Beiträge von tab

    OK. Das war ein kurzer Ausflug. ^^

    Ist nix für mich. Ich scheitere ja schon daran, dass ich die Domain- und Benutzerverwaltung nicht durchschaue und es noch nicht mal gebacken kriege eine eMail-Adresse anzulegen.

    Da bleibe ich doch lieber auf der Shell. ;)

    Immer diese Ubuntu-User. :D

    Naja, man kann damit weniger machen, wie bei Plesk. Der einzige Vorteil ist, dass KeyHelp kostenlos ist.

    Für den Privatgebrauch oder für einen Verein ist kostenlos durchaus ein gewisser Vorteil ...

    Ansonsten, man hat (noch) kein nginx. Kommt aber bestimmt noch "irgendwann". Man hat in der kostenlosen Version keine 1-Klick Installationen., beim kostenpflichtigen Keyhelp PRO aber schon. Ok, nginx ist ein Plus für Plesk. Das müsste man mit Keyhelp manuell nachinstallieren und alles entsprechend konfigurieren, damit es auch zusammen läuft. Apache ist derzeit noch nicht verzichtbar, weil für das Keyhelp-Panel genutzt. Ansonsten fällt mir nicht viel ein. Außer im Reseller-Bereich, da bietet Plesk schon noch was mehr. Vor allem beim Thema Rechnungen usw. Dafür hat man mit Keyhelp in der kostenlosen Version bereits theoretisch unbegrenzt viele Kunden, Domains, Mailadressen. Natürlich gibt es unbegrenzt in der Praxis nicht, die Hardware wird einem das Limit schon irgendwann mitteilen... 1-Klick gibt es in der kostenlosen Plesk Version auch nicht ;( . PHP, nginx und Apache natürlich auch nicht :D .

    Auf der anderen Seite hat man PHP-FPM mit mpm_event, mpm_worker oder mpm_prefork wählbar. Eine, bzw mittlerweile zwei, Backup-varianten (Traditionell und RESTIC), sehr flexibel einstellbar, was, wann und nach welchem Zeitplan gesichert werden soll. RESTIC ist sehr schnell, wenn die täglichen Änderungen nciht so furchtbar gross sind. Einfaches Interface für die Firewall (automatisch voreingestellt für die Dienste, die Keyhelp mitbringt) und fail2ban (nur Anzeige und Entsperrung von IPs, keine Konfiguration im Interface), beliebig viele interne und externe Domains. Leider kein DNSSEC mit dem internen DNS-Server (BIND), aber gut, anderswo wäre man vielleicht froh, wenn man das nicht hätte :D;( . Ich nutze den DNS-Server nicht mit meinen Domains, für einen Reseller wäre es freilich eventuell praktisch. Ein nettes Interface für "whois". Man kann z.B. auch eine durch fail2ban gesperrte IP einfach anklicken und bekommt die Info angezeigt. Ok, es hat noch einiges nicht, was ich gern hätte, aber ich kann damit leben. Auch weil ich weiss, dass bei sinnvollen Erweiterungswünschen zumeist ein offenes Ohr vorhanden ist und einiges wohl noch in diesem Quartal kommen wird, eventuell auch schon nginx. Nix genaues weiss man nicht, es kommt wenn es kommt.

    Genug der Werbung, jeder muss selbst wissen was für ihn passt.

    Ein Beispiel: Die Domain netcup.shop ist noch frei. Wenn sich diese jemand registriert und diese Mail gut imitiert, dann habe ich praktisch keine Chance den Phishingversuch zuverlässig zu erkennen. Schließlich gibt es ja netcup.news, netcup.de, netcup.net, netcup.com, netcup.eu und netcup-sonderangebote.de.

    Aus dem Grund steht ja im Anzeigetext "netcup GmbH". Damit jeder gleich weiss, wo die Mail herkommt. ;)

    Du brauchst da wohl noch einen entsprechenden Wildcard-Record für A, AAAA im DNS. Dafür trägst du vorne als Host ein * ein, so wie bei der Domain selbst eben ein @. Bei der von netcup vorgegebenen vxxx.supersrv.de wird wohl von netcup ein solcher Record automatisch mit angelegt. Wenn du den BIND deiner Keyhelp-Servers benutzt, passiert das wohl defaultmäßig auch. Kannst ja mal reinschauen in die DNS Einträge, die da vorhanden sind (DNS-Zone-Editor).

    Angeblich wurden die Emails direkt zugestellt auf Office365. Auf Google Workspace definitiv nicht, dort gingen sie in den Spam.

