Beiträge von whoami0501

    Hier möchte ich mich mal mit einer Frage dranhängen.

    Speziell zu docker: Wie sichert ihr euer System ab, damit Angriffe nicht auf das Hostsystem durchschlagen?

    Hintergrund:
    Auf einem von mir betreuten Server sollen demnächst ein paar docker-container platziert werden. Ich selbst werde nicht für die container zuständig sein, wohl aber für den Server. Da ich mit docker noch wenig Erfahrung habe, würde ich hier gerne wissen, welche Sicherheitsriegel ich einziehen kann.

    Externe Firewall davor - wenn du mich fragst. Ansonsten kannst du halt schauen, dass du z.B. alle nicht öffentlichen Dienste an interne IP's bindest. Über iptables hast du bei Docker keine wirkliche Kontrolle, du musst da den Maintainern der Container vertrauen.

    Ich bin kein Fan von split horizon DNS Setups aber man kommt ja wohl doch nicht drum herum wenn geNATtete Container über die öffentliche Domain untereinander kommunizieren können müssen.

    Ähm. Naja ich habe da halt auch einige Dienste, die nur intern erreichbar sind. Und ein VPN. Und einen PiHole. Die wollen ja auch irgendwo DNS Auflösungen machen. Der Resolver ist nur intern erreichbar und hat halt zusätzlich eine lokale Zone namens rz.meinedomain.de... funktioniert ganz gut so, muss ich sagen.

    Zudem mache ich das auch, weil ich Dienste betreibe, die recht viele Auflösungen durchführen - GoAccess wäre da so ein Beispiel... das will ich dem Netcup DNS Server nicht antun. Und natürlich sind Unabhängigkeit und Privatsphäre bei einem eigenen Resolver noch von Vorteil.

    Was treibt ihr damit?

    Ich hoste meine ganzen Applikationen sauber voneinander getrennt in LXC Containern unter Proxmox. Diese bekommen ihr Basis-Setup (+ ggf. Erweiterungen) per Ansible. Und wenn was ans Netz soll, dann arbeite ich auf dem Host mit Port Forwarding.

    Warum Container und nicht vollvirtualisiert?

    Ich benutze Container aus einem ähnlichen Gesichtspunkt wie du - ich denke sehr wohl, dass man auf einem Server mehrere Applikationen betreiben kann - aber man muss das irgendwie sauber trennen, damit es einfacher verwaltbar ist. KVM wäre dabei leistungstechnisch zu viel Overhead. Zudem sehe ich den Gesichtspunkt, dass ich nicht für jede meiner Applikationen eine Public IP brauche. Um die komme ich bei einzelnen Servern hier bei Netcup aber nicht drumrum, da ich die immer mit kaufe - das sind Kosten, die unnötig sind und diese umgehe ich damit.

    Warum Docker und nicht *insert-other-container-technology*?

    Ich fasse das mal anders herum zusammen - bei Docker muss ich mich einerseits auf die Maintainer verlassen und andererseits kontrolliert Docker meine Firewall komplett selbst. Das ist für mich eigentlich ein absolutes No-Go.

    Was ist mit Proxmox?

    Finde ich toll. Ich automatisiere zwar nicht ganz so viel, aber Proxmox bringt ja auch eine eigene API mit... ich ziehe mir dadurch in meinem Unbound Container die Hostnames und Container IDs aus Proxmox und schraub mir damit meine lokale DNS Konfiguration zusammen. Funktioniert ganz gut. :)

    aber .com könnte ich mir allein wegen GMail schon nicht erlauben

    Eigentlich ist es doch minimum best practice, dass Google Mails im Spam landen.

    Ich persönlich kann Menschen, welche G-Mail aktiv benutzen, einfach nicht ernst nehmen - oder um es so zu sagen: wer sowas aktiv benutzt, hat die Kontrolle über seine Daten und sein Leben verloren.

    Das betrifft natürlich auch andere Mail Anbieter wie z.B. Microsoft...

    Klar deckt spricht man mit so einer Ansicht ca. 90% aller Menschen im Internetz an, aber das ist den ihr Problem und nicht meins.

    Nutzt jeder von euch Keepass als Passwortmanager oder gibt es das Problem auch bei einer anderen Software?

    Ich benutze KeePass und hatte das Problem auch. Ging sowohl mit AutoType als auch mit direkten rüberkopieren nicht. Vorher gab es allerdings keine Probleme... kam auf einmal ganz plötzlich.

