Beiträge von perryflynn

    Habe gestern einen Container neu gebaut und ein sehr merkwürdiges Verhalten festgestellt. Alle Dateien die via COPY oder ADD dem Image hinzugefügt werden bekommen 777 als file permissions:

    Code
    root@mynginx:/tmp# ls -lisah /etc/logrotate.d/
    total 36K
    561763893 4.0K drwxrwxrwx 1 root root 4.0K Jun 15 08:11 .
    561759115 4.0K drwxrwxrwx 1 root root 4.0K Jun 15 08:15 ..
       946962 4.0K -rw-rw-rw- 1 root root  261 Jun 14 12:44 mynginx

    Hat das von hier schon mal jemand beobachtet?

    Der Rest des Images sieht ziemlich normal aus. Nur zusätzlich hinzugefügten Dateien sind betroffen.

    Kann man sich das mal irgendwo klonen und selbst benutzen?

    Falls noch wer Interesse hat, gerne PN an mich, dann schicke ich einen Invite über GitHub. Zumindest Shell Skills sollte man aber besitzen, .NET Core C# oder eine vergleichbare Sprache wäre noch besser. Das Tool ist noch nicht für den "normalen Shell-Alltag" ausgelegt und muss selbst compiliert werden.

    Hab nach längerer Pause mein kleines Logparser Projekt wieder ausgegraben:

    Nun mit Multithreading.

    Das Tool sorgt jetzt dafür, dass der Lüfter von meiner Workstation hoch dreht.

    Screenshot at 2020-06-14 16-27-07-cen.png

    Wenn man das Ergebnis aber mit goaccess vergleicht, kann sich das glaube ich sehen lassen:

    Meine persönliche Einschätzung als Nicht-Jurist:

    Ich schätze das Risiko für private Websites aktuell als sehr gering ein. Bisher hab es keine Abmahnwellen und die Behörden konzentrieren sich auf Firmen. Eine 0815-Datenschutzerklärung reicht meiner Meinung nach aus.

    Bei anderen Themen wie Cookies kann man es sich übrigens extrem einfach machen: Man nutzt einfach keine.

    Gerade wenn man nur bloggen will sind keine nötig. Statt Wordpress kann man zum Beispiel auch einfach Jekyll benutzen, welches statische HTML Dateien erzeugt. Siehe zum Beispiel meine Seite: https://serverless.industries/

    Jekyll lässt sich mit ein bisschen Shell Scripting sehr gut automatisieren. Man schreibt einfach lokal, sobald der Beitrag gut aussieht lässt man einfach ein Script (zum Beispiel rsync) laufen, was das Ganze auf den Webspace hoch lädt.

    Ein weiterer Vorteil: Wenn man mal nen Jahr keinen Bock auf bloggen hat kann man das Ganze komplett ignorieren, da das Risiko Sicherheitslücken zu haben gegen null geht, da keine Programme / Scripte auf dem Webspace laufen.

    Mehr zu Jekyll: https://jekyllrb.com/docs/usage/

    Erkenntnis des Tages: USB Netzwerkgeräte haben keine feste MAC Adresse. Möchte man den Interfaces einen festen Namen zuweisen, muss man dies über udev über die Geräte ID machen:

    Code
    # ENV{ID_NET_NAME_PATH} is not available by default
    # so load it:
    SUBSYSTEM=="net", ACTION=="add", IMPORT{builtin}="net_id"
    
    # Interface mappings
    SUBSYSTEM=="net", ACTION=="add", ENV{ID_NET_NAME_PATH}=="enp1s0u1u3u4", NAME="p1"
    SUBSYSTEM=="net", ACTION=="add", ENV{ID_NET_NAME_PATH}=="enp1s0u1u3u3", NAME="p2"
    SUBSYSTEM=="net", ACTION=="add", ENV{ID_NET_NAME_PATH}=="enp1s0u1u3u2", NAME="p3"
    SUBSYSTEM=="net", ACTION=="add", ENV{ID_NET_NAME_PATH}=="enp1s0u1u3u1", NAME="p4"

    Aber kann man dort auch das brctl addif br0 usb0 machen?

    Das war die Lösung... Danke fürs Gespräch whoami0501 & H6G :)

    Kann passen, muss aber nicht. Da müsstest du deinen Use Case mal genauer formulieren.

    Naja was gibts da groß zu sagen? Ich stecke ne USB Netzwerkkarte in ein Debian und will, dass das Interface automatisch einer Bridge hinzugefügt wird. In dem systemd link File kann man anscheinend nur die Benennung beeinflussen. Aber kann man dort auch das brctl addif br0 usb0 machen?

    Habe das bisher in der alten interfaces syntax gemacht. Und da reicht es nicht die bridge ports zu definieren. Wenn die Bridge von Debian erstellt wird und die Interfaces noch nicht da sind (was immer der Fall ist) klappts nicht.

    Jemand ne Idee wie ich in Debian ein neues, irgendwann nach dem Boot eingestecktes, Network Interface automatisch einer Bridge joinen lassen kann? Es handelt sich um USB Netzwerkkarten. ^usb[0-3]$

    muss ich z.B. ein spezielles dmarc-Lookup Tool verwenden

    Nö, eigentlich nicht. Dein _dmarc Eintrag ist technisch gesehen eine Subdomain. Daher zeigt der den TXT record natürlich nicht auf der Toplevel Domain an.

    Mit dig kann man das super testen:

    dig serverless.industries TXT @8.8.8.8:

    Code
    ;; ANSWER SECTION:
    serverless.industries.	3599	IN	TXT	"v=spf1 mx a -all"
    serverless.industries.	3599	IN	TXT	"google-site-verification=If_nSldliAeuxSeb-0GAhHeqYOB7s8NwCDqECrpQLJw"
    serverless.industries.	3599	IN	TXT	"Hi netcup forum"

    dig _sub._sub.serverless.industries TXT @8.8.8.8:

    Code
    ;; ANSWER SECTION:
    _sub._sub.serverless.industries. 3599 IN TXT	"Noch mal hi!"

    pasted-from-clipboard.png

    Hinweis: Bei meinem Anbieter ist "@" (also TLD) einfach leer.

    Ich hab das Thema aufgegeben. Die Mailingliste von unserem Hackerspace ist da auch von betroffen. Wenn ich ne Abobenachrichtigung bekomme von jemandem der mit outlook Mailadresse kommt, schick ich dem ne Email das er bitte einen anderen Provider benutzen soll. Mit einem Link wieso. Keinen Bock Zeit mit diesem Quatsch zu verschwenden.