    Lustig wäre es schon, wenn manchmal Emails von Netcup nicht zugestellt werden können an MS, aber der Phishingoperator schafft es ;(

    Ist doch kein Problem. Solange er aus einem Netz sendet, das nicht übermäßig viel Spam produziert und deshalb bei MS nicht geblockt ist. Google geht wahrscheinlich intelligenter vor, schaut sich Header und Inhalte an. Mit Problemen bei Mail an Google ist mir persönlich auch wesentlich weniger bekannt aus Kundenkreisen und persönlicher Erfahrung. Technisch war an der Mail auch einiges richtig, nur der gefakete Anzeigename und die Inhalte passten mit der Absenderadresse nicht zusammen. Und das rote H spammt halt wohl normalerweise im Schnitt nicht so viel wie netcup. Damit meine ich natürlich die jeweiligen Kunden, nicht die Firmen selbst. ;)

    Hmm, wie geht das rote H eigentlich konkret mit so etwas um? Belassen die es dabei, den Server (die IP) zu sperren, wie in der Antwortmail geschrieben, und den Kunden eventuell rauszuschmeissen? Oder gibt es da wenigstens eine Anzeige/Meldung an die zuständigen Stellen? Falls nicht, wäre das doch etwas billig.

    Ja, ich habe da mal ein wenig rumprobiert. Mein angeblicher Postbank-Link geht auf eine Subdomain der Domain tayras.de. Gibt man im Browser als URL z.B. 12345678.tayras.de ein, also ohne das ganze Gedöns hintendran und auch eine andere Subdomain als bei meinem Link, dann passiert erst mal lange Zeit nichts. Irgendwann wird man weitergeleitet auf eine Subdomain von ata-group.de, vermutlich abhängig von der Subdomain von tayras.de, die man eingegeben hat. Dann passiert wieder lange Zeit nichts und irgendwann landest du dann auf einer gefaketen Login-Seite der Postbank. Wahrscheinlich zu einem Zeitpunkt x 1 zu 1 abgekupfert vom Original, auch wenn das mittlerweile schon wieder etwas anders aussieht, weil in der rechten Spalte bei der Postbank mittlerweile etwas anderes drinsteht. Aber wer weiss schon, was da jeweils rechts steht? Das ändert sich ja sehr häufig.

    IPv4 sind ja rar, was passiert mit solchen gesperrten IP´s? Werden die irgendwann wieder freigegeben?

    Kauft die geblacklisteten IP´s netcup dann günstig auf und verwendet sie für die Webhostings? ^^

    Mist, jetzt hatte ich gerade den ersten Satz gelesen und wollte schon antworten: "Die verkaufen sie an netcup". Aber nach dem zweiten Satz kann ich mir das ja sparen. Nee, Spass beiseite, das würde ja mit einzelnen IPs nicht so toll funktionieren. Hmm, das spricht dann eventuell wieder dafür. :D

    Hatte die IP mal interessehalber vor meiner Abusemeldung bei mxtoolbox.com eingegeben und sie war (und ist immer noch) nur bei 2 von 82 Blacklists gelistet. So furchtbar viel bringen die Blacklists denn wohl auch nicht.

    Die Damen und Herren Phisher sind ja schwer aktiv. Schon wieder eine Mail bekommen an die info-Adresse einer bei netcup registrierten Domain. Diesmal ist allerdings nicht netcup der angebliche Absender, sondern die "Postbank AG". Erkennbar von den selben Gestalten, die gestern mit dem Ablauf der Domain gedroht haben. IP vom roten H, Abusemeldung ist schon raus.

    Und jetzt ist auch die IP 5.9.137.222 vom roten H gesperrt.

    Ich würde jetzt nicht davon ausgehen, dass das ihre eigenen Server sind.

    Sehe ich auch so... Sie benutzen aber nicht nur Server vom roten H, gestern kam meine Phishing Mail woanders her. Die Absenderdomain war aber recht ähnlich.

    Gestern: fondation-sante-service.com

    Heute: fondation-santeservice.biz

    Die Damen und Herren Phisher sind ja schwer aktiv. Schon wieder eine Mail bekommen an die info-Adresse einer bei netcup registrierten Domain. Diesmal ist allerdings nicht netcup der angebliche Absender, sondern die "Postbank AG". Erkennbar von den selben Gestalten, die gestern mit dem Ablauf der Domain gedroht haben. IP vom roten H, Abusemeldung ist schon raus.

