Vielen Dank für eure Mühe mir das ganze ein wenig zu erklären. Ich habe jetzt noch einmal alles neu aufgesetzt und auf den Netgear Router die Firmware DD-WRT geflasht. Hab versucht den Router damit direkt als OpenVPN Client zu konfigurieren, jedoch bekomme ich diesen nicht so eingestellt, dass er sich mit dem Server verbindet. Also läuft das ganze erstmal wieder über den Pi und der Festplattenzugriff funktioniert mit der neuen Firmware jetzt auch (wenn auch immernoch sehr langsam: OpenVPN App 800kbit/s in, OpenVPN Connect App 100kbyte/s in / 4kbyte/s out). Ich werde jetzt erst einmal auf die Fertigstellung des Breitbandausbaus bei mir warten und dann schauen ob sich was an der VPN Geschwindigkeit getan hat (50000 werden bei mir verfügbar sein), da sich bisher gefühlt keine Einstellung auf die Geschwindigkeit ausgewirkt hat.
Beiträge von Pappy
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So vielen dank schonmal für eure Bemühungen und ausführlichen Erklärungen. Den Test Server --> Raspberry Pi (VPN Client) Samba Share habe ich nun auch gemacht. Dabei ist die Geschwindigkeit genauso "schnell". Ping Kommando zur ermittlung der MTU habe ich auch für Handy --> Server und Raspberry Pi --> Server gemacht und bei beiden kommen die Pakete mit der genannten MTU durch(Pi --> Server ~30ms, Handy --> Server ~130ms). Ping6 konnte ich nicht durchführen, da komischerweise weder Server, noch Raspberry Pi eine globale IPv6 besitzen.
Ich werde jetzt noch einmal alles neu aufsetzen, damit eventueller Pfusch von mir bereinigt ist. Welche Distribution bietet sich eigentlich für meinen Einsatz am besten an? Hatte bisher immer Debian Stretch bei beiden installiert.
Ich befürchte auch langsam das dir Verbindung bei meiner Leitung nicht schneller werden kann bei maximal 1Mbit/s upload. Die andere OpenVPN APP(nicht Connect) zeigt immerhin auch mal Geschwindigkeiten bis 700kbit/s an.
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mtu ist wieder raus, mssfix auf 1250. Zum Test einmal "OpenVPN für Android" auf dem Handy installiert (vorher OpenVPN Connect). Nun lassen sich alle Geräte untereinander anpingen. Verbindung trotzdem noch sehr langsam.
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Nun klappt die Verbdingung doch mit mtu 1350 und mssfix 1250. Mir ist allerdings aufgefallen, dass ich vom Handy aus weder Server noch Raspberry Pi Client anpingen kann, noch von Server oder Raspberry Pi das Handy. Server <-> Raspberry Pi lassen sich gegenseitig anpingen (~15ms).
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So ich habe es nun mit mtu 1400 und mss 1300 getestet und es gab keine Besserung. Beim Test mit mtu 1350 und mss 1250 kann ich mich gar nicht mehr vom Handy mit dem Server verbinden.
Prinzipiell möchte ich ja genau das gleiche machen wie Stefan. Da Android auch IPSec unterstützt, bin ich am überlegen alles auf Anfang zu setzen und auf die selbe Art zu realisieren. Also für die Anleitung hänge ich mich einfach mal an.
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Danke für den Hinweis. Es scheint tatsächlich an dem Netgear Router zu liegen. OpenVPN geht auf dem Router momentan nur als Server, nicht als Client.
Es hängt noch ein zusätzlicher Raspberry Pi zur Haussteuerung im Heimnetz, der eine Samba Freigabe besitzt. Auf die habe ich Zugriff, jedoch auch nur sehr langsam, sodass beispielsweise ein 3mb Bild nicht geladen wird, bevor es dann schließlich abbricht. Das kann doch auch nicht normal sein (trotz kleiner 16000 Leitung).
