Beiträge von whoami0501

    Nehmen wir mal an deine Domain heißt banane.de und dein TS soll unter ts3.banane.de erreichbar sein. Die IPv4 deines Servers ist 1.2.3.4 und die IPv6 2001:2002:2003:2004::1. Auch gehen wir davon aus, dass dein TS3 Server auf dem default Port 9987 lauscht.

    Dann brauchst du in der Domain Config von banane.de im CCP folgende drei Einträge:

    Host Record Type
    Value
    ts3 A 1.2.3.4
    ts3 AAAA 2001:2002:2003:2004::1
    _ts3._udp.ts3 SRV 0 1 9987 ts3.banane.de

    A und AAAA verweisen praktisch direkt auf den Server, wo der TS3 Server läuft und der SRV Record gibt Informationen über Port und Co aus.

    ich halte es einfach so, ist er erreichbar, passt alles,

    ist er es nicht, gibts ein Problem, welches ich möglicherweise gar nicht beheben kann;

    Das ist aber auch Professionalitätslevel Kinderzimmerhoster.

    Ein Agent reported nicht erst dann, wenn es zu spät ist, sondern wenn ein Ausfall droht. Zumindest wenn du die Schwellwerte richtig konfigurierst. Das beste Beispiel ist da das Thema Dateisysteme. Nehmen wir mal an, da läuft etwas Amok und schreibt dir das Dateisystem voll - wenn du da bei sagen wir 80% Auslastung Bescheid bekommst, kannst du ggf. noch durch Anpassung von Configs o.Ä. die Reißleine ziehen und einen Ausfall verhindern. Wenn dir dann bei 100% Füllstand die Datenbank einfriert und du auf einmal keinen Connect mehr hinbekommst, und es dann erst merkst... na da ist das Kind doch schon in den Brunnen gefallen.

    Ferner kannst du, je nach eingerichteten Checks, mit Agents auch Logs überwachen, Fehlerraten in der Datenverarbeitung berechnen und auswerten usw.

    Dieses Mindset "Och wir lassen es im Fall des Falles erstmal vor die Wand fahren und dann schauen wir mal, wenn es gar nicht mehr geht." ....

    Wie wenig Anspruch an sich selbst kann man denn als Admin haben? Davon bekomme ich Ausschlag und Anfälle. Und Bluthochdruck. Und andere schlimme Dinge...

    Hm, ab da wirds Geschmackssache.

    Ich pflichte dem jetzt einfach bei, anstatt hier eine große Diskussion anzustarten. ^^

    Ich kann deine Argumentation nachvollziehen, aber es ist wirklich Geschmackssache.

    Ich glaube der Hinweis von perryflynn hat es jetzt gebracht. Ich kann endlich von Erfolg berichten. :saint:

    Code
    user@proxy:~> ls -l
    insgesamt 0
    drwxr-xr-x 1 user users 0 16. Sep 22:01 bin
    -rw-r--r-- 1 root root  0 23. Sep 10:36 testfile
    user@proxy:~>

    die Ryzen Chips machen auch ECC

    Aber nur unbuffered, kein registered ;)

    Als OS kommt Proxmox zum Einsatz

    Eh du Experimente mit Undervolting machst - setz doch erstmal den Governor im Proxmox auf powersave. Proxmox hat da nämlich die Welt verdreht. Bei denen hast du standardmäßig ondemand (wie überall), aber ondemand ist bei denen wie performance unter einem default Debian. Und powersave ist bei denen das echte ondemand, was wir von default Debian kennen.

    Der Mirror liefert konstante 420MB/s was mich recht zufrieden stellt.

    Habe ich am Anfang auch in meinem Homeserver gemacht. Irgendwann ist das total weggesackt und die Performance war grauenhaft.

    Ich habe dann lieber in einen simple PCIe HBA mit ein paar SATA Ports investiert. Glaube der kam um die 40€ und seitdem läuft es dauerhaft stabil.

    Aus meiner Sicht gehst du sowieso mit 'nem User via Key-Auth rein der Admin-Dinge macht, dann kann der auch NOPASSWD haben und direkt damit agieren, alles andere klingt nach pain oder login via root..

    Ja und Nein. Ich gehe per Key rein, ja das ist richtig. Ich will aber eben nicht, dass mein unpriveligierter User da bereits NOPASSWD all hat (sonst wäre er nicht unpriveligiert), sondern dass da erst ein su - zum root mit einem root Passwort passieren muss, bevor der User Admindinge tut.

