Beiträge von whoami0501

    Ein schweizer Webhosting-Provider hat auch Zahlen über ihren öffentlichen Jitsi Server veröffentlicht:


    In den vergangenen drei Wochen wurden bereits ganze 5039 Online-Meetings über unser «Meet» durchgeführt. Dabei wurden 6.6 Terabyte an Daten generiert, die zwischen unseren Servern und den Teilnehmern hin- und herflossen. Die bisherige Rekordzahl an Teilnehmern verzeichneten wir am 15. April 2020, wo total 79 Teilnehmer in 14 Meetings gleichzeitig online waren.

    [Blockierte Grafik: https://www.cyon.ch/blog/wp-content/uploads/2020/04/stats-meet-600x291.webp]

    Nach Aussage vom Support läuft das ganze auf einem einzelnen Server mit 8 CPUs und 32 GB RAM.

    Weißt du, wie man das monitoren kann? Hat Jitsi bzw. eine der Komponenten da ne Schnittstelle für, wo man die Daten abgreifen kann?

    Betreibe selbst aktuell eine Instanz mit nem Partner zusammen auf einem RS 8000 G8SE SSD - aber wir haben halt noch recht wenig Leute drauf, wenngleich das laut dem Partner noch mehr werden soll. Habe aktuell nur CPU, Load, Prozess und Memory Monitoring drauf laufen. Mein Network I/O Check ist leider noch in Überarbeitung...

    Glas ist in Deutschland auch eine Katastrophe, weil die Provider sagen das es zu Teuer ist, Nein es wird Billiger, weil es Jeder Haben möchte.

    Das mag ja sein. Das Problem liegt auch überhaupt garnicht an der Hardware selbst.

    Es liegt daran, dass die Verlegung auf der letzten Meile extrem komplex ist. Weil man Straßen und Grundstücke aufreißen müsste - und selbst wenn man die Leitungen schießt, muss man trotzdem einzelne Stellen aufreißen. Und DAS ist teuer - richtig teuer!

    Und warum? Na weil an den meisten Orten beim Bau der Straßen alle Kuperleitungen nur in den Dreck geschmissen worden - wären die in (Leer-)Rohren, könnte man die Glasfaserkabel im Normalfall einfach mit reinlegen... aber das hätte ja Geld gekostet.

    hat ja nichtmal Google selbst ein Interesse daran, sonst würden deren Heizflossen net derart doof sein ...


    die Akzeptanz von stateful DHCPv6 ist Pflicht;

    Welche Probleme hast du hier? Bei mir ist es witzigerweise genau anders herum - Stateful funktioniert unter Android 8.0, aber Stateless funktioniert nicht richtig. Siehe auch mein Beitrag vor Kurzem in diesem Thread...

    Mit allen Android bzw. auch EMUI 9.0 Geräten gibt es keine Probleme hier im Heimnetz, aber Android 8.0 scheint problematisch...

    Kann das eigentlich sein, dass Android 8 (ShiftOS Lite) ein bisschen "SLAAC-behindert" ist?

    IPv6 mit Stateful DHCPv6 oder mit statischer IPv6 Adresse läuft klasse, aber seitdem ich in der Fritte auf Stateless DHCPv6 umgeschalten habe, vergisst mein Handy andauernd seine IPv6 Adressen (ip a zeigt in Termux nur noch die IPv4 an) und das Handy denkt aber, dass die Konnektivität noch da ist. Schlussfolgerung ist, dass alle IPv6 Netzwerkverbindungen sich aufhängen und das Handy sich ständig neu mit dem WLAN verbindet... höchst nervig.

    ich hab bei mir global die Google-DNS () gesperrt; nach einer Aussage vom TP-Link Support wegen meiner alten Plastikbox

    sind die 2 Kübeln 8.8.8.8 bzw. 8.8.4.4 mehr als nur primitiv DNS ...

    Well - ich machs halt aus Datenschutzgründen. Bei mir wird nur mein lokaler rekursiver Unbound Resolver bzw. meine PiHole Instanz benutzt. Punkt aus Ende Gelände. ^^

    Wenn wir gerade beim Thema piHole sind:

    Hat das zufällig jemand am laufen hinter einem L2TP / IPSec VPN, oder einen sonstigen von Android nativ unterstützten VPN Mechanismus?

