Beiträge von whoami0501

    Nun ich sage mal so, ich kann als Provider aber doch nicht einfach weitermachen wenn ich die Kenntnis habe das was Falsch läuft und Kunden wissen haft benachteiligt werden.

    Das kann man nur bedingt so sagen.

    Bezüglich des einen offensichtlichen Blacklistings auf dieser einen großen Liste gehe ich da voll mit dir, denn das kann man auch vorher prüfen. Ich finde, das sollte Netcup bei managed Systemen auch tun und im Fall des Falles eine andere IP wählen.


    Aber bei Microsoft kann man das nicht prüfen. Meine IP Adresse steht im MS SNDS auf dem Status "Normal" und trotzdem wird sie geblockt.
    Bei Microsoft kannst du das nur herausfinden, wenn du die IP Adresse nimmst, damit einen Mailserver aufbaust und versuchst eine E-Mail zu senden. Die kommunizieren das nicht transparent und man kann das daher einfach nicht mal eben herausfinden.

    Ich habe ja nun den Support angeschrieben mit der bitte mir einen DNS-Records so einzustellen sodass mein Server auch uneingeschränkt zum Versandt meiner E-Mails auch an Kunden von Microsoft (@outlook.com) genutzt werden kann.

    Die DNS Records müssen richtig sein - klar. Aber das hat nicht allzuviel mit Microsoft zu tun, wenn dort die IP Adresse gesperrt ist.

    Microsoft schaut im Falle dessen, dass man auf der S3150 IP Blacklist steht, garnicht, wie gut und sicher der Mailserver konfiguriert ist - wenn die eigene IP auf der Blacklist steht, bist du grundsätzlich raus aus der Nummer...

    Der way to be wäre in meinen Augen hier, dass Netcup (sofern sie das mit der zusätzlichen IP eingeleiert haben und nicht du), dass sie die wieder zurücknehmen und das Geld zurückerstatten.

    Zudem sollte Netcup langfristig versuchen, eine "Säuberung" der IP in Form eines delistings bei der Blacklist und bei Microsoft zu erzielen. Bis dahin sollten sie deinen Mailserver über ihr eigenes Mailrelay senden lassen, damit sollte es auf jeden Fall gehen.

    mainziman s Weg ist an sich zwar richtig, aber das ist Netcups Problem und nicht deins. Ich meine du zahlst da, wie du selbst bereits festgestellt hast, Geld dafür, dass das läuft. Da muss sich Netcup um ein Delisting bemühen.

    Eins musst du aber verstehen: Netcup kann sich zwar um eine Problemlösung bemühen, aber nicht die Entscheidungen und Listings von Blacklists aktiv beeinflussen (egal ob Microsoft oder andere Anbieter). Langfristig ist das sicher lösbar, aber auf die Kürze muss hier eine andere Lösung (wie mit dem Mailrelay vorgeschlagen) her.

    Hallo erstmal Dankeschön an alle die hier geantwortet haben. Ich muss mir wohl doch nun einen neuen Anbieter suchen, schade da ich zufrieden war. Das Problem ist ja auch das die Standard IP die ich bei der Bestellung erhalten habe auf der Spam list stand und ich mir dachte mit einer neuen IP löse ich das Problem. Ich Poste nicht viel mache keine Mail Werbung als kann es das nicht sein. Aber auch die Neue IP die ich Bezahlen muss für 12 Monate funktioniert nicht bei MS, somit sehe ich das Problem nicht bei mir. Es geht mir hier nicht um das Geld nur verstehe ich es nicht das bei Zwei IP Adressen das Problem

    Nur für dich zur Erklärung. Das Problem ist nicht auf eine IP beschränkt - Microsoft hält es für ein Best Practice, beim blocken sehr grob zu sein. Sprich, wenn eine IP Mist baut, wird meines Wissens gleich der gesamte Netzbereich der IP geblockt. Und das schon nach den ersten paar Spam Reports von Outlook.com Nutzern.