    Misch es damit: IMG_7104.jpg

    (Sorry, iPhone/Windows hat das Bild nicht automatisch gedreht :P )

    BTW: Woher kommt das Glas? War ich letztes Jahr wohl nicht brav genug, habe nichts zu Weihnachten von netcup kommen in 2020 :D

    Jap, das gabs zu Weihnachten. (Danke Netcup :3)

    Aber nein, mit so einem Zeug mische ich das nicht. In diesem Haushalt gibt es einzig und allein Vita Cola als Cola. Alles andere ist hier höchst illegal! Okay, bei Dr. Pepper mache ich noch eine Ausnahme, aber das wars dann wirklich. ^^

    Ich vermute du hast einen Syntax Fehler in deinem Inventory

    Code
    proxy.v199.rz01.nbg.de.domain.de:
      vars:
        ansible_become_pass: "{{ proxy_become_pass }}"

    Das "vars" ist in diesem Fall zuviel. Variablen können direkt als Dict angegeben werden und das entsprechende Flag müsste wohl auch "ansible_become_password" heißen (https://docs.ansible.com/ansible/latest…ide/become.html).

    Code
    proxy.v199.rz01.nbg.de.domain.de:
      ansible_become_password: "{{ proxy_become_pass }}"

    Bruh. Irgendwann ist man halt doch mal betriebsblind. Ich probiere das morgen mal, danke :)

    Vielleicht kann mir ja jemand von euch helfen... Ich möchte gerne mit Ansible einige administrative Tasks vereinfachen, jedoch erfordern diese Root Rechte. Der direkte Login als Root via SSH ist aus Sicherheitsgründen sowieso ausgeschlossen. Genauso wenig erlaubt es die Sicherheit, dem unprivilegierten User ohne Passwort volle sudo Rechte zu geben.

    Ich habe mich jetzt etwas durch die Ansible Doku gelesen und bin auf become gestoßen. Aufgrund dessen habe ich meine Hosts Datei etwas angepasst - diese sieht nun so aus:

    Zudem habe ich einen Vault angelegt, welcher so aussieht:

    Code
    proxy_become_pass: password1
    borgbackup_become_pass: password2
    torrent_become_pass: password3
    waf_become_pass: password4
    minecraft_become_pass: password5

    Führe ich nun ansible-playbook test_playbook.yml --ask-vault-pass -e vaulted_vars.yml aus, werde ich nach dem Vault PW gefragt und lande nach einiger Zeit warten in einen Timeout.

    Playbook
    Code
    - name: "Just a test playbook"
      hosts: NBGDMZ
      gather_facts: false
      tasks:
        - name: "Create dummy file in home"
          ansible.builtin.file:
            path: testfile
            state: touch

    Und genau das verstehe ich nicht - ansible sollte per su den User wechseln, das PW dafür hat er aus dem Vault. Aber... er tut quasi nichts. Mache ich da irgendwo einen Fehler oder so?

    Das Netzwerksetup bei mir läuft übrigens - allerdings beschaffe ich erst noch einen Rackschrank, bevor ich hier etwas dazu schreibe und es zeige. Aktuell das ganze dezent wirr aus.


    Mein ADS-B Feeder ist aber bereits fertig umgezogen. Jetzt ist die Antenne auch recht optimal positioniert. Vorher hatte ich relativ wenige Flugzeuge drauf und eine eher begrenzte Reichweite. Nun habe ich im Normalfall zwischen 50-80 Flugzeugen auf dem Schirm, in einem Radius von bis zu 300 km oder selten sogar mehr.

    Ich packe einfach mal einige Bilder hier rein. :)

    Schaltschrank innen
    Schaltschrank offen
    Schaltschrank geschlossen
    ADS-B Antenne
    Webansicht

    Die virtuelle SSD in deinem Server ist ein Blockstorage, während der Storagespace ein Filestorage ist. Der Unterschied ist, dass du beim Filestorage Oberkante Filesystem rangehst. Heißt also, du kümmerst dich nicht um das Filesystem. Du kannst also maximal alle Dateien im Storagespace löschen, eine Formatierung ist an der Stelle nicht möglich.

    Um es einfacher zu machen. Kündige das Ding doch einfach und buche einen neuen Storagespace. Macht es einfacher.