    Mobil Surfen von unterwegs ist damit schneller als ohne VPN.

    Würde ich so bestätigen, zumindest wenn man nicht schon lokal blockt. Ich nutze Wireguard auf meinem Proxmox Host (direkt auf dem Host) und habe da einen Container mit PiHole, der an einen anderen Container mit Unbound dran geht. Zwischen Bridge Netz und Wireguard route ich dann und dadurch kann mein Smartphone oder andere Mobilgeräte darauf zugreifen.

    Selbes Szenario läuft auch nochmal genau so mit OpenVPN via TCP. Ist nicht ganz so schnell wie Wireguard, aber lässt sich ordentlich betreiben.

    Wichtig: Du solltest den Zielport 53 in Richtung Internet in der Firewall des Hosts sperren. Android geht dann nämlich auch gerne mal an den Google DNS Server, wenn der lokale DNS Server nicht das gewünschte bzw. kein Ergebnis liefert.

    Ich werfe hier mal eine wage Behauptung in den Raum: Wenn bei den großen Cloud Anbietern nicht IPv4 die verpflichtende Standardkonfiguration und IPv6 bloß ein optionales Feature wäre, welches zusätzliche Arbeit verursacht, (sondern z.B. anders herum), dann wäre IPv6 wesentlich weiter verbreitet und genutzt. :/

    Kannst du was dazu sagen mit welcher max exec time und memory limit die Seite läuft?

    Hier mal die Auszüge aus meiner Config - wie von Typo3 selbst empfohlen:

    Code
    root@pve:~# cat /container/subvol-116-disk-0/etc/php/7.4/fpm/php.ini | grep ^memory_limit -B 2
    ; Maximum amount of memory a script may consume
    ; http://php.net/memory-limit
    memory_limit = 128M
    root@pve:~# cat /container/subvol-116-disk-0/etc/php/7.4/fpm/php.ini | grep ^max_exec -B 3
    ; Maximum execution time of each script, in seconds
    ; http://php.net/max-execution-time
    ; Note: This directive is hardcoded to 0 for the CLI SAPI
    max_execution_time = 240
    root@pve:~#


    Bei mir läuft die Seite allerdings noch ohne Load. Das kommt demnächst erst noch.

    Wenngleich ich glaube, dass das nicht sehr viel wird. Auch nicht mit deiner Useranzahl, wenn die auf der Seite nicht toal abgefahren fette Aktionen ausführen.

    Ich betreibe seit Kurzem, in Zusammenarbeit mit professionellen Webentwicklern (die nutzen Typo3 als CMS für ihre Seiten), auf meinem Proxmox Host auf RS Rentier (RS 1000 G8 mit 10-fachen SSD Storage) einen LXC Container mit einer Typo3 v10 Instanz.

    Das ganze läuft ziemlich gut und schnell, muss ich sagen. Ich nutze nginx und PHP 7.4 FPM.

    Sofern die nötige administrative Kompetenz auf Plattform Linux da ist, kann ich nur zum kleinsten Root Server raten. :)

    Wie viele User hat die Seite so im Schnitt?

    Also ich habe mir folgende index.php in /var/www/html/ dafür angelegt ^^

    Ähnliches habe ich auf meinen Servern beim Umstieg von Stretch auf Buster gemerkt. Irgendwo wurde da mal im Kernel was geändert...

    Seitdem habe ich Swap nur noch da an, wo ich ihn auch unbedingt brauche.

    Mit dem setgid-b

    Wenn das Verzeichnis User und Gruppe user:staff hat dann einfach (sudo) chmod g+s darauf anwenden. (setzt das setgid bit)

    Neu darin angelegte Dateien und Unterverzeichnisse haben dann automatisch staff als Gruppe

    Göttlich. Funktioniert, ich danke dir! :)

    Kann man unter Linux (Debian) ein Verzeichnis so "konfigurieren", dass darin erstellte Verzeichnisse User und Gruppe vom Verzeichnis annehmen?

    Also angenommen ich habe ein Verzeichnis mit user:staff

    Wenn user jetzt darin was erstellt, hat es von Haus aus user:user gesetzt. Es soll aber user:staff bekommen. (Und das bitte ohne ein zusätzliches chown)

    Habe das Problem gerade ehrlich gesagt zum ersten mal - wie macht man das? ^^