Beiträge von tab

    Ja, tail ist da tatsächlich vorhanden. Hätte ich nicht gedacht, da gibts ja nicht mal ping.

    Ja, das scheint eine gute Neuerung zur Einbindung externer Domains zu sein. Könnte direkt von mir sein. Hmm, das habe ich vor ca 7 Jahren mal bei einem Mitbewerber vorgeschlagen, aber leider nicht zum Patent angemeldet :D:D. Die kommen dort genau aus der Gegenrichtung, nämlich gar keine Verifizierung, was in einem Shared Webhosting mit einem Shared Mailserver, der auch noch gleichzeitig SMTP und IMAP-Server ist, "nette" Auswirkungen in puncto Datenschutz haben kann. Einzige "Sicherheit" war (und ist vielleicht dort heute noch) eine Liste mit Domains, die man nicht extern einbinden kann. So ca 20 Stück wie outlook.com, gmail.de, gmx.de und ähnliche Klopper. War natürlich für die Kunden sehr bequem. Man konnte vor dem Domainumzug schon mal die Postfächer anlegen und sogar schon Mails damit verschicken.

    Aber wenn man weiss, welche Domains/Adressen der Mitbewohner sonst noch so anschreibt, dann hätte man diese Mails alle abfangen können, indem man die Empfängerdomains einfach als externe Domains eingebunden und die entsprechenden Postfächer angelegt hätte. Habe ich damals mit einer eigenen Domain ausprobiert, die nicht beim Mitbewerber registriert war und ihre Postfächer laut MX eigentlich anderswo hatte. Wenn auf dem selben Shared Hosting Server ein anderer Kunde oder auch ich selbst eine Mail dahin geschrieben hat, schlug sie natürlich immer im lokalen Postfach bei mir auf.

    Das mit dem TXT-Record habe ich dem Mitbewerber damals als mögliche Abhilfe vorgeschlagen. Jahre später war aber immer noch nichts passiert. Man konnte immer noch fröhlich (fast) beliebige Domains ohne jegliche Verifizierung einbinden.

    Würde generell empfehlen von DHCP auf eine statische Konfiguration zu wechseln. Da der Server sowieso eine statische IP hat, müssen mit aktivem DHCP beim Serverstart nur unnötig Pakete durchs Netzwerk geschickt werden, die den Serverstart etwas verlangsamen, nur um Informationen zu bekommen die man eh schon hat. Zum anderen ist die Standard-Suchdomäne einfach unnötig und irritierend.

    Für den ein oder anderen kann es auch sinnvoll sein noch andere DNS-Server mit einzutragen, zumindest habe ich das bei meinen Servern beobachtet, das die netcup-DNS-Server hin und wieder "Schluckauf" zu haben scheinen und nicht auf die Anfrage antworten. Ist bei meinem Mailserver dann schon bisschen nervig, wenn der DNS-Einträge nicht auflösen kann und der Spamfilter deshalb Mails nicht ordentlich bewerten kann.

    Wusste gar nicht, dass netcup DHCP nutzt, ich kenne das nur von anderen Anbietern. Bei meinen Servern mit dem Debian 13 Minimal Image von netcup war das jedenfalls nicht so konfiguriert. Es mag allerdings Default sein, wenn man das OS manuell selbst installiert.

    Bei einem Mailserver würde ich sagen, dass es eigentlich fast schon Pflcht ist, nicht die netcup-Resolver oder auch andere öffentlich zugängliche Resolver (Google, Cloudflare, ....) zu nutzen. Andernfalls wird man jedenfalls DNS-Blocklisten nicht oder nur sehr eingeschränkt nutzen können. Ausnahmsweise hier mal nicht nur wegen Datenschutz.

    Ja aber die Kosten beziehen sich auf NEUE Server und NICHT AUF BESTEHENDE die KEINEN Ersatz brauchen, jedenfalls nicht soviel in einigen Jahren was das rechtfertigt dass WIR ALS BESTANDSKUNDEN die NEUEN Kunden mitzahlen sollen. Versteht ihr das nicht?

    Ich verstehe dich und ich verstehe netcup. Aber die Kosten beziehen sich jedenfalls laut AGB nicht explizit nur auf die Kosten für deinen bestehenden Server. Und wir als Bestandskunden zahlen nicht nur für die neuen Kunden mit, sondern auch für alle Bestandskunden, die einen neuen Server bestellen.

