Beiträge von Mixus

    Kann ich bestaetigen, meine Loesung ist nen Ping laufen zu lassen und so lange zu re-connecten bis ich eine gute route bekomme.

    Ich gehe teils auch Zuhause > DUS > FRA , statt Zuhause > FRA

    Der Support meinte damals bereits es ist noch im rahmen....

    Ich lande immer in 62.xx.xx.xx oder 195.xx.xx.xx je nach dem , es passiert mir aber in beiden Ranges.. Hab leider keine andere Loesung als die oben genannte weshalb ich immer versuche den Router so lange wie moeglich laufen zu lassen um teils nicht 10x mal re-connecten zu muessen.

    Trotz des nervigen "Fehlers" ist mir easybell immer noch lieber als jeder andere ISP.

    Man kann eine "Route" erzwingen, Anschlüsse bei Easybell terminieren random in DUS oder in FRA. Wo man gelandet ist, erkennt man am Gateway und nicht am IP Addresskreis. Einfach so lange reconnecten bis man auf einem Gateway am gewünschten Standort rauskommt. ;)

    Meinen beobachtungen nach kommen die Gateways 62.27.x.140-146 in FRA raus, und die Gateways 195.78.x.140-146 in DUS.

    Die Gateways in DUS sind eigentlich immer schlechter von der Latenz her, da hier sehr viel einfach trotzdem über FRA läuft.

    Neben der von dir genannten Möglichkeit über sysctl gibt es auch noch die Möglichkeit IPv6 über den Kernel zu deaktivieren.

    Dazu einfach "ipv6.disable=1" an die Kernel Cmdline anhängen. Über den Bootloader grub würdest du das in /etc/default/grub unter dem Konfigurationsparameter GRUB_CMDLINE_LINUX="ipv6.disable=1" eintragen und mit update-grub scharfschalten.

    Dadurch wird IPv6 komplett deaktiviert.

    Dass das ganze keine gute Idee ist, haben dir meine Vorredner ja bereits mitgeteilt. Ich gebe hier außerdem noch zu Beachten, dass einige Software sich anfängt merkwürdig, bis hin zu instabil zu verhalten, oder schlicht komplett den Dienst verweigert wenn du den IPv6 Stack deaktivierst.

    Gerade in Verbindung mit Docker führt dies sehr häufig zu Mehrarbeit, wenn der Dienst innerhalb des Containers konfiguriert wurde sich auf IPv4 und IPv6 zu binden.

    EDIT: kleiner Nachtrag, nach update-grub ist natürlich noch ein reboot notwendig.

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    und hier Server A zu Server B (A läuft im Rescue System): https://pastebin.com/J8fNKhXk

    Meiner Meinung nach ist das MTR bereits aussagekräftig genug, die Pakete gehen unregelmäßig bereits am ersten Netcup Gateway (gw02) flöten (>66% über 500 Pakete ist schon krass ...).

    Hier muss netcup dann eigentlich so langsam mal tätig werden.

    Vielleicht noch mal etwas deutlicher im Ticket hervorheben, dass auch aus dem Rescue heraus getestet schon am ersten Gateway Pakete in unregelmäßigen Abständen verloren gehen und dieses MTR dann entsprechend anhängen. Vielleicht auch eine Ticket-Eskalation nach weiter oben versuchen ...

    Wenn "netplan apply" die Internetverbindung auch nicht wiederherstellt und ggf. fehler wirft, solltest du via

    ip link set up dev eth0

    ip addr add 202.61.241.240/22 dev eth0

    ip route add default via 202.61.240.1 dev eth0

    zumindest temporär das Interface mit der IPv4 Adresse wieder hochbringen können.

    Danach kannst du dich dann entweder um die Behebung des grundlegenden Problems kümmern (durch Logauswertungen o.ä.), oder aber ein Backup deiner wichtigen Daten ziehen und anschließend die Kiste neu installieren, denn du scheinst aktuell nicht mal zu wissen welcher Dienst bei der Kiste für das Herstellen der Netzwerkverbindung verantwortlich ist.

    Okay also im Grunde nur ne Point to Point Verbindung. Dann musst du in deiner Wireguard Config auf dem VPS nur die Direktive "AllowedIPs = 0.0.0.0/0" ändern.

    Von jetzt 0.0.0.0/0 auf das innerhalb von Wireguard benutzte Netz. In deinem oben geschilderten Fall also 10.66.66.X/YY.

    Damit routest du dann nicht mehr den gesamten Traffic des VPS zu deinem Heimserver, sondern nur noch das Netz innerhalb von Wireguard.

    Da wie du schreibst noch weitere Clients darauf zugreifen sollen, musst du diese entsprechend auch in die AllowedIPs aufnehmen, entweder als Netz, oder als /32 EinzelIPs.

    Beispiel

    AllowedIPs = 10.66.66.0/30, 10.77.77.0/24, 10.88.88.8/32

    Sofern noch nicht geschehen, muss außerdem das IPv4 Forwarding auf deinem Heimserver aktiv sein, damit mehr als nur der Traffic Heimserver <=> VPS geroutet wird.

    Vielleicht doch ein MTU-Problem?

    Das klingt in der Tat schon sehr danach. ICMP geblockt und SSL Handshake funktioniert nicht mehr sind sehr typische Symptome für ein MTU Problem. Da das ganze bei mainziman über einen Tunnel geht (wo die MTU verringert ist), würde ich dort mal ansetzen.

    Vielleicht könnte man mal probieren via iptables die MSS runterzudrehen

    ip6tables -t mangle -A FORWARD -o **TUNNEL** -p tcp -m tcp --tcp-flags SYN,RST SYN -m tcpmss --mss 1281:1536 -j TCPMSS --set-mss 1280

    Ich muss korrigieren! Klappt nicht mehr, sobald ich ich wieder auf "internet.v6.telekom" umstelle.

    Wie schon mehrfacht im Thread erwähnt:

    Wenn du nur eine IPv6 Adresse im Mobilfunk bekommst, muss auf dem Client die Zeile "Endpoint = 185.207.105.144:51820" auf die IPv6 Adresse des Servers abgeändert werden. Also z.B. "Endpoint = [2a03:4000:1e:742:a85f:b7ff:fe5f:c8cc]:51820".

    Möchte man es umgehen ständig die Endpoint Direktive zu ändern, kann man das durch Nutzung einer (Sub-)Domain umgehen.(A Record 185.207.105.144; AAAA Record 2a03:4000:1e:742:a85f:b7ff:fe5f:c8cc) Danach bei Endpoint dann vpn.domain.xyz:51820 verwenden. Der Client nimmt sich dann die Adresse, mit der er Umgehen kann.

    Der Vorschlag wurde auch bereits mehrfach im Thread geäußert, du bist aber leider bisher nicht darauf eingegangen.

    EDIT:

    Und nun gehe bitte als nächstes das Thema Abschottung deiner PiHole an. Die löst weiterhin fröhlich für die ganze Welt auf.

    Nicht wirklich on-topic, aber bitte sorge unbedingt dafür, dass deine PiHole nicht allen im Internet antwortet. Wenn du es nicht bereits bist, dann landest du sehr wahrscheinlich bald auf einer DNS Reflection DDoS Liste.