Beiträge von whoami0501

    ja da hast Du Recht whoami0501 wobei wie teilt sich denn das in Dtl. auf,

    sprich wieviel davon sind die Netzgebühren (mit denen ist man 'verheiratet')

    und wieviel davon sind die eigentlichen Energiekosten (hier kann man sich den Stromlieferanten aussuchen)?

    Ich habe mal die Übersicht meines Anbieters rausgekramt, welche ich jüngst zugesandt bekam (siehe Spoiler). Im Grunde hast du primär ca. 10,7 Cent für den Strom selbst, ca. 7,2 Cent für den Netzbetreiber und die EEG Umlage mit ca. 4,4 Cent als Hauptkostentreiber. Dazu halt noch etwas Kleinkram, der sich aber auch aufsummiert.

    Strompreiszusammensetzung


    und falls jemand ernsthaft Bitcoins minen wollte, dann brauchte er Zugang zum Strom bei dem er keine Netzgebühren bezahlen musste,

    das ist in der Regel quasi nur möglich wenn man quasi im Kraftwerk sein Unwesen treibt

    In meinen Augen eine der größten Umweltschweinereien des Jahrzehnts... wir haben ein Problem mit Klimaerwärmung, zu viel Müll (bei zu wenig Recycling) und eine Energiewende, die nur funktionieren kann, wenn jedermann seinen Stromverbrauch etwas mäßigt.

    Okay, lass uns ein fettes Mining-Rig hinstellen, was pro Stunde x kW an Strom in Abwärme umwandelt, die Hardware dabei überbeanspruchen und damit eine virtuelle Währung ohne materiellen/wirtschaftlichen Gegenwert schürfen. Der einzige Gegenwert dieser virtuellen Währungen sind Abwärme und Prüfsummen... ja danke für nichts. Zumal die Wärme seltenst abgefangen und sinnvoll verwertet wird, sondern einfach nur ins freie geblasen wird. Und die Hardware fliegt nachdem sie nicht mehr wirtschaftlich ist auf den Müll, weil keiner derartig durchgenudeltes Zeug haben will.

    Meine Güte. Menschen, die sowas machen, wünscht man, dass ihnen der Ärmel beim Händewaschen runterrutscht und sie texanisches Essen, aber kein Klopapier haben.

    Ich hätte gedacht, dass die VPS voneinander stärker isoliert sind, aber wenn es technisch so notwendig ist (bei entsprechenden Freigaben), dann bin ich beruhigt.

    "Von Werk aus" ist bei Servern am Internet keine Isolierung vorhanden.

    Wie meine Vorredner bereits sagten, ist jeder Serverbetreiber selbst für die Sicherheit seiner Server verantwortlich. Eine Firewall oder zumindest eine klare Kontrolle darüber, welche Prozesse auf deinem Server welche Sockets offen haben, gehört dabei zu den absoluten Grundlagen.

    Leider sind viele Serverbetreiber nicht wirklich pflichtbewusst unterwegs, weshalb es dann bspw. zu einem derartigen Bild kommen kann.

    Und kann ich die Backups nicht über die Plesk-Oberfläche von Netcup laufen lassen?

    VPS = Da ist kein Plesk.


    Reicht es nicht, wenn ich die DNS Einträge bisschen anpasse?

    Da fehlt dir aber das TLS für die WebUI. Zudem brauchst du sowieso einen reverse Proxy, wenn du mehrere Anwendungen hast.

    Alternativ kannst du auch Caddy benutzen, das ist vielleicht ein wenig schlanker. Oder Traefik wäre da auch noch als alternative dazu möglich.

    Wie kann das sein? Zu dem Zeitpunkt, an dem die HDDs abgeschaltet werden, dürfte das ZFS-Modul doch eigentlich gar keine Rolle mehr spielen? Oder bin ich hier über irgendeine Besonderheit von (Free)BSD bzw. TrueNAS gestolpert?

    An sich kann man das Shutdown-Verhalten von HDDs ja steuern.

    Hot guess: ZFS deaktiviert den Spindown beim Start den Scrubs zum Schutz der Platten und wenn es fertig ist, wirds wieder aktiviert. Beim Shutdown wird das ganze nicht berüksichtigt. Aber das ist nur mal eine ganz wage Vermutung.

    Das ist eben keine Lösung, denn die DSGVO laesst es nicht zu, dass irgendwelche Server in Uebersee stehen. dies wollen eben sehr viele nicht oder nicht mehr.

    Langsam... zunächst: Bist du in einem Webhostingpaket oder auf einem VPS/RS unterwegs? Um wie viele Nutzer und wie viel Durchsatz (Mails pro Stunde) geht es in etwa? Welchen Mailserver (Software) nutzt du?

