Also ich bin auch am überlegen meine YOURLS Instanz öffentlich zu schalten.
Aber ich mache dies erst, wenn ich sie komplett abgesichert habe. Ich meine die beiden Threads machen mich schon nachdenklich.
Meine Idee ist, eigene Links ganz normal direkt weiterzuleiten.
Alle öffentlich erstellten Links nur mit vorheriger Seite der Weiterleitung in der diese direkt abgebrochen werden und gemeldet werden kann auf verschiedenen wegen.
Außerdem eine Ländersperre die wahrscheinlich nicht sehr viel bringt aber trotzdem schon ein paar Länder einschränkt also nur in der Erstellung der Links. Dann noch das ganze über Cloudflare laufen lassen und jenachdem wie schnell und wie viele Links erstellt werden, das ganze weiter einzugrenzen.
Ohne dass ich irgendwie damit angefangen habe, mache ich mir vorher schon viele Gedanken, wie man das angehen kann. In meiner Ausbildung wurde mir das auch in der Art beigebracht. Sicherheit bei einem Server oder Hosting ist oberstes Gebot. Vorher nimmt man einen Dienst garnicht Online.
Außerdem schließe ich dann eh noch eine Versicherung extra für den Bereich ab, auch wenn ich das nur privat Betreibe.
Zusätzlich kann man das ganze Treiben beobachten und zum Beispiel, wenn man dann auf solche Probleme stößt einfach NetCup im Vorhinein über solche Dinge informieren.
Also kurz gesagt:
Cloudflare (evtl.)
Netz- bzw. Ländersperren
Generelle Zugriffsrichtlinien
ReCAPTCHA
Viren/Spam - Scanner
DNS & IP Sperrlisten
Vorgeschaltete Seite mit Abbruchmöglichkeiten und Abuse Formular alternativ Daten (E-Mail), welche evtl. noch nach X Meldungen den Link automatisch für eine Zeit bis zur Review deaktiviert.
Holster informieren über das Vorhaben bzw. die Möglichkeit sich an X oder Y über irgendeinen Weg zu melden.
Und dann halt wichtig umgehend zu reagieren.
Das war Mal eben innerhalb von 15 Minuten nachdenken mein spontaner Weg eine YOURLS Instanz abzusichern.
Wenn man ein bisschen Ahnung von dem ganzen hat dann sollte das auch nicht die größten Probleme mit sich bringen.
Vor etlichen Jahren war meine erste Erfahrung mit einem Root-Server, das wirklich nach 10 Minuten nach der Neuinstallation und erstmal bisschen rein finden einfach Mal nach Installation von fail2ban über 300 IPs aus China geblockt wurden. Seitdem weiß ich, dass man da echt vorsichtig sein muss.
Außerdem hatte ich auch Mal den Fall, dass ich irgendwie bei der Config von einem NTP Server einen Fehler gemacht habe und dieser im NetCup Rechenzentrum ein DDos von mehreren GBit/s ausgelöst hat 
Da waren die aber eher sehr nett und Kulant und haben nur den Dienst gesperrt und mich darauf per Abuse Bereich und E-Mail hingewiesen. Hab den kurz geschrieben und mich entschuldigt, Server war direkt wieder Online nachdem ich geschrieben habe und Dienst vom Netz genommen und fertig.
Thema war dann für beide Seiten geklärt.
Also es kommt auch immer drauf an wie man aufeinander ein geht und was für einen Eindruck man hinterlässt.
Hätte ich da anders reagiert wäre ich wahrscheinlich länger offline gewesen.
Also immer Mal drüber nachdenken, was man wie macht oder sagt und inwieweit man sich vorher Gedanken um Sicherheit macht.
Mit freundlichem Gruß 