Beiträge von tab

    Nice, da ist wohl mal wieder ein kleines Botnetz unterwegs:

    Ganz so klein ist es gar nicht. Bisher ca 900 gebannte iPs im Jail Postfix, da nach einem Tag der Ban aufgehoben wird,hält sich seitdem Ban und Unban in etwa die Waage. Ich lasse mir jetzt auf diesem Server die versuchten Passwörter bei fehlgeschlagener Anmeldung ausgeben.

    Bisher keine Gefahr würde ich sagen, nur so "tolle" Passwörter wie

    admin12345678

    support2012

    webmaster2012

    sales2012

    daemon2012

    abuse11

    ...

    Die verwendete Datei zum Generieren der Passwörter scheint schon etwas älter zu sein :D

    Also wenn man damit wirklich irgendwo reinkommt, dann haben die Betroffenen das verdient .Davon abgesehen stimmen noch nicht mal die Benutzernamen. Das wird also wohl wirklich komplett identisch an irgendwelche IP-Listen verschickt. Botnetze sind offenbar zu billig zu mieten, wenn man sich so wenig Mühe gibt.

    Da die Zahl der gebannten IPs vorher wochenlang bei 40 rumdümpelte, gehe ich davon aus, dass die meisten IPs zu einem Botnetz gehören, zumal die Anzahl der unterschiedlichen Benutzer und Passwörter bisher sehr überschaubar ist.

    Ich habe einen RS 2000 G9.5 und bei mir wird die Statistik unter vergangene 31 Tage (wie sich die Auswahl nennt) angezeigt.

    Die Statistik ist hierwohl nicht gemeint, sondern die Anzeige unter "Allgemein". Und da steht bei mir auch bei allen Servern:

    Traffic (aktueller Monat) 0 GiB

    Da Ubuntu ja auf Debian basiert und die einfach viele Pakete übernehmen, war das jetzt quasi fast zu erwarten ;) Aber erschreckend finde ich, dass das vorher noch niemandem aufgefallen ist. Hat es dafür echt das Netcup Forum gebraucht? "chown munin:" wäre jetzt eine gültige Anweisung gewesen. Gut möglich, dass hier einfach jemand das Shift vergessen hat. Aber fällt sowas nicht auf? Über Jahre nicht? Ehrlich gesagt zweifel ich gerade so ein wenig an der Qualitätssicherung in Debian...

    Oder gibt es irgendeine dubiose Funktion in chown, die einen "." erlaubt? Wäre mir zumindest jetzt neu.

    An der Software-Qualitätssicherung zweifle ich seit Jahrzehnten. Und es wird offenbar nicht wesentlich besser. Trotz aller modernen Instrumente der Software-Qualitätssicherung und tollen ISO-Normen.

    welche installation (art/quelle) hast du benutzt?

    Ich habe das Debian 12 Image von St***o benutzt, dann per apt-get update und apt-get upgrade aktualisiert. Erst cron installiert, dann nach dem Plan von Bud weiter installiert, jedenfalls was die installierten Pakete betrifft. Also Standardquellen. Bzw habe ich sie jedenfalls nicht geändert.

    Code
    Types: deb deb-src
    URIs: mirror+file:///etc/apt/mirrors/debian.list
    Suites: bookworm bookworm-updates bookworm-backports
    Components: main
    
    Types: deb deb-src
    URIs: mirror+file:///etc/apt/mirrors/debian-security.list
    Suites: bookworm-security
    Components: main
    Code
    root@mini:~# cat /etc/apt/mirrors/debian.list
    https://deb.debian.org/debian
    root@mini:~# cat /etc/apt/mirrors/debian-security.list
    https://deb.debian.org/debian-security

    Ich bin da relativ gnadenlos, deswegen habe ich mich vorhin auch ausgesperrt auf dem Munin-Server. Hatte versehentlichversucht, mich mit einem nicht (mehr) existenten Benutzer und seinem private key anzumelden. Einmal in putty die falsche Session gewählt, das war's dann auch schon. Das auf dem Bild betrifft das postfix-Jail und die versuchen sich alle beim wahrscheinlichen Nachfolger meines Mailservers, der diesen bald ersetzen soll, per SMTP zu authentifizieren, offenbar erfolglos. Das hatte ich schon öfter mal, das einzige Konto, über das man sich authentifizieren kann, hat deshalb mittlerweile ein 25+-stelliges Passwort, mit Groß-/Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Bisher hat es noch keiner geschafft über das Konto was zu versenden, das würde ich im täglichen Bericht von logwatch bemerken. Ich wünsche den Angreifern weiterhin viel Ausdauer bei ihren Bemühungen. ;)

    Erfahrungsgemäß sind solche Angriffswellen aber meist nicht von allzu langer Dauer. Die suchen sich irgendwann lieber ein anderes Opfer mit Passwort "123456" :D;(

    Das Jail in etc/fail2ban/jail.d/tabxxxxxx.local sieht derzeit so aus:

    Code
    [postfix]
    enabled  = true
    filter   = postfix[mode=aggressive]
    port     = smtp,465,submission
    bantime  = 1d
    bantime.increment = true
    bantime.maxtime = 32d
    findtime = 12h
    maxretry = 2

    Hab ich gemacht, dann kommt eine Warnung:

    Code
    Warning: The unit file, source configuration file or drop-ins of munin.service changed on disk. Run 'systemctl daemon-reload' to reload units.

