höher liegen dürfte als bei mir. Trotzdem traue ich der netcup-Technikabteilung zu, davon wesentlich mehr Ahnung zu haben als ich. Deshalb würde ich vermuten, dass das Problem tiefer liegt und die DNS-Probleme nur eine Folge davon sind.

    Aber genügend Spekulation für heute. Jetzt freue ich mich erst mal, dass Peer Heinleins Team E-Mail Versand zumindest soweit im Griff hat, dass die erste Mail an meinen outlook.de Testaccount, von der selben Absenderadresse, die beim Versand über einen meiner Server von Microsoft geblockt wird, schon mal sofort im Posteingang angekommen ist, ohne den Umweg über den Spamordner nehmen zu müssen.

    Ich dachte immer das ist 123456 und passwort

    "password" hatte ich als Student tatsächlicn mal eine Zeit lang als Passwort. Das kam mir damals schlau vor, "weil darauf nie jemand kommt". Naja, war nicht so schlimm, von außen konnte auf die Rechner im Netzwerk niemand zugreifen. Es hatte aber eine ganz besondere Nebenwirkung. Als ganz normales Passwort an der betreffenden Maschine hat es funktioniert, aber beim Netzwerkzugriff innerhalb des Firmennetzwerks hat genau dieses Passwort nicht funktioniert. Hat mich damals immer gewundert, warum das bei mir nicht geht. Irgendwann habe ich das Passwort geändert und plötzlich hat der Zugriff übers Netzwerk funktioniert. Insofern war es (unbeabsichtigt) tatsächlich besonders schlau oder besonders dumm, wie man es nimmt. Es hat alle anderen ausgesperrt, aber mich eben auch, wenn ich von einer anderen Maschine aus was auf "meiner" machen wollte.

    Genau aus solchen Gründen bringt Passwort regelmässig ändern gar nichts und ist soweit ich informiert bin auch nicht mehr Best-Practice

    Gegen einen Brute Force Angriff - wie langsam oder schnell auch immer - bringt eine regelmäßige Änderung des Passworts m.E. sowieso nichts. Letztlich kann es sogar passieren, dass durch die Änderung des Passworts dieses früher gefunden wird. Natürlich kann es dadurch auch erst später gefunden werden, oder mit einer Wahrscheinlichkeit von 0.0 überhaupt nie (Das ist dann in etwa so wahrscheinlich, wie dass beim Roulette niemals Rot oder niemals eine bestimmte Zahl kommt.)

    Es würde nur dann was bringen, wenn man die Angreifer überwachen würde und diese stumpfsinnig nach einem erkennbaren Schema alle möglichen Kombinationen durchprobieren. Dann könnte man natürlich z.B. feststellen "Oh, Angreifer xy wird morgen um 13:29 Uhr mein Passwort erraten, also ändere ich es vorher noch". In der Praxis hat man aber in der Regel mehrere oder gar viele Angreifer, man weiss auch nie, wann neue dazukommen werden. Oder sie raten mit Zufallskombinationen, dann klappt das sowieso nicht.

    Ab morgen oder übermorgen verschicke ich täglich einen Newsletter mit vielen Microsoft-Empfängern! :D8)

    Neeeeiiiiinnn! Nicht von netcup aus ^^ . Und auch nicht wirklich, aber zumindest schicke ich normale Mails an Microsoft-Empfänger. Und wehe sie kommen nicht an... Ich bin gespannt.

    Für einen 2nd Level Supporter sind 2.500 € wenig. Für eine mehr oder minder unvorbelastete "Fachkraft", die bestenfalls ein paar Stichwörter aufschnappt, sie in das System eingibt und eventuell, je nach Laune, eine der möglichen Antworten vom Bildschim vorliest, ist es sehr gut bezahlt. Wenn dann nach einigen Weiterbildungen das Fachwissen von "telefonieren, lesen und schreiben" eher Webhoster-spezifisch wird, muss es ja nicht beim Mindestgehalt bleiben.

    Hallo,

    wie bitte: nur 200 Emails output pro Monat? Die paar sind doch heutzutage überhaupt nicht mehr relevant und sollten der Mindeststandart sein und nicht das Maximale pro Domain/je Webhosting. Haben die vom netcup Support Dir das wirklich so gesagt? Dann fürchte ich schon jetzt um meine Webhostpakete. Ich bin geneigt über einen Umzug nachzudenken, sollten 200 E-Mails je Domain/Paket & Monat bereits die "Pflichten" von netcup tangieren.