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route -n auf dem Raspberry gibt folgendes aus:
CodeDestination Gateway Genmask Flags Metric Ref Use Iface 0.0.0.0 10.8.0.1 0.0.0.0 UG 0 0 0 tun0 10.8.0.0 0.0.0.0 255.255.255.0 U 0 0 0 tun0 192.168.1.0 0.0.0.0 255.255.255.0 U 202 0 0 eth0 net.cup.ip.123 192.168.1.1 255.255.255.255 UGH 0 0 0 eth0tcpdump sagt mir noch nichts. Weiß jetzt nicht wie ich das umsetzen müsste, um das zu prüfen. Muss mich dann wohl erst einmal damit beschäftigen.
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Alles klar, gut zu wissen. Ja genau externe Festplatte ist über USB am Netgear Router angeschlossen und wird über \\readyshare oder 192.168.1.2 aufgerufen, was im Heimnetz auch funktioniert.
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Also Heimnetz ist: 192.168.1.x
Fritzbox: 192.168.1.1
Netgear Router: 192.168.1.2 (über LAN, nicht WAN an die Fritzbox angeschlossen)
Raspberry Pi VPN Client: 192.168.1.3
VPN Netz: 10.8.0.X
Server: 10.8.0.1
Raspberry Pi: 10.8.0.3
Firewall Einstellungen hab ich bei dem Netgear (r7800) nur unter WAN gefunden und trotzdem alles dort ausgestellt.
UDP Port 1194 in der Fritzbox für 192.168.1.3 ist freigegeben.
Vielleicht ist es noch wichtig, dass ich keine öffentliche IPv4 mehr vom Internet Provider bekomme. Deswegen auch die Auslagerung auf einen vServer, da mein Mobilnetz kein IPv6 hat.
Die Server Config:
Code
Alles anzeigen# Port auf dem der Server erreichbar sein soll # Standard 1194 port 1194 # Protokoll für den Server # udp oder tcp, Standard ist udp proto udp # Device das für den VPN-Tunnel genutzt wird. # "tun" erzeugt einen gerouteten IP-Tunnel, "tap" erzeugt einen Ethernet-Tunnel. dev tun # Keepalive-Pakete senden # Alle 10 Sekunden ein Paket senden und annehmen # dass eine Verbindung abgebrochen ist wenn über 120 Sekunden # kein Paket empfangen wurde keepalive 10 120 # Aktuellen Status jede Minute in die angegebene Datei schreiben status openvpn-status.log # Log-Level festlegen verb 3 # Die Persist-Optionen verhindern den erneuten Zugriff auf einige Ressourcen, # die nach einem Neustart aufgrund des Abgebens von Berechtigungen nicht # mehr verfügbar sein können. persist-tun persist-key ifconfig-pool-persist /etc/openvpn/ipp.txt # Verschlüsselungsalgorithmus AES mit 256 Bit verwenden cipher AES-256-CBC # Authentifizierungsalgorithmus SHA-512 verwenden auth SHA512 # Zertifikate der Gegenstellen müssen Client-Zertifikate sein # Verhindert MITM (Man In The Middle) Angriffe remote-cert-tls client # Nach dem Start des Server die Berechtigungen abgeben und zum angegebenen # Benutzer/Gruppe wechseln user openvpn group openvpn # Zertifikate für den Server ca /etc/openvpn/easyrsa3/pki/ca.crt key /etc/openvpn/easyrsa3/pki/private/server.key cert /etc/openvpn/easyrsa3/pki/issued/server.crt dh /etc/openvpn/easyrsa3/pki/dh.pem # TLS-Auth verwenden tls-auth /etc/openvpn/easyrsa3/pki/ta.key 0 # CRL-Datei für widerrufene Zertifikate crl-verify /etc/openvpn/easyrsa3/pki/crl.pem # Sever-Modus und virtuellen IP-Bereich festlegen # Der IP-Bereich darf nicht mit einen vorhanden IP-Bereich kollidieren server 10.8.0.0 255.255.255.0 client-to-client # Topologie des virtuellen Netzwerks # Siehe auch