    Das habe ich dann einfach ausgeführt und jetzt ist die Warnung mit dem chown. weg. Ich hoffe das bleibt so, obwohl trotzdem alles lief, aber "Das sieht nicht aus!" (Copyright Stenkelfeld)

    Puh, das war schlimmer als erwartet. Das ist keine Konsole, sondern eine Zumutung, alle paar Sekunden laufen wirre Datemkolonnen über den Bildschirm. Die Tastatur ist amerikanisch und per Maus eingebbare Taste ist zum Beispiel die Windows-Taste. Was soll ich damit??? Aber gut, geschafft. Jetzt verstehe ich, warum so vielePasswörter 123456 sind, ist einfach leichter in so einem Bildschirmsalat einzugeben als mein 29-stelliges Passwort. In der o.g. Datei steht das mit dem User gar nicht. Da ist nichts, was mit einem "chown" was zu tun haben könnte. Ich gehe eher mal davon aus, das ist in dem munin.service drin.

    Edit: Naja, fast

    Da ist der Punkt, aber wie kommt der da rein? Und wie wieder raus? Einfach editieren?

    Bei mir passt alles:

    Spoiler anzeigen

    Was hast du denn alles geändert?

    Hmm, habe eigentlich nur den Passwortschutz in die Konfiguration (Apache) integriert. So, jetzt habe ich mich für 90 Minuten aus meinem Munin-Server ausgesperrt, jetzt muss wohl mal wieder diese unglaublich tolle VNC-Konsole benutzen um überall wieder reinschauen zu können. Ist mir schon klar, dass da bei einem chown Befehl irgendwo ein Punkt zuviel oder statt des Doppelpunkts drinstehen muss. Aber in den Dateien, die ich editiert habe, kann ich kein "chown" finden. Könnte höchstens da herkommen, wo der User gesetzt wird, unter dem Munin laufen soll (/etc/munin/munin.conf?) Da habe ich aber nichts am User geändert, zumindest nicht absichtlich. Das läuft weiterhin unter root (wenn ich mich recht erinnere). So, aber jetzt erst mal ran an die VNC-Konsole :rolleyes::D;(

    Aber auch Software kann lustige Sachen machen, nicht nur Journalisten. Munin sagt mir gerade, dass fail2ban 46,99 Hosts im sshd-Jail hat. Einer wehrt sich wohl noch ein wenig. :rolleyes:

    Habe Munin jetzt auch mal auf meinem Str**o Miniserverchen installiert. Es funktioniert sogar :) . Einen Verzeichnissschutz für den Abruf der Munin-Seiten habe ich auch mal eingebaut.

    Bei Eingabe von

    Code
    systemctl status munin.service

    bekomme ich allerdings eine Warnung angezeigt: Ist das bei euch auch so oder habe ich da irgendwas in meinen Einstellungen kaputt gemacht?

    Code
    Aug 21 11:06:59 mein.server.de systemd[1]: Starting munin.service - LSB: Create munin master directories on boot...
    Aug 21 11:06:59 mein.server.de munin[8880]: chown: warning: '.' should be ':': ‘munin.’
    Aug 21 11:06:59 mein.server.de munin[8874]: Starting Preparing munin directories: munin
    Aug 21 11:06:59 mein.server.de systemd[1]: Started munin.service - LSB: Create munin master directories on boot.

    Das klappt schon mit der Inklusivdomain. Für welche Zwecke willst du denn die Domain auf dem Server nutzen? Du wirst in jedem Fall im DNS die Einstellungen der Domain setzen müssen und bei den A und ggf AAAA-Records der Domain (Host '@') und auch für auf dem Server zu benutzenden Subdomains (Host '*' und andere) die IPv4- bzw ggf IPv6 auf die IPs deines Servers eintragen. Falls du auf dem Server Mail für die Domain empfangen willst müssen auch die MX-Records und die verschiedenen TXT-Records angepasst werden.

    Den Rest musst du dann eben auf dem Server machen.

    Ohhhh. Das gibt sicherlich ne hitzige Diskussion…

    Aber ich würde sagen auf gut definierten Straßen mit wenig externen Input (Autobahnen, große Bundesstraßen) würde autonomes Fahren zu weniger Verkehrstoten führen als menschliche Fahrer. Nicht weil autonomes Fahren so gut ist sondern eher weil menschliche Fahrer so schlecht sind.

    Innerorts ist das aber nochmal ne ganz andere Nummer. Und wie wir damit klarkommen dass Menschen einfach sterben weils halt ein Softwarefehler war und es keinen wirklich schuldigen gibt ist auch so ne Frage.

    Da wären auch zuvor noch viele rechtliche Fragen zu klären. Für den Kunden echt nutzbar wäre es nur, wenn der Hersteller die komplette Haftung übernimmt. Was dieser wohl nicht tun wird. Wenn ich da voll konzentriert hinter dem Steuer sitzen muss, jeden Moment bereit sein muss, eventuelle Fehler des Autopiloten zu korrigieren, dann kann ich auch gleich selbst fahren, das wäre dann weniger gefährlich. Ok, bei den ganzen Helden, die auch ohne Autopilot schon die ganze Zeit alles andere machen, als sich auf das Fahren und den Verkehr zu konzentrieren, wäre es wohl tatsächlich ein großer Fortschritt in Richtung mehr Sicherheit im Straßenverkehr.