    Nehmen wir an, dass einer von über 1000 Servern in einem Netzbereich schlecht abgesichert ist und aus irgendwelchen Gründen Spam rausfeuert, dann blockt Microsoft den Netzbereich, völlig skrupellos.

    Jetzt kommt einer wie du oder ich und mietet einen Server. Netcup nimmt die nächstbeste IP Adresse aus dem Pool seiner verfügbaren IP Adressen und gibt sie einem. Die IP Adresse liegt aber in einem gesperrten Netzbereich. (Netcup weiß das wohlgemerkt nicht, das merkt man immer erst, wenn man eine E-Mail Zustellung explizit von der IP aus testet).

    Da Netcup recht günstige Preise hat, sind sie natürlich anfällig für z.B. Kiddies, die sich ohne Wissen nen Minecraft Server hosten wollen oder whatever - Leute, die einfach keine Ahnung von der Absicherung eines Servers haben und dementsprechend Spamschleudern hinstellen.


    Mittlerweile sind vermutlich so gut wie alle Netze Netcups bei Microsoft gesperrt... da kann man nichts machen, als den Outlook Support beknien und anbetteln + versprechen, dass man keinen Spam versendet. Und dann wird man vielleicht freigeschalten.

    In meinem Fall strebe ich aktuell eine Freischaltung meiner IP Adresse bei Microsoft an, aber irgendwie ist da gerade merkwürdige Ruhe. Ich habe ewig mit dem Outlook Support Mails hin und hergeschrieben und erklärt, dass ich kein Spam sende und mir die IP erst neulich zugewiesen wurde. Darauf meinten die irgendwann, dass der entsprechende Provider (Netcup) das bestätigen soll. Hat Netcup auch gemacht, aber seitdem habe ich vom Outlook Support nichts mehr gehört... das ist jetzt so ne halbe bis ganze Woche her. Ich bin gespannt, was jetzt draus wird.

    Das Problem ist halt - die Situation hat man nahezu überall. Nicht nur bei Netcup. Selbst wenn du dir irgendwo was für 500€ im Monat mietest, muss das nichts heißen. Hier ist irgendwo einfach nur Glück im Spiel...

    Ich überlege aktuell noch, wie ich das löse, sofern ich keine Freischaltung bekomme...


    Faktisch ist der ganze Kram moderner Ablasshandel und eigentlich müsste die ganze Welt im Gegenzug konsequent alle Mails von Microsoft bzw. Outlook blocken... es ist das, was H6G bereits in #14 sagte.

    Wenn ich mit nginx m4v-Dateien ausliefere, gibt es ein Tool, mit dem ich sehen kann, wie oft die Dateien abgerufen worden? Gerne leichtgewichtig, notfalls über das CLI.

    Entweder goaccess (das ist aber ggf. n bisi ressourcenlastig und overkill), oder du schreibst dir ein kleines Script dafür.

    Irgendwas so ala grep -cE "^.+meinvideo.m4v.+$" /var/log/nginx/access.log

    Für mich auch unauffällig. Du dümpelst da ein bisi durchs Netz des ISP und dann gehts gleich in den Anexia Backbone rein. Hmm...

    Dann fällt mir nichts mehr ein, außer: spiele das Szenario nochmal im Rettungssystem durch. Sollte es da auch auftreten, halt es in Screenshots fest und schicke es dem Netcup Support. :pinch:

    In einem CGNAT häng ich definitiv nicht drin - ist ein gewöhnlicher Telekom-Festnetzanschluss (ohne Hybrid-LTE o.ä.). War eine IPv4 Verbindung.

    Auch IPv4 Verbindungen können in einem NAT hängen. Bzw. tun sie das im Regelfall.

