Posts by der_webcode

    das ganze hätte aber auch einen gravierenden Side-Effekt; nimm nur an, es läuft bei einem Kunden etwas schief, und er verstreut durch Schadsoftware über die Mailinfrastruktur von netcup Mails in die weite Welt; dann hätte dies im worst case zur Folge, daß die Mailserver von netcup auf einer Blacklist landen, und das obwohl sie es nicht verursacht haben ...

    :rolleyes: Naja nicht wirklich, den ein richtig konfigurierter MailServer reagiert auf die Absenderadresse der E-Mail und die aufgelöste IP zur Domain und nicht auf received from. Den in aller Regel kann er schon zwischen dem Sender und dem eigentlichen MTA unterscheiden.

    Das könnte man auch über Mailprotokolle lösen, wie das auch bei den Zugriffsprotokollen der Fall ist. Dazu muss diese nicht im Header mitgegeben werden. Und in den Maillogs steht es sogar detaillierter und das kann über Plesk realisiert werden.

    Nein leider ist das nicht der Fall, es werden ja nur Grenzewerte angegeben, wie z.B. PHP Memory, aber keine Zugriffszeiten geschweige dedizierte Cores. Leider, habe das selber feststellen müssen das teilweise 3 Sekunden reine Antwortzeit des Servers war (natürlich schwankend). Ich habe dann leider Konsequenzen ziehen müssen, da das nicht hinnehmbar war. Wichtig ist aber auch den Preis des Webhosting in Relation zur Leistung zu sehen.

    Es ist einfach die Frage ob du per WordPress über SMTP versendest oder mit dem PHPMailer. Letzter kann natürlich in die Anti-SPAM Maßnahmen der Postfächer fallen da hier DKIM etc. fehlen und es keine richtiger Absendersdresse enthält.

    Einen Forenbeitrag übermittle ich hier ebenfalls freiwillig unter einem Pseudonym, das mir problemlos zuordenbar ist. Trotzdem steht meine IP-Adresse nachher maximal in der DB sowie im Serverlog und ist nicht für jeden Forenuser sichtbar.

    Genau und bei der E-Mail steht die IP eigentlich auch nur dem Empfänger zur Verfügung oder veröffentlicht Ihr E-Mail auf einem Blog?

    Ist auch mindestens seit der DSGVO nicht mehr erlaubt.

    Ich glaube das muss ein wenig differenzierter betrachtet werden, so einfach ist das nicht. Es geht hier immerhin um eine freiwillige Übermittlung einer E-Mail, die mich per se schon identifiziert und nicht nur die IP.

    Es ist deshalb nicht gleich alles verboten und die DSGVO gab es schon vorher und hieß Bundesdatenschutzgesetz.

    Es ist halt immer die Frage was man möchte und ob das im Rahmen eines Webhosting realisierbar ist. Hier muss nämlich ein wenig was im MTA konfiguriert werden, was mit Plesk grundsätzlich möglich ist, aber halt doch ein wenig Konfigurationsaufwand bedarf. Bei den Preisen für das Webhosting immer eine Frage.

    Ich habe auch ein wenig Geld dafür in die Hand nehmen müssen und mir den Datenschutz somit "erkaufen" müssen.

    Hier nochmal der komplette Header, das man sieht, dass nichts weggelassen wurde:



    Hier werden nur die IP der Mailserver genannt, noch nicht einmal über welchen ISP ich die Mail versende (was jetzt auch nicht so kritisch wäre).

    Grundsätzlich ist dies ein normales Vorgehen und seit Jahr und Tag so. Der MTA kann aber auch so konfiguriert werden, dass dieser Abschnitt nicht mehr erscheint. Allerdings ist es fraglich ob dies hier umgesetzt wird ... zu befürworten ist es, da es keinem etwas angeht.


    Code
    1. Received: from smtp2.xxx([xx.xxx.xx.xxx])
    2. by spamfilter05.xxx.de (spamfilter05.xxx.de [xx.xxx.xx.xxx]) (amavisd-new, port 10030)
    3. with ESMTP
    4. From: Daniel <daniel@domain.de>
    5. Content-Type: multipart/alternative;
    6. boundary="Apple-Mail=_FB328C94-DE9B-3BE518233BDC"
    7. Mime-Version: 1.0 (Mac OS X Mail 12.0 \(3445.100.39\))
    8. Subject: Test
    Code
    1. <IfModule mod_fcgid.c>
    2. FcgidMaxRequestsPerProcess 500
    3. FcgidOutputBufferSize 0
    4. </IfModule>


    Also wenn ich das so bei "Zusätzlicher Header" eingebe, erscheint die folgende Meldung: Der angegebene Header ist ungültig: "</IfModule>".

    Das wird so ja auch nur in der htaccess oder den vHosts eingetragen, allerdings kannst Du, wie schon erwähnt, keine vorgegebenen Werte übersteuern. Gemeint war glaube ich, dass Du mal nginx + PHP-FPM ausprobieren sollst und nicht apache + PHP FCGI.


    Auf dem Webhosting 2000 lief WP Rocket und weitere Caching Plugins eigentlich tadellos, nur andere Einstellungen haben mir nicht gefallen, da WordPress selbst optimiert sehr langsam lief. Das lag aber primär an den Zugriffszeiten bis das Webhosting reagierte.