https://community.openvpn.net/openvpn/wiki/Topology # Möglich sind subnet, p2p, net30 topology subnet # Verzeichnis für die Client-Configs client-config-dir ccd # Route zum Heimnetz auf dem Host-System des OpenVPN-Servers anlegen (optional) route 192.168.1.0 255.255.255.0 # Route zum Heimnetz allen Clients mitteilen push "route 192.168.1.0 255.255.255.0" # DNS-Server den Clients mitteilen push "dhcp-option DNS 192.168.1.1" push "dhcp-option DNS 8.8.8.8" push "dhcp-option DNS 8.8.4.4"Für Rasperry Pi auf dem Server hinterlegt /etc/openvpn/ccd/
Code# Feste IP für den Client (Client-IP Subnet) ifconfig-push 10.8.0.3 255.255.255.0 # Internes Routing zum Heimnetz über diesen Client iroute 192.168.1.0 255.255.255.0Raspberry Pi Client Config:
Code
Alles anzeigen# OpenVPN Client client # Hostname/IP und Port des Servers remote netcupIP 1194 # Device das für den VPN-Tunnel genutzt wird. dev tun # Protokoll des Servers # udp oder tcp, Standard ist udp proto udp # Bei Verbindungsfehler unendlich oft versuchen die Verbindung wiederherzustellen resolv-retry infinite # Nicht an eine lokale IP-Adresse binden nobind # Die Persist-Optionen verhindern den erneuten Zugriff auf einige Ressourcen, # die nach einem Neustart aufgrund des Abgebens von Berechtigungen nicht # mehr verfügbar sein können. persist-key persist-tun # Verschlüsselungsalgorithmus AES mit 256 Bit verwenden cipher AES-256-CBC # Authentifizierungsalgorithmus SHA-512 verwenden auth SHA512 # Zertifikate der Gegenstellen müssen Server-Zertifikate sein # Verhindert MITM (Man In The Middle) Angriffe remote-cert-tls server # TLS-Auth als Client verwenden key-direction 1 # Zertifikate und Schlüssel <tls-auth> -----BEGIN OpenVPN Static key V1----- x -----END OpenVPN Static key V1----- </tls-auth> <ca> -----BEGIN CERTIFICATE----- x -----END CERTIFICATE----- </ca> <cert> -----BEGIN CERTIFICATE----- x -----END CERTIFICATE----- </cert> <key> -----BEGIN ENCRYPTED PRIVATE KEY----- x -----END ENCRYPTED PRIVATE KEY----- </key>Ansonsten wurde auf dem Raspberry Pi noch folgendes ausgeführt:
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Hallo zusammen,
ich bin momentan dran mir einen VPN Server auf einem vServer einzurichten, um von unterwegs mit Handy/Laptop auf mein Heimnetzwerk zugreifen zu können.
Der OpenVPN Server ist auf dem Netcup vServer installiert. Innerhalb des Heimnetzwerkes läuft ein Raspberry Pi als Client, der erfolgreich eine Verbindung aufbaut (Ping in beide Richtungen funktioniert). Auf dem Handy ist ebenfalls OpenVPN als Client installiert. Verbinde ich nun auch das Handy mit dem VPN Server kann ich nun über den Browser auf die Fritzbox zugreifen und verwalten. Eine SSH Verbindung vom Handy zum Raspberry Pi klappt auch.
Was jedoch nicht funktioniert ist der Zugriff auf meine Netzwerkfestplatte, die über einen Netgear Router bereitgestellt wird. Der Router lässt sich ebenfalls über den Browser verwalten.
Ich verstehe jetzt nicht warum alle Verbindungen scheinbar funktionieren, ich aber kein Zugriff auf die Festplatte bekomme.
Bei der Einrichtung habe ich mich an folgende Anleitung gehalten:
https://crycode.de/openvpn-zugrif…er-einem-client
Wäre für jede Hilfe sehr dankbar, da ich mich auch nicht so sehr in der Materie auskenne.