    Kannst du mal ein Traceroute zu deinem Server machen? Ich könnte mir vielleicht vorstellen, dass es da irgendwo im Peering geklemmt hat bzw. dein Traffic komische Wege nimmt - aber dafür müsste man mal sehen, wo die Daten überhaupt lang wandern. Deine eigene IP kannst du ja rauszensieren.

    Eine andere Option die mir gerade eingefallen ist ist, dass ich alle kleineren Daten in die Nextcloud Instanz auf dem Root-Server schiebe und die restlichen großen Daten auf der Festplatte einfach als "Externer Speicher" einbinde. Somit wäre im worst case maximal mein extern eingebundener Speicher nicht erreichbar.

    Da würde ich auch vom Aufwand her dazu raten - einfach deine Platten als SMB Share via s2s Wireguard o.Ä. dranhängen und dann in Nextcloud den Spaß einbinden. Doku dazu ;)

    So hast du allen wichtigen Kleinkram auf dem Server und auf Abruf kriegst du dann den großen, extravarganten Kram. :)

    jetzt musst nur noch erklären, wie Du die AMD CPU in einem 4-Socket-System verwenden kannst?

    sprich des was der weniger kostet, zahlst dann an Blech, des Du brauchst, um die selbe CPU Anzahl betreiben zu können ...

    betrachte auch die anderen Fakten, werden gerne übersehen ...

    Sagte er, und lieferte selbst keine Quelle für seine Aussage. Selten so gelacht.


    ich hab gehört, dass Intel CPUs auch PCIe Lanes haben, Du tust ja gerade so, als ob des a Erfindung von AMD wär ...

    Die Menge machts. N VW Lupo hat auch nen Motor, genau wie ein Kirowez K-700A auch einen Motor hat. Natürlich hat das Kirowwerk nicht den Motor erfunden, genau so wenig wie VW es tat. Aber die Menge der Pferdchen unter der Haube ist ein deutlicher Unterschied.

    Ich fühle mich gerade erschlagen von den Möglichkeiten in FreeNAS


    Bei Proxmox blicke ich noch relativ gut durch, aber bei FreeNAS…

    Ging mir ähnlich. Da kann man so viel machen :o

    Eigentlich ne mega geniale Sache. ^^

    Habe nur keine Lust, meine Daten komplett vom NAS runterzuziehen und alles neu aufzubauen. Da läuft aktuell Proxmox drauf...

    Im CCP auf der Seite zur Erstellung eines AV Vertrages lese ich folgendes:

    Mich verwirrt das jetzt natürlich etwas - fasse ich das einfach nur falsch auf, oder ist Netcup bzw. dessen RZ bereits entsprechend zertifiziert? :/

    Ich meine bis Oktober ists ja eigentlich noch ne Weile hin... ^^

    Hm, verstehe ich nicht ganz. Gibt es im Internet vielleicht eine verständliche deutsche Erklärung? Und sollte man sqlite lassen?

    Solange du nicht mit extremen Datenmengen arbeitest und sqlite funktioniert, kannst du es lassen.

    htaccess Dateien sind unter Anderem zum Schutz vor dem unberechtigten Zugriff auf Dateien gedacht. Hier findest du einen Einstieg zu dem Thema: https://wiki.selfhtml.org/wiki/Webserver/htaccess/Einstieg

    Du musst die Datei aber nicht selbst aufbauen. Da sollte bereits eine dabei sein und du musst nur prüfen, ob sie vom Apache2 (Webserver) eingelesen wird und funktioniert.

    Naja grundsätzlich ist das ja selbst bei SLA Verträgen so ne Sache - man spricht ja i.d.R. immer erstmal nur von x Stunden Reaktionszeit. Reagieren heißt, dass man ans Telefon geht, sich das Problem anhört und sagt "Ich guck mal". Kenne ich zumindest so. ^^

    Ausschlaggebend ist bei sowas doch viel mehr die Entstörzeit. ;)

    Aber als Privatkunde hat man sowas ja sowieso nicht, da kann man halt nur hoffen, dass jemand ans Telefon geht. :P