Beiträge von whoami0501

    Ich setze ebenfalls konsequent auf ZFS. Einerseits aus den genannten Gründen, andererseits aufgrund der Tatsache, dass man durch die Live Kompression den Storage effizienter nutzen kann und durch das Caching die Zugriffslatenzen wesentlich besser sind.

    Das ZFS kann man übrigens auch in ein Logical Volume packen.

    Ich mache das in der Regel so:

    sda

    -- sda1

    ---- /boot

    -- sda2

    ---- encryption

    ------ LVMs

    -------- /root

    -------- /var/log

    -------- /var/lib/vz

    -------- ZFS für Container

    Bei ZFS gilt aber zu beachten, dass man ohne 8GB RAM eigentlich nicht damit anfangen braucht. Das ist ja gemeinhin bekannt, dass ZFS recht viel RAM braucht bzw. nur mit viel RAM Sinn macht.

    Windows 10 home gehört nicht auf einen Server.

    Si. Und wenn das hier jemand von Microsoft liest, hast du sowieso den Mond, weil das ist dann vermutlich alles andere als korrekt lizensiert und dann läutet bald mal der Anwalt von M$ bei dir.

    Ich verstehe einerseits nicht, wieso man überhaupt Spielebots laufen lässt und andererseits, warum man dafür einen Server mit 1 GBit/s frei am Netz betreiben muss. Ich meine Spiele Bots... warum? Kann man sich die Dinge nicht einfach ehrlich erspielen?

    Mal abgesehen davon landet dann wahrscheinlich füher oder später das Netz deines Servers, und alle vermutlich > 1000 anderen Server des Netzes mit, irgendwo auf einer Blacklist. Und wenn dann dein Netznachbar mit seinem Geschäfts-Mailserver irgendwohin keine Mails mehr verschicken kann, weil du mit irgendwelchen Bots unterwegs warst. Na Prost Mahlzeit, dann brennt der Canyon...

    Es sind Flashplayer Spiele Bots die halt 24/7 laufen

    Stell dir doch zuhause einen Intel NUC, Raspberry Pi oder so hin, der 24/7 läuft. Die gibts auf eBay Kleinanzeigen schon preiswert. Dann stellt das Ding auch keine wirkliche Gefahr für Unbeteiligte dar. Mit einem Pi würdest du in der Summe vermutlich sogar günstiger fahren.

    Hi,

    ja, an ens3 hängen Public IPs von Netcup. Du musst die Adressen natürlich in der /etc/network/interfaces und in den Firewall Scripts an deine Adressen anpassen - das ist ja klar.

    Je nachdem, was du für interne Netze nehmen möchtest, musst du diese Dateien auch noch anpassen. Wenn du aber einfach die Netze, die ich bereits eingetragen habe, nehmen magst, brauchst du da nichts mehr ändern (außer natürlich die Network Interface Config deiner Container).

    It dein script geeignet, direkte IPv6 adressen zu vergeben? Also aus dem NEtCup netz?

    Nein, ist es nicht. Einfach weil ich es nicht für sinnvoll erachte, die LXC Container direkt ans Netz zu stellen. Ich habe lieber meine zentrale Firewall auf dem Proxmox Host und arbeite dort mit DNAT bzw. Portforwarding + internen IP Adressen.

    Und selbst wenn man sagt, man braucht jetzt meinentwegen 5 IPv6 Adressen, weil man 5 mal Port 443 freigeben mag - na dann zieht man sich auf dem Hostsystem halt fünf Stück und richtet fünf Portforwardings ein. Das halte ich so auch für sicherer und sauberer.

    Wie man zusätzliche IP Adressen an den Proxmox Host anbindet, kann ich dir gerne heute abend schicken - sag mir einfach bescheid, ob Bedarf besteht.

    Natürlich kommst du dann von Haus aus nicht in das interne Netz rein und kannst nicht direkt mit den Containern kommunizieren. Da wäre dann ein VPN auf dem Proxmox Host mit Netzkopplung an das Container Netz das Mittel der Wahl.

    Oder, wenn es nur SSH sein soll, könnte man sich auch den Proxmox Host oder einen LXC Container mit Portforwarding als Jumpserver nehmen. Über den könnte man dann per SSH optional auch noch einen Tunnel aufbauen und auf andere Dienste im internen Container Netz zugreifen.