    Habe das Passwort dann via Passwort vergessen zurückgesetzt und dann ein neues gesetzt. Seitdem geht wieder alles.

    Wenn mein KeePass richtig liegt, ist das ganze am 24.02.2020 zwischen 06 und 07 Uhr passiert.

    Kann es sein dass unsere IP geblockt wird denn wir haben an einer Fritzbox nur eine Firewall in unser Netzwerk rein.

    Habt ihr da was an den Zugangsprofilen/Listen/o.Ä. von der Fritzbox geschraubt? Check das mal ab, nicht dass das daran liegt.

    Ansonsten würde ich auch auf das Szenario von DerRené tippen - wenngleich ich mir nicht sicher bin, warum die anderen Ports dann nicht blocken. Vielleicht einfach mal den Support anschreiben... :/

    Port 143 - Connection refused

    Also mein IMAP am Webhosting erreiche/nutze ich immer auf Port 143. :/

    Irgendwas blockt da... von einem meiner Server erreiche ich den Port am Webhosting.

    Code
    xxxxxx@xxxxxxxxx:~$ ncat -v mx2f80.netcup.net 143
    Ncat: Version 7.80 ( https://nmap.org/ncat )
    Ncat: Connected to 188.68.47.128:143.
    * OK [CAPABILITY IMAP4rev1 LITERAL+ SASL-IR LOGIN-REFERRALS ID ENABLE IDLE STARTTLS AUTH=PLAIN AUTH=LOGIN AUTH=DIGEST-MD5 AUTH=CRAM-MD5] Dovecot ready.


    Wenns nur im Heimnetz klemmt, dann schaut euch mal den Router oder ggf. auch eure anderen Firewalls an.

    This is the output i get from "ip address show"

    There you can see, that the main interface of the server (eth0) is DOWN.

    So there must be any misconfiguration in the network configuration of this interface. Normally you can try ifup eth0 for pulling the interface UP - but this will only work, if the interface is configured correctly.

    I GOT SSH

    So now the ip address show command is showing the eth0 interface as UP? Is the interface also coming UP after a reboot?

    Im sorry but you're literally talking chinese to me. I have no idea what this means

    Last but not least: Im pretty sure that my english skills aint that bad, that you cant understand me - if not, feel free to critize them. ;)

    If you are not familiar with server administration, you should really consider about renting a managed private server instead of an unmanaged VPS.

    At a unmanaged VPS it is your task to secure/harden the operating system and the applications - so you are also responsible for the server and liable for any damage that will be done with the VPS, if it would be hacked.

    And a interface with 1 GBit/s upload/download is really dangerous with direct connection to the internet - just think about what will happen, if for example a hacker is starting a DoS attack from your server.

    First you should check the Network configuration. Its possible that it is static and your server is trying to assign the IP Address of the old VPS... fix the static config or enable DHCP in the configuration.

    For checking, just compare the IP adresses of ip address show with the IP addresses in the SCP.

    Unfortunately i dont have a RedHat System for testing/reproducing the problem. But for help with the network configuration you can also refer to the redhat documentation.


    Another possible issue is a wrong DNS configuration - maybe this and the netcup wiki will help you in this case.

    Manuell keinesfalls, das wüsste ich. Kann es sein, dass der Hersteller dort irgendetwas verdreht hat? Ist ja immer noch die HDD ausm Laptop...

    Klingt sehr danach, dass der Adapter so ein Umwandler oder sowas drin hat.

    Wir haben hier externe Festplatten von Intenso mit 3 TB. Der Adapter 3,5" SATA auf USB 3.0 hat irgendeinen Umwandler drin, dass man die Teile auch an 32 Bit Betriebssystemen voll nutzen kann. Funktioniert auch super, aber die Platten werden von keinem PC erkannt, wenn man sie direkt dranhängt (ander herum ebenso).

    Ich glaube dieser Umwandler manipuliert die Blockgröße oder so, sodass man die 3 TB mit dem 32 Bit OS ansteuern kann. Probier mal einen anderen Adapter oder einen anderen PC.

    Heute Nacht hatte ich scheinbar einen Ausfall eines Servers eines Kumpels, den ich für ihn administriere. Monitoring sagt er war von 00:22 Uhr bis 01:44 Uhr weg.

