Beiträge von whoami0501

    welche Distri würde man heute einem Anfänger f. einen Desktop empfehlen?

    (hätte man diese Distri auch schon vor 10 Jahren empfohlen)

    Gar keine Frage, Temple OS! :D

    Spaß - also ich tendiere da eher zwischen Debian und Ubuntu. Je nach Leistung halt nicht gerade mit Gnome, sondern eher mit Xfce oder so. CentOS bin ich zwar jetzt nicht abgeneigt, aber ich glaube das ist dann doch eher ein Server OS als wirklich gut für den Desktop. Außer vielleicht im Enterprise bereicht, das ist wieder was anderes. Aber für Multimedia und Co Bereich bietet CentOS vermutlich zu wenig Pakete.

    Ich finde Alpine eigentlich auch ganz angenehm als Desktop OS. Sicher, schnell, ressourcenarm... für jemanden, der z.B. nur mal ein bisschen surft oder Office Geraffel macht, reicht das eigentlich hin.

    Das Problem bei so Sachen wie Debian oder CentOS, die eher LTS sind, kommt man schnell mit Hardware und Kernel zu Problemen. Ich musste den 5.4er LTS in Alpine auch gegen den Rolling Release bzw. Edge Kernel (5.7.8er) tauschen, weil es Probleme mit Xorg/Xserver und meiner RTX 2070 kam. Da war der 5.4er halt einfach zu alt. ^^


    Aber ansonsten sind ja auch Ableger Distros wie KDE Neon, Mint/LMDE oder MX Linux recht beliebt... das ist halt stark userabhängig. Wie leidensfähig ist der User, wieviel Vorwissen bringt er mit, was will er mit der Distro machen, wie viel Wert legt er auf das Aussehen usw....

    Willkommen in der Welt von Alpine Linux :-). Das liegt daran, dass dort gegen die musl c lib kompiliert wird. Versuche mal eine glibc zu installieren. Geht es dann?

    Ich merke es...

    Es ist nun auf jeden Fall nicht mehr Schrödingers Binärdatei, sondern es vermisst irgendwelche Libraries. Die kann man zwar mit apk nachinstallieren, aber das Problem ist, dass die libraries scheinbar nicht funktionieren. Vermutlich aus dem selben Grund, wie du bereits geschrieben hast. Hm. Miese Briese...

    Wir kommen dann aber nicht mehr – im Sinne von überhaupt nicht mehr – auch nicht über das WCP/PleskUI –, also wirklich gar nicht mehr auf die Kiste, wenn wir das richtig sehen. Da muss also ein Netcup-Support-Mitarbeiter hin und den VPS neustarten. Oder ans lokale Terminal.

    Wer hat dir denn diesen Schwachsinn erzählt? Netcups Server sind KVM Kisten auf die du mit der VNC Konsole im SCP jederzeit drauf kannst, gefühlt auch wenn du an der Netzwerkschnittstelle ne Nuklearkatastrophe erzeugt hast.

    Du brauchst nach wie vor keine zweite IP Adresse. Die Skizze ist faktisch falsch. Das OpenVPN geht durch deinen Internet GW durch und erzeugt im Server ne virtuelle NIC.


    Ganz ehrlich - wenn du/ihr nicht genau wisst, was ihr da tut und und wie ihr das sicher und stabil aufbauen müsst, dann lasst die Finger davon und lasst das andere machen, die Ahnung davon haben. Sonst macht ihr euch da nur selbst unglücklich und mehr Ärger, als ihr denkt.

    Da wird vermutlich davon ausgegangen, dass du die Festplatte hast, dann den Snapshot Stand (oder die Stände) und dann alles veränderte. Und wenn du die Snapshots da jetzt dazwischen rauslöschst, klaffen wohlmöglich recht große Löcher dazwischen bzw. besteht eine recht intensive Fragmentierung.