    Es gibt durchaus Relays bei vertrauenswürdigen deutschen Anbietern, mit denen sowas DSGVO konform möglich ist. Eine Zustellgarantie kann dir aber keiner geben, weil... naja Microsoft und deren Sperr-Politik halt. Das ist ja nicht steuerbar und die sind nicht verpflichtet, irgendwelche Mails anzunehmen oder nicht. Wenn die der Meinung sind, es ist Spam, dann sperren die einen halt großzügig aus.

    Ich schließe mich da meinen Vorrednern an.

    Ich weiß nicht, wie viel tatsächlichen Workload du da draufwerfen willst, aber VPS200 klingt da etwas zu optimistisch. Ich denke mit einem RS 500 SSD G8 oder einem VPS 1000 G9 bist du da durchaus besser beraten, beide für ca. 6€ im Monat erhältlich. Den RS 500 kannst du auch einen Monat lang testen (Zufriedenheitsgarantie).

    Zum einen könnte IPv6 Forwarding auf dem Host generell deaktiviert sein.

    Das können wir schon mal ausschließen - dafür sorgt Docker selbst:

    Spoiler anzeigen

    Dann könnten Firewall Regeln auf dem Host die Kommunikation verhindern.

    Könnte natürlich sein, aber ich habe nichts an den originalen Regeln von Docker verändert.

    Sind die Interfcaces der Container in einer Bridge zusammengefasst?

    Man legt ja in Docker Netzwerke an. Ich lege diese mit dem Bridge Driver an und die Container bekommen dann jeweils Interfaces + IP Adressen an dieser Bridge. Daher sehe ich das als "Ja" an.

    Nicht zuletzt: Welche Subnetzmasken benutzen die Container intern?

    Die Networks sind jeweils /64er ULA Netze.

    Spoiler anzeigen
    Code
    webserver-net:
        driver: bridge
        enable_ipv6: true
        internal: true
        ipam:
          driver: default
          config:
            - subnet: 10.50.141.0/24
            - subnet: fd50:141::/64

    Wissen sie, wo sie das Container Netz suchen müssen?

    Die notwendigen Routen legt Docker korrekt im Container an, das habe ich schon geprüft.

    Spoiler anzeigen
    Code
    root@testserver /srv/webserver # docker-compose exec memcached ip -6 r s
    fd50:141::/64 dev eth0  metric 256 
    fe80::/64 dev eth0  metric 256 
    default via fd50:141::1 dev eth0  metric 1024 
    multicast ff00::/8 dev eth0  metric 256 
    root@testserver /srv/webserver #

    Und: Welche Source Address nutzen sie für die Kommunikation im Container Netz? Vielleicht eine Link-lokale?

    Das kann ich nicht zu 100% sicher sagen, aber ich gehe davon aus, dass die Container ihre ULA Adressen nutzen. Müssen sie ja, wenn ich innerhalb des ULA Subnet bleibe und versuche, einen anderen Container darin anzusprechen.

    Hat hier irgendjemand Docker mit IPv6 in Betrieb?

    Irgendwie routet Docker bei mir das IPv6 in den Docker Netzwerken (zwischen den Containern) nicht korrekt und ich habe keine Idee, warum. Ich nutze fc00::/7 Netze und nach außenhin nutze ich die IPv6 NAT Funktion von Docker. Nach außen klappt es auch, nur zwischen den Containern geht es nicht. Vom Host erreiche ich die Container auf ihren internen IPv6 Adressen. Und ich verstehe nicht warum das alles so ist...

    Die Kommunikation zwischen den Containern per IPv4 klappt problemlos, aber per IPv6 wirft er mir immer ein "no route to host" oder "Host is unreachable".

    Hat jemand von euch eine Idee, woran das liegen könnte?

    Nein, die Lizenz ist nicht kostenlos. Sie ist im Instancepreis inbegriffen. Also die Instance selbst + EBS ist natürlich genauso teuer, aber das AMI kostet dich dann halt extra Geld. Schau mal hier:

    pasted-from-clipboard.png

    (https://calculator.aws/#/estimate?id=…19ba8ff55a60ad4)

    Wenn du BYOL nutzt, dann bezahlst du natürlich auch für eine "normale" Instanz nur den Grundpreis und hast die Lizenzkosten direkt bei dir.

    EDIT: Ansonsten kannst du ja auch mal zwei Maschinen nen Tag laufen lassen und diese dann über den Cost Explorer vergleichen. Dann solltest du das eigentlich schon erkennen können.