    Und alle zahlen auch für die, die alte Server so lange behalten, bis die Hardware durch bessere ersetzt wird, Neuere Prozessoren, NVME statt HDD usw.

    Niemand zahlt gern mehr für die selbe Leistung, ich auch nicht. Ich habe bisher ein kleineres Webhosting und meinen Webhosting Supportlevel gekündigt. Das macht jetzt etwa die Hälfte meiner Mehrkosten wett. Beim VPS 500 G11s überlege ich noch, der läuft noch ca 2 Monate zum alten Preis. Falls ich den auch kündige bzw. abgebe, dann bleibe ich in etwa bei den derzeitigen Kosten. Ich zahle also gleich viel für weniger Leistung, auch nicht viel angenehmer. Ist wie beim Tanken, "ich tanke immer für 30 Euro".

    Es gibt hier Verträge mit Laufzeiten, die länger als die Abrechnungsperioden sind. Wenn der Preis innerhalb der Vertragslaufzeit zum Beginn einer neuen Abrechnungsperiode angehoben wird, ist das nicht in Ordnung. Da reicht auch kein Sonderkündigungsrecht. Der Preis ist für die Vertragslaufzeit fest vereinbart und Verträge sind einzuhalten. Wie Netcup das konkret handhabt, dazu habe ich bisher keine klare Information gesehen. Ich habe ein Produkt mit kürzerer Abrechnungsperiode, aber da fällt die Preiserhöhung mit der Verlängerung der Vertragslaufzeit zusammen. Insgesamt bin ich hier sehr zufrieden und werde weiter hier Kunde sein, aber ich habe die Preiserhöhung zum Anlass genommen, schonmal gedanklich durchzuforsten, und werde am Ende weniger zahlen.

    Jeder Vertrag wird aber unter Einbeziehung der AGB abgeschlossen. Und da (4.7) steht drin, dass sich netcup das Recht vorbehält, die Preise zum Beginn einer neuen Abrechnungsperiode zu ändern. Warum sie sich das Recht vorbehalten steht da zwar drüber, nämlich mögliche Änderung der Kosten. Aber wenn man es bewusst durchliest, steht da noch nicht mal drin, dass so eine Änderung nur bei geänderten Kosten passieren kann. Das ist nur der Grund, aus dem sie sich das Recht zur Änderung des Preises vorbehalten.Inwieweit das alles rechtlich haltbar ist, kann, will und darf ich nicht beurteilen. Aber so wie es da steht, interpretiere ich es jedenfalls so, dass grundsätzlich das Recht besteht, die Preise zum Beginn einer neuen Abrechnungsperiode zu ändern. Kosten hin oder her. Möglich wäre sogar eine Preiserhöhung, wenn die Kosten sinken - oder einfach weil eine neue Abrechnungsperiode beginnt und netcup seinen Kunden ein Sonderkündigungsrecht einräumen möchte. Natürlich nur mit fristgemäßer Ansage (6 Wochen vorher). Dieses Sonderkündigungsrecht besteht danach auch nicht nur bei einer Erhöhung des Preises, sondern grundsätzlich bei jeder Änderung des Preises, egal ob Preiserhöhung oder -ermäßigung.

    Zitat

    [...]netcup behält sich daher das Recht vor, die Preise zu Beginn eines neuen Abrechnungszeitraums mit einer Änderungsfrist von sechs Wochen zu ändern. Der Kunde ist zur außerordentlichen Kündigung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preisänderung berechtigt.

    Nirgends lese ich da was von Erhöhung. Außer im angegebenen Beispiel für eine Änderung der Kosten

    Sollten also die RAM und NVME-Preise wieder fallen und danach eine Rücknahme der Preiserhöhung (also eine Preisänderung) erfolgen, hätte der Kunde nach meiner Interpretation (ich kann diesen Text auch beim besten Willen nicht anders interpretieren) auch in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht :D;).

    Edit: Die Verträge haben auch gar keine Laufzeit, maximal eine Mindestlaufzeit. Sprich, sie laufen so lang, bis eine Seite den Vertrag wirksam kündigt.

    Selbst mit mehreren Servern wärees zumindest(!) fair, dann auf die Bearbeitungegebühr bei der Zuweisung zu einem anderen Server zu verzichten. Jedenfalls sofern die IP nicht nach Wegfall des Servers, dem sie zugewiesen war, sowieso kostenlos neu zugewiesen werden kann. Das weiss ich nicht, hatte noch nie eine zusätzliche IPv4.