    Daher wird da dann vermutlich einfach mal eine intensive Optimierung gemacht, weil der Theorie nach von einer hohen Fragmentierung auszugehen ist.

    Dem OpenVPN-Client mag es egal sein, aber ich glaube dem OpenVPN-Server nicht.

    What? Der OpenVPN Server gibt dir vermutlich eine Unique Local Address (oder eine private IPv4 bei veralteten Konfigurationen).

    Und selbst wenn der OpenVPN Server Betreiber sagt "ja wir haben ne Firewall und wollen wissen von welcher IP du kommst" - na dann nimmst du die normale von deinem Server und gibst die denen. Wo ist denn da jetzt das Problem?

    Ich habe ein bisschen Gefühl, dass du nicht wirklich weißt, was du da tust und mit 1 Gbit/s oder mehr ans Netz stellst. :/

    Der OpenVPN-Server des IoT-Anbieters weist meinem OpenVPN-Client auf dem VPS dynamisch eine eigene IP-Adresse aus seinem Adress-Pool zu. Gleichzeitig muss meine Website mit dem Portal für meine Kunden aber unter einer anderen, festen IP-Adresse erreichbar sein.

    Wie soll das (zwei verschiedene IP-Adressen, eine davon fest, die andere dynamisch zugeteilt) mit nur einem „Netzwerk-Anschluß“ funktionieren?

    OpenVPN erstellt doch ein eigenes virtuelles Netzwerk Interface (z.B. tun0). Ich verstehe da jetzt das Problem nicht... :/

    Ich habe Alpine nur Embedded und Server Systeme in Betrieb. Bei Desktop hört die Sache auf.

    Für xfce habe ich dieses Paket gefunden: https://pkgs.alpinelinux.org/package/v3.12/…4-settings-lang

    Evtl. hilft das.

    Hmm... hilft noch nicht. Da muss ich wohl noch etwas suchen und probieren... ^^

    Aber du nutzt doch auf deinem Desktop PC auch Linux, oder? Mit welcher Distro bist du da unterwegs?

    Alpine ist an sich mega geil, aber man merkt recht schnell, dass das ganze einfach nicht so wirklich für den Desktop gedacht ist :x


    EDIT: Eine Zeile in /etc/profiles.d/locale.sh geändert und schon passt die Sprache. Uff. xD

    Hau raus

    Ja ich bin jetzt auch mal unter die Alpine Nutzer gegangen nach anfänglichen Problemen mit RTX Grafikkarte und Soundserver habe ich jetzt eigentlich alles ganz gut im Griff... ^^

    Ein paar Fragen hätte ich noch:

    - Kann man Xfce4 irgendwie auf deutsch umstellen?

    - Hast du Erfahrungen damit, den proprietären Treiber von NVIDIA zu installieren?


    Achja - für alle die grad schief schauen weil irgendwas nicht geht. Cloudflare ist down. ;)

    Aber funktioniert noch nicht komplett über Letsencryt, sondern selbst erstellen und signieren lassen, oder?

    Mit acme.sh geht das schon... Certbot ist in dem Falle halt nicht so wirklich das Mittel der Wahl.


    Es wäre doch möglich über einen anderen Server-Block + anderen Port, die erlaubten Ciphers umzustellen, richtig?

    Theoretisch ja, wäre aber so gesehen pfusch - ich kann dir nur raten und dir empfehlen: Mach es bitte gleich ordentlich. Aus der Erfahrung raus wirst du dich später ärgern, weil du Arbeit und Zeit in Pfusch investiert hast, den du irgendwann wieder glatt ziehen musst. Und dann ärgerst du dich. Das musste ich auch schon lernen.

    HSTS bietet optional die Preload Liste. Das ist eine Liste, die hardcoded in Browsern steckt und HTTPS grundsätzlich für eine Domain (m.W. inkl. Subdomains) erzwingt. Solange man da draufsteht, geht HTTP ohne händisches Eingreifen am Client (mehr oder minder pfuschen) garnicht mehr.

