Selbstverständlich geht das auch über die Maillogs. Es ist am Ende eine Kostenfrage. Individuelle Arbeitszeit eines netcup-Systemadministrators müssen wir mittlerweile mit 90 Euro / Stunde in Rechnung stellen. Wir denken es ist durchaus einfacher wenn unsere Kundinnen und Kunden selbst nachvollziehen können woher E-Mails verschickt wurden.
Mit freundlichen Grüßen
Felix Preuß
Das sehe ich etwas anders. Wenn über ein Postfach auf meinem Webhostingzugang Spam versendet wird, ist es erst mal unerheblich von welcher IP der versendet wird. Der Zugang ist kompromittiert und muss abgestellt werden (in welcher Form auch immer).
Wenn mein Client kompromittiert wurde und darüber Spam versendet wird (was mMn in eher weniger Fällen geschieht), sollte ich das mindestens im entsprechenden IMAP-Verzeichnis sehen.
In beiden Fällen bringt mir der Mailheader aber überhaupt nichts, da ich vermutlich weniger selbst Adressat des Spamversandes bin, oder? Selbst wenn doch, treffen mMn immer noch die oberen beiden Punkte zu.
In keinem Fall finde ich es jedoch sinnvoll, dass jeder Empfänger meiner Mails, meine IP-Adresse im Klartext nachlesen kann - erst recht nicht, wenn die max. alle 3 Monate nur wechselt!
Ich verstehe den Ansatz, den eigenen Kunden Informationen zur Verfügung stellen zu wollen (auch wenn ich gerade den Anwendungsfall nicht sehe), aber dann doch bitte gesichert hinter einer entsprechenden Authentifizierung.
Bspw. könnte man doch im Webhostingportal entsprechend ge-grep-te Logs bereitstellen.
(mangels Kenntnis über die interne Hosting-Infrastruktur von NetCup, kann ich leider keine besseren Vorschläge bringen)
Wenn ich was übersehen habe, lasse ich mich gerne darauf hinweisen 