    Ausfallsichere E-Mail? Gibt es sowas? Ich bastle gerade mit einem Testaccount bei P.Heinlein in Berlin rum. Ein Alias mit einer eigenen Domain, die ich erst zu Weohnachten wieder brauche :D , funktioniert jetzt wohl mit DNSSEC, SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS. Nur testen müsste man es halt können mit dem Testaccount :rolleyes: . Man kann ja leider nichts nach außen senden. Muss ich erstmal Coins einwerfen, damit ich senden darf. Ich habe das erst mal so konfiguriert, dass ich auch weiterhin von meinem Mailserver senden kann.

    Die optimale Nutzung muss ich dann halt austesten, sobald man mich lässt :) . Ideal wäre aus meiner Sicht, wenn alle ausgehenden und eingehenden Mails bei mir auf dem Server liegen (IMAP) und der dortige SMTP nur als Relay fungiert. Für beliebige Absender wird das nicht gehen, aber zumindest für die dort angelegten Aliase wäre es praktisch. Außerdem müsste ich dann an den Clients nichts machen. Und ich müsste mir keine Sorgen um knappen Mailspace machen. Ansonsten beschränke ich mich dort halt auf 3-4 wichtige Adressen.

    So, mittlerweile bin ich einen Schritt weiter (damals stand ich noch am Abgrund ^^ ). Ich habe ein paar Euro eingeworfen und somit mittlerweile einen funktionsfähigen Account. Meine Fragen sind weitestgehend geklärt, die Möglichkeiten ausprobiert - soweit es "normalen" Mailverkehr betrifft. Offenbar hat man mindestens zwei Möglichkeiten, beide habe ich vor zu nutzen, beide haben aus meiner Sicht, beim momentanen Stand meines (Un-)Wissens, Vor- und Nachteile.

    1. Nutzung der (leider nur einen) Mailbox wie als Standard vorgesehen.

    Alle Aliase nutzen die einzig vorhandene Mailbox, durch Filter kann man Ordnung in die Sache bringen. Einiges an Konfigurationsaufwand bei den Clients und auf dem Smartphone wird es schnell unübersichtlich. Mailboxgröße 10 GB für bis zu 50 Adressen, lässt sich aber für mehr Geld vergrößern

    2. Nur Nutzung der dortigen SMTP-Server in den Mail-Clients. Mailempfang und Speicherung, Zugriff per IMAP bleibt auf dem eigenen Server. minimaler Konfigurationsaufwand bei den Clients, lediglich der Postausgangsserver muss geändert werden.

    Die erste Variante werde ich zumindest für meine Hauptdomain verwenden, aus welcher auch die bei netcup eingetragene Adresse stammt. Somit entfällt das Problem bei einer möglichen Sperrung oder wenn der entsprechende Server bei netcup aus anderen Gründen nicht mehr funkioniert. Die Adresse ist mittlerweile wieder komplett von netcup unabhängig.

    Die zweite Variante verwende ich für alle Domains, die keine lebenswichtigen Mailadressen haben, aber trotzdem gelegentlich an MS-Adressen usw. senden müssen. Die belasten so den Speicher der Mailbox nicht und die Umstellung des Postausgangsservers ist schnell gemacht. Da ich den SPF-Eintrag der Domains eh so gesetzt habe, dass auch meine Server nach wie vor berechtigt sind, Mails für die Domains zu senden, kann ich das auch nur bei Bedarf umstellen. Zudem habe ich hier die Möglichkeit, auf dem Smartphone weiterhin nur die Adressen zu haben, die ich da auch wirklich brauche

    Auch der Wechsel für eine Domain zwischen den Varianten ist kein großer Aufwand. Ich muss nur die MX-Einträge entsprechend ändern im DNS. Als Alias sind sie beim Berliner Postfach sowieso alle eingetragen, ebenso die ganzen Domainkeys (DKIM) im DNS, sonst würde der Versand über den Berliner SMTP-Server nicht funktionieren. ;)

    Zum Glück habe ich noch selten eine schlechter gemachte Phishing-Mail gesehen. Arg viel Mühe haben die sich nicht gegeben. Insofern doch relativ ungefährlich, wenn man ein klein wenig Ahnung hat. Sogar die Absender-Adresse wird mir angezeigt und ist definitiv nicht von netcup. Lediglich der Anzeigename ist eben "netcup Team". Dazu wird noch behauptet, eine Inkusivdomain läuft aus, die andere ist nicht mal bei netcup registriert, so dass eine Mail sicher nicht von netcup kommen würde, sollte die wirklich auslaufen.

    Aber sicher wird es auch Fälle geben, wo der behauptete Sachverhalt eher möglich wäre und die Adressaten etwas naiver sind. Lohnen muss es sich wohl, sonst würden sie es nicht machen