    Wenn sonst noch was unklar ist, präzisier es einfach nochmal. Dann versuche ich es dir zu erklären. ;)

    1. Über schlechte Performance des 6in4 Tunnels aufregen

    2. ewig testen, probieren, machen, tun, ...

    3. rumfluchen

    4. die Krise bekommen

    5. den Speedtest mal mit nativen IPv4 testen

    6. merken, dass das gerade am abkratzen ist

    7. ....

    8. Profit?


    Ohne Mist - manchmal kann die Lösung zum Problem so einfach sein. Ich war mir Todsicher, dass Hurricanes Performance genial ist... und ich sollte recht behalten. Wahrscheinlich streamen hier gerade alle zum Feierabend Filme oder so. ^^

    Mein meiden von Menschenmengen diesbezüglich hat ja bisher immer sehr gut geklappt... aber nächste Woche ist IHK Zwischenprüfung in der Thüringenhalle.

    Betrachte ich irgendwie immer noch als leicht kritisch. Betrifft ja auch die anderen Bundesländer... wenn da alle zusammenkommen... na danke auch.

    Wie haltet ihr das mit dem Geolocation für Tracking (z. B. Matomo)?

    Man nehme das Tracking und lasse es ganz einfach sein. Grundsatz der Datensparsamkeit. ;)

    Schonmal an die Arbeitseinsparung gedacht, wenn man das alles nicht betreiben + Betriebsführen muss?

    Wenn ich mir dagegen anschaue wie unsere Politiker sich verhalten oder agieren, dann ist das einfach nur noch peinlich. Im Grunde könnten wir uns die Regierung auch gleich schenken. Würde uns eine Menge Geld sparen. Wenn es wirklich mal darauf ankommt, ist auf die sowieso kein Verlass. Sehen wir ja jetzt.

    Das nennt man übrigens Kakistokratie - Herrschaft der Schlechtesten. Wikipedia dazu. ^^

    Überlege schon länger, ein vLAN einzurichten. Habt ihr Erfahrung mit der Performance was Ping und Bandbreite angeht, wenn ein ich beispielsweise meine SQL Datenbanken auf einen eigenen Rootserver auslagere im Vergleich zur normalen Netzverbindung?

    Liebe Grüße!

    Für den UseCase könntest du auch auf ein VPN mit Wireguard setzen.

    Grundlegend sei zu wissen, dass Netcup VLANs auf VXLAN basieren und damit irgendwo auch nur eine UDP Verbindung sind. Diese sind nicht nochmal verschlüsselt, was heißt, dass SSL/TLS bei der DB Verbindung notwendig wird.

    Bei Wireguard hast du natürlich durch die Verschlüsselung selbst auch Last und es ist irgendwo auch nur eine UDP Verbindung, aber im Gegensatz zum VLAN hast du keine zusätzlichen Kosten und die Verbindung ist by default verschlüsselt.

    Das richtige VLAN macht in meinen Augen nur Sinn, wenn man richtig große Datenmengen übertragen muss und das TrafficLimit damit sprengen würde.

    Man könnte auch einen kurzen Blick auf die Aktienkurse werfen. Dann wirkt so ein kleiner Kompilierfehler gar nicht mehr so schlimm. Wer weiß, ob es sich überhaupt noch lohnt den Server in Betrieb zu nehmen ;)

    Naja... der Sprit wird auf jeden Fall in der nächsten Zeit günstiger. Da freu ich mich schon drauf. ^^

    Das dafür die Börse etwas... naja, not very amused ist, ist mir dabei sogar recht egal. :P

    Ich glaube ich werde gleich verrückt...

    Ich habe eine Shopware 6 Installation mit Apache2 und versuche die gerade durch meinen reverse Proxy ans Netz anzubinden.

    Allerdings bekomme ich Probleme mit mixed Content, weil die Verbindung zwischen nginx und Apache2 nur HTTP sind.

    Laut allen Quellen im Internetz muss man in einer config.php die trustedproxies hinterlegen. Allerdings finde ich nur die vendor/shopware/recovery/Update/config/config.php und mit der klappt es auch nicht.

    Weiß da jemand mehr bzw. kann mir helfen?