    Beim versenden von Mails hast du keinerlei Probleme mit den sporadischen Blacklisting der IP Range?

    Das betrifft nach meiner Erfahrung eigentlich nur Microsoft, UCEPROTECT L3 Listung ist ja fast schon eine Ehrung. Damit ist man in bester Gesellschaft, Strota, I0N0S und viele andere sind da genauso oft gelistet wie netcup. Wahrscheinlich ein Grund, warum I0N0S bei vServern mittlerweile den Port 25 ausgehend in der Firewall sperrt, auch wenn man die Sperrung per Anruf entfernen lassen kann.

    Ist dann nur die Frage ob ein entsprechender Umzug auch auf einen Aktionspreise möglich ist.

    Ich habe 2x die EiWoMiSau mit insgesamt 50 Domains und eigentlich keine Lust die hin- und herzuziehen...

    Lust hätte ich da auch keine. Aber wenn mich die Alternative 250,-€ kosten würde, dann hätte ich vielleicht doch Lust. Zumal das ja dann in den nächsten Jahren wieder 250,-€ Kosten für die 50 Domains wären, da würde ich dann doch lieber 1,57€ oder 1,68€ pro Domain und Jahr bezahlen als 5,-€ pro Domain und Jahr.

    Ja, Copy&Paste lässt grüßen. Den Pfad hatte ich noch abgeändert, den Rest leider nicht.

    Und ja, man kann das in der data.config.php hinzufügen. Der Name passt dann halt nicht mehr so wirklich, aber das ist für die Funktion nicht erforderlich. Alternativ könnte man die Datei passender umbenennen oder das tempdirectory in einer weiteren Datei setzen (z.B. "temp.config.php"). Wichtig ist nur, dass die Datei(en) <irgendwas>.config.php heißen.

    Soweit ich weiss, kannst Du eine Domain nicht selbst mit Auth-Code innerhalb eines Kundenaccounts umziehen. Die erste Option entfällt also. Es funktioniert aber, eine Domain auf diese Weise in einen anderen Kundenaccount umzuziehen. Die beiden anderen Optionen funktionieren. Die Option über den Support habe ich noch nicht probiert. Befürchte dabei aber, das wird dann nicht zum Aktionspreis gehen. Umzug zu einem anderen Provider geht natürlich und du kannst dann eben auch zu gegebener Zeit zum Aktionspreis zurück umziehen. Oder die Domain beim anderen Provider lassen.

    Für einen Server spielt es eh keine Rolle, wo die Domain registriert ist. Naja, fast keine. Manche Provider haben ziemlich ekelhafte Einschränkungen bei den DNS-Einstellungen. Strota zum Beispiel erlaubt keine Wildcard-Subdomains und deren Einstellmöglichkeiten sind auch sonst ziemlich umständlich. Dazu auch noch keine externen Nameserver mit DNSSEC. Ohne DNSSEC ist aber möglich. Man will eben das eigene, kostenpflichtige DNSSEC verkaufen. Mal eben die deSEC-Nameserver zu benutzen kann da also problematisch sein.

    Ich schätze mal, netcup ist trotz allem Wachstum noch zu klein für kostengünstige Deals mit MS. Also nach dem Motto: Nimmst du meine Mails an, dann nehme ich deine Mails an. Und viele DNS-Blocklisten bewerten Mails von Google und MS von vornherein mit einem Bonus. Ich will gar nicht wissen warum. Sicher nicht deswegen, weil da kein Spam herkommt. Wenn kein Geld fliesst, dann trauen sie sich bei den Großen halt einfach nicht. Strota ist da noch nicht ganz soweit, da hatte ich auch einen Server mit einer IP, die auf zwei DNS-Blocklisten war. Da fällt mir ein, mein RS Cyber Quack wartet immer noch auf die Mailserver-Installation :rolleyes:. Der hatte den IP-Vergleich bei den DNS-Blocklisten gegen den Strota Server gewonnen und sich damit qualifiziert. Mein I0N0S-Server ist übrigens auch bei UCEPROTECT L3 gelistet. Das ist also durchaus kein Alleinstellungsmerkmal von netcup, andere können das auch!

    Wie sieht deine Verzeichnisstruktur jetzt genau aus? Ist httpdocs deine document root? Liegt da das Verzeichnis nc_data und auch tmp drin?