    LG

    Jan Ingo

    Nicht 200 Mails pro Monat. Ein Newsletter, der ja innerhalb relativ kurzer Zeit verschickt wird, an 200 Empfänger. Und das einmal pro Monat. Ein Monatslimit, das gar nicht explizit existiert, wird damit sicher nicht gerissen, wahrscheinlich auch nicht das Limit innerhalb 24 Stunden. Sondern eben das stündliche Limit. Es mag Pflicht sein, ein Limit zu haben, das weiss ich nicht, auch wenn ich es mir nur schwer vorstellen kann. Aber es ist definitiv keine Pflicht, ein ganz besonders niedriges Limit zu haben ;)

    Ich würde da auch zumindest mal in Erwägung ziehen, dass unerklärbare Mails eventuell auch von "Usern" (aka Hackern) versendet werden können, die nicht zu deinem Kunden gehören. Oder, falls da irgendjemand einen Newsletter mit Hunderten Empfängern verschickt hat, werden die jetzt möglicherweise portionsweise abgearbeitet und "verstopfen" somit den Versand von normalen Mails. Auch Bestell-/Versandbestätigungen bei Online-Shops sind Mails, die mitgezählt werden.

    Ein wenig hilfreicherdürfte der Support aber schon sein in so einer Sache. Es sollte ja (zumindest technisch) kein Problem sein festzustellen, welche Mails verschickt wurden und welche und wieviele noch in irgendeiner Queue hängen. Das würde dann wenigstens helfen festzustellen, was da passiert. Auch ob da tatsächlich echte Mails verschickt werden oder ob das System spinnt.

    Die Versandlimits von netcup sind extrem niedrig. Ganz allgemein, weil sie nicht etwa pro Domain gelten, sondern für das gesamte Paket. Hier also ein Reseller-Webhosting. Wenn da auch nur 10-20 Kunden drauf laufen, wird das schnell extrem eng.

    Ich kenne anderswo ähnliche Limits, aber die gelten dort dann pro Domain. Andere haben "intelligente" Limits, die sich langsam steigern, wenn die versandten Mails kein überdurchschnittliches Problem mit Spammeldungen verursachen.

    Also netcup tut es jedenfalls nicht weh, wenn du keinen abschliesst. Die DSGVO verlangt das auch nicht von netcup, sondern von dir. Insofern ist netcup ohne Vertrag fein raus aus der Sache. Bestraft wird höchstens der, der eigentlich einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit netcup haben müsste, aber keinen abgeschlossen hat.

    Da könnte ich Stories erzählen, von Gesprächen zwischen Elektriker-Lehrlingen im Bus, die sich über den korrekten Anschluss von Steckdosen und Lichtschaltern/Dimmern nicht einig waren, aber beide bei Kunden offenbar unüberwacht solche Anschlüsse durchgeführt hatten. Aber auch von diversen Kunden und deren betriebsinternen Elektrikern (Meistern). Das lasse ich aber lieber, sonst könnte ich euch womöglich beunruhigen. ;(

    Ja der Server kann Problemlos durchlaufen, vorausgesetzt er ist korrekt abgesichert.

    Worauf die Frage nicht unbedingt hindeutet. Da kann ich mich natürlich auch irren.

    Hallo, ich bin ein netcup Kunde aus sehr wenig Zeit.

    Ich habe Zweifel, kann ich den Server immer mit einem offenen Programm eingeschaltet lassen oder sollte ich ihn jedes Mal ausschalten, wenn ich ihn nicht benutze?

    danke

    Welches OS hast du denn installiert und welche Massnahmen zur Absicherung hast du getroffen? Wenn das ein Windows-Server ist, dann ist sehr wenig Zeit und womöglich wenig Ahnung vom Absichern eines Windows-Servers eine toxische Mischung und brandgefährlich. Das gilt selbstverständlich auch für Linux-Server , aber Windows ist eben noch deutlich schwieriger abzusichern. Du hast hier bei netcup keine Firewall zwischen dem Internet und deinem Server. Jedenfalls keine, die du nicht selbst eingerichtet hast. Das heißt, jeder potenzielle Hacker hat direkten Zugriff auf alle Ports. Du kannst davon ausgehen, dass Hacker bereits jetzt deinen Server nach Schwachstellen absuchen. Das ist also nicht einmal ansatzweise vergleichbar mit einem Server/PC zuhause, der immerhin durch die Router-Firewall einen gewissen Schutz hat.

    Falls du dir dessen bereits bewusst bist und den Server auch entsprechend abgesichert hast, dann ist natürlich alles ok und meine Warnung unnötig.