    Hat sich erledigt. Es gibt ein .env file im root Verzeichnis von ShopWare, das vom Apache2 eingelesen wird. Da trägt man dann die Trusted Proxies ein - und wenn man die richtigen IP Adressen einträgt, funktioniert es sogar. ;)

    Ach ja - für die Nachwelt: Basic Authentication am reverse Proxy beißt sich mit dem Login des Admin Panels von ShopWare. ^^

    Ich glaube ich werde gleich verrückt...

    Ich habe eine Shopware 6 Installation mit Apache2 und versuche die gerade durch meinen reverse Proxy ans Netz anzubinden.

    Allerdings bekomme ich Probleme mit mixed Content, weil die Verbindung zwischen nginx und Apache2 nur HTTP sind.

    Laut allen Quellen im Internetz muss man in einer config.php die trustedproxies hinterlegen. Allerdings finde ich nur die vendor/shopware/recovery/Update/config/config.php und mit der klappt es auch nicht.

    Weiß da jemand mehr bzw. kann mir helfen?

    Hi,

    erstmal danke für den Synapsenfasching, den mir dein Profilbild verursacht... Gehirn gründet Gewerkschaft oder so. ^^

    Ich betreibe auch ein Proxmox Setup hier bei Netcup. Gut, zwei, um genau zu sein...

    Ich hänge dir einfach mal meine Configs und Scripts an... ich denke, die sind recht selbsterklärend. Wichtig ist bei meinem Setup, dass die Proxmox Firewall komplett aus sein muss. Das wird alles händisch über iptables abgewickelt - ist besser so, glaub mir. ;)

    Ich versuche die Configs und Scripts gleich mal für deinen Use Case umzubauen...

    Außerdem ist wichtig zu wissen, dass das letzte Feld der IP bei mir immer die Container ID ist. Ich glaube das ist ein ganz gutes Best Practice.

    Code: /etc/sysctl.conf (relevanter Auszug)
    # Uncomment the next line to enable packet forwarding for IPv4
    net.ipv4.ip_forward=1
    
    # Uncomment the next line to enable packet forwarding for IPv6
    #  Enabling this option disables Stateless Address Autoconfiguration
    #  based on Router Advertisements for this host
    net.ipv6.conf.all.forwarding=1


    Und die iptables Scripts sind angehangen... Da sind auch auskommentiert beispielhafte Portforwardings drin.

    Der SSH Port ist in meinen iptables Scripts zu - da müsstest du dir ggf. noch die passende Regel einbauen. Ich selbst habe da noch ein VPN hinten dran und habe den Port nur intern offen.

    Wenn du Fragen hast oder irgendwas an meiner Config unklar ist, sag einfach bescheid - ich betreibe das jetzt schon recht lange so und bin sehr zufrieden damit. Und ich habe mich über die Zeit auch recht tiefgreifend eingearbeitet. :)

    Funktioniert bei Euch preview.post.at?

    Funktioniert bei mir im Firefox Dev Edition unter Windows 10 ganz normal...

    Anfragekopfzeilen
    Code
    Host: preview.post.at
    User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 10.0; Win64; x64; rv:74.0) Gecko/20100101 Firefox/74.0
    Accept: text/html,application/xhtml+xml,application/xml;q=0.9,image/webp,*/*;q=0.8
    Accept-Language: de,en-US;q=0.7,en;q=0.3
    Accept-Encoding: gzip, deflate, br
    DNT: 1
    Connection: keep-alive
    Upgrade-Insecure-Requests: 1
    Pragma: no-cache
    Cache-Control: no-cache

    Ich habe bisher auch viel gute Erfahrungen mit Netcups Webhosting gehabt. Spam habe ich bisher nie erhalten - außer eine Liste an Spamdomains, die mir letztens ein Kollege schickte - die landete natürlich im Spamordner. ^^

    Probleme damit, selbst auf einer Spamliste zu stehen hatte ich bisher nicht. Ausgefallen ist mein Webhosting bisher auch nie.


    Du solltest wissen, dass das Netcup Webhosting so eingestellt ist, dass im Header jeder versendeten Mail die lokale und öffentliche IP vom Absender steht - das kann man auch nicht abschalten. Außerdem ist der Mailserver vom Netcup Webhosting nicht über IPv6 erreichbar.

    Wenn das alles kein Problem für dich ist, dann kannst du meines Erachtens bedenkenlos das Webhosting nutzen. :)