    Interessant ist dabei, dass er laut Logs sauber heruntergefahren wurde. Der Trigger zum Herunterfahren kam über den Guest Agent... :/

    Feb 28 00:44:26 crafterpve qemu-ga: info: guest-shutdown called, mode: powerdown

    Sehr merkwürdig. Klingt irgendwie nach Ausfall seitens Netcup - aber auch nicht so wirklich, denn wenn er sauber heruntergefahren ist, dann war es ja kein Ausfall... :/

    EDIT: Im Protokoll im SCP steht auch nichts - also kann das Verhalten auch nicht durch einen fremden Eingriff im SCP kommen.

    Prepper?

    Der Begriff ist doch auch nur negativ geprägt, weil er von politisch motivierten Menschen im Zusammenhang mit Waffen aufgekommen ist.

    Der Begriff an sich steht eigentlich einfach nur für Prepared People, also Leute, die vorbereitet sind. Und in meinen Augen ist nichts verkehrt daran, sich auf Katastrophensituation, Engpässe o.Ä. vorzubereiten. Because of man weiß ja nie und so. ;)

    whoami0501 Wie lange reichen deine Vorräte?

    Ich denke, recht lange. Länger als der durchschnittliche.

    Aber ich denke, dass das heutzutage wenig mit Dorf oder Stadt zu tun hat, sondern viel mehr damit, wie man das selbst generell betrachtet. Man sollte immer auf Katastrophen oder Versorgungsengpässe vorbereitet sein. Und ständig ohne Puffer und Vorrat von der Hand in den Mund zu leben, ist ebenso verkehrt.

    Ein gutes Beispiel für so eine Situation mit Stadt und Dorf wäre übrigens der Overather Kartoffelkrieg.

    Ich kenne das, dass man häufig als Aluhut Träger bezeichnet wird, weil man halt so Sachen wie Notstromaggregat + Kraftstoff, Essensvorräte und andere Sachen wie z.B. Handpumpen, nicht elektrisches Werkzeug, Aktivkohlefilter usw. besitzt. Oder weil man sich hinstellt und selbst Gemüse anbaut.
    Was soll sowas? Die Menschen, die sich über sowas lustig machen sind die ersten, die jammern. Jeder sollte darauf vorbereitet sein, dass es zu einer Katastrophensituation oder einem Versorgungsengpass kommen kann. Siehe auch hier, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

    Ich glaube, dass der "Drang zur Vorbereitung" hier in meiner Heimat auch daran liegt, dass die älteren Generationen aus der DDR stammen.

    Aus Erzählungen weiß ich: die Versorgung in der DDR war zwar nicht unbedingt schlecht, aber es gab z.B. auch so heftige Winter, dass die Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten waren (der Winterdienst hats nicht hergegeben) und halt eine Zeit lang nichts mehr lief - die Leute mussten dann halt mal ein paar Tage/Wochen so auskommen.

    Hin wie her - über das aktuelle Affentheater wegen eines Viruses, der (nach meinen Informationen) nicht mal so schlimm wie die Grippe ist, kann ich als Dorfkind ehrlich gesagt nur lachen... auf der anderen Seite ist es aber auch nicht verkehrt, wenn die Leute sich generell mal vorbereiten - aber ich ahne schon, dass das nicht länger anhält, als der mediale Hype um das Thema.

    Ich kenne die Schalter als meist nur von außen Eingesteckt und dann mit 6,4er Flachsteckern angesteckt.

    In den neueren Leisten sind die zwar auch reingesteckt, aber man bekommt die eigentlich nicht raus ohne die Leiste kaputt zu machen. Und die Schalter sind meistens recht hässlich angelötet... meine Erfahrung.


    20000 Einwohner Kuhdorf

    Das haste jetzt aber nicht gesagt - oder? 20000 ist für meine Verhältnisse ne Großstadt. :s

    Hallo zusammen


    Ich habe eine Bitwarden Installation welche per Letsencrypt per SSL gesichert ist. Davor habe ich einen Nginx Proxy geschaltet. Ist es möglich das der Proxy das SSL Cert von Bitwarden verwendet ohne das ich ein vertrauenswürdige Cert für den Proxy einrichten muss? Ich finde nur Lösungen bei welchem das Letsencrypt Cert beim Proxy ist.

    Ich vermute du suchst die Option proxy_ssl_verify off; für den location Block? :)