Beiträge von christianr

    Diese Argumentation ist aber trotzdem leider komplett sinnfrei - denn man arbeitet halt mit dem was man zur Verfügung hat und optimieren kann man sein Sicherheitskonzept ja trotzdem - insbesondere indem man z.b. seine etwaigen Sicherheitsrelevanten Daten keinen gewinnorientierten Amerikanischen Unternehmen (MS, Google, Authy etc. pp) anvertraut sondern lieber auf selbst gehostete (Bitwarden) oder lokale open source Software setzt und sich finanziell an der Weiterentwicklung beteiligt.

    Ist aber prinzipiell nicht wirklich so.

    Wenn ich heute meinen Passwort Manager mit Passwort und 2fa absichere und die verschlüsselung tatsächlich existiert, ist jeder login mit passwort und den totp gesichert welches beides wiederum via Passwort und 2FA (im besten Fall Hardwarekey) gesichert ist.

    In einem Szenario wo ich bitwarden per Passwort und totp über einen totp safe speichere, muss ein Angreifer lediglich 2 Passwörter hacken und hat damit Zugriff auf alles.

    Bei einer closed source app kannst du dir außerdem nicht sicher sein was tatsächlich läuft, siehe LastPass.

    Authy nutze ich auch und die App ist 10mal besser wie die von Google :)

    Ich sehe absolut keinen Sinn darin eine closed source App für Passwörter oder 2FA zu verwenden die dazu noch die Daten in der Cloud speichern und selbst die Hoheit über die Sicherheit / Verschlüsselung etc. hat. Gefühlt kann ich es mir dann auch gleich sparen. Vor allem wenn es US Unternehmen sind wie Twilio, welche die Daten dann noch auf US Servern haben -.-

    Insbesondere bei Programmen wo es so viele exzellente Open Source Lösungen gibt.

    Twilio Authy kannte ich nicht. Aber das scheint mir ja nur eine App zu sein die 2FA, also vermutlich primär TOTPs verwaltet - das kann Bitwarden ja auch selbst und Twilio Authy scheint mir nicht open source zu sein - das würde ich alleine dann aus diesem Grund irgendwie nicht benutzen.

    2FA ist halt mit das wichtigste, zumindest TOTP bei logins und für einen Passwortmanager irgendeinen Hardware Key wie Yubikey.

    Und Diceware komplett analog, mit richtigen Würfeln und nicht irgendwelchen Online Tools etc. finde ich ziemlich angenehm und selbst wenn das Passwort irgendwoher zu nem dritten kommt, fehlt halt dann noch der 2FA.

    Wenn man die Applikation seines Vertrauens fragt:

    pwd1.png

    pwd2.png

    Also definitiv ähnlich. 8o

    Interessant, KeepassXC gibt mir folgende Entropie Werte:

    1. 130.84 Bit --> Passwort Qualität "ausgezeichnet"

    2. 97.81 Bit --> Passwort Qualität "gut"

    Da vertraue ich KeepassXC ehrlich gesagt dann mehr bei der Berechnung.

    Bei dieser Entropie fehlt aber natürlich der individuelle Input wie axstet es schon geschrieben hat.

    Ich würde - wenn nicht unsicherer - gerne auf einen Satz oder ähnliches nach Schema #2 wechseln.

    Ich sichere meinen Passwortmanager via Diceware Methode mit zusätzlich 6 Zahlen und Sonderzeichen, zusätzlich noch mit yubikey.

    Ich finde die Diceware Methode grundsätzlich sehr angenehm zu merken und mit dem zusätzlichen 2FA per yubikey glaube ich kaum, dass das mit heutigen Methoden knackbar ist.

    Oh mei, habe erst zuletzt gecheckt dass der Thread von 2019 ist. Leichenschänderei nennt man das, oder?

    Weder der Ursprüngliche Ersteller TheSuspect noch jenswarnecke17 sind beeindruckender weise dazu in der Lage einfach mal zu schreiben welches Windows sie denn überhaupt verwenden Oo,

    Ich frage mich immer was so Leute mit den Servern und Windows dann überhaupt so anstellen und ob sie in der Lage sind den Server abzusichern ...

    Dann würde ich als Außenstehender aber eher eine ordentliche und fristgerechte Kündigung erwarten, die Trafficmenge ist an sich ja nicht verboten. Die gesperrten Accounts deuten jedoch auf ganz andere Ungereimtheiten hin. Die Gründe werden wir wohl (verständlicherweise) nie erfahren.

    Wer weiß schon, ob und wie viele Mails sie bekommen haben.

    Aber recht gebe ich dir natürlich, ähnliches scheint ja zu passieren bei Leuten die nen Tag in Verzug sind, dass gleich alles geblockt und gesperrt wird - soweit ich das hier im forum mitbekommen habe

    Praxisbeispiel: 10 Mitarbeiter -> Rundmail zum Mittagessen

    Jap, deswegen taugt Netcup auch nur was für Privatleute - ich habs auch auf die Harte Tour gelernt ^^

    Denn richtig interessant wird es wenn dein Limit erreicht wird und die Leute wie wild weiter senden und es nochmal und nochmal und nochmal versuchen, dann bekommst die Mails aus dem Server Verteiler auch nicht mehr raus - habe diesbezüglich mal mit dem Support telefoniert - keine Chance. Wir waren dann Tagelang blockiert weil die Mails dann nach und nach versendet wurden aus der Warteschlange heraus...

    Die Nachfrage wird steigen, da H ja jetzt die Cloud-Server auf ARM Basis anbietet.

    Die Nachfrage nach was? Vielleicht kenne ich mich zu wenig aus, aber kann ein ARM Server irgendwas was ein x86/x64 Server nicht kann? Und die Preise bei Netcup sind ja trotzdem niedrieger ;D


    aRaphael Jap, hast recht, ich hab das vorhin nicht richtig angeschaut

    Wird Netcup hier auch nachziehen? 8)

    Ich sehe da irgendwie keinerlei Vorteile. Für den Hoster gegebenenfalls schon, solange die ARM SoCs weniger Strom brauchen.

    Auf ARM Basis läuft halt doch einiges einfach nicht und ich würde mir so nen Server nur holen wenn er preislich wirklich günstiger ist und ich genau weiß was ich machen möchte. Beim roten H sind die Server ja aber eh auch gleich Preisig, sehe ich für mich als Kunden dann keinen Grund den ARM Server zu nehmen

    Edit: Ok, sie sind etwas günstiger, habe die Preise zuvor nur kurz überflogen. Für deren Cloud Server die ich ab und an für paar Stunden verwende macht es dann nur nen Unterschied wenn man ihn wirklich fix behält.

    Das hört sich aber schon sehr nach einem Problem mit dem verwendeten System an und nicht nach etwas das netcup lösen kann.

    Netcup könnte das Problem natürlich lösen, die können die limits ja festlegen.

    Wenn es ein Reseller Webhosting ist dann sind es die gleichen Limits wie beim normalen Webhosting (echt übel das dann "reseller" zu nennen Oo)

    Wurde hier mal drüber geschrieben https://forum.netcup.de/informationen/…ail-pro-stunde/

    Ich hatte vor kurzem ein Anliegen bezüglich der eingetragenen Nameserver einer Domain, weil dort ein Fehler vorlag und ich es selbst nicht ändern konnte- was die Schuld von Netcup war - und habe einige Tage auf Antwort gewartet und 2 mal hingeschrieben im laufe der Tage (war zusätzlich noch ein Wochenende dazwischen)

    Fand ich auch nicht so prickelnd, glaube aber, dass das schon ne ganze Weile so schleppend geht.