Ich habe mit Lügen bei Versicherungsschäden schon mehrere, eher schlechte Erfahrungen gemacht. Du machst im Verlauf irgendwann eine dumme Äußerung und alles geht den Bach runter. Ich tendiere aktuell eher dazu, alle Vorgänge so zu schildern wie sie passiert sind, allerdings alle Ausschmückungen und Details wegzulassen. Sind meistens nicht relevant und bieten nur Potential für späteren Ärger.
Vielleicht aber auch ein Unterschied, dass ich alle Versicherungen bei Direktversicherern abschließe. Dort gibt es feste Abläufe für sowas und es wird auch routinemäßig geprüft. Kein persönlicher Berater als "Komplize". Dafür günstige Preise.
Ganz im Ernst, die tun sich alle nicht viel. Direktversicherer oder nicht. Ich verstehe die zum Teil nicht.
Bestes Bsp die Haftpflicht, mit der ich neulich wegen der Drohne Kontakt hatte.
1) meine Haftpflicht (Familienhaftpflicht) bei der Debeka. Drohnen bis 25kg und Schaden bis 5Mio sind mit versichert. Führen der Drohne nur durch Familienmitglieder also meine Verlobte und ich. Kostenpunkt der Haftpflicht ich glaube 100€/Jahr.
2) die Haftpflicht meiner Verlobten bei der Zurich (ebenfalls Familienversicherung) Drohnen sind überhaupt nicht abgedeckt. Gelten als zusätzliches Risiko. Kostenpunkt Aufschlag für Drohnen innerhalb Europas knapp 100€/Jahr. USA/Kanada? Versicherung nicht möglich... aber 100€/Jahr... ebenfalls bei einer Deckung von 5Mio..
Beides keine Direktversicherer, beide mit persönlichen Ansprechpartnern... Fragt nicht, warum wir 2 Familienversicherungen haben... beide bieten unterschiedliche Dinge und die 100€ im Jahr...
Hab die Drohne zusätzlich noch bei Helden.de versichert. Warum? Deckungssumme bis 50Mio, weltweite Haftung und jeder der in meinem Wissen mit dem Ding fliegt ist versichert. Die reine Drohnen Versicherung kostet mich 35€/Jahr oder so. Eben bei einem direkt Versicherer ...
Also 3 Versicherer, 3 komplett unterschiedliche Versicherungen und Preismodelle...
... als Kunde hast am Ende die Qual der Wahl.