    Nichtsdestotrotz - wenn du schon in einem Schweizer Käse wie Windows unterwegs bist, würde ich bei einem Virus in einem darin angebundenen Netzwerk-Filestorage direkt den kompletten VPS/RS über das SCP platt machen (SSD löschen) und neu installieren. Alles andere ist in meinen Augen zu riskant. Nur weil der Virenscanner nichts findet, heißt das nämlich nicht, dass da nichts ist.

    ja dann würd ich einstellen, dass er DNS Server per RA ausliefern soll;

    Das ist ja das Problem, er liefert nicht die aus, die ich will und das lässt sich nicht konfigurieren... aber - das ist nicht so schlimm, denn ich habe da einen dirty Workaround gefunden. Ich hinterlege in der DNS Config einfach einzig und allein meinen L3 Switch selbst als IPv6 DNS Server und drei IPv4 DNS Server. So liefert er auch nur sich selbst per RA an die Clients aus. Einziger "Haken" ist: geht IPv4 nicht mehr, geht das DoH auch nicht mehr, weil das doh.ffmuc.net nicht aufgelöst werden kann.

    EDIT: Auch dafür gibt es eine Lösung - als Fallback habe ich für IPv6 noch die beiden OpenDNS Server im RouterOS hinterlegt. Da rdnssd scheinbar alphabetisch in die resolv.conf reinsortiert, heißt das, dass mein L3 Switch mit 2003:... ganz oben steht und auch primär genutzt wird, denn OpenDNS beginnt mit 2620:

    whoami0501

    schau Dir mal die config vom RADvd an ...

    wobei die IPv6 Adressen sehen irgendwie unvollständig aus, oder hast Du da tatsächlich die 0-Adressen vom Prefix in Verwendung?

    ICH, habe da gar nichts in Verwendung. Das sind freie DNS Server. Kannst ja mal bei ffmuc reinschauen und denen sagen, dass deren IPv6 Adressen komisch aussehen lol

    Wenn das meine Adressen wären, hätte ich ja kein Problem.

    schau Dir mal die config vom RADvd an ...

    RouterOS... da kann man nichts direkt einstellen. Nur, ob er DNS Server per RA ausliefern soll oder eben nicht.

    Wir haben hier ja sicherlich auch RouterOS Benutzer.

    Ich verzweifel aktuell an folgendem Problem: Ich habe einen Mikrotik L3 Switch, davor eine Fritte als Modem. Telekom Dual Stack, läuft perfekt. Das RouterOS hat einen integrierten DNS Proxy, der DoH kann - natürlich eine tolle Sache, daher nutze ich den. Bei IPv4 läuft das unproblematisch, da wird er per DHCP ausgeliefert und alle Clients nutzen ihn. Bei IPv6 läuft das ja über RA - allerdings announced er da per RA nicht sich selbst an die Clients, sondern announced die im Proxy konfigurierten Quell DNS Server an die Clients. Sieht dann z.B. so aus:

    Code
    root@odroidxu4:~# cat /etc/resolv.conf
    # Generated by resolvconf
    nameserver 2001:678:e68:f000::
    nameserver 2001:678:ed0:f000::
    nameserver 2a01:3a0:53:53::
    nameserver 172.25.105.1
    root@odroidxu4:~#

    Das ist ungeil. Die Clients sollen auch bei IPv6 den L3 Switch als DNS Proxy nutzen. Wie umgeht man das am besten?

    Mein persönlicher Gedanke ist da gerade DNS via RA abschalten und per DHCPv6 ausliefern, aber zumindest auf dem Armbian meines XU4 hat das vorhin nicht funktioniert. Oder brauche ich dazu dann noch einen extra DHCPv6 Client auf dem XU4?

    WAF kenn ich in technischem Zusammenhang nur als Woman Acceptance Factor, also

    Description

    A ‘'’web application firewall (WAF)’’’ is an application firewall for HTTP applications. It applies a set of rules to an HTTP conversation. Generally, these rules cover common attacks such as Cross-site Scripting (XSS) and SQL Injection.

    While proxies generally protect clients, WAFs protect servers. A WAF is deployed to protect a specific web application or set of web applications. A WAF can be considered a reverse proxy.

    WAFs may come in the form of an appliance, server plugin, or filter, and may be customized to an application. The effort to perform this customization can be significant and needs to be maintained as the application is modified.

    Ansonsten wäre vielleicht mal ein Blick auf Caddy lohnenswert. Den benutzen wir auf Terraconia und dort habe ich auch QUIC bzw. HTTP/3 in der Config aktiviert. Man sieht in den Logs, dass vor allem die Chromium basierten Browser dieser Welt auch Gebrauch davon machen. Ich selbst nutze Firefox, daher kann ich zur Geschwindigkeit keine Aussage treffen. Fakt ist aber, dass noch keine Probleme gemeldet worden, daher gehe ich davon aus, dass es stabil nutzbar ist (sofern korrekt implementiert).

    Was nginx betrifft - das sind solche Sachen, bei denen ich keine Experimente machen würde. Sofern die nginx Maintainer es noch nicht implementiert haben, würde ich auch keine Klimmzüge machen, um es rein zu bekommen.