    Das steht eigentlich auch alles unüberlesbar hier.

    Du verstößt mit HTTP eigentlich nicht gegen Regeln - es geht halt einfach nicht. Browser sagt нет. wget mittlerweile auch. Da haste dann gelitten.

    Deswegen distanziere ich mich auch davon, weil ich unter meiner Domain im Heimnetz sehr wohl noch (ohne Bedenken) HTTP einsetze und HTTPS auch bei Webanwendungen in manchen Fällen für nicht erforderlich halte (Stichwort Spiegelserver).


    Was deine Problematik betrifft - wie wärs denn mal mit nem vernünftigen Zertifikat?

    2048bit RSA ist gefühlt das letzte was ich nehmen würde. Wenn du zu viel Rechenkapazität hast, nimmst du RSA 4096bit oder wenn du es halt ordentlich und eher ressourcenschonend machen willst, nimmst du 384bit ECC. Da du mit Microcontrollern arbeitest wird zweiteres ganz bestimmt eher das Mittel der Wahl sein - ist auch moderner.

    Und wie gesagt - OCSP Must Staple und OCSP Caching machen auch Sinn.

    Was für Certs benutzt du? Das macht auch nen Unterschied.

    Bzgl. ssl_ecdh_curve --> https://wiki.openssl.org/index.php/Elli…_Diffie_Hellman

    Das macht eigentlich eher nen Unterschied bzgl. der Sicherheit...

    Hast du sowas wie CAA, HSTS und Co. eingerichtet?

    Also die A+ bekomme ich entspannt, egal ob mit ssl_prefer_server_ciphers on oder off.

    Folgende Config mit 384bit ECC Zertifikaten von Lets Encrypt, OCSP Caching und 4096bit dhparams:

    Ist netcup sicherer und datensparsamer als Google oder iCloud im bezug auf Fotos und Dateien speichern?

    Genauso sicher, aber wesentlich datensparsamer.


    Ist iCloud sicherer und datensparsamer als Google im Bezug auf Fotos und Dateien speichern?

    Das nimmt sich nichts. Schlag es dir aus dem Kopf.


    Mit solchen Fragen kannst bzw. solltest du dich btw. auch mal an die Community vom Kuketz Forum wenden - die werden dir in Puncto Sicherheit und Datenschutz sicher noch weiter helfen können, als wir hier. ;)

    Na ich gebe etwas Datenschutz für mehr Sicherheit. Ich habe bei Google in den Datenschutzeinstellungen alles pausiert.

    Oder ist das immer noch zu viel Daten was die saugen.

    Google hält deine Daten sicher, weil es ihre Einnahmequelle ist. Google ist nur scheinbar ein Cloud Provider, eine Suchmaschine oder auch alle anderen Plattformen - Google bzw. Alphabet Inc ist ein US amerikanischer Werbekonzern, welcher an der Börse ist. Daraus resutiert eine maximum Profit Haltung.

    Was ich mittlerweile mitbekommen habe - egal wie groß ein Unternehmen ist, am Ende kochen die meisten auch nur mit Wasser. Auch in Puncto Sicherheit. Daher sehe ich hier Netcup und Google gleichauf.

    Ich würde in jedem Fall zur Nextcloud bei Netcup greifen. Allein schon weil Netcup ein richtiger Cloud Provider und kein Werbekonzern ist - Netcup sollte aus profittechnischer Sicht kein wirkliches Interesse an deinen Daten haben und muss auch keine Aktionäre beglücken.

    Gerade das gestern gekippte Privacy Shield zeigt, dass Datenschutz in den USA nur eine hohle Floskel ist. Dadurch, dass das alles Blackbox ist, kannst du nicht mal prüfen, ob deine "runtergedrehten Datenschutzeinstellungen" wirklich die Datensammlung unterbinden. Ich wage das nämlich stark zu bezweifeln...