    __dir__ ist das Verzeichnis, wo deine data.config.php drinliegt

    ../../nc_data ist der relative Pfad von diesem Verzeichnis zum data-Verzeichnis deine Nextcloud.

    Für 'tempdirectory' muss da dann eben der relative Pfad vom Verzeichnis mit der data.config.php zu deinem httpdocs/tmp stehen. Wenn nc_data und tmp im selben Verzeichnis liegen, dann müsste es also so aussehen:

    PHP
    <?php
    $CONFIG['datadirectory'] = realpath(__dir__ . '/../../tmp');

    Dem Beitrag von NaN ist nichts hinzuzufügen, der Empfehlung von Ganzjahresgriller kann ich nur beipflichten.

    Da schliesse ich mich an. Wenn bei mailbox punkt org oder alternativen Angeboten mehr Mailspace gebraucht wird als im relativ günstigen Standard-Tarif enthalten ist, kann man sich überlegen, ob sich für den zusätzlich benötigten Mailspace eventuell ein netcup Mail- /Webhosting-Angebot rechnet. Mail-Empfang ist in der Regel kein Problem bei netcup. Es spricht also nichts dagegen, die Postfächer hier bei netcup zu haben. Das Problem ist - wenn überhaupt - eher der Mailversand, eben bzgl. Zustellbarkeit. Für den Versand kann man dann nötigenfalls mailbox punkt org oder alternative Angebote nutzen. Damit muss man sich dann um die Zustellbarkeit oder das Mail-Limit deutlich weniger Sorgen machen.

    Ich nutze z.B. mailbox punkt org nur für die Postfächer einer Domain. Das erlaubt mir dann, für einige Dutzend weitere Mail-Adressen mit anderen Domains, die Mails ebenfalls über mailbox punkt org zu versenden. Deren Postfächer können dann bei netcup oder auf einem eigenen Server liegen.

    Wie hast du fail2ban für die AI-Bots konfiguriert?

    In Keyhelp gibts ein eigenes Jail für "badbots", da habe ich eben noch einige zusätzliche Bots eingepflegt. Man kann natürlich auch apache-badbots erweitern.

    Funktioniert recht passabel. Kann man natürlich nach Belieben um andere Bots noch erweitern. Oder man blockt sie irgendwann komplett direkt in der Firewall, die IPs/Subnetze hat man dann ja in der fail2ban.log.

    Ich verhindere den Zugriff bisher auch nicht komplett und dauerhaft, sondern bremse sie nur etwas, auch das nur um sie ein wenig zu ärgern. :D Überlastet haben die mir davor auch keinen Server. Wirklich bösartig sind sie nicht, sie nennen ja brav ihre Namen.

    maxretry=1, nach 10 Minuten darf der Bot von der selben IP aus dann prinzipiell wieder. Macht er das, wird er halt für länger gesperrt, irgendwann bei mehrfachen Wiederholungstätern dann auch für mehrere Tage. Außer Microsoft hatte bisher aber noch keiner mehr als 5 IPs gleichzeitig gesperrt bekommen.

    Nur und ausschliesslich eine Kapazitätslücke darin zu sehen ist aber auch zu kurz gesprungen. Das könnte man bei den Botnetzen dann ja auch sagen. Wenn das Netzwerk und der Server nimmer mitkommt ist er halt zu klein. Aber wer stellt schon seine Websites mit eigentlich eher geringem Traffic auf einem großen Server ins Netz? Nur damit die KI-Bots schnellstmöglich die Daten bekommen? Wenn die mir die Mehrkosten für die höhere Kapazität zahlen, dann gern auch das. Ansonsten muss ich sie halt leider zumindest runterbremsen.

    Zumal es ja nicht nur eine KI gibt und jeder Anbieter meint, das gesamte Internet möglichst mehrfach täglich scannen zu müssen. Irgendwann ist dann halt auch mal gut.

    Sehe ich auch so. Natürlich sind das legitime Zugriffe, die nicht unter DDOS-Attacke fallen. Was mich aber nicht hindert, die AI-Bots zu blocken. Für mich haben die keinen Nutzen. Wenn sie mir für die abgesaugten Inhalte was zahlen würden, die sie dann letztlich eventuell an ihre Kunden weiterverkaufen, dann könnte man darüber reden ... So aber müssen sie erst mal mit fail2ban verhandeln.